Für wen ist das Evangelium?

Sicherlich der schärfste Konfliktpunkt mit meiner religiösen Peergroup ist die Frage nach der Reichweite des Evangeliums. Klingt doch nach einer einfachen Frage, da kann man kaum unterschiedlicher Meinung sein, oder? Nun…

Bewahrung kann man nicht von Errettung trennen

Vielleicht kann ich das Problem am besten so beschreiben: Die ersten Jahre meines Glaubenslebens verbrachte ich in schrecklicher Angst vor der Wiederkunft Christi. Ich meine, ich war einfach nie bereit. Weder war (und ist!) meine Einstellung wirklich „100% geistlich“, noch meine Motive „vollständig rein“, und überall sehe ich (und sah) Sünde, Faulheit, Gier, Neid, Unzufriedenheit und vor allem Verstoß gegen das erste und größte Gebot: die Völlige Liebe gegenüber Gott. Zunächst hielt ich mich für den einzigen Versager, bis ich ganzen Horden Christen in ähnlicher Angst begegnete. „Nicht nur sauber, sondern rein“ fühlte man sich eigentlich nur nach Phasen intensiver Buße. Von der ursprünglich versprochenen Freude an der Errettung keine Spur, wie sehr man sich auch anstrengte.

Was ist das Problem dabei? Dabei wurde das Evangelium doch regelmäßig (vor allem beim Abendmahl) in klarer Form verkündigt: Egal was für ein Hoffnungsloser und Verlorener Sohn du bist, der Vater wartet auf dich, um dich mit offenen Armen zu empfangen.

Nun, was bei den hoffnungslosen Horden ankam, war: Diese Botschaft gilt für die „Ungläubigen“ und „Unbekehrten“. Freie Gnade wurde jedem Ungläubigen verkündigt und kaum eine Wahrheit würde mit mehr Vehemenz verteidigt werden, als dass Errettung aus Gnade geschieht. Ganz kurz zusammengefasst: Für ein einzelnes punktuelles Ereignis bekommst du freie Gnade. Nun bist du gerechtfertigt und ein Kind Gottes. Doch nun kommt es auf dich und deine Treue an! Und wehe dir, wenn du abgelenkt bist, dann holt dich Jesus nicht ab während der Entrückung. Irgendwie wurde vorausgesetzt, dass man zwar aus Gnade selig wird, aber aus eigener Heiligung selig bleibt.

Ich finde das eine sehr Trennung zwischen Errettung und Bewahrung, oder wenn du es so haben willst, zwischen Rechtfertigung und Heiligung. Wohl kann man dies unterscheiden, aber niemals klinisch trennen.Doch zunächst möchte ich auf einige der vielen Bibelstellen hinweisen, die hier auf den ersten Blick genau das zu behaupten scheinen:

„In dem allen seid ihr auch gewandelt“ schreibt Paulus an die Kolosser (Kol. 3,7 vgl. auch Eph. 2,2), und vergleicht die Kolosser mit ihrem früheren Wandel in Unzucht, Unreinheit und Gier. Zudem schrieb er kurz davor: „Ihr seid gestorben und euer Leben ist verborgen in Gott“ (Kol 3,3) und schließlich eben: „Denn aus Gnaden seid ihr selig geworden“ (Eph 2,8 nach Lut 1912 nicht so in der neuen Luther). Eben: Geworden! Aber wie ich selig bleibe, nun nur in Furcht in Zittern (Phil. 2,12)

Das Evangelium ist für die Gemeinde

Vielleicht kann ich das noch einmal illustrieren. Lange Zeit besuchte ich die Gemeinde als „Unbekehrter“. Soll ich dir sagen, was die Leute mir die ganze Zeit erklärten? Das Evangelium! „Weißt du etwa nicht, wie sehr Jesus dich liebt?“, „Willst du seine Liebe in aller Ewigkeit abschlagen?“ war die permanente Botschaft.

Als ich nach meiner „Bekehrung“ (Die Gänsefüßchen sind deswegen gesetzt, weil ich nachträglich betrachtet, meine Bekehrung deutlich früher ansetzen würde) mich endlich überwand über obiges Problem der fehlenden Heilssicherheit mit einigen zu sprechen, erzählte mir überhaupt niemand mehr vom Evangelium und der Liebe Jesu. Die Antwort bestand immer aus Methoden! „Achte auf die stille Zeit“, „Hör auf dich mit weltlichen Freunden zu treffen“, „Faste auch mal“ und die weiteren Appelle an die eigene Heiligung. Dabei war ich damals wirklich radikal. Ich fastete mindestens zweimal in der Woche, las alle zwei Monate des Neue Testament durch und führte ein nahezu klösterliches Leben was die Abstinenz von Bekanntschaften angeht. Die Methode ist einfach die falsche Antwort.

Ich möchte hier niemanden einen Vorwurf machen, war es schließlich auch die Antwort, die ich mir selbst gab: Ich muss es härter versuchen!

Stück für Stück öffnete Gott mir die Augen. Ich weiß, wie intensiv ich mit der Frage ringte ob wir aus Gnade nur selig werden oder auch bleiben. Was mich schließlich überführte war die Argumentation von Paulus in Gal. 3,1-3, vor allem der dritte Vers: „Im Geist habt ihr angefangen und wollt es nun im Fleisch vollenden“

Ohne das ausführlicher ausführen zu wollen, ist mir so langsam das Licht aufgegangen, dass das Evangelium gerade für die Gemeinde ist. Natürlich, deswegen brechen ja die Jünger das Brot und verkündigen dabei nichts anderes als Christi Sühnetod und seine Auferstehung. Das Evangelium ist die Gemeinde. Christen bezeugen damit permanent, dass sie nicht anders als im (oder aus dem) Evangelium leben können. Sie müssen permanent begnadigt werden, und deswegen ist das Jesu Blut so mächtig und wirkungsvoll, weil es diesem heftigen Anspruch gerecht wird: Ein für alle mal reinigt es den Sünder!

Andere Nebenwirkungen

Was bei mir und vielen zur Verzweiflung führte, brachte bei einem beachtlichen Teil der Menschen eine ganz andere Frucht, die eben die ganze Situation zusätzlich verschärfte und kaum durchschaubar machte. Etwa genauso viele (eher eine wachsende Gruppe) gehen mit diesem Dualismus zwischen Errettung und Bewahrung ganz locker um: Immer wieder bin ich erstaunt, Christen anzutreffen, die völlig überzeugt sind, dass sie den Ansprüchen Gottes genügen. Sie behaupten völlig frei von Gier, Geiz und Neid zu sein. Ihr Leben ist geprägt von Dankbarkeit. Und klar ist ihre Liebe nicht vollkommen aber doch ganz und rein (wie auch immer das geht). Heiligung brauchen diese Leute nur noch in ein paar Details, sprich eigentlich gar nicht mehr. Ich habe wirklich fast ein Jahrzehnt meines Christenlebens gebraucht um die Heuchelei in diesem Denken zu durchschauen. Stellt euch mal vor, wie schrecklich ein Christusloses Christentum sein mag? Selbstzufriedenheit als Weg zum Heil? Weiter weg kann man wohl kaum vom Kreuz Christi enden!!!

Doch ich habe die definitive Widerlegung für diesen Irrtum: Das Problem dieser Heiligung des Fleisches (entgegen Gal 3,3) ist, dass es von sich beansprucht, von Glaubensschritt zu Glaubensschritt oder von Tag zu Tag immer weniger auf Christus angewiesen zu sein. Am Anfang, als man „nicht wiedergeboren“ war, brauchte man Jesus 100 Prozent, nun gilt es an eigenen Beinen zu gehen. Und eigentlich ist das Ideal dieser Menschen, eine völlige Heiligung, ein Leben in dem man zu 0 Prozent an das Werk Christi angewiesen ist. Als ich dieses Problem erkannte, atmete ich befreit auf, dass ich als armer Sünder Jesus und sein Werk von Tag zu Tag immer dringender brauche. Und er erweist sich als ein überreicher Vater, der SEINE Gemeinde mit mächtigen Geschenken überhäuft

In Kürze andere Nebenwirkungen:

  • Die Behauptung der alte Adam schafft die Latte der Gesetze Gottes reduziert die Heiligkeit Gottes
  • Zudem reduziert sie die Sicht auf Sünde. Am Besten daran sichtbar, dass man über Nebensächlichkeiten so redet, als wären es die letzten Dinge, die den Christen vor der Vollkommenheit abhalten, wie Sitzordnungen in der Gemeinde, Haartracht, Kleidersitten
  • Stolz oder Verzweiflung

Ursachen

Eine Diagnose versucht auch die Ursachen zu finden. Ich meine mehrere erkennen zu können:

  • Ein sehr strenger Biblizismus: Man liest die Botschaft der Bibel nie als ein großes Ganzes, sondern ist immer auf der Suche nach einem Beweistext. Sehr heilsam erwies sich für mich hier das Fach der „Biblischen Theologie“, Stichwort Bundestheologie
  • Eine Betonung auf Evangelisation: Ich will die Segnungen der weltweiten Evangelisation vor allem der letzten zwei Jahrhunderte in keiner Weise schmälern, zu bemerken ist dennoch, dass man mit diesem Stichwort auch immer mehr den Gedanken verband, das Evangelium ist eigentlich nur was für den „Ungläubigen“. Mehrfach machte ich das Experiment, dass Gemeindeglieder weniger aufmerksam zuhören, wenn „eine evangelistische Botschaft“ kommt, denn diese ist ja, für „die da draußen“.
  • Ein eher wenig fordernder Moralismus ist weniger „blutig“ und entsprechend weniger fordernd, und oft auch sehr beliebt zu hören.
  • Schließlich aber ist man auch dogmatisch gefangen. „Die Bewahrung als Werk der Gnade Gottes“ riecht deutlich calvinistisch und wird so schon von vornherein abgelehnt.

FAQ: Was ist denn nun mit den Bibelstellen?

Wie können wir nun Stellen wie Kol 3,6ff oder Eph 2,1ff verstehen?

Ein kurzer Blogartikel kann natürlich eine saubere Exegese niemals ersetzen, dennoch diese Überlegungen:

  • Es gibt einen Zeitpunkt in dem wir gerechtfertigt werden (Ereignis), dennoch lebt ein Christ immer gerechtfertigt (Zustand), hier hat eigenes Tun nichts zu suchen, niemals könnte eine menschliche Tat den Zustand der Rechtfertigung bewahren.
  • Ein Bruder erklärt es gerne so: Es gibt einen Tag an dem ich geboren wurde, so gibt es auch einen Tag an dem ein Christ neugeboren wird. Somit ist ein Kontrast zu einem alten Leben schon dadurch gegeben, dass er eine neue Kreatur ist. Nun fängt ein wohl hartes Pilgerleben eines beharrlichen Kampfes gegen das Fleisch an, aber nicht ein Kampf darum sich die Gunst des Herrn zu erwirken. Weil wir dank Christi unter der Gunst Gottes stehen kämpfen wir aus Dankbarkeit „unter seinem Banner“

Der Heidelberger bringt das wunderbar auf den Punkt:

„Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?“

Dass ich mit Leib und Seele
im Leben und im Sterben nicht mir,
sondern meinem getreuen Heiland
Jesus Christus gehöre.

Er hat mit seinem teuren Blut
für alle meine Sünden vollkommen bezahlt
und mich aus aller Gewalt des Teufels erlöst;
und er bewahrt mich so,
dass ohne den Willen meines Vaters im Himmel
kein Haar von meinem Haupt kann fallen,
ja, dass mir alles zu meiner Seligkeit dienen muss.

Darum macht er mich auch
durch seinen Heiligen Geist
des ewigen Lebens gewiss
und von Herzen willig und bereit,
ihm forthin zu leben.

Vergleiche auch: Jerry Bridges, Was ist Gnade?

Dieser Blog-Beitrag von Sergej Pauli erschien zuerst auf Glauben und Denken . Lies hier den Original-Artikel "Für wen ist das Evangelium?".

Über Sergej Pauli

Hallo, ich bin Sergej Pauli, Jahrgang 1989 und wohne in Königsfeld im Schwarzwald. Ich bin Ingenieur, verheiratet, habe vier Kinder. Diesen Blog möchte ich nutzen, um über das Wort Gottes und seine durchdringende Wirkung bis in unsere Zeit zu schreiben. Hast du bestimmte Fragen oder Anliegen, dann scheue dich nicht, mich zu kontaktieren. Hast du bestimmte Fragen oder Anliegen, dann scheue dich nicht, mich zu kontaktieren.

41 thoughts on “Für wen ist das Evangelium?

  1. Interessante Ausführungen.

    Ich denke, viele dieser Denkprobleme sind auch durch die dogmatische Gefangenschaft in einem bestimmten Verständnis des Sühnetods verursacht.

    M. E. bedeutet Rechtfertigung = Anteil an der gerechten auferstandenen Person Christi gewinnen _und_ behalten (imputatio christi). Das geschieht durch die Wiedergeburt. Das Verständnis, dass die Sündlosigkeit Christi vor der Kreuz irgendwie auf mich rübergebeamt/mir zurechenet wird, halte ich für eine unzutreffende Erklärung.
    Der Sohn ist nach seiner Auferweckung die lebende Generalabsolution in personam. Mit dem Anteil an Christi gewinnen oder verlieren (vom Weinstock entfernt zu werden) steht m. E. und fällt die Errettung vor der Verdammnis im Weltgericht.

        1. Jo, kritische Anmerkungen haben wir – äh hab ich – auch:
          Vielen Dank, dass du Sachen durchdacht hast, zu Ende gedacht, weitergedacht hast, wo manch einer – auch ich – einfach mal stehen bleibt und sich gar nicht mehr weiter damit beschäftigt, aber du gehst es mit einer Aufrichtigkeit von der logischen / rationalen Seite her an, die somit für mich neues Land erschließt. Die Tür steht offen und man schaut auf neues Land und versteht etwas. Du hast nachgegrübelt, nachgebohrt, nachgedacht und evtl dabei Ansehensverlust riskiert (?) – und dann schreibst du das hier.
          …..

  2. Die Gedanken und Vorstellungen sind mir gut bekannt, aber leider so ziemlich alle falsch. Das beginnt schon mit dem „Bereitsein für die Wiederkunft Christi“, als würde das ein Ereignis sein, das den wahrhaft Gläubigen überrumpeln würde.
    Der Glaubende wünscht sich nichts sehnlicher als so schnell wie möglich Christus gleichgestaltet zu sein, da erst das die volle Herrschaft des Lebens bedeutet.

    In der Tat haben die Irrgläubigen keine Freude an der Errettung. Dem wahrhaft Gläubigen ist diese Freude dessen Kraft (analag „Die Freude im Herrn ist eure Stärke“ Neh. 8,10)

    In der Tat, sind wir aus Gnade errettet. Zu einem „Kind Gottes“ sind wir nicht durch unseren Verdienst geworden, sondern durch die Wiedergeburt. „Im Geist“ wandelt man aber nicht aus Dankbarkeit, sondern weil das unser neues Wesen, unsere neue Identität ist. Unsere Identifikation mit dem Ewigen ist unsere Kraft mit der wir erst die leidauslösenden Ursachen des alten Menschen überwinden und so immer mehr das Heil schmecken können.
    Einem wahrhaft Gläubigen ist es tiefstes Bedürfnis aus dem Geist zu leben, keine lästige Pflicht. Besser als ein Haus zu bauen oder nach Anerkennung zu streben ist es doch jetzt schon glücklich zu werden, jetzt in der Unruhe und Hast Frieden zu finden, Souveränität gegenüber allen Lebenslagen zu gewinnen. Heiligung ist GEWINN!

    Und zum Schluss noch: Wir sind nicht da um die Bedürfnisse Gottes zu erfüllen (Gott hat keine Bedürfnisse) sondern um neue Menschen zu werden, die sich überall geborgen fühlen und deshalb jegliche Agresivität verloren haben. Wir leben nicht für das Jenseits, sondern für das Heute und die Zukunft. Der Tod kann nur auf Erden überwunden werden, denn nur da ist er wirksam (1. Kor. 15,26).
    Christlicher Glaube, wie ihn Jesus und die Apostel lehrten, ist nicht Vertröstung auf ein besseres Jenseits! Vielmehr heißt es: „Dein Reich KOMME. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf ERDEN“.

    https://manfredreichelt.wordpress.com/2016/04/23/die-taegliche-erhoehung-der-lebensqualitaet/

  3. Irgendwie wurde vorausgesetzt, dass man zwar aus Gnade selig wird, aber aus eigener Heiligung selig bleibt. (Zitat aus Artikel)
    Und genau letzteres wäre Götzendienst, nämlich Pelagianismus. Eine Art Selbstheiligung in Absonderung von Gott, was genau so gottlos wäre wie eine Selbsterlösung auf Basis von Selbstgerechtigkeit. Sollte ich auf mein Menschsein setzen in dieser Frage, wäre das eine Hybris und würde in der Katastrophe enden.

    Diejenigen, denen Gott sich aus Gnade angenommen und Glauben geschenkt hat (Phil1,29), denen schenkt er auch das Ausharren im Glauben (Phil 1,6 und Eph 2,8-10). Die Bewahrung der Heiligen ist somit ein weiteres Gnadenwerk Gottes (Joh 10, 27-30 oder Mat 11, 27-30 oder Ps 138, 6-8). Das ist mein fester Glaube, so dass ich eher geneigt bin zu überprüfen, ob ich wirklich errettet bin, als das Ausharren in Frage zu stellen. Ob das „calvinistisch“ riecht, ist mir insofern egal, als das Wort Gottes es nunmal so lehrt.
    Nach biblischen Verständnis bedeutet Ausharren ja nicht, dass Christen vor Anfeindungen der Welt oder des Teufels verschont bleiben; ganz im Gegenteil. Die Welt hasst den christlichen Glauben, was man leicht an der heutigen Gegenwartskultur in den westlich geprägten Ländern erkennen kann. Es ist also für uns eine riesige Anstrengung, die Gebote Gottes zu halten (Joh 14, 15) angesichts der vielen negativen „Umweltvariablen“, die Gottlosigkeiten zelebrieren.
    Auch dass Christen zeitweise tief in Sünde fallen können, widerspricht nicht der Lehre von Ausharren. Aber anders als vor der Wiedergeburt sind Gläubige nicht Knechte der Sünde, denn aus dieser Knechtschaft hat Gott sie ja erlöst (Eph 2, 1-3). Gläubige schwelgen nicht in der Sünde, haben keine Freude an ihr und proklamieren sie nicht. Wie tief ist Petrus durch seine Verleugnung gesunken! Dennoch wurde er durch Buße erneuert und durch Glauben an den Herrn Jesus bis zum Ende bewahrt (Lk22, 61-62).

  4. Sergej, ich mag dich, weil ich dich als ehrlich empfinde.

    Warum befriedigst du dich, allein aus Gnade errettet zu sein?

    Abgerechnet wirst du beim Weltgericht nicht nach dem kostenlos geschenkten Glauben, sondern nach deinen vollmächtigen oder aber ohnmächtigen Werken.

    Bist du im Hier und Jetzt zu nichts wert?

    1. Hinter dem sich Verstecken „allein aus Gnade“ steckt eine tiefe Angst, nicht und nie zu genügen.

      Das ist das ständige Werk von offenen oder subtilen frommen Verurteilern, Anklägern, Besserwissern und Paragraphenreitern.

      DAS ist zu verurteilen, weil es kleinmachender Psychoterror ist, der 1000 Bedingungen stellt und gleichzeitig von Freiheit heuchelt.

      Das gesetzliche „Ja, aber…-Phänomen“.

      XY-ungelöst.

      1. Jazzico, wow, keine Ahnung, ich weiß nicht was ich dir antworten soll…
        ich meine klar ich bin ein Verurteiler, ankläger, Besserwisser und Paragraphenreiter, ich kann mir nicht anders helfen, was bleibt mir da anders übrig außer Gnade?
        die Werke mögen durch das Feuer geläutert werden und ich fürchte bei mir wird wenig vllt. gar nichts durchkommen

        1. Ich kann nicht bestätigen, daß du ein Verurteiler, Ankläger, Besserwisser und Paragraphenreiter bist. Du bist selbstkritisch. Du bezichtigst dich. Du bist offen. Der Autor hier, der von sich redet ….. und nicht bezichtigt. Die Ausnahme. Nicht kalt. Warm. Herz.

      2. „Hinter dem sich Verstecken „allein aus Gnade“ steckt eine tiefe Angst, nicht und nie zu genügen.“

        Es ist nicht die Angst, es ist die Gewißheit, dass ich aus eigenem Vermögen heraus nie sündlos sein werde und ich so, wie ich war und bin, nicht vor einem heiligen Gott bestehen kann. Nein – so wie ich war und bin, genüge ich nie. Und das gilt auch für Dich.

        Du aber meinst, Dich mit eigenen Werken gerecht vor Gott machen zu können. Kannst Du aber nicht. Du kannst nur Jesu Angebot annehmen, dass er Deine Schuld trägt, dass er Dir Deine Schwächen vergibt und Dich so annimmst, wie Du bist. Allein aus unverdienter Gnade heraus.

        Dem steht nicht entgegen, dass ich als Christ danach strebe, Jesu bereits zu Lebzeiten ähnlicher zu werden. Also von erkannten Sünden zu lassen bzw. Jesus darum zu bitten, mich davon zu befreien. Aber aus eigenem Vermögen erreiche ich nie meine Errettung. Und trotz aller meiner Unzulänglichkeiten habe ich Heilsgewißheit, weil ich mich Jesus unterordne und von ihm trotz meiner Unzulänglchkeit angenommen weiß.

        Wenn Du unbedingt über Ängste sprechen möchtest: Du müßtest doch permanent Angst haben, dass Deine Lebensführung nicht zur Heiligung und damit Errettung reicht? Oder kannst Du Dich selbst gerecht sprechen?

        1. „es ist die Gewißheit, dass ich aus eigenem Vermögen heraus nie sündlos sein werde “

          Deshalb sollen und werden Christen wachsen, täglich in der Schrift forschen, dem Guten nacheifern, Werke des Glaubens einüben und vollbringen, vorbildhaft handeln für den Nächsten und für die Welt, gute Früchte hervorbringen.

          Üben!

          „Du aber meinst, Dich mit eigenen Werken gerecht vor Gott machen zu können.“

          Lass deinen suggestiv-manipulativen Scheiß stecken.

          Das ABC meines Glaubens bedeutet, meine Werke mit MEINEM ganzen Verstand, mit MEINEM ganzen Herzen und mit MEINER ganzen Kraft so einzusetzen, wie Gott es vor gibt. Im Namen Gottes.

          Gott hat mich in der Praxis nicht zu einer Marionette gemacht, an der er ständig jeden Fäden ziehen muß, damit ich zappele.

          „Du kannst nur Jesu Angebot annehmen, dass er Deine Schuld trägt, dass er Dir Deine Schwächen vergibt und Dich so annimmst, wie Du bist. Allein aus unverdienter Gnade heraus.“

          Ich nehme an, daß du dich gern wie eine Marionette ohne Verstand gebrauchen lässt. Dementsprechend weit kommst du auch praktisch….

          „Dem steht nicht entgegen, dass ich als Christ danach strebe, Jesu bereits zu Lebzeiten ähnlicher zu werden. “

          Theoretisch. Praktisch sehe ich noch nix.

          „Also von erkannten Sünden zu lassen bzw. Jesus darum zu bitten, mich davon zu befreien. “

          Da kannst du lange warten. Solange, bis du Gott gleich bist.
          Solange bleibst du ein Sünder mit UNerkannten Sünden.
          Da wirst du dich beim Weltgericht wundern….

          „Aber aus eigenem Vermögen erreiche ich nie meine Errettung. “

          Auch ohne eigenes Vermögen bleibst du eine Null, weil du es so willst.

          „Und trotz aller meiner Unzulänglichkeiten habe ich Heilsgewißheit, “

          Sehr bequem. Der rituell-mantrahaften Sprüche kennst du viele.

          „weil ich mich Jesus unterordne“

          Du sollst dich deinem Nächsten und deinem Feind unterordnen, befiehlt Jesus. Und du sollst den Menschen größere Wunder tun als er, sagt Jesus.

          „und von ihm trotz meiner Unzulänglchkeit angenommen weiß.“

          Gott will zulängliche Menschen, Menschen, die zulangen, reifen, wachsen.

          „Wenn Du unbedingt über Ängste sprechen möchtest: Du müßtest doch permanent Angst haben, dass Deine Lebensführung nicht zur Heiligung und damit Errettung reicht? Oder kannst Du Dich selbst gerecht sprechen?“

          Lass deinen suggestiv-manipulativen Scheiß stecken.

          Du fantasierst dir meine Lebensführung zu Unrecht zurecht!

          1. „Das ABC meines Glaubens bedeutet, meine Werke mit MEINEM ganzen Verstand, mit MEINEM ganzen Herzen und mit MEINER ganzen Kraft so einzusetzen, wie Gott es vor gibt. Im Namen Gottes.“
            Auf der einen Seite richtig, aber auf der anderen Seite ist unser Erkennen Stückwerk. Du wirst jeden Tag mit unerkannten Sünden durchs Leben laufen, ein paar davon wirst Du Jahre später erkennen, andere nie. Eben weil der Mensch aus sich heraus uneinsichtig ist und im Fleisch steckt.

            „Solange bleibst du ein Sünder mit UNerkannten Sünden.“ Und Du auch. Melde Dich, wenn Du nur einen Tag geschafft hast, ohne Sünde in Taten, Gedanken oder Worten begangen zu haben. Den heutigen Tag streichen wir schon mal mit geübter Hand.

            „Du sollst dich deinem Nächsten und deinem Feind unterordnen, befiehlt Jesus.“
            Mein Nächster ist Jesus, dem ordne ich mich unter. Mein Feind ist Satan, dem ja wohl nicht. Solltest Du mit „Nächsten“ und „Feind“ nur Menschen meinen: da fehlt mir jetzt echt der biblische Beleg.

          2. Ihr Lieben,

            Pantheismus und so.

            Es gibt noch hunderttausend andere „christliche und unchristliche“ Definitionen zum Christentum, zu seinen Arten und Abarten. Merkt ihr nicht, daß hier einzig und allein Rechthaberei und Erbsenzählerei die Oberhand haben?

            Vielleicht liest man zusätzlich falsche Bücher über Auslegungen der Bibel und Reinlegungen in die Bibel?

            Einer freut sich ganz bestimmt, wenn wir sinnlos unsere Energien verbraten mit Streitereien.

            Ich war 50 Jahre „evangelikal“, deshalb ist mir das Procedere vertraut. Ich spiele es hier noch mit, weil ich hoffe, daß erkannt wird, was wir meinetwegen als unvollkommene Christen trotzdem auf und in dieser Welt zu tun haben.

            Es grämt mich, nein inzwischen belustigt es mich auf tragische Weise, daß man mir unterstellt, ich wüsste nicht haargenau wie unvollkommen ich bin, wie dämlich ich bin, wie erlösungsbedürftig ich bin.

            Sind das nicht wirklich vorgestrige Betonköpfe, die, wie Paulus sagt, immer wieder nur Milch servieren? Wie kindisch muß man sein, kindischen Kram gleich einem Brummkreisel im Kreise herum in einem christlichen Forum starrsinnig und trotzköpfig, natürlich im demütigen Schafsgewand, sprich mit der Erkenntnis eines Schafes mit Scheuklappen vor sich hin zu tröten? Meine Enkelin ist seit Dienstag Schulkind in der ersten Klasse. Wenn sie 13 Schuljahre lang jede Woche das AbC wiederholen muß, bleib sie entweder blöd, oder aber sie wechselt irgendwann doch die Lehrer oder die ganze Schule.

            Ganz ehrlich, hier herrscht meines Erachtens geistig/geistliches inzestuöses Totalchaos.

            Was soll ich sagen, trotzdem sind alle meine Geschwister.
            Kindergartenfreunde.

            Und viele bestehen mit aller Macht darauf, ABC-Schützen zu bleiben…..und mit unserem Papi zu spielen.

            Ich wiederhole mich gerne wie folgt:

            Welche Autoren oder welche Artikel hier lehren ein erwachsenes Christsein mit Verantwortung für sich selbst, ihre Nächsten, ihre Feinde, ihre Nachbarn und die ganze Welt?

            Ich spüre z.B. bei Markus Till eine große Wehmut, nicht mehr im Kindernest sitzen zu dürfen, den Schnabel nicht mehr aufhalten zu dürfen und von Papi bis zum Lebensende mit Sonnenblumenkernen gefüttert zu werden. Ach, war das schön. Man sehnt sich zurück in die gute alte Nestzeit, in der alles besser war. Und alle anderen Geschwisterchen haben den sichern Hort verlassen, sind gar aus dem Nest gefallen und fliegen durch unwegsame gefährliche Gefilde.

            Papi, komme bald wieder, damit das anstrengende nestlose und böse Leben ein Ende finden möge. Ich bin ja so schwach, kann nichts ausrichten aus meiner Froschperspektive, in die ich unfreiwillig und mit ziemlich reinem Herzchen gefallen bin.

            Nun will ich endlich fliegen, höher als alle meine erwachsenen Geschwister, die sich den Anforderungen stellen, die lokal und global etwas bewegen, die sich darum kümmern, dass der schwächste Vogel der Welt ein erträgliches bis komfortables Leben führen kann. Doch weit mehr, die Geschwister kümmern sich sogar um fremde Vögel, kranke Vögel, skurile Vögel, verlorene Vögel, hängengeblieben in den Ritzen von dreckigen Hecken und Zäunen. aber sie müssen es allein tun, ohne ihre Millionen zurückgebliebenen ABC-Schützen.

            Wie konnten sie das allerheiligste Nest verlassen? Wieso gibt es nicht ausschließlich heilige Nester in dieser Welt? Was hat es zu bedeuten, daß nicht jedes Haus auf der Welt ein Nesttempel ist? Nur da kann man sich wohlfühlen, niemals an dornigen Hecken und vermodernden Zäunen.

            Es gibt nur eine Antwort:

            Lernen. Üben. Wachsen. Bewähren……dann die Abrechnung.

            Ich möchte kein Geringster im Reich der Himmel sein.

          3. Das Beste kommt zuletzt.

            Die schwachen Vöglein, die Armen, die Kranken, die Blinden, die Zögerlichen, die ABC-Vögel, die angstbesetzt Passiven, die ständig in Angst leben, irgend etwas falsch zu machen und die deshalb garnichts Weltbewegendes tun, die zum Nichtstun Verführten, die Fehlgeleiteten und ganz besonders die, die fehlleiten zum Däumchendrehen, die bedürfen des allergrößten Erbarmens….

            Davor aber das Gericht!

          4. Einiges zur gegenwärtigen Weltsituation zu der erwachsene Christen Mitverantwortung aus christlich-ethischen Gründen übernehmen müssen:

            Seit dem Jahr 1800 n. Chr., also in gut 200 Jahren, ist die Weltbevölkerung von ca. 1 Milliarde Menschen auf in allernächster Zukunft 8 Milliarden Menschen angewachsen.

            Ca. 11 % der Weltbevölkerung leidet an Hunger. Ca. knapp 30 % der Weltbevölkerung hat kein sauberes Trinkwasser. Ohne zusätzliche Katastrophen wächst nach den jetzigen exponentialen Entwicklungskurven die Weltbevölkerung in 50 Jahren vielleicht auf 20 Milliarden Menschen an.

            Ich kann sehr gut verstehen, daß sehr viele Menschen mit Verantwortungsgefühl sich Gedanken machen wollen und müssen, an welchen Schrauben man drehen könnte, um mehr Hunger und Armut zu vermeiden, um anstehende Verteilungskriege zu verhindern, die Not und Elend noch potenzieren würden. um Massenvölkerwanderungen durch Entwicklungshilfe einzudämmen, um Ideen zu entwickeln, den großen Crash, der Kriege hervorrufen wird, zu verhindern

            Was wir jetzt schon im Kampf um Verteilung und Wirtschaftsmacht lokal und weltweit erleben, ist schon Krieg.

            Christen sind gegen jeden Krieg.

            Zu Jesu Zeiten gab es ein paar Millionen Menschen im Nahen Osten. Was Jesus geboten hat, nämlich für das Recht, für die Gerechtigkeit, für Barmherzigkeit, für den sozialen Frieden einzustehen, muß in den Kirchen transformiert werden auf unsere jetzige Situation.

            Die Zeit ist vorbei, daß Christen sich in reichen Ländern zu Gebet und zu Lobpreis treffen und Gott passiv danken für ihren eigenen Wohlstand, während die große restliche Welt in Ungerechtigkeit, in Armut, in Kriegen geschunden wird.

            Das Licht der Welt und das Salz der Erde zu sein, bedeutet heute einen Megaauftrag für Christen, global zu denken und globalen christlichen Einfluß zu nehmen mit Sachverstand, mit komplexem Wissen und mit hingebungsvollem Engagement, um die Forderungen Jesu zu erfüllen.

            Die Zeiten für ein selbstgefälliges „christliches“ Wohlstandsleben sind so oder so vorbei.

  5. Beim Weltgericht wird nicht abgerechnet,… aber da wird das trachten der Herzen offenbar ….
    Gott stellt nicht 1000 Bedingungen,…..aber eine stellt ER:

    Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben…..

    Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen;…du aber herrsche über sie. 1.Mose 1.7

    Kain ging hin und schlug seinen Bruder tot…

    Bis heute wurden viele Brüder totgeschlagen…. mit Gewehren, mit Schwertern, mit Dolchen, mit Stöcken, mit Fäusten….. und mit Worten!

    Die Voraussetzung in der Arbeit für das Reich-Gottes hat seinen Anfang darin….. unter Gottes Augen zu leben, aufrichtig und mit offenem Blick……denn die Opfer (Arbeit) Kains gefallen Gott nicht.
    So kommt nun doch alles darauf an, welche Herzens-Einstellung hat ein jeder vor Gott….. damit seine Arbeit nicht vergebens ist.

    Der Glaube ist wohl geschenkt…. doch das Herz muss noch beschnitten werden, das sind die Opfer die Gott gefallen.

  6. —Hinter dem sich Verstecken, ,,allein aus Gnade“ steckt eine tiefe Angst, nie und nicht zu genügen—

    Es ist noch niemandem gelungen sich hinter Gottes Worten zu verstecken…..
    Da sind wohl noch andere Verstecke mit im Spiel….
    Und Angst ist berechtigt….. aber natürlich nicht,…. wer denn erkennt, das er ,,allein aus Gnade“ gerettet ist, und richtig,… er wird nie genügen….darum ja die Gnade.

    Allein deine Gnade genügt,
    die in meiner Schwachheit
    stärke mir gibt
    Ich geb dir mein Leben
    und was mich bewegt,
    Allein deine Gnade genügt
    Ich muss mich nicht länger
    um Liebe bemühn
    ich ruh im Vertrauen zu dir
    Du hast meine Sünde getilgt
    durch dein Blut
    deine Gnade ist für mich genug.

    Welch eine Befreiung, kein ,,ja aber“… wer es begreift, hat keinen Grund sich oder andere zu verurteilen.

  7. Das Traurige ist ja, dass diejenigen, die so viel vom Evangelium reden, das Evangelium überhaupt nicht kennen. Sie sind immer noch in der alttestamentlichen Furcht vor einem ausserweltlichen Gott gefangen und kennen nicht die befreiende, belebende, heilbringende KRAFT Gottes in ihnen selbst.
    „Es ist allein die Kraft Gottes in uns, die uns im geistigen Sinn erlösen kann zu unserer eigenen Göttlichkeit.“ Der Sinn menschlicher Existenz ist ihre mystische Vereinigung mit Gott. „Wer die Einheit gewinnt mit diesem Geist, ist eins mit allem Leben, das von diesem Geist ständig ausgeht. Diese Einheit ist die Wiedergeburt.“ (Zitate: Rut Björkman)

  8. Ich kenne weder einen ,,ausserweltlichen Gott“ noch eine belebende heilbringende Kraft, ….noch kenne ich einen Gott der im ,,geistigen“ Sinne erlösen kann, auch eine ,,eigene“ Göttlichkeit ist mir nicht bekannt….
    Ihre Beschreibung deutet auf einen Gott hin, der mit dem Gott der Bibel nichts zu tun hat.
    Deshalb verzichte ich auch auf eine mystische Vereinigung mit ,,Gott“ und auch auf die Einheit mit diesem Geist…..

    —Diese Einheit ist die Wiedergeburt.“ (Zitat: Rut Björkman)—

    Das , was von diesem Geist ausgeht, ist keine Wiedergeburt, aber es ist die ,,in Besitz nehmende Kraft“ des menschlichen Geistes, dieser Geist gewährt den Menschen Freiheit für eine kurze Zeit,….. doch dafür verlangt er einen Preis,…..er will die ,,Seele“…. und sein Ziel ist Zerstörung.

    Jesus ist der Befreier,….. ER allein kann retten, wenn sich jemand mit diesem falschen Geist eingelassen hat, ER allein ist der Sieger ….

    Jesus ist kommen der starke Erlöser
    bricht dem gewappneten Starken ins Haus
    sprenget des Feindes befestigte Schlösser
    führt die Gefangenen siegend heraus.
    Fühlst du den Stärkeren Satan, du Böser?
    Jesus ist kommen der Starke Erlöser.

      1. Was soll an diesem Kommentar gut sein? – Er ist eine Bestätigung dafür, dass viele, die sich als Christen bezeichnen die Erlösung durch Christus überhaupt nicht kennen.
        Ein Evangelikaler sagt: „Unsere Praxis besteht nicht darin, das Leben nach irgendeiner guten und schlechten Art des natürlichen Menschen zu führen, sondern unsere Praxis ist, das Leben eines Gott-Menschen zu führen. Ein Gott-Mensch ist ein Mensch, der wiedergeboren und umgewandelt ist, um mit Gott eins zu sein, der Gott als sein Leben nimmt, als seine Person und als sein alles.“ Witness Lee

        1. Es ist schon bedauerlich, wenn man Lee nicht als Irrlehrer erkennt. Dabei hilft zwei Minuten Googel:

          „Witness Lees Theologie basiert auf […] Erfahrungen innerer Empfindungen. Sie gelten als vertrauenswürdig, weil angenommen wird, daß der innewohnende Heilige Geist sie erzeugt. […] Die Erkenntnis Gottes und Seines Willens sei nur zu erfahren und zu spüren und entziehe sich deshalb der Möglichkeit, durch menschliche Sprache ausgedrückt zu werden. Folglich wird objektive, aus der Schrift gewonnene Gotteserkenntnis abgelehnt.“ Neil T. Duddy, Die Sonderlehre des Witness Lee (Berneck, Schweiz: Schwengeler, 1979), S. 27

          Jaja, die Anhänger sollen besser nicht in der Schrift forschen, weil sie sonst erfolgreich und Objektiv den Maßstab ihrer gewonnenen Einsicht an die Le(e)(h)ren des Herrn Lee anlegen könnten. Überhaupt ging er ja irgendwann im Laufe seines Lebens allen Disputen aus dem Weg.


          Ansonsten bieten Lee und seine Jünger auch altbekannte Irrlehren wie den Modalismus (Leugnung der Dreieinigkeit: der Vater sei bei Jesu Geburt zum Sohn und dieser nach seiner Auferstehung zum Heiligen Geist geworden; Duddy, S. 40f; 46ff), der erlöste Mensch werde zum Gott-Menschen (48ff), das Heil komme von den „Ortsgemeinden“ (!!! S. 61)

          Mal kurz Wikipedia zitiert, da steht noch mehr von seinen strunzblöden Irrlehren, auch hinsichtlich „Gott-Menschen“:
          „Im Februar 1994 begann Lee über das zu sprechen, was er „den hohen Gipfel der göttlichen Offenbarung“ nannte. Dabei ging es, wie er es nannte, um Gottes Ökonomie, die darin bestehe, die Gläubigen im Leben und in der Natur zu Gott zu machen, …“
          Dem stellen wir nur mal kurz 1. Mos 3 gegenüber:
          „Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zum Weibe: Hat Gott wirklich gesagt, ihr dürft nicht essen von jedem Baum im Garten? Da sprach das Weib zur Schlange: Wir essen von der Frucht der Bäume im Garten; aber von der Frucht des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbet! Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet sicherlich nicht sterben! Sondern Gott weiß: welchen Tages ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“
          Wenn Lee den Menschen zu Gott machen will, dann gibt er das gleiche Versprechen wie die Schlange. Die Folgen kennen wir ja.

          Es wundert mich, dass ein großer berufener Lehrer nicht solche Offensichtlichkeiten erkennt – es sei denn, er ist selbst „dem hohen Gipfel der göttlichen Offenbarung“ zum Opfer gefallen.

          1. Ach Stephan, wärend ich schrieb hab ich deinen Kommentar gar nicht gesehen,…irgendwie ergänzt es sich ein bischen, 😉

          2. Wenn ich jemanden zitiere, heißt das nicht, dass ich mit ALLEM übereinstimmen muss, was der Betreffende geäußert oder getan hat.

            WIE man als Christ die neue Grundlage,auf die das Christenleben gestellt ist, LEUGNEN kann, indem man sich immer wieder auf das Fleisch und seine Herrschaft beruft, ist mir ein Rätsel. – Wer NICHT aus Gott geboren ist ist KEIN Christ.
            „Wer aus GOTT GEBOREN ist, der tut keine Sünde.“ 1Joh3,9 –
            Ein solcher ist nichts anderes als ein Schriftgelehrter und Pharisäer, die sich natürlich auch gern mit der Bibel befassen, vorgeben Gott zu lieben, aber von einer Wiedergeburt nichts wissen.

            Natürlich führen die modernen Pharisäer den Begriff „Wiedergeburt“ im Munde, er ist aber, wenn es keine Identifikation mit dem Ewigen ist, eben nur ein Wort, eine Phrase.

            Wenn wir werden sollen wie er (Christus), dann ist das nur möglich, wenn die gleiche Grundlage in uns wirksam ist.
            https://manfredreichelt.wordpress.com/2017/01/12/was-heisst-es-an-jesus-zu-glauben/

            „Diejenigen, die Lehre lediglich als etwas betrachten, das sich zum Debattieren eignet, verfehlen völlig das Ziel, denn die Wahrheit wird uns gelehrt, damit wir ein heiliges Leben führen. Das ist Gottes Ziel: er gibt uns mehr Licht, damit wir durch dieses Licht noch mehr von seinem Licht erfüllt werden und für andere zum Licht werden.“ Spurgeon
            (Spurgeon wird ja wohl ernst genommen, oder?)

            „“Das Christentum umfasst viele Wahrheiten, die wir nicht verstehen, wenn wir sie bloß aus Büchern kennen lernen. Sie werden nur dadurch verständlich, dass wir sie ERLEBEN. Das Christentum ist keine Buchreligion, sondern eine Religion des LEBENS.“ Sadhu Sundar Singh

            Ach ja, und wenn Sie mich ironisch “ großer berufener Lehrer “ nennen, dann wäre es vielleicht angebracht die Ironie wegzulassen und erst einmal davon auszugehen, dass vielleicht nicht zuerst der berufene Lehrer zu hinterfragen ist, sondern das, was man einfach traditionsgemäß übernommen hat und selbst lehrt (ohne Erkenntnis der Wahrheit).

          3. Ich habe Ihr obiges Zitat schon richtig in den Kontext seiner übrigen Lehren gesetzt. Sein Gedankengut ist auch Ihr Gedankengut.
            Einem von Gott berufenen Lehrer, der mit seinen Lehren in Einklang mit Gottes Wort steht, würde ich sicherlich nicht mit Ironie oder Sarkasmus begegnen. Aber Sie verkünden, in Einklang mit Lee, Irrlehren, und sie berufen sich auf Irrlehrer.

            Und jetzt das Schmankerl: Wenn ich Ihnen mit Ironie begegne, Sie Ketzer und Irrlehrer nenne, dann ist es keine Sünde, denn ich bin aus Gott geboren:

            „Wer aus GOTT GEBOREN ist, der tut keine Sünde.“ 1Joh3,9, – aber das ist nicht: „die Gläubigen im Leben und in der Natur zu Gott zu machen“.

  9. @Manfred Reichelt
    Warum war der Kommentar gut?

    Es geht um Verführung, wer sie praktiziert muss damit rechnen ins Licht gestellt zu werden!

    4) Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu , daß euch nicht jemand verführe.
    5) Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und werden viele verführen. Matth 24.4,5

    In ihrem jetzigen Kommentar, oben, liegen sie schon wieder daneben….

    —Das Leben eines Gottmenschen zu führen—
    Den gibt es nicht,… den Gottmenschen
    Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn.; und schuf sie als Mann und Weib. 1.) Mose 1.27

    Da steht also nirgendwo, …das Gott ,,Göttermenschen“ geschaffen hat, sie stellen den Menschen auf gleiche Ebene mit Gott.

    —Der Gott als sein Leben nimmt— ….. —und mit Gott eins sein—

    Zwischen Gott und Mensch besteht der Unterschied darin, das der Mensch sich unter dem Willen Gottes beugt, und Seinem Willen folgen will…
    Die Trennung von Gott begann mit der Sünde Adams,….
    Jesus hat die Trennung am Kreuz aufgehoben,…. ER starb für unsere Sünden.
    Den muss der Mensch annehmen, denn ER ist der Weg (die Brücke) die wieder zurückführt zum Vaterhaus, und Seine Erlösung bringt uns wieder in den Stand zurück, den wir bei Gott haben sollen,….. also …wir werden nicht eins mit Gott, … sondern sind durch Jesus zum ,,Glaubensgehorsam befreit“…
    Und alles ist von Gott geschenkt,… davon können wir uns gar nichts nehmen…. wir können beten und darum bitten, daß Jesus uns von unserer alten gottfernen, schändlichen, sündigen Natur befreit,….
    Durch Jesu Auferstehung liegt zwar der neue Mensch schon für uns bereit, aber solange wir hier auf der Erde sind soll es unser bestreben sein, unseren alten Adam demütig auszuliefern, immer wieder ,,täglich“ und den neuen Menschen anziehen.

    Das wiederstrebt natürlich jemandem der sich lieber mit den Höheren Sphären umgiebt, und dieses demütige Verhalten am liebsten umgehen möchte.

    Und da finden wir auch die Verführung wieder…..
    Ihr werdet sein wie Gott…. das schmeichelt dem Menschen und er zieht es einer demütigen Haltung vor.

  10. @ Stefan. Ich weiß nicht, ob Lees Gedankengut mit dem meinigen übereinstimmt. Ich habe mir lediglich das genannte Zitat einmal notiert.
    Ich schließe mich nicht irgendwelchen Menschen an, sondern lehre aus der Wahrheit. Sonst könnte ich ja nicht Lehrer sein. Natürlich IST es eine SÜNDE, mich Ketzer und Irrlehrer zu nennen. Sie können das in keiner Weise rechtfertigen.
    Aber das ist Ihr Problem, nicht meines.
    Wenn SIE aus Gott geboren wären, würden Sie anders reden. Die Theosis ist Lehre von Anfang an und jetzt noch Bestandteil der RKK, der Ostkirche und selbstverständlich aller Wiedergeborenen.

    Wer dagegen polemisiert, zeigt wes Geistes Kind er ist.

    1. Manfred! ich werde weitere Kommentare Ihrerseits unter diesem Artikel blockieren und nicht mehr zulassen!
      Dieses „Herunterblicken“ auf andere Kommentatoren kann ich einfach nicht akzeptieren. Und vor Menschen, die so „selbstsicher aus der Weisheit lehren“ muss man sich nun mal hüten.

    2. @ Manfred Reichelt

      Theosis? JA
      Wie in der RKK oder sogar den Ostkirchen? NEIN

      Warum? Weil der forensische/juridische Fokus der Rechtfertigung und Heiligung dort keine Rolle spielt/die Rettung und Heiligung AUSCHLIEßlich sanatisch gesehen werden.

      Aber weil Sie scheinbar einen Faible für röm-kath Lehre haben, frage ich Sie mal nach Ihrer Legitimation zum Lehramt für die Kirche: Wer hat Sie eingesetzt? Welche Gemeinde Sie berufen? Welche Ältesten sie ausgebildet/gelehrt („Sukzession“!)?

      Ich hoffe diesbezüglich ernsthaft, dass meine Erwartungen NICHT bestätigt werden.

  11. Lieber Sergej, Bruder. Gott und auch ich verkraften Manfred mit Leichtigkeit.
    Es gibt Schlimmere. Heuchler und Ohrenbläser. Verfangene. Verstrickte.

    NOCH verkraftest du anscheinend auch mich.

    Wenn Manfred und ich gehen oder gehen müssen, dann müsst ihr euch weiter nur mit euch selbst beschäftigen. Es wird still werden. Die Autoren werden in den Wind schreiben.

    Markus Till wird seinen Glaubenskurs wieder und wieder revidieren. Es gibt 1000 Glaubenskurse. Wahrlich, ich sage euch: Eher wird ein Stein Gott anbeten, bevor auch nur 7 Atheisten zum Glauben an Gott kommen durch diesen Glaubenskurs.

    Wenn wir gehen, habt ihr Autoren nur noch eine einzige Person, die hier als Gast ist. Sie stimmt euch zu. Eine Frau. Eine Frau, die rein wurde. Eine Frau, die unschuldig wurde und bleibt. Und doch in Knechtschaft lebt. Euer Knecht.

    Die Pyramide steht auf dem Kopf. Diese Frau trägt die Bürde, die alle Autoren ihr auferlegt haben und auferlegen.

    Wahrlich, Jesus sagt, NIEMAND wird aus dem Gefängnis heraus kommen, bis er den letzten Heller bezahlt hat.

    Ende meiner Vision.

    🙂

    1. Hallo Jazzico.
      Zunächst: Es wäre für die Lesbarkeit deutlich besser, wenn die Kommentare „einzeln“ kommen. Kommentare eines Lesers auf seinen eigenen KOmmentar, ermgöglichen es anderen Lesern nur auf den obersten Kommentar zu antworten. Dadurch entsteht CHAOS.
      Manfred wurde nicht wegen seinem Pantheismus hier blockiert, sondern wegen Beschimpfungen anderer Mitleser. Ihnen das Heil abzusprechen, steht ihm einfach nicht zu.
      Ich denke aber, dass es meine Christenpflicht ist gegen Ketzer aktiver vorzugehen, und ich werde Kommentare mit Werbung für seinen Blog(ca. 50% aller seiner Kommentare unter meinen Artikeln) in zukunft aktiver überwachen!!!

      Die Kritik deinerseits an Till kann ich nicht teilen. Till ist sicherlich einer der Besten, wenn nicht der Beste Autor auf Biblipedia! (Nebenbei gesagt hat er auch deutlich weniger Rechtschreibfehler in seinen artikeln als ich) Auch stellt er die Mitte von Biblipedia deutlich besser dar, als ich. Wenn du ein Problem mit ihm hast, solltest du es direkt mit ihm besprechen. Oder was soll ich dir sonst sagen

      Ich würde schätzen, dass du eine gewisse Prägung von Kierkegaard hast. Deine Artikel klingen einfach ähnlich. Ich mag Kierkegaard, deswegen habe ich durchaus auch Interesse an deinen Kommentaren. Aber dieser Grundpessimus Kierkegaards darf niemals Ein Mittel der Erlösung werden. Selbst wenn 95% der Weltbevölkerung hungern würde, wäre es immer noch Gnade Gottes, dass es uns nicht noch schlimmer ginge.

      Schließlich bin ich nicht zum Weltretter berufen, ich will mich aber von ihm gerne einsätzen lassen.

      Zuletzt: Vieles an deinen Kommentaren verstehe ich einfach nicht. Du schreibst irgendwas von einer reinen unschuldigen frau, die unser Knecht ist. Ich weiß noch nicht einmal was du meinst?
      Es stimmt auch einfach nicht, dass ohne dich und Manfred wir uns nur noch mit uns selbst beschäftigen. Ehrlich die meisten Beiträge auf Biblipedia lese ich doch selbst noch nicht einmal. Nicht weil ich sie schlecht finde oder so, sondern weil ich einfach nciht so ein fleißiger Blogleser bin….Es ist also gut möglich, dass diese Blogplattform nicht so fruchtbar wird, wie man es sich vorstellt. Aber blogge ich etwa, damit Jazzico einen Kommentar abgibt?

      Dann du schreibst „ist schon Krieg.. Christen sind gegen jeden Krieg.“ Ich weiß nicht was du damit meinst. (übrigens weiß ich noch nicht einmal ob Christen gegen jeden Krieg sind, ich denke ein Verteidigungskrieg ist legitim)
      was sind ABC-vögel, angstebesetzte Passiven etc…keine Ahnung was du meinst. Ehrlich.

    2. @Jazzico

      Vielleicht geht es aber auch manch anderem stillen Mitleser wie mir: Man investiert seine anvertrauten Talente/Pfunde (Zeit/Energie) lieber in etwas das nach den Verheißungen Jesu und der Apostel Frucht bringt (gemeinsames Bibelstudium in der Gemeinde, Gebetstreffen, Seelsorge, etc.). Da Sie ja auch nicht unter Ihrem Klarnamen posten bleiben Sie auch weiterhin ein Unbekannter (wie ich für Sie). Da ist es praktisch unverantwortlich, sich groß in unchristliches Gezänk verwickeln zu lassen.

      Manfred Reichelt ist eben oft lieblos und wenig bescheiden – noch kein Vorwurf! (Er attestiert sich das ja selbst….)

      Woher wissen Sie genau darüber Bescheid, wie Gott Predigten/Glaubenskurse anderer aufs Lange gesehen nutzt? Und verwechseln Sie hier nicht „Erfolg“ und „Frucht“, das machen meist ja nur die bösen, ungeistlichen Fundis 😉

      Ich hoffe, Sie lassen sich auch mal Fragen wie auch Beobachtungen anderer gefallen: Sie wirken sehr oft gehässig und ausfallend, bevor Sprüche wie „Biblipedia – you are my brother“ kommen – authentisch, denn gerade das fordern Sie ja immer wieder (übrigens in unnachgiebig-dogmatischen Weise und ebensolchem, päpstlich-unhinterfragbarem Anspruch). Spricht eben nur anders von Ihnen als Sie sich vermutlich selbst wahrnehmen…

      Und bevor man mir unterstellt, ich sei evangelikal-fundamentalistisch-biblizistisch verbohrt: Habe Latein, Hebräisch und Griechisch gelernt; bin kein Evangelikaler, sondern evangelisch und sogar kulturell recht aufgeschlossen; darüber hinaus vom dogmatischen Liberalen zum nachdenkenden „Konservativen“ geworden 😉

      Grüßle 😉
      Sosthenes

  12. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, das ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater! Römer 8.15

    Weil ihr denn Kinder seid, hat Gott gesandt den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der schreit: Abba, lieber Vater!
    So bist du nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott. Galater 4.6,7

  13. Insgesamt ist dieses Thema, wie man als Christ lebt, m. E. ein viel zu wenig beachtetes Thema. Ist das Christenleben nur eine Sünde-vermeiden-Anstrengung? Führt der Umgang mit eigenen Werken nicht in jedem Falle zur Linken im Weltgericht? Kann man legimiterweise überhaupt von eigenen Werken sprechen, die bei Gott als fruchtbar und nachhaltig anerkannt werden? Was bedeutet es, zur Ruhe von den eigenen Werken zu kommen? Was bedeutet es, in Werken zu wandeln, die Gott zuvor bereitet hat? Usw. und so fort….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.