Ein paar Gedanken zu Karfreitag


In unserer Zeit ist das Kreuz zu einem Schmuckstück verkommen. Wir haben die Grausamkeit, das Blutvergießen, welche das Kreuz bedeuteten aus unserer Gesellschaft und der Vorstellungskraft verbannt! Wir wollen den Jesus nett und klinisch rein haben. Unser Jesus ist ein Plastik-Jesus, sein brutaler Tod ist weit weg für uns, und eine realistische Darstellung seines Todes wird als zu brutal und unhistorisch betrachtet. Wir wollen uns der Grausamkeit und der Brutalität, die uns in Menschen steckt nicht stellen. Aber die Leidenden, Ermordeten, Erschlagenen, ja die Gekreuzigten und Geköpften in Nahen Osten sind heute der Brennender Busch vor welchem wir stehen bleiben sollten und den anschauen und uns klar werden müssen, dass in jedem von uns die gleiche Brutalität steckt, die auch Jesus gekreuzigt hat und es nur Gnade ist, dass diese seit gut 70 Jahren in Deutschland nicht ausbricht. Wir alle brauchen die Vergebung, Befreiung und das neue Leben zu dem Jesus uns durch seinen brutalen Tod am Kreuz einlädt.
Gleichzeitig entwickelt sich in den letzten Jahren – durch Hollywood und co. forciert – eine Banalisierung und eine Verharmlosung des Todes in unserer Freizeit und Unterhaltung. Der Brutalität und der Endgültigkeit des Todes wird durch Zombie Serien die Substanz geraubt. Wir finden es sogar lustig, wenn in 30 Minuten Hunderte von Menschen und Zombies abgeschlachtet werden. Die Wahrheit ist: der körperliche Tod ist endgültig, es gibt keine 2. Chance und keine Hoffnung auf Verwandlung in einen Zombie und eine Heilung. Nachdem Tod ist Game Over, dann beginnt die Ewigkeit. Es ist wirklich so! Der Einzige der dem Tod den Stachel gezogen hat, ist Jesus Christus, der am Kreuz den Tod schmeckte, damit unsere Seele auch nach dem Tod erfühlt leben kann! Es hat Gott Alles gekostet!
Wer ernsthaft wissen möchten was am Karfreitag passiert ist und sich vergegenwärtigen will wie die Geißelung und der Tod am Kreuz zur Zeit Christi war, empfehle ich heute Abend ab 22.00 Uhr den Film Passion Christi von Mel Gibson auf Bibel TV
https://www.bibeltv.de/tv-programm/sendung/the-passion-of-the-christ-68670/

Print Friendly, PDF & Email

4 thoughts on “Ein paar Gedanken zu Karfreitag

  1. Für mich gingst du nach Golgata, für mich hast du das Kreuz getragen,
    für mich ertrugst du Spott und Hohn,für mich hast du dich lassen schlagen.
    Herr deine Liebe ist so groß, daß ich sie nie begreifen kann,doch danken
    will ich dir dafür.Ich bete dich an.

    Für mich trugst du die Dornenkron, für mich warst du von Gott verlassen.
    Auf dir lag alle Schuld der Welt, auch meine Schuld; ich kanns nicht fassen.
    Herr deine Liebe ist so groß, daß ich sie nie begreifen kann, doch danken
    will ich dir dafür. Ich bete dich an.

    Herr Jesus Christus, alle Schuld hast du für immer mir vergeben.
    Du hast mich froh und frei gemacht, du schenkst mir neues, ewges Leben.
    Herr deine Liebe ist so groß, daß ich sie nie begreifen kann, doch danken
    will ich dir dafür. ICH BETE DICH AN.

    Alle Ehre sei dem Herrn JESUS CHRISTUS.

  2. Danke, lieber Paul, für Deine Gedanken zum Karfreitag sowie das eindrucksvolle Bild.
    Jedes Zeugnis und Bekenntnis zur Erlösungstat Christi verherrlicht IHN und isgt wichtig.
    Schon Deine Aussage: Es hat Gott Alles gekostet! spricht für sich!
    Gesegnete Ostertage Dir und Deinen Lieben.
    Bis bald und Shalom

  3. Soviel jemand mit dem gekreuzigten Herrn verbunden ist, so sehr hat er auch Anteil an seiner Auferstehungskraft. Paulus sagt: Wir verkündigen Christus, den Gekreuzigten. Im Kreuz ist Heil !
    Frage: Warum findet man in Freikirchen so gut wie kein Kreuz mit dem Körper des Herrn? Ich weiß es nicht, aber jemand sagte mir mal, man habe heute das Auferstehungskreuz, das Kreuz mit Jesus dran, brauche man als Christ nicht mehr. Nun, diese Meinung ist völlig daneben, denn auch Christen sündigen noch.

    http://www.kirche-vor-ort.de/uploads/media/2-Fastenpredigt_01.pdf

  4. Ich würde sehr gerne den Film Passion Chrsti „aufführen“ – quasi als Einladung für den nächsten Kar-Freitag. Weiß jemand, wie ich an die Rechte dafür käme (natürlich ohne Eintritt oder sonstigen Verkauf). Ich denke, es wäre eine geniale Gelegenheit, dem „Publikum“, dass Kar-Freitag aus historischen Gründen in Mitteleuropa nicht tanzen darf (und von dem die meisten auch eine Wochen später freitags nicht tanzen…) eine Alternative zum Karfernsehen bieten. Leider hört sich nicht jeder Bach an. Aber Jesus sehen – Karfreitag: Das verlangt nerven!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.