Christliche Ehemänner in der Pflicht #1 – Ehre

„Ihr Männer ebenso, wohnt bei ihnen mit Einsicht als bei einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, und gebt ihnen Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden!“ – 1.Petrus 3,7

Was ist Ehre?

Griechisch timé (Strong‘s Nummer 5092): Wert, Wertschätzung, Anerkennung, Würde, Ehre
Jemandem Ehre zu geben bedeutet ihm Wertschätzung zu vermitteln. Der geehrte bekommt das Gefühl etwas besonderes zu sein. Hierbei ist es wichtig das die Ehrung im Herz ankommt, nicht nur im Verstand. Die geehrte Person fühlt sich durch eine Ehrung erhoben und gewürdigt.

Wem gebührt Ehre?

„Was ist der Mensch, dass du an ihn gedenkst, und der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest? …. mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt.“ – Psalm 8,5.6

Gott krönt den Menschen mit Ehre und Herrlichkeit. Es ist Gottes Wille das jeder Mensch mit einem Gefühl der Wertschätzung lebt. Denn merke: Wer wertgeschätzt wird, der kann andere leichter wertschätzen. Gott krönt den Menschen mit Ehre. Die Wertschätzung des Schöpfers dürfen wir wie eine Krone tragen.
In der Bibel sind einige Personengruppen verordnet, welche besondere Ehrerbietung erhalten sollen:

  1. Eltern
    „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, das ist das erste Gebot mit einer Verheißung: damit es dir gut geht und du lange lebst auf Erden.“ – Epheser 6,2.3
  2. Alte Menschen
    „Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Person eines Alten ehren.“ – 3.Mose 19,32
  3. Obrigkeiten und Beamte
    „So gebt nun jedermann, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer, Zoll, dem der Zoll, Furcht, dem die Furcht, Ehre, dem die Ehre gebührt.“ – Römer 13,7
    „Ehrt den König“ – 1.Petrus 2,17
  4. Frauen

Warum soll ich meine Frau ehren?

  1. Sie ist meine Schwester im Herrn
    „Die auch Miterben der Gnade des Lebens sind“ – 1.Petrus 3,7
    Im Leib Christi sollten wir in der Ehrerbietung einer dem anderen zuvor kommen. Dieses Gebot der Liebe und Ehre betrifft den Nächsten. „Doch wer ist mein Nächster?“, fragte einst ein selbstgerechter Pharisäer. Die Antwort ist einfach: Der der dir am nächsten ist! Das ist normalerweise dein Ehepartner und deine Kinder, gefolgt von Hauskreis, Gemeinde und Kollegen.
    Die gläubige Ehefrau ist gerettet in Jesus Christus und verdient deshalb die geschwisterliche Wertschätzung und Ehrerbietung.
  2. Sie ist das schwächere Gefäß
    „Wohnt bei ihnen mit Einsicht als bei einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen“ – 1.Petrus 3,7
    Gott ehrt Schwachheit. Der Gott der Bibel erwählt das Schwache und bringt es zu Ehren. Schwachheit empfindet er als unendlich kostbar.
    Wir, als christliche Ehemänner, sollten es unserem Herrn gleichtun. Frauen sind das schwächere Gefäß. Einer der Gründe für die feministische Bewegung ist das Männer in dieser Ehrerbietung einen mehr als miserablen Job gemacht haben. Statt wertgeschätzt, haben wir herab gesetzt. Statt gewürdigt, haben wir entwürdigt. Statt geehrt, haben wir missbraucht. Selbst in den Haushalten die sich christlich schimpfen. Es wird Zeit umzukehren und das Herz des Vaters für Schwachheit neu zu entdecken.
  3. Für ein fruchtbares Gebetsleben
    „Damit eure Gebete nicht verhindert werden!“ – 1. Petrus 3,7
    Wenn Männer ihre Ehefrauen nicht ehren werden deren Gebete verhindert. Gott verschließt die Ohren und die Worte gehen nicht weiter als bis zur Zimmerdecke. Das Wort „verhindert“ kann hier auch mit „abgeschnitten“ übersetzt werden. Gott ist es so wichtig das der christliche Ehemann seine Pflicht darin tut, seine Frau zu ehren, das er sogar den heißen Draht nach oben abschneidet.

Ehrt eure Frauen

Liebe christliche Ehemänner. Ehrt eure Frauen. So tut ihr nicht nur euren Ehen und euren Frauen etwas Gutes, sondern ihr verherrlicht auch Gott. Ihr spiegelt Christus wieder, der, über alle Schwächen hinweg, seine Braut ehrt. Sie ist mit seinem eigenen Blut teuer erkauft.
Du hast die Möglichkeit eine prophetische Manifestation der Liebe Gottes zu sein.

Ihr Männer, ehrt eure Frauen. Hört ihnen zu, verbringt Zeit mit Ihnen, nehmt sie ernst. Nehmt ihre Gefühle ernst, tragt sie in ihren Schwächen, anstatt diese bloßzustellen. Dann macht ihr Gott Ehre, eure Kinder werden euch danken und nicht zuletzt werden es euch eure Frauen danken.

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