Eine Viertelstunde über einen unfassbar frommen Heiden (Apg. 10,3-6)

Auf der Bibelstunde habe ich darüber nachgedacht, warum

  • gerade diese Begebenheit Lukas so wichtig ist, dass er sie mehrfach wiederholt
  • Lukas so viel Energie darauf verschwendet, die Frömmigkeit des Kornelius zu unterstreichen
  • und warum Gott sein Evangelium nicht durch Engel verkündigt

Über Sergej Pauli

Hallo, ich bin Sergej Pauli, Jahrgang 1989 und wohne in Königsfeld im Schwarzwald. Ich bin Ingenieur, verheiratet, habe vier Kinder. Diesen Blog möchte ich nutzen, um über das Wort Gottes und seine durchdringende Wirkung bis in unsere Zeit zu schreiben. Hast du bestimmte Fragen oder Anliegen, dann scheue dich nicht, mich zu kontaktieren. Hast du bestimmte Fragen oder Anliegen, dann scheue dich nicht, mich zu kontaktieren.

2 thoughts on “Eine Viertelstunde über einen unfassbar frommen Heiden (Apg. 10,3-6)

  1. Danke für den Impuls!
    Ein schöner Impuls, um Nachzudenken. Er passt m.E. sehr gut zu dem heutigen Evangelium (bei mir heisst das rK): Mt 15, 21-28, die Bitte und Erhörung der kanaanäischen Frau (Hunde, Reste, die vom Tisch fallen).
    An beiden Stellen geht es um Nicht-Juden und um die Erhörung von Bitten/ Gebeten.
    Bei der Kanaanäerin wird beschrieben, wie sie bittet und schreit, in Apg 10,2 heisst es: er betete beständig.
    In Apg 10,28 Petrus: „Da sagte er zu ihnen: Ihr wisst, dass es einem Juden nicht erlaubt ist, mit einem Nichtjuden zu verkehren oder sein Haus zu betreten; mir aber hat Gott gezeigt, dass man keinen Menschen unheilig oder unrein nennen darf. “

    Während bei Matthäus die allgemeine Ausgrenzung der Nicht-Junden (nur zum Haus Israel) noch vorhanden ist, stellt Lukas in der Apg fest: Alle sollen Christen werden.
    Dies ist eine ganz zentrale Stelle in der Apg – das Heiden getauft werden und allgemein in die Gemeinschaft aufgenommen werden sollen.

    Wir lernen gleichzeitig, worauf es ankommt, um erhört zu werden: Glaube/Gottesfurcht und Beständigkeit im Gebet. Die Demut füge ich noch hinzu, die bei beiden erkannbar, wenn auch nicht ausdrücklich angesprochen ist.

    Warum Menschen und nicht Engel? Der Fakt ist an vielen Stellen der Hl. Schrift zu sehen. Warum? Ich denke, weil er eben eher möglichst wenige übernatürliche Dinge geschehen lassenwill. Und eher subtil wirken.

  2. danke für diesen Wohlwollenden Kommentar! Jep, einige der von der genannten Punkte wurden nicht abgedeckt, was auf eine Eigenart der Bibelstunden in unserer GEmeinde zurückzuführen sein dürfte, hier werden immer so ca. 2-3 Verse nacheinander von vier verschiedenen Personen a 15min besprochen… Ich versuche dabei thematische Überschneidungen auf das notwendigste zu reduzieren

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