Mal wieder dringend nötig: „Der gute Kampf des Glaubens um die Bibel“

18. Juni 2018

Ja, „alle Jahre wieder“, könnte man sagen, der „gute Kampf des Glaubens um die Bibel“ ist Mal wieder dringend geboten oder sogar überfällig.  Der martialisch klingende Begriff „Kampf“ ist natürlich als Bild gemeint. Damit ist nicht gemeint, wir Christen sollten irgendwie physisch kämpfen. Das ist Quatsch. Es geht viel mehr um das klassische Streitgespräch, die sogenannte disputatio als einer altehrwürdigen akademischen Disziplin, um dadurch philosophische oder theologische Sachfragen zu klären. Um diesen Kampf geht es mir. Der muss wieder einmal mehr geführt werden. Warum? Weil die Unklarheiten in Fragen rund um die Bibel und rund um die sachgerchte Bibelauslegung eklatant zunehmen auf der Basis der Gemeinden und unter Christen. Deshalb hier nun ein paar Thesen zum Weiterdenken:

  1. Das Fragen „Was ist die Bibel?“ und „Wie legen wir die Bibel sachgerecht aus?“ MÜSSEN prominent auf kleinen und großen Tagesordnungen von Gemeindebünden, Gemeinden und Kirchen stehen. Das ist gegenwärtig wieder ein unaufgebbares „MUSS“.
  2. ABER: Auf vergangene Bekenntnisse – konfessionell überwiegend gerade nicht liberal-theologischer Gruppierungen und Konzile – können „wir“ uns in solchen Bibelfragen heutzutage für die Ortsgemeinden kaum noch berufen. Denn kaum ein Gemeindeglied hat einen Bezug zu „Bekenntnissen“ oder „Theologischen Erklärungen“, weder zu klassischen (außer vielleicht zum Apostolikum), noch zu modernen (Barmen, CE I-III usw.). Da muss stattdessen u.a. das Motto angestrebt werden: „Was du von deinen Vätern ererbt, erwirb es, um es zu besitzen.“ Das bedeutet, dass das ABC der Schriftlehre neu vermittelt und neu in der gegenwärtigen Generation erläutert werden muss, damit die Geschwister es sich erstmals/ neu eigenständig aneignen, um es dann auch eigenständig ihr eigen nennen zu können.
  3. Die Mit-Christen in Landes- und Freikirchen und Gemeinschaften mit dem Geburtstag nach ca. 1980 müssen nach meiner Einschätzung erst einmal „neu/ erstmalig“ vermittelt bekommen, worum die „Väter“ in der Bibelfrage seit Jahrhunderten immer wieder gerungen haben, um der Wahrheit Gottes treu zu bleiben. Dafür haben in postmodern geprägten „Gehirnen der gefühlten Relativität“ kaum noch Geschwister eine Antenne, geschweige denn Herz und Verstand, darum ernsthaft zu ringen. Da muss dringend an einer Veränderungen des Denkens gearbeitet werden.
  4. Konsequenzen aus 1. bis 3.: Der Ortsgemeinde und vielen Mit-Christen muss erst einmal (oft erstmals!) erklärt werden, warum das (oft wieder notwendigerweise erbittert geführte) Ringen um die Bibel nicht altbackenes Theologengezänk ist, sondern dass es notwendig ist um der geistlichen Gesundheit von Christen und Gemeinden Willen.
  5. Die gegenwärtige unter protestantisch Konservativen eingesickerte Relativierung oder Aufhebung des Schriftprinzips (vgl. z.B. Worthausvorträge, das Buch von Thorsten Dietz, die Herausforderungen im FeG-Bund (Jungfrauengeburt usw.), der Richtungsstreit um die Art der Schriftauslegung in fast allen pietistischen Gemeinschaftskreisen, in fast allen Freikirchen und namenlosen „Neugründungsbewegungen“) verdeutlichen, dass wir es hier mit der Spitze eines theologisch höchst relevanten Eisbergs zu tun haben, an dem Gemeindebünde, Konfessionen, Gemeinden und Einzelne dem Schicksal der Titanic zum Opfer fallen könnten (vgl. die Sieben Sendschreibengemeinden in Offb. 2-3). Arbeiten wir daran mit, auch durch Beten und Flehen zu Gott, dass das „Titanic-Schicksal“ möglichst wenige Gemeinden erleiden müssen. Der Kampf um die Bibel und um ihre sachgerechte Auslegung sind zentrale Anliegen eines mündigen Christentum.
  6. Es ist gut, dass diese aktuell entbrannten Debatten um die Bibel nun wieder (mehr oder weniger) öffentlich geführt werden, auch von Thorsten Dietz, Markus Till und mittlerweile vielen anderen. Danke! Das ist gut! Raus aus den verborgenen Nischen!

Nun kommt es aber darauf an, weise und kompetent zu agieren und zu reagieren. Wenn fromme Gemeinden oft keine Ahnung mehr haben, was am Thema „Unfehlbarkeit der Schrift“ so wichtig ist oder am Begriff „irrtumslos“ oder dem der „Bibeltreue“, dann müssen „wir alle“, die es besser wissen,  Grundlagenarbeit betreiben, die Antennen der Gläubigen wieder auf solche Themen auszurichten. Dazu braucht es Einfühlungsvermögen, Weisheit, theologische Kompetenz und gut begründete, leicht verständliche Antworten. Es geht letztlich um Mündigkeit möglichst vieler, auch in Fragen der Bibel. Und dafür müssen Mit-Christen erst einmal wieder sensibilisiert und positiv motiviert und gewonnen werden. Denn voraussetzen kann man m.E. gar nichts mehr.

Wenn dann jedoch die Fraktion der „Bibeltreuen“ unweise argumentiert oder gar keine sachlichen Gründe für ihre Position vorbringt, verliert sie die unerfahrenen und noch suchenden Mit-Christen, die sich oftmals noch gar nicht positioniert haben, wahrscheinlich weil sie bisher  nicht oder nur unzureichend in Bibelfragen unterwiesen und geschult worden sind. Das gilt es zu vermeiden.

  1. Mein Plädoyer: „Wir“ müssen klar und einfach und begründet wichtige Leitbegriffe zur Bibelfrage neu, zeitgemäß und plausibel öffentlich erklären, ganz egal, wieviele Bekenntnisse es zur Schriftfrage schon gab und gibt. Diese kennt keiner mehr unter denen, die wir „gewinnen“ bzw. die wir „nicht verlieren“ wollen.

Lei(t)dfragen:

Was bedeutet „irrtumslos“, was nicht“?

Was bedeutet die Inspirationslehre, was nicht?

Was ist die Bibel, was ist sie nicht?

Was ist Wort Gottes und was ist es nicht?

Woher wissen wir etwas über Gott (Offenbarung, Selbstmitteilung Gottes usw.) und was kann nicht über Gott ausgesagt werden?

Wie ist das Verhältnis von Bibel und Jesus Christus zu erklären, wie nicht?

Welche innerbiblisch abgeleiteten Regeln zur Schriftauslegung gilt es zu beherzigen, welche warum nicht?

Solche simplen Fragen sind im Blick auf ihre Beantwortung weitgehend unklar in vielen Gemeinden, weil dort oft eher ein spirituell-emotionaler Pragmatismus oder Aktionismus vorherrscht, der selten über die„Grundlagen“ des Glaubens Rechenschaft ablegen muss oder will.

Solche Fragen müssen jedoch gestellt und einfach verständlich erklärt und beantwortet werden. Viele aktuell populär argumentierende Publikationen (Worthaus, Thorsten Dietz und v.a. tun das) stellen solche Fragen und beantworten sie teilweise mit Antworten, die bereits seit 230 Jahren in der akademischen Theologie kursieren und die immer weiter differenziert  wurden, heutzutage nun in Kombination mit traditionell eher konservativen Antworten zur Hl. Schrift. Letzteres ist tw. das „Neue“, weil es nun Jahrzehnte verspätet (im Vergleich zu den Gliedkirchen der EKD usw.) in traditionellen Gemeindeformen, Gemeinschaften und Freikirchen meistens ungeprüft Einzug gehalten hat.

Entsprechend begründete Erwiderungen (oder auch Bestätigungen) zu diesem Trend der Auflösung des klassischen Schriftprinzips in konservativ-theologischen Gemeinden sind nach meiner Einschätzung auf vielen Kanälen der Lehrvermittlung bis zur Basis der Ortsgemeinden zu geben. Die klassischen Antworten im Bekenntnisgewand allein führen leider nicht weiter. Die entsprechenden Inhalte müssen vielmehr zeitgemäß, ohne inhaltliche Verzerrungen, neu und weise präsentiert werden. „Wir“ haben diesbezüglich viel zu tun. Es lohnt sich aber, nicht die Flinte ins Korn zu werfen, sondern aktiv für die „Sache“ einzustehen.

  1. Eine Hauptfrage zur Bibel überhaupt, die breit in allen Gemeinden erklärt und gelehrt werden muss:

(a) Was ist die Bibel (Autorität, Erkenntnisquelle, Offenbarungsurkunde der Mitteilungen Gottes, dazu Erkenntnistheorie in Kürze usw.)?

(b) Wie wird die Bibel ihrem Selbstanspruch gemäss sachgerecht ausgelegt und angewendet und wie nicht (Hermeneutik)?

Schnelle Antworten gibt es nicht. Gründliche Antworten jedoch strapazieren die Geduld vieler Zeitgenossen, die oft Fast-Food-Antworten wünschen. In diesem Dilemma müssen gute, weise, belastbare, gut begründete Antworten gegeben werden, auch in der Reaktion auf „Weiterglauben“ & Co.

Es lohnt sich! Die Debatte ist eröffnet! Nutzen wir alle Gelegenheiten, die sich bieten, um mit zu diskutieren, aus Liebe zu den Brüdern und Schwestern und den Gemeinden, die Orientierung bitter nötig nötig haben.

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Dieser Blog-Beitrag von Dr. Berthold Schwarz erschien zuerst auf Schwarz ad hoc . Lies hier den Original-Artikel "Mal wieder dringend nötig: „Der gute Kampf des Glaubens um die Bibel“".

About Dr. Berthold Schwarz

Dr. Berthold Schwarz arbeitet seit 2003 als Dozent für Systematische Theologie an der Freien Theologischen Hochschule Gießen (FTH) = Giessen School of Theology. Nach seinem Theologiestudium in Marburg, Erlangen und Tübingen und verantwortlicher Mitarbeit in christlichen Gemeinden, ließ er sich in den Gemeindegründungs- und Missionsdienst nach Japan berufen, um dort die frohe Botschaft vom gekreuzigten und auferstandenen Christus zu verbreiten. Nach seiner Rückkehr aus Japan promovierte er an der Universität Erlangen mit einer Untersuchung zu John Nelson Darbys Theologie (Leben im Sieg Christi“, Gießen 2008 – ISBN: 978-3-7655-9550-9). Ein Habilitationsprojekt ist gegenwärtig „im Werden“. Jetzt an der FTH hilft er dabei mit, junge Menschen für einen leitenden Dienst in der Gemeinde, in christlichen Werken und in der Mission auszubilden. Neben seiner Haupttätigkeit als Hochschullehrer für Systematische Theologie ist er Leiter des „Israel-Instituts“, das sich zum Ziel gesetzt hat, das Verhältnis zwischen Juden und Christen, zwischen Israel und Gemeinde Jesu, biblisch-theologisch zu erklären. Außerdem hält er deutschlandweit Vorträge und Workshops in Gemeinden und auf Konferenzen zu unterschiedlichen christlich motivierten Themenstellungen. Durch verschiedene Aufsatz- und Buchveröffentlichungen zu Themen der christlichen Lehre und der Schriftauslegung will Dr. Berthold Schwarz biblisch verantwortetes Gedankengut fördern. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

18 thoughts on “Mal wieder dringend nötig: „Der gute Kampf des Glaubens um die Bibel“

  1. Aus der Erfahrung: es betrifft auch deutlich die Geburtsjahrgänge vor 1980, das geht gut zurück bis ca. in die 1930er, aber offensichtlich spätestens ab den Nachkriegsgenerationen.
    So leid es mir tut das feststellen zu müssen.

    1. Es fehlt oft nicht das Bibelwissen, in den Gemeinden, es fehlt die Liebe, das gehörte und gelernte umsetzen zu wollen. Wer mehr wissen will, wird abgedrängt, weil trotz Bibelwissen die lebensnahen Antworten fehlen.
      Es ist häufig wie bei den Pharisäern und Schriftgelehrten, viel Wissen, viel Macht, aber an der Liebe Gottes gehen sie vorbei. Der Mensch ist sich selbst genug, das kennt man ja.
      Es gibt keinen neuen Anfang, wenn keine Buße stattfindet, Jesus macht es sehr deutlich in den sieben Sendschreiben der Offenbarung.
      Wer seine Fehler bekennt, ändert oft nur seine Taktik.

  2. Die Bibelfrage wird am besten beantwortet, wenn man erst einmal die Bibel beiseite legt und alles vergisst, was man jemals über den Glauben gehört hat.
    Recht provokant. Ich weiß. Aber ohne, dass wir erst einmal wieder das Leben der Menschen anschauen, werden wir weiterhin nur einen Bezug zur Bibel aus zweiter Hand haben.
    Die Bibel will uns Antwort geben auf Fragen, die sich aus unserem alltäglichen Leben ergeben. Und da ist immer noch der Tod DAS Problem. Genau, wie dieses Problem auch im Sündenfall und der Auferstehung (als der Lösung dieses Problems) benannt werden. Dieses Problem, aus dem alle Probleme der Menschheit (und Schöpfung) resultieren, kann jeder Mensch sehen, und wird auch von Philosophie,Psychologie und Naturwissenschaft als Grundproblem gesehen.
    https://manfredreichelt.wordpress.com/2016/10/15/jesus-der-christus-traditionslos/
    Jetzt erst wissen wir, dass unser Problem nicht Gott ist, sondern der Tod, der durch unsere Entfernung von ihm zu einer Realität wurde. Auch erkennen wir, dass es darm geht, dass in uns die Ursache(n) des Todes real nicht länger wirksam sind, sondern die Wahrheit uns von diesen und ihren Folgen befreit, sodass es in Zukunft auch für uns keinen LEIBLICHEN Tod mehr geben wird: 1Kor 15,26 „Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.“ – Wir begreifen dann, dass wir nur durch einen Heiligungsprozess dieses Ziel erreichen.
    Und erst jetzt, wenn wir des WESENTLICHEN des christlichen Glaubens gewiss geworden sind, können wir die Bibel unter dem Gesichtspunkt betrachten, inwieweit sie uns auf diesem WEG hilft. Wir werden dadurch vor unnützen und schädlichen Streitereien bewahrt. Diejenigen, die in der Heiligung am fortgeschrittensten sind, werden uns dann auch am kompetentesten die Bibel auslegen können.
    Ohne in einem Transformationsprozess zu stehen ist alles andere Auslegen mehr oder weniger Schriftgelehrtenkram.

  3. Es gibt doch viele Menschen, die christlich-kirchlich angehaucht waren und ähnlich gedacht haben wie die meisten heutigen Theologen. Bei denen gab es keine Jungfrauengeburt, keine Auferstehung Jesu, keine Wunder und vieles andere mehr.
    Aber als sie sich bekehrt hatten, waren viele Zweifel in dieser Hinsicht weg. Ich kenne Katholiken, die das bezeugt haben und evangelische Christen wird es ebenso geben. Mit sagte vor Jahren mal eine einfache Frau, die alles andere als eine Theologin war, das Kopfwissen um die Erlösung durch Jesus reiche nicht, die Gnade müsse 30 cm tiefer erfasst werden als nur im Kopf, nämlich im Herzen und das ist zutreffend, Solange die Theologen das nicht begreifen (wollen), werden sie immer irren. Paulus sagt, der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes. Der Geist Gottes ist weit höher als unser Verstand.

  4. Durch Gebet natürlich und Gottvertrauen. Allerdings muß das Gebet ernstlich sein. Der heilige Geist überführt uns der Sünden, Gott vergibt sie. Wer das erlebt hat, der kann mit Paulus sagen: Gottes Geist sagt unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind, denn nur die Sünde trennt uns von Gott.

    Nebenbei: ein sehr guter Satz von @Manfred Reichelt „Diejenigen, die in der Heiligung am fortgeschrittensten sind, werden uns dann auch am kompetentesten die Bibel auslegen können.“

    1. @Heinz Weber, Danke für deine klare Antwort, das kann ich so annehmen, und glauben, heutzutage ist es besser mal nachzufragen, denn es wird so viel verdreht. Dem Satz von Manfred Reichelt, kann ich nicht so viel Vertrauen entgegenbringen,…….das Gute lieben? sagt mir nichts, ist wage und unklar!

      1. @Lilli

        Lies noch mal bitte nach, welchen Satz von Manfred Reichelt ich zitiert habe. Ich muss ja auch nicht jeden Satz von ihm für gut und richtig befinden, aber manche sind doch recht gut.

        1. @Heinz Weber,
          ich glaube, wir selbst nehmen es gar nicht so bewußt wahr, wie weit wir im Heiligungsprozess vorangekommen sind, damit wir nicht einem Leistungsdruck verfallen, hat es sich wohl Gott selbst vorbehalten, wie ER uns verändert, und in welchem Zeitraum, die Welt denkt so, je mehr du kannst und bist umso mehr Kompetenz wird dir zugeordnet, dein Ansehen steigt.
          Jesus sagt aber: Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Matth.23, 11
          –und vom Transformationsprozess, steht nichts in der Bibel–
          was nützen mir ein paar gute Sätze, wenn alles andere völlig unbiblisch ist.

          1. Liebe Lilli,

            dass Sie zu dem, was ich schreibe, kein Vertrauen haben ist bedauerlich.
            Natürlich steht das Wort „Transformationsprozess“ nicht in der Bibel. Aber die Sache selbst ist für jeden, der Christ sein will, notwendig. Statt „Transformationsprozess“ könnte man auch „Heiligung“ sagen. Und die Heilung ist der wachstümliche Übergang vom „alten“ zum „neuen Menschen“. Es ist also ein Umwandlungs-,in Latein ausgedrückt, ein Transformationsprozess.

            Und wenn Ihnen weiter oben, mein Hinweis „generell ausgedrückt, das Gute zu lieben“, so sollten Sie ja gerade den persönlichen Spielraum haben, da ich ja nicht weiß, was Sie im speziellen Fall an Eigenschaften nötig haben, ob Geduld oder sonst etwas.
            Eigentlich sollte das jedem Christen selbstverständlich sein, aber in den meisten Gemeinden wird ja nichts gelehrt, sondern nur gepredigt, man solle irgend etwas für wahr halten (aber das ist noch kein Glaube). Ins Herz kommt nur das, was man liebt. Was man nicht liebt, geht auch nicht ins Herz! – So einfach ist das!

  5. @Manfred Reichelt,
    Sie wissen doch Manfred Reichelt, das führt zu nichts, sie halten hartnäckig an ihrer falschen Lehre fest, in welche Dimensionen sie sich transformiert haben, ist ja offensichtlich.
    Die wievielte Folge ihrer Truman Show ist das jetzt, 36, 38, 41 waaas? noch mehr? 1045, 1226………………… die Serie sollte doch eingestellt werden, weil der Hauptdarsteller Zweifel angemeldet hat!!!!

      1. Ich würde sie auch eher als NewAge Lehre einschätzen…recht viel super spirituelles wortgefassel…verallgemeinert und dadurch oberflächlich…

        1. @ Eduard. Auch wieder mal einer, der alles besser weiß.
          Wenn DAS „Wortgefasel“ sein soll, dann weiß ich nicht, was das andere ist, was man in den Gemeinden und Kirchen hören kann? Da kommt doch nichts aus der Praxis der Heiligung. Meine Beiträge aber sind Leben, da sie aus dem Leben kommen.
          Dass so wenige Menschen etwas damit anfangen können, zeigt nur, dass „Glauben“ lediglich als Theorie kennt und nicht als minütliche Lebenskraft der Erneuerung.
          Von Oberflächlichkeit kann in meinen Beiträgen keine Rede sein. Und wenn doch, dann nur, dass oberflächliche Christen einen Anschluss haben, um tiefer gelangen zu können.
          Ja, viel lieber würde ich noch tiefer schreiben, aber das versteht dann ja keiner mehr!

  6. wäre noch abschließend zu sagen; prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt. 1.Joh 4,1b
    ihre Lehre habe ich geprüft, Manfred Reichelt, sie ist nicht von Gott!

  7. Dies ist ein Kommentar zu der Aussage unter „6.“:
    Wenn fromme Gemeinden oft keine Ahnung mehr haben, was am Thema „Unfehlbarkeit der Schrift“ so wichtig ist oder am Begriff „irrtumslos“ oder dem der „Bibeltreue“, dann müssen „wir alle“, die es besser wissen, Grundlagenarbeit betreiben, die Antennen der Gläubigen wieder auf solche Themen auszurichten.
    Meine Meinung ist:
    Ein Angriff auf die „Unfehlbarkeit der Schrift“ ist ein Angriff auf die Echtheit von Gott dem Vater, die Autorität von Gott dem Sohn und den Dienst des Heiligen Geistes.
    In dem Beitrag:
    (Mit Google Übersetzer wurden die Texte übersetzt.)
    Hat die Bibel Fehler?
    defendinginerrancy.com/does-the-bible-have-errors/
    steht unter „Fazit“:
    Die Schlussfolgerung ist, dass die Bibel nicht irren kann wegen
    1. Gott dem Vater,
    2. Gott dem Sohn und
    3. Gott dem Heiligen Geist.
    Daher ist ein Angriff auf die Bibel ein Angriff auf die Echtheit von Gott dem Vater, die Autorität von Gott dem Sohn und den Dienst des Heiligen Geistes.

  8. NEIN! Der „Kampf um die Bibel“ war noch nie „gut“, sondern in der Regel eine Schlammschlacht zur Festigung oder zumindest Markierung von inner-evangelikalen oder fundamentalistischen Machtpositionen. Sowas brachte in der Vergangenheit und bringt heute noch viel mehr unabsehbare Kollateralschäden mit sich, insbesondere dass die Uneinigkeit (gerade der „frommen, bibeltreuen“ Christen) auf andere (gerade die angesprochene jüngere Generation!) nur abstoßend wirkt. Zu Recht. Es ist nämlich nicht erklärbar, wieso eine „weise und kompetent“ geführte Sachdiskussion unter Christen, die allesamt Jesus nachfolgen wollen, „notwendigerweise erbittert geführt“ werden müsste, und wieso dabei jedes Mittel recht ist. Diesen Kampf um die Bibel braucht kein Mensch – und Jesus erst recht nicht.
    Wenn es um die Diskussion eines angemessenen Schriftverständnisses geht: Die FEGs haben grade erst eine ausführliche Stellungnahme zur Bibel verabschiedet – „Gotteswort in Menschenwort“ – ich sehe keinerlei öffentliche Debatte darum im Internet, noch nicht mal irgendeine Reaktion. Interessant insbesondere auch deshalb, weil Dietz sich die titelgebende Formulierung in seinem Buch zu eigen macht und sich in seiner Replik auf Till’s Vorwürfe auf dieses Dokument bezieht.
    Da könnte man ja ansetzen zu einer Diskussion. „Gotteswort in Menschenwort“ erscheint mir zumindest deutlich tragfähiger als ein Kampf um das abstrakte Konzept „Irrtumslosigkeit“.

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