Glauben – oder lieber aus der Entfernung zuschauen?

Es macht keinen Sinn, den Weg ins Ungewisse weiter zu gehen, zögernd zu warten, zu schauen was kommt. Es macht keinen Sinn ein passiver Betrachter zu bleiben. Vor dir ist der sprudelnde Bach, die Gischt spritzt auf, spring hinein, wage es zu glauben.
Es macht keinen Sinn, abzuwarten, zu denken „ich guck mir das alles von der Seite aus einer sicheren Entfernung an, ich will erstmal die ganze Geschichte abwägen bis nichts mehr abzuwägen ist, bis die letzte Unsicherheit beseitigt ist.“ Wage es zu glauben.
Gottes Weg heißt glauben.

Es ist nicht egal, ob man sich gehen lässt, ob man alle fünf gerade sein lässt und sich heute zur Abwechslung einmal zusäuft.
Es macht keinen Sinn, danach tagelang im Selbstmitleid zu zerfließen. Werde stattdessen aktiv. Tue etwas, was du noch nie getan hast. Sprich den rettenden Namen laut aus: Jesus Christus hilf mir!
Es ist eine aktive Willensentscheidung, übrigens auch für alte Christen: Dinge laut auszusprechen ist wie eine Festlegung, was gesagt ist, ist gesagt.
Wer glaubt, spricht.

„Sprich nicht in deinem Herzen: „Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?“, das ist: Christus herabführen; oder: „Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?“, das ist: Christus aus den Toten heraufführen. Sondern was sagt sie? „Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.“ Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen, dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst.“ (Elberfelder Bibel) Diese Weisheit ist ca 2000 Jahre jung.

Du hast schon so lange überlegt, nun spring hinein, wage es zu glauben. Ein erstes Gebet, dein Ruf zu Gott. Übergib ihm dein Leben, dass er „übernimmt“, nachdem du verstanden hast, dass es so garantiert nicht weitergeht. Ich will dich ermutigen, endlich deine Entscheidung festzumachen, Taten folgen zu lassen. Christus wartet auf dich heute. Es ist nicht zu spät – jetzt.
Manche fordern von Gott ein Zeichen und bekommen es sogar, aber die allermeisten Menschen werden trotz intensivsten Bitten kein göttliches Zeichen bekommen, sie werden kein Wunder am Himmel sehen. Kein Engel wird eintreten und die Hand auf deine Schulter legen: „Hier bin ich, du wolltest wissen, ob es mich wirklich gibt. Ich bin Gabriel, der zu dir gesandt wurde.“ Genau das wird nicht geschehen. Es wäre nicht mehr `glauben´ sondern ein direktes Erlebnis.
Die Herausforderung für dich ist, zu glauben, dass Gott für dich da ist. Dass deine Schuld, die dich von ihm trennt, von Christus blutig bezahlt wurde. Apropos, deine Schuld, hast du dich damit schon einmal näher befasst? Weißt du, dass Gott in seiner Gegenwart keine Halbheiten duldet, keine Lüge, keinen Betrug? Er liebt die Aufrichtigen.

Jesus Christus meint dich – heute. Dieser Tag ist in Gottes Kalender rot angestrichen. Er ist ihm wichtig. Es ist der Tag, der zählt. Notiere dir diesen Tag, lege ihn fest, markiere ihn, Er heisst: heute. Heute interessiert sich Gott für dich. Heute ist dein Leben nicht sinnlos. Heute ist er für dich präsent wie eine Mutter, die ihr Kind umsorgt. Heute ist er der allmächtige Vater, der dich und deine Sorgen kennt. Heute hat er Zeit für dich. Heute kennt er dich und deine Probleme. Heute.

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Dieser Blog-Beitrag von Rolf Oetinger erschien zuerst auf jesus-blog.de . Lies hier den Original-Artikel "Glauben – oder lieber aus der Entfernung zuschauen?".

About Rolf Oetinger

Knapp unter 60 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder. Emigrierter Schwabe, der eine Hessin geheiratet hat und hauptsächlich im Bereich Haushaltsauflösungen inklusive Verwertung als Selbständiger arbeitet. Christ seit 1986, was für alle Beteiligten das deutlich Bessere ist.

2 thoughts on “Glauben – oder lieber aus der Entfernung zuschauen?

  1. Ich bin als religiöser Mensch unlängst auf die Autorin Victoria Rationi gestoßen und muss zugeben, dass sie heiße Eisen für Gläubige anspricht: die hohe Gewalt gegen Kinder in religiös dominierten Ländern (Buch „Religiophobia“), die Unterwerfung unter alte Bücher ( „Die Religionsparabel“), die Vatersehnsucht der Gottesmänner („Warum Mönche meditieren müssen“) … wäre interessant, was jemand vom Biblipedia Autorenteam dazu schreibt …

    MfG Konrad

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