Wen würdest du beauftragen?

Du willst einen 30 Meter hohen Sendeturm bauen, allerdings sind rundherum Gebäude. Die Standsicherheit des Turms muss gewährleistet sein. Wen würdest du beauftragen, die Arbeiten durchzuführen? Würdest du den Mann fragen, der Hecken, Rasen und – immerhin – Bäume schneidet?
Würdest du den polnischen Maurer fragen, der schon viele Mauern in kurzer Zeit hochgemauert hat und sie stehen alle noch? Oder den Brunnenbauer, der dieselbe Strecke in die Tiefe tagtäglich bearbeitet. Er kennt sich darin aus und jetzt ist es ja quasi dasselbe umgekehrt?

Würdest du einen Arzt konsultieren – immerhin ein 1-er-Abi-Mensch – wie man einen 30-Meter Turm windstabil, erdbebensicher hinstellt? Das örtliche Bauunternehmen? Oder würdest du einen Spezialisten suchen, der stets und ständig solche Türme auch höher aufbaut, der die nötigen Zugfestigkeiten des Stahls kennt und kennen muss, der weiß, wie der Beton des Fundaments mit dem Stahl des Turmaufbaus verbunden werden muss, ein Kenner der Statik und Baudynamik.
Würdest du jemandem vertrauen, der beruflich weltweit solche Türme aufbaut und du könntest ihm bei seiner Arbeit zusehen, schaust einfach seinen letzten Turm an, den er aufgebaut hat, er steht unweit und er steht sicher. Es ist eine Profiarbeit, eine komplett professionell – vorsichtig, umsichtig, vorausschauend, akkurat geplante – durchgeführte Arbeit. Top job.

Wem würdest du diesen Auftrag geben?

Würdest du den Job dem Metzger geben oder dem Turmbauspezialisten?Was würdest du tun?

Wer soll dir helfen, wen hättest du gerne?
Jemand, der sich auskennt oder einen, der herzu läuft und sagt, er könnte das eventuell machen, er hat auch schon Krane aufgebaut, Dächer gedeckt, – immerhin – Schornsteine aufgebaut, Zierrasen gelegt, Einfahrten gepflastert oder geschottert.

Aber du hast ein anderes Problem , die Aufgabe ist benannt, dir hilft nicht irgendjemand, nicht irgend ein Dahergelaufener, der sagt, dass er es ist, dass er was kann….Du brauchst keine Selbstfalscheinschätzer, Irrende, Seiltänzer, Möchtegerne.
Du suchst und brauchst absolute Kompetenz!

Dir nützt nichts die Empfehlung – Schwarzarbeiter Rudi aus der Scheinstraße zusammen mit seinem Sohn und seiner Frau. Selbst vierzig Mann auf einmal aus dem Team Wir-machen-alles sind für dich keine Hilfe. Denn das Problem ist nicht fehlende man-power.

Wenn du nur genug machst, ist dir geholfen. Wenn du dich bemühst und rotierst wie ein Kreisel – aber so wird kein standfester Turm da hingestellt.

Würdest du den Bäcker fragen oder die Mangelstube? Den Notar oder vielleicht den Versicherungsmenschen? Wen würdest du fragen?

Wenns drauf ankommt, an wen wendest du dich? Wer ist für dich zuständig?

Kompetenz?

Glaubst du an absolute Kompetenz, dass derjenige, der dich geschaffen hat, Bescheid weiß? Dass er dich und Menschen wie dich bis ins Allerinnerste durch und durch erkennt, ja kennt? Kann er dir helfen?

Von wem lässt du dir helfen?
Gehst du zum Seelenklempner oder zum Psychodoktorpillenverschreiber, bitteschön, ich bin kein Medizin-Abrater – noch einmal:
Wohin gehst du?

Seine Rezepte sind Heilung: Vergib und dir wird vergeben werden! Entlass´ andere endlich aus ihrer Schuld! Vergib – und nur dann wird dir vergeben werden.

Aufatmen.

Wo willst du hin? Zu welchem Spezialisten rennst du? Wer ist dein Arzt und Helfer? Auf wessen Worte hörst du? Hörst du?

Die Weisheit ruft laut auf der Straße und lässt ihre Stimme hören auf den Plätzen. (Bibel, Sprüche 1:20, Luther 2017)

Höret, so werdet ihr leben. (Bibel, Jesaja 55,3 Luther 2017)

Dieser Blog-Beitrag von Rolf Oetinger erschien zuerst auf jesus-blog.de . Lies hier den Original-Artikel "Wen würdest du beauftragen?".

Über Rolf Oetinger

Knapp unter 60 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder. Emigrierter Schwabe, der eine Hessin geheiratet hat und hauptsächlich im Bereich Haushaltsauflösungen inklusive Verwertung als Selbständiger arbeitet. Christ seit 1986, was für alle Beteiligten das deutlich Bessere ist.

6 thoughts on “Wen würdest du beauftragen?

    1. Hallo Manfred,
      nein, hab isch nischt. 🙂
      Der Kompetente ist Jesus Christus, der eine blutige Spur entlang der Straße-zur-Hinrichtung für uns hinterlassen hat. Manchmal denke ich, wir müssen wieder zur Einfachheit des Evangeliums zurückkehren, da geht es um ihn, der für uns starb, um sein Blut, das für uns spricht, um das Kreuz, an dem er hing und wo er Worte des Lebens sprach, dann die Auferstehung. Paulus reduzierte sich irgendwann darauf.

      Du schreibst >>“dass es eine „biblische Lehre“ nur geben kann, wenn man Erkenntnisse hat, die über das in der Bibel Gesagte hinausgehen. Denn die Bibel ist kein systematisches Lehrbuch.“ << – du weißt schon, wie gefährlich das ist? Solange das in dem Sinne ist, dass die "Apostelgeschichte fortgeschrieben wird", also wir neue Erfahrungen mit Gott machen, neue Menschen an ihn glauben, neue Christen drangsaliert werden, weil sie glauben – bleibt es im Sinne der Bibel und geht nicht über die Bibel hinaus sondern ist die logische Folge daraus. Aber es darf nicht "über die Bibel hinausgehen" im Sinne von falschen und (somit) gefährlichen Lehren. Paulus nannte ein Beispiel jemand, z.B. der lehrte "die Auferstehung wäre schon geschehen"….

      1. Hallo Rolf, —wir müssen wieder zur Einfachheit des Evangeliums zurückkehren—
        Danke, ich bin dabei!

        ist wohl wiedermal ein neuer Trick von M.R. das mit dem ,,von mir abgeschrieben“ wenn man nichts mehr hat, greift man zu allen Mitteln!

      2. Nein, diesem Reduktionismus kann ich nicht zustimmen. Die Christenheit ist eben durch solchen so schwach geworden, wie sie jetzt ist, und wird noch schwächer werden, wenn das so anhält. Denn dann hat man nichts um das geglaubte Dogma zu untermauern.
        Erkenntnis ist immer nützlich und notwendig. Wenn sie falsch ist, ist es keine Erkenntnis, sondern nur eine Vermutung. Erkenntnisse werden durch andere Erkenntnisse gestützt. Genauso verfährt die Wissenschaft, und darin liegt ihre Stärke.
        Die Wissenschaft fing auch einmal mit Glauben an.

        Außerdem geht es im christlichen Glauben nicht nur um die Gewinnung neuer Menschen, sondern darum, dass der Mensch ein anderer wird, damit er in Zukunft mit anderen Menschen und der ganzen Schöpfung friedlich zusammenleben kann.

  1. @Manfred Reichelt, schreibt: denn dann hat man nichts um das geglaubte Dogma zu untermauern.—
    Das ist auch nicht nötig, denn die Verbindlichkeit der biblischen Aussage und der Anspruch der absoluten Gültigkeit, haben ihren Ursprung im ,,Glauben“ ein Nichtgläubiger kann Wahrheit nicht erkennen, sie muß geglaubt werden, erst ,,dann“ führt sie zur Erkenntnis.
    Ein Wissenschaftler ohne Glauben, hat keinen Zugang zur Wahrheit, sondern entdeckt nur in einem begrenzten Rahmen was er selbst ,,für wahr hält.“
    —Reduktionismus— und Erkenntnisse werden durch andere Erkenntnisse gestützt.—-
    Die Einzelelemente (Bibeltext) sind eingebettet in eine Gesamtoffenbarung Gottes (im Wort Gottes), auch eine Überbetonung hat ihren Platz ,,da das Leben nicht manifestiert werden kann in starre Erkenntnisgrundlage. Der Glaube bringt Leben hervor, darin liegt seine Stärke, Wissen und Erkenntnis ist nur ein Teil vom Leben, der einmal so unwichtig wird, das : Erkenntnis aufhören wird und Liebe bleibt, nachzulesen in 1.Ko 13. 8,9
    Erkenntnisse haben viele, die sich für klug wähnen. Aber Sünde (das Böse im Menschen) ist nur durch ,,erkennen“ von Außen zu ändern .
    Was in der Vergangenheit und Gegenwart nicht funktioniert hat, warum soll es dann in Zukunft besser werden??
    Ein Blick in die gegenwärtige Weltlage, würde dazu beitragen ,,nüchtern“ zu werden. Nicht die Erkenntnis verändert den Menschen, er muss ,,erlöst“ werden und von neuem geboren werden, durch den Glauben an Jesus Christus.

  2. @Manfred Reichelt, war mir schon klar das sie nicht gegenargumentieren können, auch sie müssen anerkennen, das reine Erkenntnis dem Glauben unterlegen ist. Alles stößt an seine Grenze, der Geist des Menschen lebt in einem befristeten Vakuum und ist der Vergänglichkeit unterworfen, so wie auch die Erkenntnis vergänglich ist.
    Erkenntnis stützt Erkenntnis….ist das Prinzip von Bauklötzen, zusammengetragen und aufgetürmt durch menschliche Gedanken, beweisen sie das Gegenteil.
    So, und wie weit sind wir gekommen mit diesem Prinzip?
    Wir sind bei der Digitalisierung, Industrie 4.0
    Und was hat es uns gebracht, die gebündelte Erkenntnis?
    Der Glaube an einen Gott wurde erfolgreich aus dem realen Leben der Menschen verdrängt, um der ,,Erkenntniswissenschaft,, Platz zu machen, das heißt: wer so schlau ist, macht sich selbst zum Gott, ,,man holt sich selbst aus dem Dreck, was muß man sich da noch bevormunden lassen (von Geboten)
    Und sie tragen dazu bei, zwar nur Tröpfchen zu Tröpfchen, und wenn sie ihre 5 Eimer Wasser in den Ozean kippen, wird der Meeresspiegel noch nicht steigen.
    Ihr vorgehen : will man die eigene Seite höher bewerten, muß man erst mal den Gegner schwächen. Aber sie sind nicht gut genug geschult, deshalb durchschaubar…problemlos… je mehr sie preisgeben umso mehr verrät sich ihre Grundlage von selbst, die hohlen leeren Phrasen bringen immer wieder neue Hohlräume ans Licht, und langweilig wird’s auch schon.
    Schlecht gebaut, dieser Turm stürzt ganz sicher ein, ihr Plan geht nicht auf, wissen sie warum nicht?

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