Eine zeitgemäße Umdichtung von Hesekiel 16

Hast du auch diese ganzen Anklagen der Bibel satt? Möchtest du etwas lesen, was dir einfach gut tut, was dich bestätigt, was dir nicht irgendwie total super fremd vorkommt? Nun, ich helfe heute nach und fange damit an, dass ich Hesekiel 16 etwas humaner umformuliere. Dadurch geht der Text viel mehr um dich! Er ist viel humaner, denn du mein Leser, bist ein guter Mensch, einen Erlöser brauchst du natürlich nicht! Deswegen können diese veralteten Texte nicht so gemeint gewesen sein, sondern müssen in unsere Zeit übertragen werden und deine und meine Seele fein streicheln! Überhaupt diese ganzen absoluten Aussagen der Schrift! wir müssen alles relativieren, ich fange mal mit den ersten 18 Versen an, Hesekiel mit der Augen der Selbstrechtfertigung zu lesen! Nie vergessen, du bist das Zentrum des Universums und deswegen will Gott einzig und allein, dass du dich super gut fühlst!

Die Menschliche Variante von Hesekiel, Kapitel 16:

  1. Ich denke, dass könnte sowas wie Gottes Wort sein. Gott würde sagen:
  2. Selbst von einem Jerusalem, dass nicht ganz optimal ist, würde ich nur das Beste erzählen(nichts läge mir ferner als von Greueln zu reden)
  3. Wie ein absoluter Gott sage ich: Eure Vorfahren waren gute Völker, wie alle Völker es sind
  4. Als du als Volk enstandest, warst du genauso ein gutes Volk, wie ein feines gutes Kind, einfach ein typisch guter Mensch. Ich denke ein feines Baby symbolisiert dich gut
  5. Alle freuten sich über dich, so wie man sich über ein hübsches Baby freut. Du wurdest gut versorgt, denn du bist ja gut!
  6. Und ich freute mich auch, du warst einfach süß wie ein Baby, ich konnte dich einfach so annehmen. Jeder freut sich schließlich über feine Kinder
  7. Wie von alleine wurdest du fein und gut erzogen. Wie ein holdes Mädchen, so schön bist du, kaum Makel, komisch nur, dass du oft keine Kleider anhattest, aber es war ja deine eigene Entscheidung auf diese zu verzichten
  8. Ob nackt oder angezogen, mein ganzes göttliches Wohlgefallen ruhte auf dir! Ich gab dir noch mehr Kleider. Eigentlich brauchtest du keinen Bund mit mir, aber zusätzlich wollte ich meine Gunst durch einen besonderen Bund ausdrücken. Das soll aber auf keinen Fall so verstanden werden, dass ich irgendjemanden irgendwie bevorzuge.
  9. Du bist sauber und rein, und doch wenn du noch ein Wellnessbad bräuchtest, ich bin jederzeit da und gieße dir ein Bad ein
  10. Ich weiß dass du nicht so drauf stehst Kleider anzuziehen, aber falls du es mal erwägen solltest, ich könnte dir ein paar auch nicht schlechte Kleider geben, ist aber natürlich nur optional, ganz so wie du dich wohlfühlst
  11. Auch ohne Schmuck bist du spitze, überhaupt sich schmücken soll wohl böse sein, aber hier noch ein paar Ohrringe und Co. relax!
  12. Die ungeordneten Haare sind natürlich stylisch, wenn du magst, kannst du sie auch ordnen
  13. Finde ich spitze, dass du dich aus eigener Entscheidung für einen Style entscheidest, der mir gefällt. Natürlich kommt auf deinen Tisch nur das Beste!
  14. Schon vorher fanden dich alle super, aber wenn du noch den Glauben annimmst, wirst du noch coooler!
  15. Niemals wirst du dir was böses tun, wenn du mit anderen Götzen flirtest, dann nur mit den besten Absichten, Ich habe vollstes Verständnis dafür (Was für ein veraltetes und unzeitgemäßes Wort doch die Hurerei ist)
  16. Kein Problem habe ich damit, dass du meine Kleider mehr liebst als mich. Die Gaben anzubeten und nicht den Geber ist natürlich völlig in Ordnung
  17. Du betest alles an außer mich, aber ich stehe trotzdem voll Anerkennung vor dir, du bist nämlich gut!
  18. Und die Kleider die ich dir schenkte schmeißt du fort. Das respektiere ich, wenn dir mein Werk nicht genug ist!

Zur Klarstellung: Obiger Text ist Sarkasmus, unbedingt den tatsächlichen Text von Hesekiel 16 lesen!

Dieser Blog-Beitrag von Sergej Pauli erschien zuerst auf Glauben und Denken . Lies hier den Original-Artikel "Eine zeitgemäße Umdichtung von Hesekiel 16".

Über Sergej Pauli

Hallo ich bin Sergej Pauli und wohne in Villingen-Schwenningen. Zwar habe ich schon erste Erfahrungen zum Bloggen auf dem Literaturblog „Nimm-Lies“ gesammelt, dennoch bin ich relativ unerfahren darin, mich im Web darzustellen, deswegen bitte ich um Verständnis bei möglichen Fehlern. Für eine andere Sache schlägt mein Herz besonders laut, das ist der Glaube. Ich möchte hier die Schönheit dessen vorstellen, was man Gottseligkeit nennt. Ich bin überzeugt davon, dass ein Mensch Frieden mit seinem Schöpfer finden kann und im Nachsinnen über Gott und sein Wort Frieden und Freude bekommen kann. Allein dieser Segen lohnt sich, sich ausführlicher mit dem Glauben, der Religion und der Theologie auseinanderzusetzen. Darum möchte ich auf dieser Webseite einige meiner eigenen Bibelarbeiten vorstellen, einige Biographien vorstellen und schließlich auch einige christliche Bücher vorstellen. In meiner Gemeinde darf ich als Laienprediger mithelfen. Ich plane hier auch meine Predigten zu veröffentlichen. Teilweise soll das in schriftlicher Form, teilweise aber auch in audioform geschehen. Gelegentlich spiele ich auch Gitarre, gute Lieder möchte ich hier ebenfalls vorstellen.

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