Extreme Makeover mit dem Gott des Neuanfangs

Extreme Makeover Home Edition

Als ich mit meiner Frau Jessie Anfang der 2000er in den USA wohnte, gab es eine Fernseh-Show, die uns beide sehr faszinierte: Extreme Makeover Home Edition. In jeder Folge wurde eine Familie, deren Haus in einem katastrophalen Zustand war, von der Film-Crew überrascht und für ein paar Tage in den Urlaub geschickt. In der Zeit baute dann ein Team von Architekten, Bauarbeitern und Inneneinrichtern die alte Bruchbude um und verwandelten sie in einen Palast. Das Beste war das Finale: Die Vorher-Nachher-Bilder und die pure Freude der Familie, die zum ersten Mal ihr neues Zuhause sehen durfte. Einfach schön. Wie steht es mit dir? Braucht dein Leben in manchen Bereichen ein „Extreme Makeover“, eine Rundumerneuerung? Fühlst du dich manchmal so, als befändest du dich in einer Lebens-Sackgasse? Hast du manchmal das Gefühl, dass du nicht weiterkommst? Dann spreche ich dir zu: Du bist nicht dazu verdammt, in deiner Sackgasse zu bleiben. Denn unser Gott ist der Gott des Neuanfangs.

Der Gott des Neuanfangs
Paulus schreibt an die Christen in Ephesus:

Durch Gottes Gnade seid ihr gerettet, und zwar aufgrund des Glaubens. Ihr verdankt eure Rettung also nicht euch selbst; nein, sie ist Gottes Geschenk. Sie gründet sich nicht auf menschliche [Werke, bzw.] Leistungen, denn wir sind Gottes Werk, durch Jesus Christus neu geschaffen.

(Eph 2,8-10)

Martin Dreyer paraphrasiert
das in seiner Volxbibel so:

Gott hat uns gemacht. Er hat uns durch Christus einen kompletten neuen Anfang gegeben.“

(Vers 10)

Dieser Text ist eine
meiner absoluten Lieblingsbibelpassagen. Was Paulus hier schreibt, ist einfach
wunderbar: Unser Gott ist der Gott des Neuanfangs. In den drei Versen liegen (mindestens)
zwei Wahrheiten, die dein Leben revolutionieren können.

Wahrheit Nr. 1: Nicht, was du tust, sondern was Gott tut, macht den Unterschied.
Paulus spricht in seinem Brief von „Rettung“,  also von einem Leben, das ein „Extreme Makeover“ erfährt. Weg vom Alleingang ohne Gott hin zum Frieden mit Gott. Raus aus der Sackgasse, hin zu einem Weg, der zum Horizont führt. Paulus sagt zu den Ephesern (und auch zu dir): Ein „Lebens-Makeover“ ist möglich. Auch für dich!

Spannend
ist das Wortspiel, das Paulus in seinem Brief anwendet: Er spricht von zwei
„Werken“: Er stellt deine Werke und Bemühungen den Werken und Bemühungen
Gottes gegenüber. Das „Lebens-Makeover“ ist nicht deine Leistung sondern
seine Leistung. Nicht deine guten Werke retten dich, sondern Jesu
Erlösungswerk am Kreuz. Das klingt jetzt nicht gerade wie eine frohe Botschaft,
aber es ist wahr: Du und ich, wir sind nicht in der Lage, unser Leben so zu
kontrollieren und im Griff zu haben, dass alles gut ist. Die frohe Botschaft
ist: Es gibt Einen, der das kann. Und außerdem: Dieser Eine, will das auch.

In Vers 8 schreibt Paulus: „Durch Gottes Gnade seid ihr gerettet, und zwar aufgrund des Glaubens. Ihr verdankt eure Rettung also nicht euch selbst; nein, sie ist Gottes Geschenk.“

Wow! Gott schaut auf dich. Voller Gnade. Er will dich beschenken, indem er dir einen Neuanfang schenkt.

Wahrheit Nr. 2: Als Gott dich gemacht hat, wollte er angeben.
In Vers 10 schreibt Paulus: „Denn wir sind Gottes Werk.“ Paulus spricht also nicht nur von unseren Werken, im Kontrast zu Gottes Werken für uns. Er spricht auch von uns als Werke Gottes. Du und ich, wir sind wie die Häuser in „Extreme Makeover“, die Gott besonders schön gebaut hat. Im griechischen Originaltext steht in Vers 10: Wir sind Gottes „Meisterstück“. Gott ist der Künstler, der dich gemacht hat. Und mit dem „Extreme Makeover“, das Paulus „Rettung“ nennt, gibt er dir den letzten Schliff.

Photo by Quino Al on Unsplash

Du bist keine Ramschware. Du wurdest nicht am Fließband produziert. Gott ist stolz auf dich. Du bist von ihm geschaffen. Er findet dich gut! Gerade jetzt lädt er dich ein, dich von ihm verwandeln zu lassen. Das Geniale ist, dass dein „Extreme Makeover“, dein Neuanfang für dein Leben, schon längst geplant wurde von Gott dem Vater. Er wurde schon längst bezahlt von Gott dem Sohn. Er realisiert sich durch die Kraft des Heiligen Geistes. Alles, was du tun kannst, ist das, was die Familie in „Extreme Makeover“ tun kann: Vertrauen und das Geschenk annehmen.

Dieser Blog-Beitrag von André Weber erschien zuerst auf Der Churchie Blog . Lies hier den Original-Artikel "Extreme Makeover mit dem Gott des Neuanfangs".

Über André Weber

Ich bin 39 Jahre alt, Jesus-verliebt, Theologie-Geek, Film-Nerd, Gemeindeleiter, Lehrer. Am liebsten hänge ich mit meiner tollen Familie ab. HdH-Mannheim ist mein place to be. (http://www.hdh-mannheim.de http://www.facebook.com/hdhmannheim http://www.instagram.com/hdhmannheim Und natürlich: http://www.churchieblog.com)

12 thoughts on “Extreme Makeover mit dem Gott des Neuanfangs

  1. Hi Andre…
    …ich denke eigentlich, mittlerweile wird „Gottes Werk – du kannst und sollst nichts dazutun“ so überbetont, „Alles, was du tun kannst…..Vertrauen und das Geschenk annehmen.“ —so sagen es ja immer alle.
    Tut Busse und glaubt – ist aber doch etwas, was man tun kann und sogar muss. Ohne Umkehr – und das ist doch oft mehr als nur Umdenken – keine Rettung. Kürzlich war (beim Hartl-Thema) schon mal eine Diskussion, bei der ich den Satz formuliert habe: Gottes Gnade bewirkt Umkehr bewirkt Gottes Gnade. Es ist nicht nur „Empfange die Gnade, nimms an“, sondern tut rechtschaffene Frucht der Buße….desweiteren… und seht dass sie in einem Stand guter Werke gefunden werden, seid gastfrei….tut dies, tut jenes…..und der Glaube ohne Werke, schluck…..
    Alles ist Gnade – das ist richtig – aber genauso gibt es die Selbstverantwortlichkeit des Menschen und seinen Willen und seine Fähigkeit Gutes zu tun, wenn er an Christus glauben will. Darüber wird viel zu wenig gesprochen und mir scheint auch „Gutes zu tun“ viel zu sehr verengt zu sein – hauptsächlich auf Spenden und soziale oder missionarische Tätigkeiten.
    Gutes tun ist simpel auch Gott nachfolgen und ihm vertrauen – der Firmenchef, dem Gott die Anweisung gibt, eine neue Halle zu kaufen und zu expandieren…..Abraham, der Lot anbietet, wenn du nach rechts gehts, gehe ich nach links, ich lasse dir die freie Wahl.

    1. Hallo Rolf,

      ich gebe dir recht: Nicht nur Gnade ist Teil der biblischen Botschaft, sondern auch gute Taten. Mir scheint, dass du in deinem Kommentar zwei Kategorien vermischst: Soteriologie (die Lehre von der Rettung) und den Heiligungsprozess.

      Im Bereich Soteriologie ist die Bibel klar: Nicht unsere Werke retten uns, sondern die Gnade allein. (Jesus + nothing = everything)

      Im Bereich Heiligung gilt: Glaube ohne Werke ist ein toter Glaube. Es gibt keine passive Nachfolge. (Glaube – Werke = unmöglich)

      Hierzu empfehle ich dir meinen aktuellen Podcast „Lebst du, was du glaubst?“, in dem ich auch auf die von dir angedeutete Bibelstelle Jakobus 2,14-20 eingehe: http://hdh-mannheim.de/predigt/hdh-podcast-lebst-du-was-du-glaubst

      Wenn du schreibst, „mir scheint auch „Gutes zu tun“ viel zu sehr verengt zu sein – hauptsächlich auf Spenden und soziale oder missionarische Tätigkeiten“, stimme ich dir zu.

      Fängt man jedoch an, darüber zu sprechen, was „Gutes tun“ alles beinhalten sollte, wird man v.a. in konservativen/ frommen Kreisen schnell in Richtung Scheiterhaufen getrieben. 😉 (Stichwort „Bewahrung der Schöpfung“, „soziales Engagement“, „Nachhaltigkeit“, „Ernährung“, etc.)

      Da hängen wir Evangelikalen auch noch 45 Jahre nach Lausanne der eigenen Erklärung peinlich offensichtlich hinterher…

      1. Soteriologie / lt google „theologische Lehre vom Erlösungswerk Christi“

        Es ist nicht nur „Empfange die Gnade, nimms an“, sondern tut rechtschaffene Frucht der Buße….
        ….mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit mit dem Mund wird gesprochen zur Errettung.
        …wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden…..
        ….rechtschaffene Frucht der Umkehr: Beendige deine ungeraden Geschäfte, deinen Betrug, dein Abzocken an allen Gesetzen vorbei, Jesus sagt NACH Zachäus Ankündigung, dass diesem Haus Rettung widerfahren ist.
        …ein Zuhälter wird glaubwürdig, indem er sein Geschäft beendigt und sich einen anderen job sucht. Paulus fordert die Klauer auf zu arbeiten und abzugeben. Was bringt ein nachgesprochenes Gebet, wenn er seine Seuche weitermacht?
        Ja ich weiß, bei Manchen braucht alles bisserl länger – aber die Verkündigung, die Botschaft, das Paket muss auch kompletter sein und nicht nur „Alles, was du tun kannst…..Vertrauen und das Geschenk annehmen.“, sondern.. kehre um mit deinem ganzen Herzen, Leben!

        „Bewahrung der Schöpfung“, „soziales Engagement“, „Nachhaltigkeit“, „Ernährung“ sind – denke ich – Nebenthemen, die nicht zur Hauptsache der Kirche werden dürfen, für die aber ein Einzelner durchaus einen Auftrag, einen job zu machen hat. Aber nicht als Lehre der Kirche, sondern als Engagement, das jemand hat, so wie mein job Entrümpelungen incl Verwertung desselben sind (das ist teilweise auch mehr nachhaltig als stets neues Ökozeug zu produzieren, nutze einfach das Alte weiter!). Ich mache es aber, um Geld zu verdienen, damit meine Familie und ich nicht vom Staat (also von anderer Leute Arbeit) leben. Wenn es stattdessen eine Lehre der Kirche wird, finde ich es bedenklich, weil Paulus extra warnt, dass Leute lehren werden, bestimmte Speisen zu vermeiden, außerdem die jüdischen / muslimischen und adventistischen Speisegebote….
        Bewahrung der Schöpfung ist die aktuell deutsche Hauptreligion. Dem Klimagott werden Milliarden geopfert und er lässt sich nicht besänftigen, er fordert immer mehr.
        Soziales Engagement ist – denke ich – immer richtig, wenn es auch die notwendige Eigeninitiative des Hilfeempfängers berücksichtigt. „Arme habt ihr immer“, sagte Jesus.

    2. Soteriologie / lt google „theologische Lehre vom Erlösungswerk Christi“
      ischkopiersmal:
      Es ist nicht nur „Empfange die Gnade, nimms an“, sondern tut rechtschaffene Frucht der Buße….
      ….mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit mit dem Mund wird gesprochen zur Errettung.
      …wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden…..
      ….rechtschaffene Frucht der Umkehr: Beendige deine ungeraden Geschäfte, deinen Betrug, dein Abzocken an allen Gesetzen vorbei, Jesus sagt NACH Zachäus Ankündigung, dass diesem Haus Rettung widerfahren ist.
      …ein Zuhälter wird glaubwürdig, indem er sein Geschäft beendigt und sich einen anderen job sucht. Paulus fordert die Klauer auf zu arbeiten und abzugeben. Was bringt ein nachgesprochenes Gebet, wenn er seine Seuche weitermacht?
      Ja ich weiß, bei Manchen braucht alles bisserl länger – aber die Verkündigung, die Botschaft, das Paket muss auch kompletter sein und nicht nur „Alles, was du tun kannst…..Vertrauen und das Geschenk annehmen.“, sondern.. kehre um mit deinem ganzen Herzen, Leben!

      „Bewahrung der Schöpfung“, „soziales Engagement“, „Nachhaltigkeit“, „Ernährung“ sind – denke ich – Nebenthemen, die nicht zur Hauptsache der Kirche werden dürfen, für die aber ein Einzelner durchaus einen Auftrag, einen job zu machen hat. Aber nicht als Lehre der Kirche, sondern als Engagement, das jemand hat, so wie mein job Entrümpelungen incl Verwertung desselben sind (das ist teilweise auch mehr nachhaltig als stets neues Ökozeug zu produzieren, nutze einfach das Alte weiter!). Ich mache es aber, um Geld zu verdienen, damit meine Familie und ich nicht vom Staat (also von anderer Leute Arbeit) leben. Wenn es stattdessen eine Lehre der Kirche wird, finde ich es bedenklich, weil Paulus extra warnt, dass Leute lehren werden, bestimmte Speisen zu vermeiden, außerdem die jüdischen / muslimischen und adventistischen Speisegebote….
      Bewahrung der Schöpfung ist die aktuell deutsche Hauptreligion. Dem Klimagott werden Milliarden geopfert und er lässt sich nicht besänftigen, er fordert immer mehr.
      Soziales Engagement ist – denke ich – immer richtig, wenn es auch die notwendige Eigeninitiative des Hilfeempfängers berücksichtigt. „Arme habt ihr immer“, sagte Jesus.

  2. So ist es….,,die Werke des Glaubens“ sind …glauben…

    Durch den Glauben hat Abel Gott ein besseres Opfer gebracht als Kain……

    Durch den Glauben hat Noah Gott geehrt……….

    Durch den Glauben ward gehorsam Abraham, als er berufen ward, auszugehen in ein Land……..wußte nicht wo er hinkäme…………

    Durch den Glauben opferte Abraham den Isaak……..

    Aber ohne Glauben ist’s unmöglich Gott zu gefallen…….Hebräer 11. 6a

    Der Blick richtet sich zuerst auf ,,Glauben“ und dann erst, es zu tun (die Ausführung). ….. denn da ist das Herz, Gott zu glauben, ….und ihn zu lieben.

    Das ist Heute ja das grosse Problem, …der Mensch schätzt die Ausführung seiner Taten (Werke), ohne an Gott zu glauben, und meint Gott damit genüge getan zu haben, …in wirklichkeit sucht er Ehre bei den Menschen und will gut dastehen, vor anderen.

    1. Ja, Abel hat Gott ein Opfer gebracht,
      Noah hat ne Arche gebaut,
      Abraham marschierte los in Richtung Kanaan und tötete beinahe Isaak, nachdem er mit ihm zum Berg gewandert war,
      …es wird immer gesagt, „du musst oder sollst gar nichts tun“ und manche sitzen wirklich beinahe gelähmt da und lassen jegliche Eigeninitiative vermissen. Als Petrus das Boot verließ, um auf den Wellen zu laufen, holte er sich (als einziger) das okay von Jesus und dann stieß er sich vom Bootsrand ab.
      Die anderen wollten nicht und blieben infolgedessen sitzen. Nach „unbeweglich“ kommt auch schon „tot“.

  3. —du musst oder sollst gar nichts tun“—

    die haben den Glauben für sich konserviert……
    Trotzdem…..was hinter der Fassade geschieht, ,,wissen wir nicht immer“

    —Im Boot….die anderen….. wollten nicht…. —

    Ihre Zeit kam noch…kann man nachlesen ?

    Wer das was er glaubt nicht in die Tat umsetzt……
    Der Glaube ohne Werke ist tot…. doch mit ,,Glauben“ fängt alles an.
    Werke ohne Glaube ist auch tot!

    Und ob nun viel oder wenig an Werken (von Gott geplant) auf dem Weg liegen, die Gott von dieser bestimmten Person erfüllt haben möchte, das liegt gar nicht in der Hand des Gläubigen, weil fortan Gott selbst sein Leben bestimmt.

    Ich habe selbst vor 10 Jahren etwas ähnliches wie Abraham erlebt ?, …Gott wollte das ich in eine andere Stadt ziehe und mich dort einer Gemeinde anschließe. Ohne diese Aufforderung hätte ich niemals meinen Ort , und ,,das alte Leben“ verlassen. Doch ich habe Gott geglaubt und auf dem Weg dahin, …Wohnung finden usw. (ich hatte den Wunsch, wenn ich gehe, dann nur eine Wohnung direkt neben der Gemeinde und mit Balkon, und mein Hund muss mit), hat Gott berücksichtigt……nennt man das schon Wunder?…JA
    So, man muss sich das nicht so einfach vorstellen…ich wollte eigentlich nicht gehen, lieber wollte ich meinen Glauben mit einer gewissen Distanz verbringen.
    Und bevor der neue Mietvertrag unterschrieben werden sollte, habe ich wieder Gottes Stimme im H.G. vernommen…..willst du gehen? ER wollte auch von mir eine klare echte Entscheidung, für den Weg ins Ungewisse, allein beruhend auf, ,,Gott zu glauben“…..meine Antwort war….Ja Herr, wohin sonst sollte ich hingehen, du hast Worte des ewigen Lebens.

    Seit 10 Jahren erlebe ich den Segen Gottes (ER hat mein Leben neu geordnet), in dieser Zeit habe ich die schönsten und erfülltesten Jahre erlebt, ….nach langer Durststrecke meines Lebens, hat Gott im letzten Drittel mir Gutes tun wollen, und auch getan, und immer noch, ich habe unvorstellbar viele Wunder erlebt, wie Gott an mir gehandelt hat, und nicht nur an mir, auch an meinem Sohn, den ich über alles lieb habe, …..auch seinen Weg hat Gott von da an in Bahnen des Segens gebracht, denn 1 Jahr späte, als der Glaube bei ihm anfing zu brökeln, wurde auf meiner Etage eine Wohnung frei, …die bezog mein Sohn….und die Frau, die vorher darin gewohnt hatte kam zum Glauben an Jesus und wohnt jetzt nebenan….. dafür wohnt mein Sohn, mit Frau und Kind (1 Jahr alt), leider ca.280 Km weit entfernt. Ich könnte weiter erzählen, erzählen, erzählen……… doch ich will damit sagen, WIR GLAUBEN, Gott selbst führt, die Werke sind sein Angebot. Wo ER wirkt reihen sich oft Werke aneinander, in denen wir gehen sollen, vielleicht um unseren Glauben zu prüfen?

    Und noch zum Schluss, vor 3 Wochen habe ich (war zu Besuch bei meinem Sohn und Familie) Frank Laffin in der Paulus-Gemeinde, wir waren alle im Gottesdienst, ….getroffen, es war für mich eine riesige Freude, ihn zu begrüssen und ihm auch meine Familie vorzustellen, eine schöne Gemeinde……schade für mich 280 Km weit entfernt, sonst wäre ich sicher gerne auch dabei.
    Aber werweiss, wann Gott den nächsten Umzug plant ?
    Also Rolf, achte mal darauf, wenn wieder jemand in eure Stadt gezogen ist, und in eurer Gemeinde vorbeischaut,….könnte sein das er gerade ,,Glaube UND Werke“ erfüllt. ?

    Werke ohne Glaube ist nur purer Aktivismus.

    Ganz liebe Grüsse an Frank Laffin ? und an dich Rolf ?

  4. Wenn schon Abraham so oft zitiert wird, leiste ich mal einen Beitrag dazu, quasi als „Hausaufgabe“:
    Abraham hat Zeit seines Lebens eine Vielzahl an Aufträgen von Gott bekommen. Schaut man sich an, wie Abraham diese umsetzte (in angemessener Zeit? vollständig? oder tat er was dazu?), dann stellt man fest, dass er erst mit dem befohlenen Opfer von Isaak ohne Widerrede, Wenn und Aber, …, Gottes Auftrag uneingeschränkt nachkommt. Um nicht zu sagen: Abraham schwächelte in den rund ersten 80 Jahren seines Lebens etwas, was das Gottvertrauen anging.
    Wir sehen aber die große Gnade Gottes: trotz der menschlichen Schwächen führt Gott den Abraham weiterhin, läßt ihn geistlich reifen, festigt seinen Glauben. Abraham war anfangs „weitgehend“ gehorsam (ja, er hat sich „bewegt“), am Ende seines Lebens war er voller Gottvertrauen. Gott hat seine Entwicklung unterstützt.
    Moses: der war anfangs auch nicht gerade begeistert von seiner Aufgabe. Die Glaubenshelden, von denen der Hebräerbrief spricht, hatten zeitweise durchaus ihre menschlichen Schwächen.

    Die Jünger, die nicht übers Wasser gehen wollten / konnten / ängstlich waren – die treffen wir später in der Apg wieder als mutige Zeugen Jesu. Ein Petrus holte sich zwar das Ok ab, um über das Wasser zu laufen, gleichermaßen fürchtete er aber zumindest zeitweise derart um sein Leben, dass er dreimal den Herrn verleugnete. Dann geschieht Pfingsten, und ein Petrus hält eine Predigt, die hinsichtlich Bekenntnis, Mut, Inhalt usw. Maßstäbe setzt.

    Rolfs Satz „Gottes Gnade bewirkt Umkehr bewirkt Gottes Gnade“ zeigt das m.E. recht gut auf: wir kehren um zu Gott aufgrund seines Rufes, wir sind oftmals noch weit weg von dort, wo Gott uns haben will, aber Gottes Gnade führt uns weiter, wenn wir uns führen lassen. Manchmal geschieht unser Wachstum auch erst dann, wenn wir von Gott durch Täler geführt werden.

    Es mag sein, dass manche Menschen auf uns „unbeweglich“ wirken – vielleicht haben sie aber einfach schon mehr Vertrauen auf Gottes Handeln und Pläne gesetzt als diejenigen, die wie Eichhörnchen auf Speed ständig „aktiv“ auf der Suche nach Bestätigung sind.

  5. @Stephan

    Eine 1+ für deine Hausaufgaben.
    Gut recherchiert.
    Tröstlich für alle, die immer noch glauben/geglaubt haben, Gott läßt sich durch Leistung beeindrucken!
    Allein aus Gnade!

    1. Hi Lili,
      liebe Grüße zurück. Mich freut es deine Gottesführungen (konkordant: von Gott stattgefundene Führungen) zu lesen. Das erbaut.
      Gott läßt sich durch Leistung keinesfalls beeindrucken! Aber Jesus war (positiv) verwundert über den Glauben des Mannes, der Jesus erklärte, dass er eigentlich als Oberbefehlshaber nur ein Wort zu sprechen bräuchte.
      Und Jesus kritisierte auffällig oft.
      Und zwar kritisierte er (außer die lästigen Pharisäer, die ihn hassten) seine eigenen Leute stets mit: Wo ist euer Glaube? Warum glaubt ihr nicht? Das wiederholt sich ständig und sollte zum Nachdenken führen.
      Nach der Sturmstillung derselbe Satz. Wir und die Jünger sind nicht da, wo wir sein sollten, wenn Jesus solch einen Satz sagt. Er sagt ihn nicht ohne Bedeutung, so wie ein Sprichwort.
      Er ist manchmal auch traurig darüber oder verzweifelt oder sauer.

      Es ist sicher nicht gut / gesund, wenn wir aktivistisch sind oder auf speed oder auf Anerkennung durch Schulterklopfer. (Besonders schwer als Pastor nach der Predigt!?). Aber Gott kann wohl einen wilden Esel besser in die richtige Richtung bringen als einen toten.
      Vielleicht ist auch beides nix, dennoch mangelt mir die Aktivbereitschaft bei den Christen bezüglich der Vielfalt und des Durchdringens. Würden sie beten, würde Gott sie beauftragen….

  6. Ich höre hier ein Gänseblümchen wachsen. Mehr nicht!

    Immer steht es hier gefühlt noch 1 gegen 5 gegen’s Gänseblümchen.

    Bevor gar große starke Eichen wachsen, sind hier alle gestorben.

    Die Lausanner Verpflichtung steht nur auf dem Papier.
    Aber immerhin, jemand hat schon mal was von ihr gehört.

    Ohne eine zukunftsfähige Aktualisierung wird sie weiterhin verkümmern….

    90 % der aufgemachten Themen hier fallen der Lausanner Verpflichtung durch Nebenschauplatznarzissmus und Vereinsdogmatismus in den Rücken.

  7. Ich setze auf Andre´ und Sergej …..aber mit Wehen….

    :°-(

    Mit Gefühl fängt alles an.

    Dazwischen Via Dolorosa der Dornen…… wenn’s gut werden soll.

    Mit Gefühl wird’s enden.

    ER wartet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.