283

Hallo! Ich mache mir in letzter Zeit viele Gedanken über den christlichen Glauben. Ich bin christlich geprägt worden und seit meiner Kindheit habe ich fragen die ich nicht beantworten kann. Ich möchte anfangen damit aufzuräumen und starte mit dieser Frage: Ja jeder Mensch hat seine eigene Entscheidung, ob er an Jesus glaubt oder nicht. Aber da Gott ja alles weiß, weiß er doch auch, wie die Menschen sich in ihrem Leben entscheiden werden. Wenn gegen das nachfolgen, kommen sie in die Hölle. Also beim erschaffen dieses Menschen weiß er, die Person wird sich gegen ihn entscheiden und in die Hölle kommen… warum macht er das ?

Danke für die gute Frage. Da ich so langsam beginnen möchte, meine Antworten digitaler werden zu lassen, hier nun meine Videoantwort 😉

Dieser Blog-Beitrag von Stephan Lange erschien zuerst auf mitdenkend.de . Lies hier den Original-Artikel "283".

18 thoughts on “283

  1. Oh wie ich diese Videoantworten nicht mag.
    Text ist doch um so viel schöner, man kommt schnell zum wesentlichen, benötigt keine Kopfhörer und spart zudem an Datenvolumen.

    Zusätzliche Textversion in Kurzform wäre ideal.

  2. Lieber Stephan Lange,

    die ewige Quälhölle ist ein mittelealterliches Dogma, das besonders von Evangelikalen ungeprüft übernommen wurde.

    Gott ist nicht schizophren, sondern ein Barmherziger.

  3. Psalm 103,8 Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. 9 Er wird nicht für immer hadern noch ewig zornig bleiben.

    Die Bibel widerspricht sich nicht.

    Falls der Eindruck erweckt wird, so ist intensive theologische Arbeit zur Klärung erforderlich.

    🙂

    1. Jazzico, trotz deiner Kommentarketten zu dir selbst, kann ich nicht widerstehen, mit deinem klassischen Argument zu kommen: Fahre mal in den Irak oder Afghanistan und du würdest nicht mehr so lächerlich westlich verwöhnt über die Hölle denken

      1. Meinst du wirklich, ich würde Herrn Freiburghaus dorthin schicken wollen mit seiner Familie?

        Es geht um die Honigtöpfe hier, die zu blinden Frömmlern machen.

  4. Zu deinem ersten Kommentar….
    —ein mittelalterliches Dogma—

    Eine lange Zeit, vom dunklen Mittelalter bis in die heutige Zeit.
    Vieles wurde seitdem hinterfragt und dunkle Schatten mußten neuen Erkenntnissen weichen….. die Aufarbeitung ist,….besser gesagt ,,war“ in vollem Gange.
    Wie kann es sein, das Evangelikale sich noch im Denkmuster mittelalterlicher Erkenntnisse tummeln? Und das ungeprüft? nach über 500 Jahren?
    Kannst du das bitte mal an Hand von vergleichbaren Fakten erklären, die sich gegenüberstellen lassen, und konkret überprüft werden können….

    1. Über das Wort „ungeprüft“ bin ich auch gleich gestoßen. Da kommt J. mal wieder mit einer wertenden Unterstellung.
      Im Gegensatz zu manch anderer Denomination wage ich die Behauptung, dass in evangelikalen Kreisen sehr häufig gegen die Schrift geprüft wird, das Beröer-Prinzip also tatsächlich angewendet wird. Für mich ist ein Dogma nur dann ein für mich verbindliches Dogma, wenn ich seine Ableitung aus der Schrift nachvollziehen kann und eine zur Schrift widerspruchsfreie Auslegung habe.
      Das heißt aber auch, dass ich an manchen Themen durchaus Monate herumgedoktert habe.
      Herr J., ich kenne auch Ausleger, die die Existenz der Hölle verneinen, eine Allversöhnung herbeifabulieren usw.. Daher der Umkehrschluss: da haben sie wohl ungeprüft falsche zeitgeistlich geprägte Vorstellungen übernommen.

  5. Zum dritten Kommentar….
    —das Gott selbst die Sünde wider seinen heiligen Geist begeht—

    Das sind große Worte, ….aber diese Aussage schwächelt…
    Jeder theologisch denkende will seine Sichtweise in den Mittelpunkt stellen, …. nun aber die Beweislast Gott selbst zuzuschreiben, entzieht sich jeglicher theologischen Auseinandersetzung, und führt genau in die Sackgasse, aus der du ja eigentlich herausführen willst,…(so ist intensive theologische Arbeit zur Klärung erforderlich),….
    nur das eben zur Wahrheitsfindung ein neues Problem hinzugefügt wird, … denn jetzt soll sich Gott selbst beweisen….das ER sich nicht selbst wiederspricht,…(Sünde wider Seinen heiligen Geist)
    Tja, damit stehen wir wieder ganz am Anfang von ,,intensiver Klärung theologischer Arbeit. 😉 Und irgendwie bleibt man gefangen in diesem Kreis.

    Also, ich sehe es so: Aufklärung eines Christen-Menschen fängt immer im eigenen Herzen an….. und bezeugt sich durch die Erkenntnis ,,Sein Geist bezeugt meinem Geist“…….und im Vordergrund steht das Band der Liebe…. denn auch Wissen und Erkenntnis werden vergehen, …..was bleibt aber ist ,,Liebe“

    So ist doch die wichtigste Frage…. bist du in der Bruderliebe? (gültig für alle Christen), oder trennt dich die Erkenntnis von deinem Bruder?

    Wer da sagt, er sei im Licht, und hasset seinen Bruder, der ist noch in der Finsternis.
    Wer seinen Bruder liebt, der BLEIBT im Licht, und ist kein Ärgernis in ihm. 1.Joh.2.9,10

    Die Welt macht’s doch genauso….jeder sieht sich im Recht,….doch ohne Liebe“

  6. Lieber Stephan,
    ich bitte dich und jeden Anderen hier, deine bzw. seine Prüfung zur Existenz einer ewigen Hölle theologisch „wasserdicht“ hier öffentlich vorzulegen.

    Ich habe habe hier bereits mehrfach meine Prüfung vorgelegt.

    Sie wurde ignoriert und belächelt und mit mMn reiner Polemik abgewiesen, ohne eine eigene theologische Durchdringung des Themas vorzulegen.

    Auch Herrn Till habe ich bereits hier vor Monaten darum gebeten.

    Folge: Null Reaktion.

    Jeder weiß, daß fast alle Evangelikalen die ewige Hölle für ohne weiteres gesetzt halten.

    Eine Gegenposition, meine seinerzeit erwähnten Schriftgrundlagen zu dem Thema wurde mehrfach verweigert und polemisch lächerlich gemacht.

    Alle hier sind gebeten, eine möglichst persönlich EIGENE biblisch-theologische Schrift/Auslegung vorzulegen.

    Das hier „ungeprüfte“ Dogma aus dem katholischen Mittelalter mit Zustimmung oder Ablehnung der Autoren bzw. Kommentatoren, liegt hier nicht vor.

    Bemerkenswert, weil ich das Höllendogma für die alles entscheidende Basis des gesamten evangelikalen Glaubens halte.

    Liebe Grüße

  7. Warum wird das Thema hier nicht akribisch selbst anhand der Schrift/Grundtexte geprüft? Man verlässt sich auf alte Übersetzungen und Traditionen der Glaubensgemeinschaften.

    Nebenbei sei erwähnt, daß ich in Tills Buch keine einzige theologisch vertiefende dargestellte Betrachtung zu seinen als wichtig erachteten unverrückbaren Punkten gefunden habe. Fast alles basiert auf eigenen evangelikalen Auslegungen. Theologisch-akribische Arbeit ist für mich dort nicht zu erkennen.

    Grüßle

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