Eine neue gleichgültige Welle!

Pred 11,4: „Wer auf den Wind achtet, der sät nicht; und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht“

Beichte: Ich bin super egoistisch! Bei vielen Themen total gleichgültig und ich bin oftmals noch nicht einmal daran interessiert, wer so alles was darüber denkt, worüber ich was denke! Schräger Satz! Nun ja…

Zwei Steilvorlagen:

  • Auseinandersetzung mit Johannes Hartl! Ich muss ehrlich eingestehen, es ist mir völlig egal ob Hartl gegebenenfalls doch rechtgläubig sein könnte! Ohne Biblipedia würde ich noch nicht einmal wissen, dass es Hartl gibt. Und ich muss ehrlich sagen: Ich muss nicht alles verstehen, und alles widerlegen können. Und ich werde sicher nicht eine Unmenge an Zeit und Schweiß investieren um sich durch seine Promotionsarbeit zu kämpfen um dann doch besser beurteilen zu können, wie nah Hartl an Bibelkritik kommt. Ehrlich: ist mir egal! Ich werde es nicht machen. Ich habe weder die Zeit dafür, noch die Muße und übrigens, man stempele mich als Spälter und Hinterwäldler und von Vorgestern ab! Gern geschehen, hier die Steilvorlage: Der Katholizismus hat für mich einfach von vornherein keinerlei Anreiz? Hab ich damit gesagt, dass alle Katholiken schlechte (oder besser: keine) Christen sind? Weit gefehlt, es ist mir einfach egal. Mein Glaube ist im Einklang mit Schrift und den alten Bekenntnissen, und mir will dünken „orthodoxe“ Protestanten kommen den alten Bekenntnissen (Apostolicum, Nicänum etc..) deutlich näher kommt, als es die Katholiken kommen
  • Mir ist auch der ganze progressive Evangelikalismus wurst. Ehrlich so gleichgültig bin ich, dass mir völlig egal ist, was Hossatalk so neues raus gebraucht hat. Ich suche nichts neues, ich habe Christus gefunden! Es interessiert mich nicht, wie viel Rechtgläubigkeit bei Hossatalk vorhanden ist, und selbst wenn diese deutlich größer sein sollte als meine, sei es drum! Ich habe Christus!

Mehr Licht…

Ok, ich beichte erneut: ich polemisiere und beiße wie ein Wolf mit einem Maulkorb! Natürlich kann man obiges deutlich freundlicher formulieren, z.b. so (dies ist ein aktuelles auf gar keinen Fall irgendwie übertragbares Beispiel):

  • Ich lese Hebräer 13,3 und der Vers trifft mich: „Gedenket der Gebundenen!“ Ich bin entsetzt und getroffen: ich habe eigentlich noch nie was für die verfolgte Gemeinde getan, außer gelegentlich für diese zu beten. Was soll ich tun? Etwa ausführlich recherchieren was Hartl und Hossatalk von Hebr. 13,3 halten? Oder lange überprüfen, wer den nun den Hebräerbrief geschrieben hat.  (und mal ehrlich: vielleicht ist er ja gar nicht kanonisch, da gibt es doch sicher eine Masse an Literatur darüber…) Und hier gilt das, was ich oben schrieb: Diese Punkte sind mir egal. Denn eine klare Agenda zu entecken ist nicht schwer:
    • Ich frage einige Vertraute zu ihrer Ansicht: Auf meinen Freund Alexander Rempel z.B. würde ich in dieser Frage zurückgreifen, ich weiß dass er Hebr. 13,3 besser nachkommt!
    • Während ich weiter recherchiere, treffe ich z.b. auf Thomas Schirrmacher, der hier einfach vorbildliche Arbeit leistet. Klar seine ganzen Fotos mit Päpsten und Co. nerven, aber darum ging es mir ja gar nicht auf meiner Suche. Ich suche nach Wegen Hebr. 13,3 nachzukommen, hier finde ich gute Impulse (Wie gesagt hier wird ein Beispiel geschildert)
    • Nun habe ich einen guten Startpunkt um anzufangen Hebräer 13,3 nachzukommen

Fazit: Obwohl ich suchte, obwohl ein reales persönliches Problem vorlag, obwohl Hilfe von Christen, durchaus auch irritierenden Christen kam, war es doch die Schrift die mich antrieb!

Bei der Schrift beginnen

Ich habe eine Rechtfertigung für meine plumpe Egozentrik: Das ist die Schrift! Ich kenne den besten Exegeten derselben, das wäre nämlich Christus. Sein Geist wohnt in mir. Ich vertraue mein Leben so sehr Christus an, dass ich sogar glaube, dass er mich von einer ewigen Hölle bewahren und in einen ewigen neuen „Himmel und Erde“ übertragen wird! Wow. Halleluja! Aber im Ernst: Viele Bibelleser bewegen irgendwann unterschiedliche Fragen: z.B. woher kann ich wissen, dass Gott mich liebt. Nun stelle ich fest! Oft bin ich zu faul, die Schrift zu durchsuchen, in ihr zu forschen! Man tappt gerne erst im Dunkel herum, frägt hier und dort nach. Doch kaum setzt man sich hin, und folgt einigen Linien der Schrift erhellt sich die Lage.

Zwei Parallelen harmonisieren?

Ich gestehe ein: Was oftmals bleibt ist, dass man durchaus eine Linie verfolgen kann und auch entdecken kann, die offensichtlich einer anderen in der Schrift zu widersprechen scheint. Hier ist ein Moment, wo ich gerne erneut zu Hilfen greife: a) Persönliche vertrauenswürdige Brüder (hier gilt es manchmal hartnäckig zu sein) b) Literatur (hier gilt es ebenfalls hartnäckig zu sein). Hier konnte ich oftmals einige hilfreiche Winke erfahren, und doch war die Hauptarbeit immer die persönliche Auseinandersetzung mit den Thesen! Diese ist nur in Meditation und Gebet möglich. Post Tenebras Lux! Auf die Finsternis folgt das Licht. Man wächst in der Erkenntnis und ich gewöhne mir an, Kapitel abzuschließen. Ich habe die Bibel ausführlich zum Thema Erwählung studiert, habe einige Werke referenziert und oh Wunder: Natürlich habe ich das Thema nicht erschöpfend behandelt! Welches Thema kann man den erschöpfend behandeln? Aber ich masse mir an zu behaupten, dass ich es verstehe. Es ist für mich nichts anstößiges, fremdes mehr, es hat eine klare Anwendung, einen klaren Trost. Wunderbar! Weiter zur nächsten Baustelle: Eine Frage die mich lange beschäftigt hat, war das Thema der Rechtfertigung. Hierzu habe ich schon an vielen anderen Stellen ausführlich meine persönliche Entwicklung geschildert und ein letzter abschließender Artikel ist geplant!

Noch einmal: Mein Leben und meine Reserven sind zu kurz, um alle Thesen aus allen Perspektiven von 2000 Jahren Kirchengeschichte und sämtlichen Strömungen innerhalb des Christentums betrachten zu können. Die Hauptlinien sind doch mehr als klar:

  • Der Mensch ein Sünder (schon seit seiner Geburt)
  • Der Mensch ist erlösungsbedürftig
  • Christus! (Wirklich Christus, ein übernatürlicher Eingriff von außen um mich mal modern auszudrücken!) wird zum Mittler (Bürge und Stellvertreter)
  • Christus übt sein Amt als König, Priester und Prophet aus (gestern, heute und in Ewigkeit)
  • Der erlöste Mensch folgt in Dankbarkeit über seine Errettung Christus nach.

Siehst du das anders und möchtest mich zu einer neuen Klarheit bringen? Wunderbar, aber ich habe kein Interesse! Wirklich ich bin so dreist zu behaupten, dass ich gefunden habe, was ich gesucht habe!

Etwa gar keine Fragen?

Und wie! In Massen! Einige Beispiele:

  •  Wie werde ich der Herausforderung als Familienvater gerecht? Wie erziehe ich meine Kinder zu echten Menschen? Ehrlich: Keine Ahnung! So viele Situationen, wo ich überfordert bin! Wenn jemand die Lösung dafür hat, dann immer her damit! Bisher erkenne ich die besten Lösungen für diese Fragen nur in der Schrift! Aber noch sind einige Fragen dunkel! Mit Gottes Hilfe wird das Licht kommen
  • Wie arbeite ich richtig? Die Puritaner sagen: Nur dann, wenn ich es zur Ehre Gottes mache! Aber wie genau mache ich das zur Ehre Gottes? Ist jeder Ehrgeiz verkehrt? Ist ein Streben auf eine Beförderung böse? Kann ich mich ohne weiteres wo anders bewerben? Wieder viele Fragen, in der Schrift spüre ich Halt!
  • Wie gehe ich mit Politik um? Ehrlich, so viele Umwälzungen verwirren mich durchaus. Eine statische Haltung eher konservativer Christen erhöht die Spannung! Eine Lösung: Nun die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang!

Fazit: Obwohl ich gefunden habe, suche ich also durchaus noch weiter! Nur suche ich ja nicht mehr alleine, sondern Christus ist da und führt mich an der Hand. Sein Wort ist meines Fußes Leuchte! Glaubst du, dass es auch deines Fußes Leuchte sein kann?

Ziel dieses Beitrags:

Die Absicht diesen queeren Artikels (Hooray, nun kann ich auch nach Toleranz und Verständnis rufen!) ist es: Ich weiß nicht wie es dir geht, lieber Leser, aber mir geht es so: ich möchte nicht auf alle Fragen der Welt eine Antwort haben. Ich möchte nicht alle Perspektiven verstehen, nicht jeder Idee nachlaufen, nicht auf jeden Einwand antworten, nicht jeden Spott hören, nicht jedem jede meiner Thesen verteidigen müssen. Ehrlich: ich muss gar nichts, außer Gott Rechenschaft zu geben! Und er hat mir Gaben und Aufgaben genug gegeben! Dafür habe ich einfach keine Zeit. Eigentlich hat mein Leben eine klare Agenda, deines sicherlich noch viel mehr! Und in unserer „Masseninformationsüberreizung“ gibt es wohl nur einen Ausweg: Filter, Filtern, Filtern! Je Großzügiger, desto besser! Das Filtern tun wir natürlich auch zur Ehre Gottes!

Die Moral von der Geschichte: Ich muss nicht alles wissen!

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Dieser Blog-Beitrag von Sergej Pauli erschien zuerst auf Glauben und Denken . Lies hier den Original-Artikel "Eine neue gleichgültige Welle!".

About Sergej Pauli

Hallo ich bin Sergej Pauli und wohne in Villingen-Schwenningen. Zwar habe ich schon erste Erfahrungen zum Bloggen auf dem Literaturblog „Nimm-Lies“ gesammelt, dennoch bin ich relativ unerfahren darin, mich im Web darzustellen, deswegen bitte ich um Verständnis bei möglichen Fehlern. Für eine andere Sache schlägt mein Herz besonders laut, das ist der Glaube. Ich möchte hier die Schönheit dessen vorstellen, was man Gottseligkeit nennt. Ich bin überzeugt davon, dass ein Mensch Frieden mit seinem Schöpfer finden kann und im Nachsinnen über Gott und sein Wort Frieden und Freude bekommen kann. Allein dieser Segen lohnt sich, sich ausführlicher mit dem Glauben, der Religion und der Theologie auseinanderzusetzen. Darum möchte ich auf dieser Webseite einige meiner eigenen Bibelarbeiten vorstellen, einige Biographien vorstellen und schließlich auch einige christliche Bücher vorstellen. In meiner Gemeinde darf ich als Laienprediger mithelfen. Ich plane hier auch meine Predigten zu veröffentlichen. Teilweise soll das in schriftlicher Form, teilweise aber auch in audioform geschehen. Gelegentlich spiele ich auch Gitarre, gute Lieder möchte ich hier ebenfalls vorstellen.

27 thoughts on “Eine neue gleichgültige Welle!

  1. Hallo Sergej,
    ja es wäre schön, wenn wir so vieles ausblenden könnten und uns einfach nicht damit beschäftigen
    Nur: viele geistliche Entwicklungen wie Hossatalk usw. schlagen sich in unserem Gemeinden nieder. Wenn wir uns nicht damit beschäftigen tun es andere und prüfen eben sehr oft nicht wie Du entlang der Schrift.
    Ich denke schon, dass Gleichgültigkeit zu solchen Themen schon etwas schräg ist. Ob „queer“ in diesem Zusammenhang passt ist auch die Frage
    Für mich stellt sich nicht die Frage, ob wir uns mit den Strömungen dieser Zeit beschäftigen sollen. Das ist für mich keine Frage. Wir sollen alles prüfen, aber das Gute behalten. Das ist das Entscheidende. Lassen wir uns von den Entwicklungen um uns herum so beherrschen, dass sie uns den Blick von Jesus nehmen lassen? Das ist die Frage und weiter: Wie nehmen wir beides Zeitströmungen und die Abhängigkeit von Jesus mit in unsere Gemeindepraxis?

    1. Hallo Matze, völlig richtig und gut dargestellt! Ich wollte nicht sagen, dass es unter allen Umständen falsch sei sich mit Hossatalk oder Hartl auseinandersetzen zu müssen. Da könnte man sicher einiges anders/besser machen… ich wollte eher darauf hinaus, dass es wohl kaum meine Aufgabe sein wird, dafür kenne ich sie zuwenig (aber auch in meinem Gemeindekontext kaum einer), somit sehe ich eher andere Probleme, mit denen ich umgehen muss. Danke für deinen Kommentar, der meinen Betirag sinnvoll ergänzt!

      1. Hallo Sergej,

        danke für Deine Antwort, aber ich wills mal noch konkreter machen.
        Bist Du Dir sicher, dass in Deinem Gemeindekontext niemand im Internet „herumstreunt“ und auf solche Artikel wie folgenden stösst (und auch andere hier Mitlesende):
        https://www.idea.de/glaube/detail/das-kreuz-kein-symbol-der-erloesung-sondern-des-widerstands-107326.html
        Meinst Du nicht, dass je nachdem zu welchem Bild von Jesus kommt in den von Dir dargestellten Alltagsfragen zu diametral sich widersprechenden Antworten kommt, Antworten, die dann auch nichts mehr mit an der Schrift orientierten Antworten zu Fragen des Alltags zu tun haben? Wir sehen es doch wieviele Deutsche Kirchenmitglieder sind und wie schlägt sich dies im Alltag nieder? Und warum? Weil theologisch alles mögliche geht und in Ordnung ist. Ohne eine an der Bibel orientierten Theologie (und auch der klaren Abgrenzung, welchen Theologie nicht bibeltreu ist) werden wir auch im Alltag als Gemeinde nicht nach der Schrift leben können

        1. Ja, einverstanden! aber ich habe einfach nicht das Potential die Millionen Spielarten „liberaler“ Theologei durchzuforsten, zu bewerten, zu analysieren etc… mir wäre auch unklar, wohin mich das brächte. das ist ja das problem, das man oft nicht versucht erst eine frage zu klären, sondern das „Symptom liberale Theologie“ als ganzes, da wäre ich wirklich überfragt von allen eine super Bewertung zu machen, und ein ganzes Leben würde da nicht ausreichen

          1. es wird ja sicher auch noch einen Mittelweg zwischen „neuer gleichgültiger Welle“ und „Potential die Millionen Spielarten „liberaler“ Theologei durchzuforsten“ geben…..

  2. Puhh, ich bin richtig erleichtert, wo ich jetzt deinen Artikel gelesen habe, ,,recherchieren, überprüfen“ usw.
    so, und wer nicht im Besitz von soviel Erkenntnis ist, und es auch nicht schafft alles durchzuackern, der findet hier bei biblipedia die glaubwürdigen Menschen, denen man vertrauen kann, weil sie ihre Arbeit gewissenhaft und in Verantwortung vor Gott machen, Danke Sergej, für die vielen Hinweise, was wichtig ist und was man auch mal gerne weglassen kann.
    Was für eine ,,Klarheit“

  3. Hallo Sergej, Werbung für Biblipedia machen? versteh ich jetzt nicht wie du das meinst, ich wollte dir nur mitteilen, das es mir eine Freude ist, soviel Orientierung, für das Wesentliche in deinem Artikel zu finden, mir hilft das, auf Jesus zu schauen, und dazu trägt dein Artikel hier bei.

  4. Ja, ich weiß, manchmal drücke ich mich schon etwas ungeschickt aus, werde mir Mühe geben es ein kleines bisschen besser zu machen, (aufjedenfall versuche ich es!) Danke Sergej, das du mich jetzt verstehst.

  5. Hallo Sergej, das kann man so machen wie Du, aber manchmal liegen die Dinge dann doch anders.
    In vielen Gemeinden ist die „Varianz“ größer als in eher „strengen“ Gemeinden („streng“ ist nicht als Abwertung gemeint). Weniger gefestigte Gemeindemitglieder und auch die Jugend blicken gerne über den Tellerrand, und Gemeindeleitungen und Älteste sollten daher Kenntnis davon haben, was in der christlich angehauchten Umwelt passiert. Ich kenne selbst eine Gemeinde, wo viele langjährige Mitglieder lieber Joyce Meyer konsumieren als die Bibel zu lesen, und die Leute halten das für „erbaulich“.
    Es gibt eine Menge Strömungen (z.B. Emerging Church, Hartl, in der Theologie die Progressiven und die Historisch Kritischen), die man insofern kennen sollte, um zumindest ein paar warnende Worte sagen zu können, falls Gemeindemitglieder mit derartigen Dingen liebäugeln. Lassen wir mal außer Acht, ob Hartl wirklich ein Christ ist, wer ihn sich antun will, sollte vorher gewarnt und ermahnt werden, alles Gesagte anhand der Schrift zu überprüfen und sich nicht von der vermeintlich tollen Stimmung anstecken zu lassen.
    Bibelauslegungen / Predigten / Studienbibeln usw.: auch hier sollte man ein paar Autoren haben, die man einem Nachfragenden ruhigen Gewissens weiter empfehlen kann, oder nur mit Einschränkungen empfiehlt, oder gar nicht. Ich empfehle z.B. gern Spurgeon oder W. Busch – die habe ich für ich überprüft und bin der Meinung, denen kann ich in theologischer Hinsicht vertrauen. Wer gerne das AT „studieren“ möchte, ist bei Fruchtenbaum gut aufgehoben, muss aber wissen, dass er ein super Ausleger des AT ist, aber trotzdem ein anderes Jesusbild hat als der typisch Evangelikale, und daher alles, was er sagt, zu überprüfen ist. Trotzdem ist die Lektüre seiner Schriften ein Gewinn.
    Bei Büchern am christlichen Markt gibt es, im Internet auffindbar, doch einige Leute, deren Buchanalysen ich vertraue, weil ich auch deren eigenen theologischen Ansichten teile (nach vorheriger Prüfung).
    Nun muss man nicht alles selbst analysieren, in einer größeren Gemeinde sollte Gott aber sicherlich die Gaben so verteilt haben, dass ein oder mehrere Gemeindemitglieder die Gabe haben, zwischen den Geistern unterscheiden zu können.

  6. Sergej, ich nehme dir die Gleich-Gültigkeit nie und nimmer ab!

    Genau das Gegenteil scheint mir der Fall zu sein! 🙂

    Ist es Frust, ein Pfeifen im Walde, eine unbewußte Notlüge, das Wegschwimmen der Felle, Reizüberflutung?

    Ich spüre förmlich dein Brennen!

    Lass uns drüber reden!

  7. Matze schreibt: es wird ja sicher auch noch einen Mittelweg zwischen ,,neuer gleichgültiger Welle“ geben und……
    So gleichgültig ist diese Welle gar nicht, im Gegenteil, wie Sergej es in seinem Artikel beschreibt, zeigt das einen starken Charakter, der sich nicht so leicht aus der Bahn werfen lässt, mit dieser Sicht auf Christus, die Bibel und den Umgang mit falschen Strömungen, hält so ein Glaube auch ,,Stürme“ aus. Man lässt sich nicht so leicht beirren und kann aussotieren, denn was bringt es über alles bescheid zu wissen, um Antworten zu präsentieren und sich zu rechtfertigen.
    ,,Ich habe Christus“ sagt Sergej, wow, das ist die richtige Antwort.
    Ziel sollte es sein, Bibelwissen zu festigen und den eigenen Glauben zu verstehen, (damit hat man doch schon allehand zu tun), und wenn Krisen kommen, hilft es nicht weiter ob ich genauestens über diese od. jene Irrlehre bescheid weiß. Gemeinden sollten die Geister unterscheiden können, wie Stephan sagt, und was Jeder daraus macht liegt in seinen Händen.
    Das alle jetzt begeistert sich von den falschen Strömungen fernhalten, ist auch unrealistisch. Sergej hat das ganz richtig erkannt, wir haben ein Leben, und können uns nicht mit ,,allem“ beschäftigen, Jesus ist unser Weg.

      1. Hallo Matze, Sergej spricht ja von sich, von ,,seiner“ gleichgültigen Welle, das soll eine Gegendarstellung sein, von dem was zur Zeit in aufruhr überall ist.
        Man könnte es auch so nennen: bleib ruhig und gelassen, lass dich von den Unruhen nicht aus der Bahn werfen.
        Jesus ist immer noch der selbe! (und wichtiger als Irrlehren!)
        Die gleichgültige Welle ist eine Provokation auf alle Aufgeregten.

  8. Und was nützt das alles, wenn ich, du, Sergej und sonstwer der oder diejenige ist, die selbst kräftig daneben liegt?

    Es heißt eben nicht: „Prüfe deins nicht und behalte es!“

    Die Dummen sind immer die Anderen!

    Das Beste, was Sergej und uns allen passieren kann, ist Kritik!

    Und das Edelste ist gesunde Selbstkritik!

    Harmonie ist schön. Aber man tritt auf der Stelle!

    Christsein ist nicht statisch, sondern Wachstum und Entwicklung!

    Ich kann mich nur durch Kritik ändern.
    Wenn ich nur die Weisheit derer bewundere, die mir zustimmen, dann bin ich morgen von vorgestern.
    😉

  9. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige. Off. 1. 8
    Erkläre mir bitte um welche Information es sich hierbei handelt: für dich persönlich.

  10. Lilli, du beantwortest bisher keine meiner Fragen, bist nicht bereit, mein Denken, Fühlen, Sehen und Sehnen ernst zu nehmen und aktiv mit zu durchdenken..

    Vielleicht machen wir es so:

    Schreibe doch wenigstens die Antworten auf all deine eigenen Glaubensfragen hin,
    und ich stelle dir dann die passenden Fragen dazu. Dann mache ich nichts falsch und du hast die Fragen, die ich somit stelle, dann endlich mal beantwortet.

    🙂

    Trotzdem antworte ich dir wiederum auf diese letzte Gegenfrage:

    Aber ja, Gott ist das A und O für mich, Dabei belasse ich es nicht und singe nicht nur noch Halleluja, sondern setze das ganze PROGRAMM Gottes, das er den Menschen, allen Menschen, zugewiesen hat, so gut wie möglich und tatkräftig, kreativ und in einem lebenslangen ganz irdischen und persönlichen Entwicklungsprozess um….wachsend, mühend, hinschauend, zitternd….

    Und dann schaue ich mal, was Gott beim Weltgericht zu mir sagt……

    Liebes Grüßle

  11. Jazzico, ich habe schon oft deine Fragen beantwortet, aber die gefallen dir nicht. Und laß doch mal deine Vorwürfe sein.
    —schreibe doch wenigstens die Antworten auf all deine eigenen Glaubensfragen hin,— ????? wenn ich Glaubensfragen habe, soll ich sie selbst beantworten??
    —deine Antwort auf die letzte Gegenfrage—
    Schade, ich habe gedacht du erkennst den Zusammenhang von ,,der da ist und der da war und der da kommt.“ Es ist der gleiche Gott, und wir bleiben nicht zurück , von vorgestern, wie es ja viele heute meinen, wir vertrauen Ihm wie ER war im A.T. und auch im N.T. und Morgen ist ER immer noch der ,,Gleiche“
    Du mußt doch zugeben: diesem Gott kann man vertrauen!
    —das ganze PROGRAMM Gottes—
    was weißt du darüber, wo steht das geschrieben?
    Meinst du so ein Programm wie es die Pharisäer und Schriftgelehrten hatten?
    (nur nichts falsch machen) Leistung und nochmal Leistung! Aber darüber hatten wir auch schon gesprochen, du vergist so viel, und wir stehen immer wieder vor den gleichen Fragen.
    Und beim Weltgericht, da weißt du doch worum es geht? ,,nicht um Leistung!

  12. „Und beim Weltgericht, da weißt du doch worum es geht? ,,nicht um Leistung!“

    Ok…..sondern? Hast du da die Bibel parat? ….denn deine eigenen erklärten Meinungen verstehe ich nicht so ganz!

  13. Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke , die darauf sind, werden verbrennen.
    Wenn das alles soll so zergehen, wie müßt ihr da geschickt sein in heiligem Wandel und gottesfürchtigem Tun, 2. Petrus 3. 10, 11
    Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus. Dem sei Ehre nun und zu ewigen Zeiten! 2. Petrus 3. 18
    Jetzt könnten wir uns mal darüber austauschen, wie verstehst du die Worte im Blick auf das Gericht? ,,heiliger Wandel und gottesfürchtigem Tun“ und in der Gnade wachsen und Erkenntnis.
    Das hat doch erstmal nichts mit guten Werken zu tun, obwohl die schon, auch wichtig sind.
    Wie denkst du also darüber, das würde mich sehr interessieren.

  14. Liebe Lilli,

    Bezüglich deines Leistungsdrucks solltest du deine Gemeinde nach den Ursachen fragen, warum du ständigen Leistungsdruck empfindest. 🙁 Das hat andere entsprechende und sehr tiefliegende gemeindeabhängig-dogmatische Ursachen. Leistungsdruck ohne hintergründige Fakten sinnentlee(h)rt zu verstärken liegt mir fern. Und sicher auch Jesus.

    Die Weltgerichtsrede Jesu erzeugt auf den ersten Blick einen Leistungsdruck, besonders auch für Gläubige. Ein anderes Kapitel ist wiederum, was Jesus empfiehlt, um ihn gut und konstruktiv zu überwinden.

    Nun zu den „Werken“.

    Der Begiff „werk, werke“ usw. findet sich 409 mal in der Lutherbibel 2017.

    Du benutzt nur drei gewählte Stellen davon, die aber in jeweils völlig eigenen thematischen Zusammenhängen stehen (ein uraltes unevangelikales Übel 😉 ), um etwas umfassendes zu erklären. Das muß per se scheitern.

    „,,heiliger Wandel und gottesfürchtigem Tun“ und in der Gnade wachsen und Erkenntnis.“

    Der Begriff „wandel, wandeln usw.“ kommt auch noch 220 mal vor in der Luther 2017.
    Dazu kommen dann noch die vielen, vielen Treffer für „Erkenntnis“, „Gnade“, „heilig“ usw usw usw.

    Um die Dinge gut und immer besser ansatzweise a) zu erfassen und b) zu erklären bedarf es intensiver Bibelstudien im den jeweiligen Kontext des Erscheinens eines Wortes, eines thematischen Zusammenhangs, der jeweiligen ursprünglichen kulturellen und historischen Eigenheiten und sie auch noch ins Heute richtig und grundtextgerecht zu übertragen,sowie real gegenständliche Texte von metaphern- und bildsprachhaften Darstellungen zu unterscheiden.

    UND man braucht den Heiligen Geist. Das eine oder das andere allein nützt jeweils so gut wie Nichts!

    Frage also im Detail deinen ausgebildeten Schriftgelehrten mit Heiligem Geist.

    Liebes Grüßle

    1. J., Lilli hat weder was von Leistungsdruck noch was von Werken tun geschrieben.
      Lies erst mal richtig, bevor Du Du Dich aufspielst. Bei Dir habe ich immer die Meinung, da ist ein Internettroll unterwegs.

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