Enttäuschungen

Ich sah Augen, die nicht zu hoffen wagten, sie hatten jede Zuversicht längst aufgegeben, vor langer Zeit auch den Glauben mitsamt den Enttäuschungen beerdigt. „Ich kann nicht glauben, ich kann einfach nicht glauben“, waren die Worte einer von Gott Geliebten mit über sechzig Jahren.

Wenn Hoffnung zerfressen wird durch Enttäuschungen, bleibt so etwas übrig wie ein unordentlicher Rübenacker oder Waldstück, durch das der Sturm gefegt hat mit hochstehenden Stümpfen und umgekrachten Bäumen.

Es war eigentlich nicht geplant, dass der Sohn vor der Mutter stirbt – von keinem Menschen war das so geplant. Es zog die Mutter in die Erde hinein, es zog an ihren Knien und raubte ihr beinahe den Verstand. Welcher Glaube, welcher Glaube? An wen?

Er heiratete die Frau seiner Träume und hatte mit ihr drei ausnahmslos wonneproppenähnliche Mädchen. Ich weiß, ich übertreibe etwas, ich glorifiziere vielleicht, aber es waren Goldstücke – bis sie sich abwandte und einen Mann mit mehr Geld in ihren Lebensentwurf einbaute. Jemand, der nicht immer knapp bei Kasse war. Sie wechselte das Zuhause und den Mann.

Dann war da das kleine Mädchen, jetzt schon deutlich größer, aber damals, als sie klein war, wollte keine ihre Freundin sein, niemand wollte mit ihr spielen. Sie trug nicht dieselbe Kleidung wie die anderen, sie hatte nicht denselben Humor wie die anderen, nicht dieselben Sprüche, sie war nicht so cool, sie war uncool. Deswegen war sie draußen, außerhalb der Gruppe.
Wie ist das eigentlich mit den Gruppen, jeder Verein, jede christliche Gemeinde ist doch auch eine Gruppe?
Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat.

Er hatte am Bahnhof Zoo mit fremden Leuten die umhergehende Flasche Schnaps mitgetrunken, jedoch vertrug er keinen Alkohol. Am Abend wollte er schlafen, doch er hatte kein Zuhause. Nun war er zu betrunken, um noch irgendeinen klaren Gedanken zu fassen. Zwei Straßen weiter legte er sich bei einem Lüftungsgitter schlafen als ein Familienpapa ihn hochzog, zu sich in die Wohnung schleppte und ins Bett verfrachtete. Am nächsten Morgen war ein Frühstück vorbereitet, bei dem seine Frau erzählte, dass ihr Mann ab und zu Jugendliche nach Hause bringt, vor allem, wenn sie ihn optisch irgendwie erinnern an seinen eigenen heroinsüchtigen Sohn. Er suchte nach seinem Sohn.

Nach so vielen Jahren Lebenszeit und wo du gerade etwas mehr Zeit hättest – hast – ist irgendwas, irgendjemand, nach dem du suchst?
Irgendwas, wonach deine Seele ruft, sagen wir schreit?

Was ist deine tiefste Trauer? Gibt es jemanden, der dich hört, der dir zuhört? Wie kannst du davon sprechen, wenn es in deinen Tiefen vergraben ist, ganz tief, ganz weit weg. Gibt es so etwas wie einen himmlischen Vater? Sehnsucht nach Annahme. Annahme und Geliebtsein, ja jemand, der dir mit seiner großen Hand wohlwollend über den Kopf streichelt. Darf man so etwas sagen, oder ist es eines Mannes nicht würdig.
Bitteschön treten Sie an zum Appell!!

Enttäuschungen
Es hat sich verfestigt, es ist hart geworden, so wie Salz durch Wasser kristallisiert und zu einem Stalaktiten wird.

Ich habe so viele matte Augen gesehen. Augen, die ihr Feuer verloren haben, ihren Glanz, ihre Sehnsucht, ihren Eifer, ihre Liebe, die tief enttäuscht war. Es hat sich verfestigt, es ist hart geworden, so wie Salz durch Wasser kristallisiert und zu einem Stalaktiten wird. So werden Dinge verfestigt. Es ist ein Erbe, das man anderen weiterreicht. Hier nimm etwas von meiner Bitterkeit, ich geb sie dir. Oder: Mein Geschenk für dich, Herr Nachbar: Nimm meine Enttäuschung.

Der Humus hat sich verfestigt, wurde zu knirschendem Gelände unter den Fußsohlen. Das Gelände ist durchzogen von Löchern, karstiges trockenes Schlangenland voller Löcher. Ideales Gelände für eine Sprengladung, die hier – in richtiger Menge und Tiefe angebracht – ihre volle Entfaltung bringen kann.

Es beginnt mit einem Erdbeben hier und am vorläufigen Ende steht die unwiderstehliche Dynamis Gottes, Kraft Gottes, das ist die Auferstehung des getöteten Jesus Christus von den Toten!
Trotz Mehrfachbewachung, trotz strikter Verweise, auf ihn acht zu geben hier, die Auferstehung Jesu Christi von den Toten sprengt jede Hoffnungslosigkeit, jede Bitterkeit, jede Unfähigkeit, Unwilligkeit, die verkarsteten Dinge hochzuholen, sie anzusprechen und an ihn zu übergeben. Jesus ist derjenige, der vergibt und der heilt.

Dieser Blog-Beitrag von Rolf Oetinger erschien zuerst auf jesus-blog.de . Lies hier den Original-Artikel "Enttäuschungen".

Über Rolf Oetinger

Knapp unter 60 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder. Emigrierter Schwabe, der eine Hessin geheiratet hat und hauptsächlich im Bereich Haushaltsauflösungen inklusive Verwertung als Selbständiger arbeitet. Christ seit 1986, was für alle Beteiligten das deutlich Bessere ist.

35 thoughts on “Enttäuschungen

  1. Das Volk, daß in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen, und die da saßen am Ort und Schatten des Todes, denen ist ein Licht aufgegangen. Mt 4.16

    Ihr seid das Licht der Welt. Mt 5.13a

    Die Gegend ist öde, und die Nacht fällt herein; laß das Volk von dir Mt 14.15b

    Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nicht not, daß sie hingehen; gebt ihr ihnen zu essen. Mt 14.16

    Und sie aßen alle und wurden satt Mt 14.20a

    Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Mt 28.19

      1. Hallo Rolf,

        Das Volk, daß in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen, und die da saßen am Ort und Schatten des Todes, denen ist ein Licht aufgegangen. Mt 4.16

        Dieser Vers kam mir in den Sinn als ich deinen Artikel gelesen habe. Die Beispiele die du nennst, fassen das Grundproblem zusammen, …der Mensch in der Finsternis, im Schatten des Todes, ….Angst, Verzweiflung, Bitterkeit, Hilflosigkeit usw. ….Das Licht….Jesus ist da! der Retter!

        —Die Gegend ist öde, und die Nacht fällt herein; laß das Volk von dir Mt 14.15b—

        Die Jünger hatten noch nicht verstanden, mit wem sie unterwegs sind.

        —Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nicht not, daß sie hingehen; gebt ihr ihnen zu essen. Mt 14.16—

        Jesus macht die Jünger schon mit ihrem Auftrag vertraut, so wie der Herr selbst, den das Volk jammert, …die keinen Hirten haben.

        —Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Mt 28.19—

        Darum ja dieser letzte Vers….
        Sicher weist Jesus auf die Armut im Geist, sowie auch die menschlichen Bedürfnisse hin, beides gehört zusammen, nicht immer, wer satt ist, dem muss ich kein Brot mitbringen.
        Ich glaube Jesus hat es ganz bewußt gesagt,….gebt ihr ihnen.
        Da klingt schon der Missionsauftrag durch, die Versorgung des Menschen an Seele Leib und Geist. Jesus sah immer den ,,ganzen“ Menschen.

        Finsternis, Ort der Todesschatten, das ist die große Not, die tiefe Armut, ….so lese ich deinen Artikel.

        1. Im Mt 14, 15ff geht es um folgendes:
          1. Die Jünger bewerten einen vollen Wanst für wichtiger als die Nähe und Beziehung zu Jesus und wollen das Volk wegschicken. Dem widerspricht Jesus.
          2. Jesus zeigt, dass er selbst für alle genug ist.
          3. „Gebt ihr ihnen zu essen“: Jesus bereitet seine Jünger auf die Missionsaufgabe vor. Auch hier geht es nicht ums Essen, das die Jünger künftig verteilen sollen, sondern darum, die Beziehung der Menschen mit Jesus zu befördern. Noch sind die Jünger nicht soweit.
          4. Jesus brach das Brot (V19 und dankte …: das hier ist eine Vorwegnahme der Szene des letzten Abendmahls. Auch im Abendmal geht es nicht um die niedrigen Bedürfnisse des Essens, sondern um Jesus, der sich hingibt. Es geht um die Verbundenheit der Gemeinde miteinander und mit Jesus.
          5. Und eigentlich müßten noch viel mehr zur Gemeinde gehören (V20 und V21), weil Jesus so viel zu geben hat.

          In Mt28, 20 heißt es in der Schlachterbibel „und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe“, da geht es nicht ums Fressen und volle Bäuche.

          1. —Im Mt 14, 15ff geht es um folgendes:
            1. Die Jünger bewerten einen vollen Wanst für wichtiger als die Nähe und Beziehung zu Jesus und wollen das Volk wegschicken. Dem widerspricht Jesus.—

            Stephan, das würde ich aber wieder anders sehen, …die Jünger waren sicher müde und hatten keine Lust sich um die vielen Leute zu kümmern, sie wollten diese Gesellschaft auflösen, damit sie ihre Ruhe hätten.
            Und Jesus sagt: Nein, gebt ihr ihnen! Es ist eure Aufgabe, kümmert euch darum! (teilweise meine Worte). Denn ich werde nicht immer bei euch sein (sichtbar).
            Und Jesus zeigt ihnen mit der Brotvermehrung, wo ER in der Mitte ist, da geht es nicht nur um menschliche Kraft, sondern um Vertrauen und Glaube, dass Gott mehr tut als wir es uns vorstellen können. Darum sollen wir gehen, nicht unserer Kraft vertrauen und schnell alles stehn und liegen lassen, sondern auf die Kraft Jesu vertrauen.

    1. Rolf, du wirst dich vor Gott dafür verantworten müssen, auf welche Webseiten du Lilli und andere lockend herein fallen lässt.

      Etwas mehr Prüffähigkeit hätte ich dir schon zugetraut.

      Außerdem fragt Jesus dich nicht nach Ursachen der Armut, sondern nach DEINER bedingungslosen Hingabe und der deiner Geschwister, den Armen unmittelbar beizustehen, bevor gierige Geschäftemacher ein Einsehen haben. Da wirst du ewig warten.

      Eins fehlt dir und euch allen noch. Verkauft ihr alles was ihr habt und gebt’s den Armen?

      1. Schade, jetzt hatte ich einen richtig guten Artikel gefunden, der sich zu diesem Thema – als ein in Südafrika Lebender – wie ich finde kompetent äußert.
        —und du reagierst so extrem negativ.
        Ich finde Ursachenforschung wichtig, nix gegen Helfen und Machen und Tun, aber ich mag die lösungsorientierten Praktiker / Nachdenker.
        Was ist es denn, dass du so stark reagierst?

      2. …ach noch was. ich will die Armutthematik mal vergleichen mit Corona:

        Es gibt nicht nur (teils überlastete) Ärzte und Krankenpfleger, sondern auch Ursachenforscher, die nach dem Patienten „0“ suchen und Impfstoffforscher -sucher.

        Die Ursachenforscher wären dir wahrscheinlich gänzlich zuwider und die Impfstoffsucher nur geduldet? Bedenke doch auch, wie lange und mit wie viel Geld sie vergeblich nach Impfstoffen suchen, wieviele Tiere sterben müssen und, dass bis heute seit Jahrzehnten kein Corona-Impfstoff je gefunden wurde, der Grippe-Impfstoff schützt nicht richtig…

        1. Rolf, ich bin nicht dafür, wenn flächendeckend geimpft wird, vieles ist überflüssig, und nur Geschäftemacherei, mag sich impfen lassen wer will, zumal man ja auch daran arbeitet den Chip mit einzuschläusen, ich werde es nicht tun.
          Wir leben in einer gefallenen Welt, und es sieht nicht gut aus, was da noch alles kommt.
          Das Gute ist ….eine Zwangsimpfung, der man sich nicht entziehen könnte, ist noch nicht das Malzeichen, denn das wird jeder freiwillig annehmen, Satan ist ein Nachahmer Gottes, er will freiwillig angebetet werden, und wird den Menschen ein Angebot machen, was sie nicht ablehnen werden.

      3. Lieber Rolf,

        ich kann dir nicht böse sein, weil ich genau weiß, daß du es gut meinst.

        Ich möchte bei einer Aussage bleiben, nämlich, daß die Ursachenbekämpfung der Armut für einfache Menschen und/oder Christen sehr schwierig und politisch komplex ist.

        Lilli hat auf viele christliche Projekte hingewiesen, die in theologisch-theoretischer Bescheidenheit mit Demut viel für Arme, Sklaven, für abtreibungsgefährdete Frauen, einfache Flüchtlingsfrauen und ihre hilflosen unschuldigen Kinder und Millionen Menschen in Slums u.v.a. einen persönlichen harten und oft auf eigene Kosten einen bis an Erschöpfung gehenden Einsatz erbringen.

        Zu dem angegebenen Link und daran hängenden weiteren Geldverdienlinks mit mysteriösem Spendenaufruf ohne Zweckangabe u.a. Hintergründen kann ich aus pers. Gründen erst evtl. später eingehen.

        Liebe Grüße

        1. ..och ne, ich meinte nur die Artikelseite des Blogs, nicht seine Um-Geld-Bitten-Seite — aber warum sollte er es nicht machen?
          Um Geld wird mittlerweile fast überall gebettelt oder gebeten oder…, bei spiegel.de mit Spiegel+Artikeln, bei idea, medienmagazain pro, bei ERF.de und ich weiss nicht wo noch überall.
          Nein, mit gehts nur um die Inhalte der verlinkten Blogseite.

          1. Hallo Rolf,

            ..och ne, ich meinte nur die Artikelseite des Blogs, nicht seine Um-Geld-Bitten-Seite — aber warum sollte er es nicht machen.—

            Woran liegt es dass so viele um Geld bitten?
            Es ist nicht mehr genug da, viele Ältere Christen sind weggestorben, die zuvor gerne gespendet haben, und andere sind liebloser geworden? Geben nicht mehr soviel ab. So liegt heute vieles brach, es fehlt an allen Ecken und Kanten, um nicht die Werke der Nächstenliebe aufgeben zu müssen, bittet man um Spenden, ich hoffe das noch viele taube Ohren aufgehen.

            Zu Jazzico,

            —Eins fehlt dir und euch allen noch. Verkauft ihr alles was ihr habt und gebt’s den Armen?—

            Nun, ohne Geld kann man gar nichts bewirken, wem will man helfen, wenn man selbst nichts mehr hat? Um anderen zu helfen muss man ja beweglich bleiben, und dazu brauch es nunmal Geld.
            Wer sich arm macht, kann andere auch nicht mehr reich machen.

    1. Informationen Impfen?

      Der Link ist reine Desinformation und gezielte Verwirrung.
      Eher bösartige Irreführung.

      Nachvollziehbare Quellenangaben?: Null ! 🙁

      Prüfet ALLES!

  2. Hallo Rolf,
    Am Beginn deines Beitrags entsteht der Eindruck, dass du die Frage stellen willst, warum Christen oft soviel Leid erleben, Gebete nicht erhört werden. Ich war gespannt auf deine Antwort. Leider ist es aber so, dass bei vielen, die diese Explosion erleben danach trotzdem Hoffnungslosigkeit bleibt. Ich habe deshalb den Sinn nicht verstanden

    1. Hi Matze,
      2017 hatte ich mal einen Beitrag geschrieben, der bezieht sich genau auf das, was du sagst, dass Gebete von Christen nicht erhört werden: https://jesus-blog.de/wenn-alles-zerbricht/
      Bei den ersten 3 Beispielen des aktuellen Beitrags beschreibe ich NICHTCHRISTEN aus meiner Umgebung – auch „Worte einer von Gott Geliebten mit über sechzig Jahren“ – damit ist auch eine Nichtchristin gemeint.
      Ein Christ würde, glaube ich, eher nicht sagen „Ich kann nicht glauben, ich kann einfach nicht glauben“, falls doch, dann ist er natürlich schon in einer echten Krise – davon schrieb ich hier nicht.
      Muss zugeben, das war missverständlich. Ich ziele oft, sehr oft auf Nichtchristen, dieser ganze Artikel ist eigentlich für Nichtchristen geschrieben.

      1. Hallo Rolf,

        danke für den Hinweis. einiges ist schon klarer, aber trotzdem mit etwa gleichem Alter wie Du und seitdem in Gemeinden und seit 50 Jahren gläubig. Meine Erfahrung ist eben nicht: „die Auferstehung Jesu Christi von den Toten sprengt jede Hoffnungslosigkeit, jede Bitterkeit, jede Unfähigkeit, Unwilligkeit.“ Viele Probleme lösen sich eben gerade nicht. Das einzige ist oft nur wissen zu dürfen, dass wir aus der Gnade erlöst sind. Ich habe viel zu oft in der Zeit im charismatischen Hintergrund gehört: Du mußt nur richtig glauben und alles wird toll und klasse und zudem ist es einfach nicht so wie es in dem Lied heisst „Jeder Tag mit Jesus ist schöner als der Tag vorher“ Auch Nichtchristen sollen nach der Schrift die Kosten überschlagen und auch wir können Corona kriegen wie ein uns bekannter Bruder, der jetzt schon zweimal fast im Sterben lag

  3. Ihr Lieben, ich habe nochmal den Ausgangsartikel von Rolf gelesen, dann die Kommentare incl. meiner eigenen.

    Und ich bin traurig.

    Was ist hier passiert?

    Einer schreibt einen Artikel.
    Diesen Artikel will man erstmal für sich gesehen verstehen, wenn’s verständig zugeht.
    Was man nicht versteht, müsste man nachfragen.
    Ergebnis müsste zuerst sein, die Gedanken des Autors und sein Fazit zu.
    Das wäre vernünftig.

    Was habe ich heute aus dem Artikel gelesen?

    Verschiedene Menschen erleben verschiedene Enttäuschungen, die mit Schmerz verbunden sind. Sie klagen und trauern über Verlust bzw. über unerfüllte Sehnsucht.
    Der Autor formuliert eine Lösung, die sinngemäß bedeuten könnte:

    Jesus versteht dich und tröstet dich. Kehr um und bekehre dich, dann wird alles gut und du kommst dazu noch in den Himmel.

    Im Grunde entsprechen sehr viele Artikel hier diesem gleichen Muster und dem gleichen Inhalt. Fast alle predigten hier haben diesen gleichen Grundinhalt. lediglich die dazu mehr oder weniger ausgedachten Geschichten variieren.

    Kurzum: Eine Predigt für alles. In vielen Gemeinden hört man Vergleichbares Sonntag für Sonntag, Jahr für Jahr, aber mit sehr kreativ jeweils ganz anderen Bibelstellen.

    Spannend wird es hier immer dann, wenn noch viele weitere Bibelstellen in’s Spiel gebracht werden. Lilli hat meines Erachtens auch ein durchaus wichtiges, aber ganz anderes Thema , nämlich „Armut“, welches ihr auch wie mir am Herzen liegt, eingeworfen und dazu. Hat aber nichts mit dem angefassten Missionsthema des Autors zu tun.

    Auch das Steckenpferd von Stephan ist es, mit seinen extra dazu ausgewählten weiteren oder anderen Bibelversen auf seine persönlichen Wichtigkeiten hinzuweisen und darüber zu reden.

    Ich hingegen habe mich gleich doppelt dumm angestellt, weil ich aus lauter Sorge über den 1. seltsamen Pseudogerechtigkeitslink UND 2. den Verschwörungslink zum Impfen (ein noch ganz anderes weiteres Thema und ohne jeglichen Bezug zum Ausgangsartikel) eingelassen habe und nicht strikt beim Ausgangsartikel geblieben bin.

    So geht es auch in mancherlei Gemeinden zu.

    Jedem fällt alles mögliche andere zu allen möglichen Themen ein.
    Ohne jegliche theologisch-thematische Linie verlaufen so die meisten Diskussionen zu den meisten Artikeln hier mehr oder weniger fruchtlos im Sande. ……. Oder halt…. nein. Jeder sagt das, was er immer sagt, und glaubt das, was er schon immer glaubt, egal welches Thema gerade läuft. Es passt alles jeweils auf einen Bierdeckel. 😉 😉

    Größten Respekt jedoch für Freund Matze. Er ist der Einzige, der dem Thema klar treu geblieben ist.

    1. Ich weise nicht auf meine Wichtigkeit hin (die auch nur Du so sieht, ich sehe mich erheblich anders), sondern auf Deine immer wiederkehrende einseitige Auslegung des Evangeliums, mit der Du immer wieder auf Dein Lieblingsanliegen zu sprechen kommst.
      Gleichermaßen rennst Du damit regelmäßig in eine Selbsterhöhung (ich tue Gutes, ihr anderen schwafelt nur), ohne nur zu ahnen, geschweige denn zu wissen, was andere denn tatsächlich tun, ohne Aufhebens darum zu machen.
      Ob dieses Pharisäertum wirklich gut für Dich ist?

    2. „Jesus versteht dich und tröstet dich. Kehr um und bekehre dich, dann wird alles gut und du kommst dazu noch in den Himmel.“
      —- Da ist doch schon einiges drin! In vielen Kirchen bekommst du DAS nicht angeboten, sondern irgendwas seichtes Unbekanntes, das an dir vorbeiflutscht, also wenn du „kehr um“ raushörst, finde ich das schon klasse.

    1. ..die haben Trump auf der Liste der Verschwörungstheoretiker vergessen und die US-Demokraten und den deutschen Verfassungsschutz / Staatsschutz und Rechtsanwältin Beate Bahner, die gerade in der Psychiatrie sitzt.

  4. Sorry Rolf, schon wieder ein Link über Impfung, ich halte dieses Thema für wichtig, und du sprachst es ja auch an, …da wir alle davon betroffen sind, brauchen wir soviel Informationen wie nur möglich, damit jeder das Richtige für sich entscheiden kann.

    Hier gibt es viele Themen dazu, z.B. auch wie Bill Gate die Überbevölgerung durch Impfung von 7 Milliarden Menschen reduzieren will.

    https://youtu.be/Ydzc–AGw8g

  5. Dies ist eine Aussage von Michael Blume, der Artikelschreiber über Verschwörungstheorien.

    —Wenn man seinen „Sinn“ ändern möchte, reicht dazu nicht alleine die Ebene der Gefühle. Auch Jesus und der Dalai Lama haben jeweils mehrjährige, tief-religiöse Schriftstudien hinter sich gebracht, bevor sie andere lehren konnten.—

    Das heisst also, Jesus musste selbst die Schriften studieren, bevor er andere lehrte.

    Mehr brauche ich nicht zu wissen um mir eine Meinung zu bilden, ……und, jeder muss sich fragen, wer denn hier Verschwörungstheorien verbreitet.

    1. Vornweg: schon beim SARS forscht man seit 2003 an einem Impfstoff, nur herausgekommen ist dabei bis heute nichts. Alle Ankündigungen eines Impfstoffes gegen Covid-19 halte ich für unseriös. Ob Bill Gates oder andere nun Übles im Schilde führt, oder er tatsächlich an einen Impfstoff glaubt, weil Leute, die auf seine Forschungsgelder angewiesen sind, ihm die Möglichkeit einflüstern, sei dahingestellt.

      Die Frage ist doch, wie sehe ich als Christ Corona und das ganze Geschehen drumherum. Seuchen sind angekündigt, von Jesus selbst (in Mt 24,7). Uns Christen sind sie Ermahnung, nicht wie die törichten Jungfrauen einzuschlafen, den anderen Menschen können sie ein Ruf zur Umkehr sein.
      Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Seuche ihre Herkunft und Übertragung aus Fledermäusen hat, einem Labor entsprungen ist, oder … Sie ist da, wie von Jesus angekündigt. Das sollte uns reichen.
      Und ebenso sehen wir die Menschen wieder geiern nach Rettung. Bei der Seuche soll es ein Impfstoff richten, beim Klima der Verzicht auf CO2, bei der Gesundheit der Verzicht auf …, für alles werden Patentrezepte gehandel, die zu einer vermeintlichen Errettung führen sollen. Oder zu einer besseren Welt, wenn ich mir die Ideen der Massenmigration (und deren tatsächlichen Folgen) anschaue. Es ist der verzweifelte Versuch des gottlosen Menschen, mit eigener Kraft Errettung oder Gutes bewirken zu können, oder auch einen Turm zu Babel zu erschaffen. Als Christ wissen wir: das klappt nicht. Bestenfalls kann man sein Leben etwas verlängern, aber am Ende steht doch Tod und Gericht für den Gottlosen.

      Von daher: die Beschäftigung mit Verschwörungstheorien ist Zeitverschwendung. Wir wissen, dass der Satan umhergeht und die ganze Welt anlügt. Selbst wenn sich eine VT später als wahr entpuppen sollte: was hilft es mir, das zu wissen? Was hilft es, VTs weiterzutragen? Den Menschen müßten wir doch von Jesus erzählen, dass Errettung nur bei ihm ist. Das ist die Priorität.

      In einer Zeit, in der Christen sich nicht treffen dürfen, weil Gottesdienste und Hauskreise untersagt sind, sollten wir uns lieber aus dem Wort Gottes nähren. Wir sollten vorbereitet sein, auch mal Woche und Tagen ohne Kontakt zu Mitchristen durchzustehen, schlimmstenfalls ohne Bibel in der Hand und ohne fromme Kalenderblätterchen.

  6. „Vornweg: schon beim SARS forscht man seit 2003 an einem Impfstoff, nur herausgekommen ist dabei bis heute nichts.“

    Bis heute ist auch nicht klar, ob du morgen noch lebst. Aber es ist wahrscheinlich. Das gilt auch für Impfstoffe.

    „Alle Ankündigungen eines Impfstoffes gegen Covid-19 halte ich für unseriös.“

    Bist du Virologe?

    „Ob Bill Gates oder andere nun Übles im Schilde führt, oder er tatsächlich an einen Impfstoff glaubt,……..weil Leute, die auf seine Forschungsgelder angewiesen sind, ihm die Möglichkeit einflüstern, sei………sei dahingestellt.“

    Angesichts von Verschwörungstheorien gegen Bill Gates gießt du Öl ins Feuer dieser Verschwörungen. Mit lustlosen Mutmaßungen. Unseriös und gleichgültig. Lau.

    „Die Frage ist doch, wie sehe ich als Christ Corona und das ganze Geschehen drumherum. Seuchen sind angekündigt, von Jesus selbst (in Mt 24,7). Uns Christen sind sie Ermahnung, nicht wie die törichten Jungfrauen einzuschlafen, den anderen Menschen können sie ein Ruf zur Umkehr sein.“

    Ich habe in den letzten Wochen keinen Einzigen, keine Einzige in den Straßen meiner Stadt gesehen, geschweige denn rufen hören. Ich kenne hier 4 fromme Gemeinden. Jede hat ihr eigenes Bibelverständnis. Kontakt untereinender? gleich Null. Sie sind alle brav und bleiben zuhause.
    Und du?

    „Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Seuche ihre Herkunft und Übertragung aus Fledermäusen hat, einem Labor entsprungen ist, oder … Sie ist da, wie von Jesus angekündigt. Das sollte uns reichen.“

    Von Jesu Nachfolgern wurden von kurz nach Jesu Zeiten an (also seit 2000 Jahren) bis heute genauso durch Gläubige wie heute Seuchen, Kriege, Katastrophen usw. als jeweils die letzte Apokalypse angekündigt. So auch jetzt.
    Bis heute haben sich alle geirrt.

    Und ebenso sehen wir die Menschen wieder geiern nach Rettung.

    Und du? Hältst du dich an die Vorgaben der Obrigkeit?

    „Bei der Seuche soll es ein Impfstoff richten, beim Klima der Verzicht auf CO2, bei der Gesundheit der Verzicht auf …“

    Wahrscheinlich würdest du dich besser bei Pygmäen in Südamerika aufgehoben fühlen. Ohne Ärzte, ohne Krankenhäuser, ohne Toilette, ohne Impfungen, ohne alles. Mit Gebet.

    „, für alles werden Patentrezepte gehandel, die zu einer vermeintlichen Errettung führen sollen.“

    Gehst du am Hauptbahnhof ohne Schutzmaske an die Hecken, Zäune und verpinkelte Mauern, wo Migranten, Schwarze, Obdachlose, Säufer herum lungern, weil sie nirgends mehr richtig zuhause sind?
    Betest du mit ihnen und für sie, um sie zu retten?
    Noch ist Zeit.

    Ich danke allen wirklichen Christen, die in jeder dieser Katastrophen über Jahrtausende den Betroffenen in Nächstenliebe zugewandt beigestanden, sie betreut und gepflegt haben, ohne die Hände in den Schoss zu legen.

    „Oder zu einer besseren Welt, wenn ich mir die Ideen der Massenmigration (und deren tatsächlichen Folgen) anschaue.“

    Ich wünschte dir, du wärst ein Migrant, Muslim und mit dunkler Hautfarbe. In einem Flüchtlingslager in Griechenland. Mit 3 kleinen Kindern. Nur für 8 Wochen.

    Es ist der verzweifelte Versuch des gottlosen Menschen, mit eigener Kraft Errettung oder Gutes bewirken zu können, oder auch einen Turm zu Babel zu erschaffen.

    Das nenne ich eine Verschwörung gegen Gottes Gebote!

    „Als Christ wissen wir: das klappt nicht. Bestenfalls kann man sein Leben etwas verlängern“

    Du schon, als ein Einwohner eines der reichsten Länder der Welt.

    „aber am Ende steht doch Tod und Gericht für den Gottlosen.“

    Für dich nicht?

    2Kor 5,10 Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, auf dass ein jeder empfange nach dem, was er getan hat im Leib, es sei gut oder böse.

    „Von daher: die Beschäftigung mit Verschwörungstheorien ist Zeitverschwendung. Wir wissen, dass der Satan umhergeht und die ganze Welt anlügt“.

    Das braucht Satan in deinem Falle nicht mehr. Du tust es schon selbst, und weil du hier deine Zeit verschwendest …..und dazu noch Andere anstachelst……

    Irre ich mich?

    1. Du irrst Dich gewaltig, weil es Dir anscheinend an Lesekompetenz fehlt – anders kann ich mir Deinen Beitrag nicht erklären. Was ich geschrieben habe als Replik auf einen vorhergehenden Beitrag hast Du nicht mal ansatzweise richtig erfasst.
      Um es in Deinen Worten zu sagen: Du schreibst Chaos hoch 777.

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