Wie kann man die Passionszeit gestalten? Wie macht ihr das?

Mit Aschermittwoch beginnt die Passionszeit! Es ist eine alte Tradition sich in den rund 7 Wochen vor Ostern an die Leidensgeschichte Jesu zu erinnern. Wie kann man die Passionszeit gestalten & wie macht ihr das?

Wie gestaltet ihr die Passionszeit?
Wie gestaltet ihr die Passionszeit?

1. Muss man die Passionszeit feiern?

Natürlich muss keiner diese Tradition pflegen und die Passionszeit irgendwie feiern. Man muss ja auch Ostern nicht feiern… Ich weiß, dass keiner dazu verpflichtet ist und wir es auch von niemandem erwarten sollten. Aber es ist eine Möglichkeit, eine Chance, die man bewusst persönlich oder in der Familie nutzen kann. Vielleicht als ein Ausdruck der Liebe zu Gott, die er sich wünscht?

Je größer die Vorfreude auf ein Fest ist, desto länger wirft es seine Schatten voraus. Lange vor einem Geburtstag gibt es bei uns schon Vorbereitungen und Gedanken bezüglich dieses Tages. Warum nicht auch Ostern und die Zeit vorher besonders gestalten?

2. Möglichkeiten, die Passionszeit zu gestalten

Es gibt sicher viele Möglichkeiten die Passionszeit zu gestalten. Mir fallen folgende ein:

  1. Besondere Lesungen: Man könnte jede Woche einen Teil der Leidensgeschichte Jesu nachlesen. Mit kleinen Kindern einfach aus der Kinderbibel. Hat irgendwer solche Lesepläne?
  2. Besondere Dekoration: Viele Menschen erfreuen sich an schöner Dekoration. Warum nicht kleine und große Dinge basteln, die an das Leiden und die Auferstehung von Jesus erinnern?
  3. Passionsandachten: Wir feiern in der Gemeinde jede zweite Woche Passionsandachten zum Gedenken an das stellvertretende Leiden und Sterben von Jesus für uns. So etwas könnte man auch im Freundeskreis initiieren.
  4. Fasten: Für viele Menschen ist die Passionszeit eine Fastenzeit. Sie verzichten auf etwas. Ich finde es nur sinnvoll, wenn man geistliche Ziele damit verfolgt und die Zeit zum Beispiel zum Gebet nutzt.
  5. Besondere Aktionen: Hier habe ich z.B. die Idee eines „Fastenbaums“ gefunden:

Ein aufgemalter „Fastenbaum“, auf den alle Familienmitglieder je nach Anlass „Kummerblätter“ oder „Freudenfrüchte“ kleben, ist eine weitere Möglichkeit, die Fastenzeit bewusst zu erleben. Er kann helfen, das eigene Leben und das, was in der nahen und fernen Nachbarschaft an Schlimmem und Schönen geschieht, aufmerksam wahrzunehmen.

Am Karsamstag oder Ostern kann die Familie dann gemeinsam Rückblick halten und die Dinge vom Kreuz und leeren Grab her beurteilen.

Doch sicher gibt es viel mehr schöne Ideen die Passionszeit zu gestalten.

Passionszeit bewusst gestalten

3. Wie gestaltet ihr die Passionszeit (mit der Familie)?

Mich würde interessieren, wie ihr die Passionszeit gestaltet! Habt ihr irgendwo schöne Traditionen kennengelernt oder pflegt selbst welche?

Bitte hinterlasst mir Ideen und Anregungen in einem Kommentar! Ich freue mich darauf!

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Über Viktor Janke

*1984 / **1997 / 2004 Abitur / 2008 Theologiestudium-Abschluss & Beginn als Hauptamtlicher in der Gemeindearbeit / 2009 Ehemann / 2014 & 2016 Vater

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