10 Dinge die du im Umgang mit der Ehefrau deines Pastors beachten solltest

Frauen, die mit Pastoren verheiratet sind (gilt wahrscheinlich auch für die Frauen von Gemeindeleitern), stehen vor besonderen Herausforderungen. Die folgenden 10 Dinge im Hinterkopf zu behalten (zusammen mit der Verpflichtung, regelmäßig für sie und ihre Ehe zu beten), könnte deine Gemeinde mehr beeinflussen, als du denkst.

Ich habe diesen Artikel nicht über meine Frau und oder meine Gemeinde geschrieben, sondern einen bestehenden Artikel übersetzt und angepasst. Ich hoffe, dass der eine oder andere dadurch vielleicht etwas sensibler für das Thema „Pastorenehefrau“ wird.

1. Sie ist eine eigenständige Person

Die Ehefrau ist kein Anhängsel des Pastors. Sie kann sogar andere politische, soziale und biblische Ansichten haben als ihr Ehepartner. Aber sie ist in einer Position, in der das Teilen dieser Ansichten die Arbeit ihres Mannes negativ beeinflussen könnte.

Lass sie sein, wer sie ist. Du wirst überrascht und erfreut sein zu entdecken, wie verschieden sie von dem ist, was du angenommen hast. 

Auch wenn es dem Punkt 1 widerspricht, schreibe ich der Einfachheit halber auch häufig von der „Pastorenehefrau“. 🙂

2. Sie hat eine Berufung

Sie tut vielleicht nicht das, was du erwartest und manche Pastorenehefrau sucht vielleicht noch ihre Berufung. Viele Frauen betrachten die Berufung ihres Mannes zum Pastor als eine gemeinsame Berufung. Andere nicht. Und einige Frauen, die mit Pastoren verheiratet sind, hoffen, dass irgendjemand, ihnen sagen wird, was ihr Dienst sein sollte, in der Hoffnung, andere nicht zu enttäuschen. Andere würden sich mit Händen und Füßen dagegen wehren. Jede Frau ist anders.

Nach Jahren des pastoralen Dienstes erleben manche Frauen ein Gefühl des Verlustes, nicht einmal sich selbst zu kennen. Sie waren zu sehr damit beschäftigt, dort zu dienen, wo es nötig war. Andererseits können andere mit einer Berufung, die sich außerhalb der Gemeinde konzentriert, minimal in die Gemeindearbeit eingebunden sein.

3. Sie könnte finanziell kämpfen

Nicht alle Pastoren bekommen ein super Gehalt. Noch schwieriger wird es, wenn die Ehefrau nicht hauptberuflich arbeiten geht. Manche Pastorenfamilien leben am Exitenzminimum. Es ist ein beständiger potentieller Konfliktherd in der Familie über den Frauen selten mit jemand anderem reden, an dem sie aber häufig leiden.

4. Sie teilt ihren Mann mit der ganzen Kirche

Viele Pastoren sind rund um die Uhr erreichbar. Familienessen, Feiertage und Urlaub werden häufig unterbrochen oder fallen ganz weg, wenn irgendwo Not am Mann ist.

Auch feierliche Anlässe wie Hochzeiten, Geburtstage oder Taufen minimieren die Zeit der Pastorenfamilie. Die Familie fühlt sich geehrt, auf diese Weise in das Leben ihrer Gemeinde eingebunden zu sein. Doch sei dir bewusst, dass viele Pastorenfrauen nur sehr wenig Zeit mit ihrem Mann verbringen.

5. Sie wird durch Klatsch und Tratsch verletzt

Klatsch und Tratsch sind leeres Gerede oder Gerüchte, vor allem über die persönlichen oder privaten Angelegenheiten anderer. Es muss nicht bösartig sein, aber es ist trotzdem verletzend. Eine einfache Faustregel ist, die Geschichten anderer Leute nicht zu erzählen und anderen dafür kein Gehör zu schenken.

Über Pastoren (und manchmal auch über ihre Frauen) wird besonders gerne mal eine Halbwahrheit weitererzählt. Mache nicht mit!

6. Sie lebt mit unrealistischen Erwartungen von anderen (und sich selbst)

Wir alle erleben den Erwartungsdruck anderer. Aber von Pastorenfrauen wird häufig noch mehr erwartet: Muss sie nicht bei jeder Veranstaltung in der Gemeinde sein? Wie sollte sich sich kleiden, um niemandem zu missfallen? Wie sollen sich ihre Kinder verhalten? Was ist für sie angemessen zu sagen oder nicht zu sagen? Wie sollte sie ihr Geld ausgeben? Vielleicht wärst du überrascht, zu erfahren wie oft Frauen, die mit Pastoren verheiratet sind, für diese Dinge kritisiert werden.

Die Frau deines Pastors muss oft daran erinnert werden, dass die einzige Audienz, die letztendlich zählt, die Audienz des einen himmlischen Vaters ist.

7. Freundschaften innerhalb der Gemeinde sind schwierig

Es ist praktisch unmöglich für sie zu wissen, ob ihre gemeindlichen Freundschaften bestehen, weil sie jemand sympathisch findet oder wegen der Rolle ihres Mannes. Viele Frauen entdecken, dass Menschen, die sie für Freunde hielt, es nicht sind, wenn ihr Mann seine pastorale Position verlässt. Es kann sehr schmerzhaft sein, wenn die Karten, Einladungen, langen Gespräche oder Ausflüge nicht auf Freundschaft zurückzuführen sind. Doch dies kann auch andersherum der Fall sein, wenn der Pastor und seine Familie gehen.

Ein weiteres Problem liegt darin, dass Pastorenfrauen sich selten Geschwistern aus der Gemeinde anvertrauen können. Können Sie richtig damit umgehen? Kann sie auch Unzufriedenheit über ihren Mann äußern ohne dass es falsch verstanden wird und die Wertschätzung sinkt?

8. Die Kritik an ihrem Mann schadet ihr

Pastoren wird gesagt, dass sie nicht hart genug arbeiten, gut genug predigen, Gemeindeglieder genug besuchen und so weiter. Jeder hat seine eigene Vorstellungen vom Pastorenberuf. Weiß denn niemand, dass es unmöglich ist, alle Erwartungen zu erfüllen? Wie viele Stunden sollte ein Pastor arbeiten? Fünfzig? Achtzig? Es gibt immer viel zu tun und normalerweise hält ihn niemand auf, außer seiner Frau auf. Wenn er dafür kritisiert wird, dass er nicht genug getan hat, kann sie sich schuldig fühlen, weil sie versucht hat, ihm zu helfen, gesunde Grenzen aufrechtzuerhalten.

Pastoren teilen oft die Kommentare eines verärgerten Gemeindegliedes mit ihren Frauen oder das, was in einem Treffen gesagt wurde. Aber sie ist nicht Teil des Gesprächs, wenn eine Situation gelöst wird und weiß oft nicht einmal, ob sie gelöst werden.

9. Sie lebt mit Stress & Ambiguität

Pastorenfrauen bekommen sehr viel Leid in der Gemeinde mit. Zu hören, dass ein vertrauenswürdiger Mitarbeiter seinen Rücktritt plant, dass ein Ältester eine Affäre hat, dass die Gemeinde ihre Rechnungen nicht bezahlen kann, dass der Job ihres Mannes in Gefahr ist, dass ihr engste Freundin beschlossen hat, nicht mehr zur Gemeinde zu gehen, sind Ereignisse, mit denen Frauen noch mehr als andere konfrontiert sind. 

Und wieder können sie im Gegensatz zu anderen, die Leid erfahren, das Ereignis und seine Wirkung häufig nicht mit anderen teilen oder es mit anderen in der Gemeinde besprechen.

Ungeachtet der Unterschiede ist der Punkt, den alle Frauen, die mit Pastoren verheiratet sind, gemeinsam haben, die Nummer 10.

10. Ihre Gerechtigkeit kommt von Christus

Sie bekommt, wie du und ich, ihre Gerechtigkeit nicht dadurch, dass sie sich an den Standards anderer misst, dass sie die Gemeinde besucht, ihre Bibel kennt oder wie viel Geld sie für ihre Garderobe ausgibt oder nicht. Wenn sie Christus für ihre Rettung vertraut hat, ist im Gerichtssaal Gottes das Urteil gefallen. Ihre Fehler, Scham und Sünde wurden auf Jesus Christus gelegt. Er zog auf sich, was sie verdiente. Und außerdem gab Gott ihr die Gerechtigkeit Christi. Pastorenehefrauen haben das Urteil von gerechten, geliebten Töchtern erhalten!

Quelle: Dieser Artikel beruht auf einem Artikel von Gospel Coalition „10 Things the Woman Married to Your Pastor Wants You to Know

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Dieser Blog-Beitrag von Viktor Janke erschien zuerst auf lgvgh . Lies hier den Original-Artikel "10 Dinge die du im Umgang mit der Ehefrau deines Pastors beachten solltest".

About Viktor Janke

*1984 / **1997 / 2004 Abitur / 2008 Theologiestudium-Abschluss & Beginn als Hauptamtlicher in der Gemeindearbeit / 2009 Ehemann / 2014 & 2016 Vater

28 thoughts on “10 Dinge die du im Umgang mit der Ehefrau deines Pastors beachten solltest

  1. Vor kurzen hat mir ein Mann gesagt, er ginge nicht in die Seelsorge zum Pastor seiner Gemeinde, weil die Gefahr bestünde, daß dieser oder aber seine Frau, mindestens indirekt, darüber sprechen würde und die Gemeinde dann erfahren würde, wer und warum einer in der Seelsorge war. Freilich ist das in erster Linie die Verantwortung des Pastors, daß er auch seiner Frau gegenüber in dieser Hinsicht den Mund hält. Offensichtlich aber halten sich manche doch nicht an die seelsorgerliche Schweigepflicht.

  2. Man kann regelrecht traurig, zumindest aber nachdenklich werden, wenn man hier liest, was die Frauen von Gemeindechefs zu ertragen haben. Mir ging beim Lesen mehrfach durch den Kopf, dass diese Probleme stark gemildert werden könnten, wenn es nicht den einen Chef der Gemeinde gäbe (ob er nun „Pastor“ heißt oder „Gemeindeleiter“). Wie wäre es, wenn die Gemeinde von mehreren geleitet würde? Und wie erst, wenn man den normalen Gemeindemitgliedern mehr Einfluss zugestehen würde?

    1. Was Du beschreibst ist auch das Modell der Schrift. Dort heisst es „die Ältesten“, die aber unterschiedliche Aufgaben haben. Aber genauso wie auf einen Pastor zuviel projiziert wird wird damit auch von dessen Frau zuviel erwartet. Der Pastor soll super predigen können, der beste Organisator und der beste Seelsorger sein und dann erst seine Frau…….!
      Diese große Last auf den Pastorenehepaaren hat nicht die Schrift auferlegt, sondern kirchliche Tradition, die Gemeindemitglieder und oft auch die Pastoren mit ihrem Amtsverständnis selbst.
      Hier gehört dringend ins Team hinein „abgerüstet“, denn keiner kann alles weder der Pastor noch dessen Frau! Ab wirklich Team! Oft heisst Team dann dass der Pastor dann doch fast alles selbst macht und das Team darf seine Zustimmung erteilen 🙂

  3. — was die Frauen von Gemeindechefs zu ertragen haben —
    Die Pastorenfrauen sollten ein Seminar belegen, wie sie sich abgrenzen können, ohne Schuldgefühle, und ihre eigenen Grenzen kennenlernen. Ein gesundes Selbstwertgefühl kann helfen.
    — Wie wäre es, wenn die Gemeinde von mehreren geleitet würde? —
    in dem Chaos möchte ich nicht dabei sein,
    — und wie erst, wenn man den normalen Gemeindemitgliedern mehr Einfluss zugestehen würde? —
    das wollen sie oft gar nicht, darum laden sie ja ,,Lust und Frust“ auf zwei Personen ab, so ist wohl eine Neuaufteilung, erstrebenswerte Illusion, die Wirklichkeit sieht immer anders aus.
    Auch der Pastor muß sich abgrenzen, es ist doch für eine Gemeinde besser, zu wissen, wie man dran ist mit seiner Pastorenfamilie, als ständig mit unerfüllten Erwartungen, frust zu schieben.

    1. Nun ja…eine Gemeindeleitung durch mehrere geistlich reife Männer entspricht durchaus dem vom NT gezeichneten Bild einer geordneten Gemeinde. Einen Unterschied zwischen Pastoren und Ältesten kennt die Schrift nicht. Nur sind manche komplett für den Dienst freigestellt, andere nicht.
      Die Konzentration auf die „Ein-Mann-Gemeindeleitung“ war so ein blinder Fleck des Luthertums. Calvin und die Genfer waren hinsichtlich Gemeindeleitung schon wesentlich weiter.
      Kein Vorwurf, ehrliche Frage: Sie kommen wahrscheinlich aus der Landeskirche?

      Von was soll sich die Frau eines Ältesten denn abgrenzen? Von der Gemeinde? Dieses überindividualisierte Verständnis von Christsein führt dann dazu, dass man die Ehe und die Arbeit in der Gemeinde nicht als gemeinsamen Dienst mit verschiedenen Aufgabenfeldern sieht. Frei nach dem Motto: „Er macht sein Ding, ich meins.“

      1. @Sosthenes,
        Weil andere davon ausgegangen sind; so könnte es sein, so sollte es werden, daher bin ich auch davon ausgegangen; so könnte es werden, so wird das nix, realistisch sind beide Seiten nicht, –früher vielleicht mal,– heute nicht mehr.
        Ich weiß auch das eine gute Leiterschaft biblisch ist, ging aber nicht davon aus wie der Idealzustand wäre, sondern sondern wie es heute in der gelebten Realität anzutreffen ist. So viel bricht auseinander, wegen der Eigensinnigkeit der Leute, (fehlende geistliche Reife).
        Darum ist es so wichtig die Situation der Verantwortlichen sichtbar zu machen, und ihnen Mut zu machen, so wie Viktor Jankeja hier im Artikel darauf aufmerksam macht.
        Abgrenzen heißt; sich seiner eigenen Begrenzung bewußt zu werden! denn niemand kann ,,alle“ Forderungen ,,Anforderungen“ erfüllen, was kann ich leisten, was muß ich leisten, wann ist es genug! ich glaube niemand will seinen Pastor (und Ehefrau) in ein Burn aut treiben.
        Meine geistliche Heimat war EC (entschiedenes Christentum) und Stadtmission (Gnadauer Verband).

    2. „Wie wäre es, wenn die Gemeinde von mehreren geleitet würde?“ In dem Chaos möchte ich nicht dabei sein.

      Das Prinzip ist biblisch. Mit deiner Aussage machst du Gott zum Chaos-Stifter.

      „Und wie erst, wenn man den normalen Gemeindemitgliedern mehr Einfluss zugestehen würde?“ Das wollen sie oft gar nicht, darum laden sie ja ,,Lust und Frust“ auf zwei Personen ab. So ist wohl eine Neuaufteilung erstrebenswerte Illusion, die Wirklichkeit sieht immer anders aus.

      Die Gemeindemitglieder, welche keinen weiteren Einfluss wollen, müssen so eine Möglichkeit ja nicht in Anspruch nehmen. Aber manche wollen eben mehr Einfluss.

      Ich bin an meiner letzten Gemeinde verzweifelt, weil der Pastor sich mit Händen und Füßen gegen Einfluss der Gemeindemitglieder in grundsätzlichen Fragen gewehrt hat. Er meinte das nicht böse, sondern sah es als seine Verantwortung an, die Gemeinde so zu führen. Ich habe aber letztendlich frustriert die Gemeinde verlassen und darf jetzt ohne Gemeinde leben. Nett, das von dir propagierte Gemeindemodell! Führt zu tollen Resultaten!

      1. @Kokospalme,
        …..ich bin an meiner letzten Gemeinde verzweifelt…… ich auch.
        Es ist nicht das von mir propagierte Gemeindemodell!! ich hänge auch zwischen den Stühlen, und wünschte mir, das alle Positionen einer Gemeinde dem Modell
        ,,der echten Liebe Jesus“ widerspiegeln.
        An den ,,tollen Resultaten“ arbeiten viele mit! sie meinen es alle nicht böse, aber es kommt mir bald so vor, als gäbe es in Zukunft mehr Christen ausserhalb der Gemeinde als innerhalb, od. ist es schon Gegenwart?

  4. sonst habt ihr keine Sorgen ? Und die Tips wie sich die Pastorenfrau zu verhalten hat kommen von einem Mann. Super, da hat sie bestimmt schon ganz ungeduldig drauf gewartet.

    „… Wenn sie Christus für ihre Rettung vertraut hat, ist im Gerichtssaal Gottes das Urteil gefallen. Ihre Fehler, Scham und Sünde wurden auf Jesus Christus gelegt. Er zog auf sich, was sie verdiente. Und außerdem gab Gott ihr die Gerechtigkeit Christi. Pastorenehefrauen haben das Urteil von gerechten, geliebten Töchtern erhalten!“

    Aha und das weißt du alles jetzt schon ? Du hast also den direkten Draht nach oben ? Meines Wissens nach hat Armageddon noch gar nicht stattgefunden, und demzufolge auch kein jüngstes Gericht – wenn man denn schon an Märchen glauben will.

    1. Und die Tips wie sich die Pastorenfrau zu verhalten hat kommen von einem Mann. Super, da hat sie bestimmt schon ganz ungeduldig drauf gewartet.

      In dem Artikel ging es nicht um Tipps für die Pastorenfrau, sondern Tipps für andere im Umgang mit Pastorenfrauen.

      Aha und das weißt du alles jetzt schon? Du hast also den direkten Draht nach oben?

      Er hat einfach eine Bibel und eine Auslegung von gewissen Texten darin. Manche Leute (zum Beispiel ich) glauben einfach an die Errettung allein aus Gnade.

  5. @Daffy: es gibt da sowas wie Heilsgewissheit (z.B. aus Joh 3,16ff ableitbar), und aus weiteren Bibelstellen ist ableitbar, dass Christen nicht in das Gericht kommen.
    Das wird Dir als Atheisten jedoch thematisch fremd sein.

    1. Wie praktisch, dann bist du ja fein raus. Oder auch nicht… christliche Sektenmitglieder werden in der Hölle schmoren. In der Bibel steht nichts darüber, dass quasi jeder Depp einfach seine eigene Kirche gründen kann und sich nur ein paar weitere noch größere Deppen suchen muss, die mit ihren Spenden seinen komfortablen Lebensunterhalt sponsern. Wie war das noch mit den falschen Propheten ? Davon wimmelt es hier geradezu (und nicht nur hier). Christliche Sekten haben sich zu einer Plage der Menschheit entwickelt und behindern jeglichen Fortschritt. Und damit meinenich ausdrücklich jede Art von Freikirchen, Pfingstler, Zeugen Jehovas, Adventisten, Evangelikale und wie sie sich noch alle schimpfen.

      1. Ich gehe nur mal auf die Dinge ein, die Du argumentativ nachverfolgen können solltest (zu den Themen Hölle und Gericht und wer wie wo schmoren wird fehlt es Dir noch an biblischem Grundlagenwissen):

        Es gibt öffentlich zugängliche Zahlen dazu, wie viele Leute Mitglied in Freikirchen, Pfingstler (eine Teilmenge von Freikirchen), Zeugen Jehovas, Adventisten (eine Teilmenge von Freikirchen) usw. sind. Wenn wir die Zahlen haben und uns in Prozentrechnen üben, dann stellen wir fest, dass ca. 2% der Deutschen „zu einer Plage der Menschheit“ gehören und „jeglichen Fortschritt behindern“.
        In unserer Demokratie mit überwiegend geltender 5%-Hürde bei Wahlen verstehe ich nicht, wie die 2% irgendwas behindern sollen, und ebenso ist mir der Begriff „jeglichen Fortschritt“ zu wenig definiert. Wenn unter „Fortschritt“ jedoch das Feiern von sexuellen Orientierungsstörungen gem. ICD 10 oder mehr als 100.000 Abtreibungen jährlich gehört: da stören die 2% höchstens, weil sie die Stimme des Gewissens bei den anderen 98% wecken.

        1. Seine Sexualität kann jeder feiern wie er lustig ist. Was kümmert es dich im speziellen, ob der Nachbar schwul, hetero, oder Transgender ist. Und wenn er in seiner Bude ne Orgie feiern will, hat es dich auch nicht zu kümmern – zwingt dich ja keiner mitzumachen.
          Das nur mal grundsätzlich, Sexualität geht Religionen und irgendwelche christlichen Sekten mal gar nichts an, wurde schon mehr als genug Unheil mit der Verteufelung der Sexualität angerichtet. Von daher ist es unzulässig so was als „sexuelle Orientierungsstörung“ zu definieren ! Jetzt weißt du auch gleich warum diese Sekten von mir eine Plage genannt werden.
          Und warum Fortschritt nur mit sexueller Orientierungsstörung, Abtreibung und ICD 10 (musste ich erstmal googlen – Kategorisierung und Abkürzung von Krankheiten, was ist daran schlimm ? ) gleichgesetzt wird und daher was negatives sein muss, ist mir zu blöd zu diskutieren. Gerade im Gesundheitsbereich gab es nun gewaltigen Fortschritt. Oder möchtest du wie im Mittelalter leben, OP’s ohne Betäubung, Pest, Pocken, Cholera usw. Dorschmied und Zahnarzt war der gleiche Beruf ? Viel Spaß. Ohne Fortschritt hättest du aber im Internet z.B. auch nicht so einen Unsinn veröffentlichen können.

          1. Du verwechselst hier etwas: Stephan hat nicht den Fortschritt auf medizinischem Gebiet abgelehnt, sondern er hat vermutet, dass du bei „Fortschritt“ nur an das „Feiern von sexuellen Orientierungsstörungen“ und freizügiges Abtreiben denkst. Insofern geht deine Wutrede an Stephans Kommentar vorbei.

            Man kann übrigens den Nachbarn seine Orgie feiern lassen, sich aber trotzdem dagegen aussprechen. „Toleranz“ heißt lediglich „Duldung“, nicht „Akzeptanz“. Jemanden an der Äußerung seiner orgienkritischen Meinung zu hindern, ist allerdings intolerant.

        2. „…dass ca. 2% der Deutschen „zu einer Plage der Menschheit“ gehören…“

          Noch – schau dich mal in Südamerika um, oder auch in USA, was da bereits für ein evangelikaler Irrsinn um sich gegriffen hat. Aktuell Brasilien, die unheilige Allianz von Biblia, Plomo und Agricultura ist an der Macht. Was hat’s dem Land gebracht ? Nichts, nur Rückschritt, Verfolgung von Minderheiten wie z.B. Schwule, und die Agrar- und Waffenindustrie beherrschen das Land. In El Savador und Nicaragua gibt es die weltweit härtesten Abtreibungsgesetze, Fehlgeburt, Vergewaltigung, missgebildeter Embryo zählt alles nicht, du landest im Knast wg Mord für 30 Jahre. Mittelalter ist nichts dagegen, und man steht dem Islam hier in nichts nach.
          Vom Bible-Belt in USA wollen wir gar nicht reden, ein völlig verblendeter Haufen der den Kreationismus-Schwachsinn als Schulfach haben will und Abtreibung natürlich auch komplett verbieten will.
          Nun gut, es mehren sich die Anzeichen dass es mit der Überlegenheit der westlichen Kultur bergab geht, so wie es dem Islam vor ca. 1300 Jahren ergangen ist, als Wissen durch Glaube und Religion ersetzt wurde. Davon haben die sich bis heute nicht erholt. Macht ihr mal ruhig so weiter, dann könnt ihr euch auf die Fahnen schreiebn, dass ihr am Untergang fleissig mitgewirkt habt. Beim jüngsten Gericht wird euch aber eine lange Liste von Minuspunkten präsentiert, dass reicht nicht zum Aufstieg in die erste Liga. Abstieg in die Kreisklasse wird eure Konsequenz sein, man sagt ja kuschelig warm soll es da sein.

  6. Dein Satz: „Christliche Sekten haben sich zu einer Plage der Menschheit entwickelt und behindern jeglichen Fortschritt.“
    Und meine Frage war: welchen Fortschritt behindern die christlichen Sekten? Da sehe ich von Dir immer noch keine Antwort. Nenne mir etwas, was aus Deiner Sicht Fortschritt ist, was von Christen behindert wird.

    ICD10: da sind sexuelle Orientierungsstörungen als Krankheit aufgeführt. Das ist nicht die Definition von Christen, sondern von Ärzten der WHO. Wenn Du diese Definition für unzulässig hälst: beschwere Dich bei der WHO, „christiche Sekten“ sind für die Erstellung der ICD nicht zuständig. Aber: ist es jetzt fortschritts- oder gar medizinfeindlich, wenn ich mich als Christ auf die ICD-10 beziehe?

  7. Dein Satz: „Christliche Sekten haben sich zu einer Plage der Menschheit entwickelt und behindern jeglichen Fortschritt.“
    Und meine Frage war: welchen Fortschritt behindern die christlichen Sekten? Da sehe ich von Dir immer noch keine Antwort. Nenne mir etwas, was aus Deiner Sicht Fortschritt ist, was von Christen behindert wird.

    ICD10: da sind sexuelle Orientierungsstörungen als Krankheit aufgeführt. Das ist nicht die Definition von Christen, sondern von Ärzten der WHO. Wenn Du diese Definition für unzulässig hälst: beschwere Dich bei der WHO.

    1. Du bist ein Desinformant. In IDC10 steht glasklar drinnen:
      „Die Richtung der sexuellen Orientierung selbst ist nicht als Störung anzusehen.“

      Genannt werden aber Dinge wie Pädophilie. Da sind wir uns ja wohl einig dass man das als Störung bezeichnen kann.

      Du stellst bewusst Dinge in einen verkürzten Zusammenhang um zu manipulieren.
      Du bist ein falscher Prophet erster Güte und wirst in der Hölle schmoren, da du ja an das Höllenmärchen glaubst. Oder vermutlich auch nicht, sonst hättest du dir eine bewusste Desinformation gar nicht erlauben dürfen.

      1. „Und meine Frage war: welchen Fortschritt behindern die christlichen Sekten?“
        Die Antwort bleibst Du immer noch schuldig. Obwohl genug Zeit zum Nachdenken da war.

        Erst wenn Du da eine Antwort hast, dann erkläre ich Dir die Lesart der ICD-10, gerne mit Links usw., damit Du Dich da einlesen kannst. Da stehen die Dinge eben anders drin, als es gewisse Leute gerne lesen und in der ICD-11 geändert haben wollen.

        1. Auf deine 2% gehe ich nicht weiter ein, da ich die Fortschrittsbehinderung nicht auf Deutschland beschränkt habe (das hast du dazu erfunden), und dabei bleibt es auch.
          Die Sekten behindern den Fortschritt dann, wenn sie in gewisse Machtpositionen gelangen. In Deutschland noch nicht so weit verbreitet, aber einen prominenten Evangelikalen haben wir ja schon an der Seite der Kanzlerin – Volker Kauder, Mitglied der evangelischen Allianz. Ein Heuchler erster Güte, ganz Christ und ganz Beschützer der Tabakindustrie. Ihm haben wir zu verdanken, dass es in Deutschland immer noch so viel Tabakwerbung gibt. Passt ja super zum vorbildlichen Christen, den Verkauf von totbringenden Drogen zu beschützen. Aus der ZEIT (Zitat): Der Schuhhersteller Deichmann (5,6 Milliarden Euro Jahresumsatz) gehört zu den Gönnern der Szene, ebenso wie der Elektrotechnik-Unternehmer und BDI-Vize Friedhelm Loh (2,2 Milliarden). Erfolg ist in evangelikalen Kreisen ein Zeichen dafür, dass Gott dem eigenen Vorhaben nicht allzu kritisch gegenüberstehen kann. Wohlstandsevangelium nennt sich das.
          Lateinamerika nannte ich bereits, inzwischen ganz übel verseucht, ich bin fast jedes Jahr dort und habe die Entwicklung in den letzten 30 Jahren gesehen, einfach nur erschreckend was für eine Verblödung der Massen damit einhergeht. Die USA und deren Regierungen spätestens seit Bush Jr. sind alle mit evangelikalen Heuchlern durchsetzt inkl. Bush Jr. Der aktuelle Vizepräsident Mike Pence ist genauso einer, Anhänger des intelligent Designs, Leugner der menschengemachten globalen Erwärmung und Gegner von LGBT-Gleichberechtigung. So ein Volldepp ist der zweite Mann im Staat und muss notfalls einen Staat lenken – einer der Wissen durch Glauben ersetzt. Nun ja wohin das führt sieht man ja, der Niedergang Amerikas ist unübersehbar. Die wichtigsten Unterstützer Trumps sind die Evangelikalen – Heuchler. Trump und Christsein passt nun null zusammen.
          Die katholische Kirche insbesondere muss natürlich auch als jahrhunderte alter Fortschrittsverweigerer genannt werden, ist halt nur eine der größeren Sekten 😉
          Auf deine Erläuterung der Lesart des IDC10 verzichte ich, ich kann selber lesen ( http://www.icd-code.de/suche/icd/code/F66.-.html?sp=Ssexuelle%20orientierungsst%F6rung ). Da ist alles gesagt.

          1. Ein Blick in Kürschners Volkshandbuch verrät mir, dass Kauder evangelisch ist. Das ist nicht gleich evangelikal, wobei der Begriff evangelikal ja nun auch nicht hinreichend definiert ist, um zu bestimmen, wer alles dazu gehört. Auch wenn Kauder sich selbst gern an die Seite von „Evangelikalen“ setzt, bibeltreu ist er nicht. Sein Herr ist erst einmal Merkel und nicht Jesus – wäre es anders, hätte er einer Partei, die kein Problem mit Abtreibungen hat oder die Politik völkerrechtswidriger Kriege (wie von rot-grün erstmalig in der Geschichte der BRD im Kosovo begonnen) fortsetzt, schon lange den Rücken gekehrt.
            Tabakwerbung: dass es den Linken nicht schmeckt, wenn nicht genügend Dinge verboten werden, ist mir durchaus klar. Es geht ja gerade nicht um Freiheit und Mündigkeit des Bürgers. Legalisierung nur dort, wo es in den Kram passt, also Hasch und andere Drogen … Also: Kauder ist kein Beispiel.
            Deichmann: Umsatz ist nicht Gewinn, das erst einmal vorne weg. Und nur weil ein Christ Geld hat, glaubt er nicht ans Wohlstandsevangelium – das ist übrigens komplett antibiblisch. Familie Deichmann lebt bestimmt nicht schlecht, aber hinsichtlich des sozialen Engagements und des Umgangs mit Mitarbeitern kannst Du sicherlich selber googeln, wie es dort läuft.
            Auch Friedhelm Loh sitzt nicht nur auf seinem Geld, auch da hilft Google.
            Das beide Unternehmer ihr Geld so einsetzen, wie sie es für richtig halten, kann man ihnen auch nicht verdenken. Ich spende schließlich auch nicht für Abtreibungen. Aber wer erfolgreich ist und mehr Geld hat als ich wird ja automatisch der Kaste der Kapitalisten zugerechnet.

            Nun zu den Amis. Wir haben da einige „interessante“ Dinge, hinter denen auch ich nicht stehe. Ich kann nicht den bibeltreuen Christen mimen und gleichzeitig Kriege anzetteln, um meine (Öl-)Industrie zu unterstützen. Trotzdem ein paar Ausführungen zu den Themen „intelligent Design, menschengemachten globalen Erwärmung, LGBT-Gleichberechtigung.“
            Evolution ist eine blödsinnige Erfindung, unlogisch, und kann auch gar nicht funktionieren. Es gibt z.B. amüsante Ausführungen zum Bombardierkäfer, logische Ausführung zu Augen, technische aus der Informationstheorie usw. – nach meinem Kenntnisstand unwiderlegt. Bei der Verteilung staatlicher Fördergelder zu Forschungen muss man sich aber mit den Evolutionisten gut stellen, um beim Kuchen etwas abzubekommen (ja, das ist Politik: es darf keinen Gott geben, der uns einmal zur Rechenschaft rufen könnte). Stimmen gegen Evolution hörst Du also überwiegend nur von Wissenschaftlern, die finanziell unabhängig sind.
            „Menschengemachter“ Klimawandel: Im sibirischen Eis gibt es vollständig erhaltene Mammuts, auch Kirschbäume in schönster Blüte werden gefunden. Was wir dort sehen, muss daher das Ergebnis einer plötzlichen Naturkatastrophe gewesen sein und keiner langsamen Vereisung. Es ist logisch, wenn solche Klimasprünge auch wieder in eine andere Richtung gehen. Was unlogisch ist: „menschengemacht“. man hört ja immer etwas über dieses böse CO2, das in der Atmosphäre mit stattlichen 0.04% vorkommt. Komischerweise soll es nur die Wärmestrahlung der Erde reflektieren, nie aber die der Sonne. Gleichermaßen hat sich die Mondoberfläche in den letzten 45 Jahren auch um 3° erwärmt, nun versucht man verzweifelt, auch dies als menschengemacht hinzustellen. Tja, CO2-Ausstoss zu reduzieren ist ja auch viel bequemer als jetzt schon die Probleme anzugehen, die uns bei weiteren Temperaturanstiegen in 20 – 50 Jahren begegnen. Immer schön kurzsichtig bleiben …
            „LGBT-Gleichberechtigung“: es geht doch gar nicht um Gleichberechtigung, es geht um Bevorzugung (Quoten hier und da zum Abgreifen eines leistungslosen Einkommens, klappt ja auch bei 250 Genderlehrstühlen schon ganz gut) und Wertschätzung und um Legalisierung noch ganz anderer Sachen. Wenn die Grünen in den 80ern ihre Straffreiheit für Pädophilie durchbekommen hätten, würden wir gar nicht mehr über Mißbrauchsfälle in den Kirchen reden.
            ICD-10: Du hast schon gesehen, dass es noch F.64 gibt? Oder F66.1 und F66.2? Das eigentlich Menschenverachtende ist, dass eine Reihe von psychischen Störungen aus dieser Richtung auf Druck der LGBT-Lobby in der ICD-11 entfallen sollen, und Menschen, die unter ihrer sexuellen Orientierung leiden (ja, solche Menschen gibt es tatsächlich), damit wahrscheinlich aus Krankenkassenleistungen rausfliegen.
            Lateinamerika hast Du jetzt nicht mit Beispielen hinterlegt, da gehe ich jetzt nicht drauf ein. Nur soviel: nicht jeder Blödsinn, der in Kirchen / Religionen / Freikirchen stattfindet, ist von der Bibel her legitimiert. Dein Problem ist jedoch das, was ich in einem anderen Thread geschrieben habe: ideologisches Schubladendenken, und damit der Verlust des Differenzierungsvermögens.

  8. Von den 2% in Deutschland flüchtest Du jetzt argumentativ in internationale Begebenheiten. Klären wir doch erst einmal das eine Thema:

    Dein Satz: „Christliche Sekten haben sich zu einer Plage der Menschheit entwickelt und behindern jeglichen Fortschritt.“
    Und meine Frage war: welchen Fortschritt behindern die christlichen Sekten? Da sehe ich von Dir immer noch keine Antwort. Nenne mir etwas, was aus Deiner Sicht Fortschritt ist, was von Christen behindert wird.

    ICD10: Das ist nicht die Definition von Christen, sondern von Ärzten der WHO. Wenn Du diese Definition für unzulässig hälst: beschwere Dich bei der WHO.

  9. @Stefan
    „Tabakwerbung: dass es den Linken nicht schmeckt, wenn nicht genügend Dinge verboten werden, ist mir durchaus klar. Es geht ja gerade nicht um Freiheit und Mündigkeit des Bürgers. Legalisierung nur dort, wo es in den Kram passt, also Hasch und andere Drogen“.
    Woher nehmen Sie eigentlich das Märchen das die Linken (wer auch immer das ist) Spaß daran haben, Dinge zu verbieten ?
    Warum sollte die Werbung für die Droge Tabak (sowie auch Alkohol) nicht verboten werden, wo sie doch nachweislich Millionen schädigt, Krebs und dadurch Tod verursacht ? Normalerweise sollte das eigentlich schon für ein komplettes Verbot der Droge Tabak reichen, aber wenn das noch nicht einmal für ein Werbeverbot reichen sollte, was eigentlich dann ? Fehlt Ihnen was im Leben wenn Sie am Bahnhof keine Zigarettenwerbung mehr sehen ?
    Und warum sind sie dann gegen Legalisierung von anderen Drogen ? Die Freiheit und Mündigkeit des Bürgers liegt Ihnen doch so sehr am Herzen, dann lassen Sie den Bürger doch selber entscheiden welche Droge er nimmt.
    Nur zur Info: Man kann auch mit Heroin problemlos alt werden, solange es unter hygenisch einwandfreien Bedingungen zu sich genommen wird und der Stoff rein und dadurch genau dosiert werden kann. Das der Mensch Drogen nimmt lässt sich sowieso nicht verbieten, Drogen gibt es solange es Menschen gibt. Das einige davon bei Dauergebrauch mächtig schädlich sind ist auch klar.
    Nur – warum sollte man dann dafür noch Werbung machen dürfen ?
    Und warum sollte es „den Linken“ (es gibt auch rechte Kiffer und User anderer Drogen, angefangen bei Alk und weiter bis zu Crystal) in den Kram passen, „Hasch und andere Drogen“ zu legalisieren ? Was man damit erreichen will ist die Entkriminalisierung der User, die Trockenlegung des Schwarzmarktes und die Beschaffungskriminalität entscheidend zu senken. Das sind doch einleuchtende Ziele, und das es funktioniert sieht man jetzt ja an diversen Staaten der USA, Schweiz, Holland, Uruguay, dort ist der Konsum und Handel staatlich kontrolliert, sowie viele andere Länder wo der Gebrauch von Drogen zumindest liberalisiert wurde. Der Untergang des Abendlandes hat deswegen nicht stattgefunden.
    Es gibt null Grund warum ich mich zwar besinnungslos saufen darf, aber ein wesentlich harmloserer Joint mich gleich zum Kriminellen macht. Überlass das mir was ich zu mir nehmen möchte. Verbohrtes konservatives Denkweise, bloß nicht zugegeben das man damit komplett gescheitert ist.
    Sie sind in Ihrer Denkweise zum Thema Drogen auf dem Stand der CDU 80er Jahre stehen geblieben. Oder Ronald Reagan’s Krieg gegen die Drogen. Null Effekt, aber Gefängnisse in den USA voll wie nie zu vor, da man wg kleinster Mengen gleich für 10 Jahre im Knast landen kann. Wollen wir das hier auch ? Nein.
    Aber gut, was soll ich von jemand erwarten der zugleich auch noch Leugner des menschengemachten Klimawandels ist. Ihre pseudowissenschaftliche Argumentation gegen den Klimawandel vergessen Sie mal. Man muss nicht studiert haben, um zu begreifen das Energie, die sich in Jahrmillionen in der Erde in Form von Öl und Kohle gespeichert hat, und dann zu einem großen Teil innerhalb von 150 Jahren in die Atmosphäre geblasen wird, einfach ohne Wirkung bleibt. So ignorant kann man eigentlich nicht sein.
    Ihre LGBT-Hetze (Argument kann ich das leider nicht mehr nennen) ist mir zu albern um drauf einzugehen – Abgreifen eines leistungslosen Einkommens, wovon träumen Sie eigentlich nachts ? Sonst haben Sie keine Sorgen ? Schon ganz neidzerfressen wg der ganzen Schwulen die nun Ihre Steuergelder in Orgien verplempern ?
    Und was die Evolution betrifft – gehen Sie in den Zoo in den Affenkäfig, schauen Sie sich die Affen an, schauen Sie sich selbst im Spiegel an, dann wissen Sie Bescheid das es Evolution gibt. Im übrigen auch wissenschaftlich tausendfach belegt. Wenn Sie daran nicht glauben, beweisen Sie mir die Existenz eines Intelligent Designers, eines oder mehrerer Götter, dann sehen wir weiter. Solange Sie das nicht können, halten wir uns auf der Erde lieber an das was wir tatsächlich beweisen und/oder empirisch belegen können. Der Gottesbeweis ist jedenfalls noch nicht erbracht – noch nicht mal ansatzweise beobachtet worden.

    1. Eigentlich stand hier ein längerer Kommentar, aber der ist irgendwo hängen geblieben. Suchen Sie einfach nach Erfahrungen mit Drogenfreigabe in Portugal und Holland, da gibt es nicht ganz so tolle Ergebnisse, wie Sie es gerne hätten, und in Berlin, wo die Politik (ja, wer regiert da wohl) weggucken läßt, gibt es neuerdings Angriffe, wenn man den Dealern nichts abkauft. Richtig toll, wie es da läuft. Googeln können Sie selbst dazu, auch die anderen bislang von mir geschriebenen Dinge, ich werde Ihnen da nichts mehr vorkauen, weil es Sie ja doch nicht wissen wollen.

    2. Schon erstaunlich, dass Sie auf der einen Seite vehement für ein Verbot von Tabakwerbung streiten, aber auf der anderen Seite vehement für die Legalisierung von Drogen. Ich habe es da lieber konsistent: Der Staat darf nur verbieten, was andere ohne deren Zustimmung schädigt. Daher bin ich gegen Regulierung der Tabakwerbung und für eine vollständige Legalisierung von Drogen.

      Zum Klimawandel:

      Man muss nicht studiert haben, um zu begreifen das Energie, die sich in Jahrmillionen in der Erde in Form von Öl und Kohle gespeichert hat, und dann zu einem großen Teil innerhalb von 150 Jahren in die Atmosphäre geblasen wird, einfach ohne Wirkung bleibt.

      Das zeigt, dass Sie jedenfalls die Argumentation für die Existenz eines menschengemachten Klimawandels nicht verstanden haben. Es geht dabei nämlich nicht um die Energie, welche durch Verbrennung fossiler Brennstoffe freigesetzt wird, sondern um die schlichte Existenz von Kohlendioxid in der Atmosphäre, welche die Absorbtion von Strahlung beeinflusst.

      Zur Evolution:

      Im übrigen auch wissenschaftlich tausendfach belegt.

      Da kennen Sie den Stand der Wissenschaft überhaupt nicht. Mikroevolution, also die Anpassung von Parametern wie Schnabelform oder Schuppenfarbe, ist vielfach belegt, Makroevolution, also das Entstehen grundsätzlich neuer Strukturen, dagegen nicht.

  10. Mir liegt nichts an Tabakwerbung, weder dafür noch dagegen. Und Alkoholwerbung beeinflusst mich auch nicht. In der Regel schädigt Tabak im höheren Lebensalter, verkürzt also die Rentenbezugsphase. Ich bin mal fies: wer nicht lange Rente beziehen will, so rauchen. Wieso sollte ich es ihm verbieten. Die negativen Folgen treten i.d.R. noch nicht während der Lebensphase auf, wo der Mensch üblicherweise arbeitet und sich selbst versorgt.
    Bei harten Drogen sieht das anders aus – bislang sind mir alle Leute im Arbeitsleben, die Drogen konsumiert haben, „ausgefallen“. Weil es irgendwann nicht mehr tragbar war, denen eine Aufgabe zu übertragen.
    Die Legalisierung von Cannabis ist dummerweise auch ein Irrweg, siehe https://www.youtube.com/watch?v=T9Ga2T4HMvM , siehe hier https://www.grow.de/artikel/reise-detailseite/niederlande-die-rueckkehr-der-strassendealer.html , und wenn man wie in Berlin (wer regiert da wohl?) alles durchgehen läßt, dann sieht es aus wie da: https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/schlaegertrupp-greift-zwei-maenner-nach-disko-besuch-an
    In meiner Denkweise hinsichtlich Drogen bin ich nicht CDU 80er, sondern noch davor – wir können natürlich auch behaupten, die älteren Generationen waren einfach alle zu blöde. Aber wenn ich mir die drei Links angucke, dann trifft es eher auf die heutige Generation zu.
    „Menschengemachter“ Klimawandel: das „menschengemacht“ ist eine Religion. Warum er Blödsinn ist, habe ich wohl hinreichend erläutert. Aber wahrscheinlich ist die Monderwärmung auch menschengemacht mit CO2 – zumindest Ihrer Ansicht nach …
    Meine Hetze: schauen Sie mal nach, wie das sogenannte Genderpaygap berechnet wird bzw. was alles nicht einberechnet wird (z.B. der gesamte öffentliche Dienst). In der Folge dieser Fehlberechnungen entwickelte sich ein Beauftragtenunwesen (in jeder größeren Firma, öffentl. Dienst, usw.), wo nicht mehr um Gleichstellung gekämpft wird, sondern um Bevorzugung. Und genau sowas werden wir hinsichtlich anderer Minderheiten auch noch erleben.
    Unsitten wie hier http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/schulen-in-washington-diplome-fuer-alle-15755941.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0 sind mittlerweile auch in GB angekommen, wo an den Universitäten Spitzennoten nach Minderheiten quotiert vergeben werden müssen (finde leider gerade den Link nicht), das wird hierhin auch überschwappen, und da werden zangsläufig alle anderen Minderheiten auch nicht mehr zurückstehen wollen. Ich bin da nicht von Neid zerfressen, ich habe noch einen richtigen Studienabschluss gemacht und dafür arbeiten müssen.
    Wenn Affen Ihre Verwandten sind: schön. Ich nicht. Ich bin geschaffen, Sie sind von mir aus ein Produkt der Evolution. Jeder dahin, wo er sich einsortiert.

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