Informationsflut stoppen – auf Gottes Wort fokussieren

Informationsflut stoppen?

Ich möchte heute ein Thema aufgreifen, das mir Sorgen macht. Es geht um die Flut an Informationen, die auf uns einstürmen. Zeitung, Radio, Fernsehen, Computer, Tablet und Handy. Nachrichten, Bilder und Videos ohne Ende.

Ich denke euch fällt auch auf, dass wir überschüttet werden und immer mehr Zeit mit diesen Dingen verbringen.

Es ist wie mit dem Schiff und dem Meer. Es ist egal wie viel Wasser das Meer hat, so lange nicht zu viel Wasser in das Schiff gelangt, so lange kann das Schiff auf dem Wasser schwimmen. Nicht die Nachrichten und Videos usw. sind das Problem – nicht das Handy an sich. Sondern, dass manche von uns zu viel konsumieren und zu viel Zeit verschwenden.

Bist du bereit die Informationsflut zu stoppen? Weniger ist manchmal mehr.

Informationsflut stoppen

Bei manchen von uns gibt es ein zu viel. Deshalb hier ein paar Anregungen, um die Informationsflut zu stoppen:

  1. Informiere dich lieber einmal am Tag richtig bzw. besuche Soziale Medien etc. bewusst, anstatt mehrfach oder unkonzentriert durch verschiedene Apps oder Internetseiten zu scrollen.
  2. Schalte so viele Benachrichtigungen wie möglich am Handy (hier z.B. für Android) und im Browser aus.
  3. Schalte die Benachrichtungstöne während der Phasen aus, in denen deine Konzentration gefordert ist (z.B. Arbeit, Bibellesen etc.).
  4. Melde dich von allen überflüssigen Newslettern ab und richte einen Spammschutz ein.
  5. Ändere deine Startseiten, wenn du dadurch abgelenkt wirst. Rufe deine Emails über Programme bzw. Apps ab, anstatt über den Emailanbieter selbst.
  6. Versuche nicht neben Dingen, die deine Konzentration verlangen, Videos anzusehen oder nur mal kurz bei YouTube zu schauen, was es Neues gibt. Du bist endest wie die Maus in der Falle 😉
  7. Arbeite Emails und andere Nachrichten so weit wie möglich richtig ab und lösche die Email bzw. Nachricht. Verschiebe das Beantworten nicht auf ein anderes Mal, wenn du sie jetzt beantworten kannst…
  8. Begrenze dich selbst darin, wie häufig du auf dein Handy, in soziale Medien, in dein Emailfach etc. schaust.

Willst du etwas davon umsetzen? Dann tue es sofort. Nicht für später vornehmen! 🙂

Ich habe noch eine verheißungsvolle Alternative für euch:

Auf Gottes Wort fokussieren

Ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen Dich sündige.

Psalm 119,11

Du sollst die Weisungen dieses Gesetzbuches immer vor dir hersagen und Tag und Nacht darüber nachdenken, damit dein Tun ganz von dem bestimmt ist, was darin steht. Dann wirst du Erfolg haben, und was du anpackst, wird dir gelingen.

Josua 1,8

Gottes Wort im Herzen bewahren. Gottes Wort immer vor sich hersagen und darüber nachdenken. In diesen Bibelworten geht es um das Auswendiglernen von Bibelversen und Nachdenken über Gottes Wort.

Wir leben geistlich von Gottes Wort. Nicht indem wir es einfach gelesen oder gehört haben, sondern indem es in uns Raum einnimmt. Uns wichtig wird und uns immer mehr prägt. Möchtest du erfüllteres geistliches Leben? Dann brauchst du Gottes Wort und Zeit, um darüber nachzudenken.

Denkt auch an Psalm 1. Wohl dem der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt wo die Spötter sitzen, SONDERN HAT LUST AM GESETZ DES HERRN UND SINNT DARÜBER NACH TAG UND NACHT. Der ist wie ein Baum gepflanzt an den Wasserbächen…. Über Gottes Wort nachdenken Tag und Nacht bringt geistlichen Segen und tatsächliche Veränderung unseres Lebens.

Ich möchte dich heute ermutigen wieder anzufangen Bibelworte auswendig zu lernen. Es ist einfach. Das kann wirklich jeder. Auch im stressigen Alltag. Man muss ein Bibelwort einfach nur zig mal vor sich hersagen und dann ab und zu wiederholen. Fange mit einfachen kurzen Bibelworten an.

Z.B. mit Ps 119,11: Ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen Dich sündige. Ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen Dich sündige. Ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen Dich sündige.

Was wird uns in diesen Bibelworten nicht alles an Auswirkungen versprochen: nicht sündigen, Dann wirst du Erfolg haben, und was du anpackst, wird dir gelingen.

Gottes Wort wird wie Dünger in deinen Alltag hineinwirken. Ich wünsche dir von Herzen, dass Gottes Wort viel Frucht in deinem Leben bringt und auch andere durch die gesegnet werden.

[Wenn du Interesse hast, in eine Whatsappgruppe zum Auswendiglernen von Bibelversen zu kommen, dann melde dich gerne bei mir.]

Bildquelle Pixabay, public domain hier und hier

Der Beitrag Informationsflut stoppen – auf Gottes Wort fokussieren erschien zuerst auf Blog von Viktor Janke.

Dieser Blog-Beitrag von Viktor Janke erschien zuerst auf viktorjanke . Lies hier den Original-Artikel "Informationsflut stoppen – auf Gottes Wort fokussieren".

Über Viktor Janke

*1984 / **1997 / 2004 Abitur / 2008 Theologiestudium-Abschluss & Beginn als Hauptamtlicher in der Gemeindearbeit / 2009 Ehemann / 2014, 2016 & 2019 Vater, seit 2019 auch überregionaler Jugendreferent

4 thoughts on “Informationsflut stoppen – auf Gottes Wort fokussieren

  1. Das Problem aktuell ist doch nicht die Masse der Information sondern der kritische Umgang damit. Es gibt soviele gerade auch unter den Christen, die heute einfach alles glauben und für richtig ansehen, was in den Massenmedien kommt. Medienkompetenz ist das entscheidende: was sind Fake News, was Halb- und Unwahrheiten? Und davon gibt es genug.

    1. Ich stimme dir darin zu, dass kritischer Umgang mit Medien sehr wichtig ist. Doch zur Medienkompetenz gehört auch ein gesundes Maß. Es gibt viele Menschen, die enorm viel konsumieren und sich fragen, warum sie so erschöpft sind, kaum kreativ, keine Zeit haben etc.

      1. Es ist ein Unterschied, ob ich 15 mal am Tag die Nachrichten beim gleichen Sender höre oder ob ich verschiedene Sender oder Medien weniger intensiv nutze. Danke für Deine Differenzierung, die beim ersten Beitrag nicht enthalten war. Viele, gerade Christen, sind aber auch deshalb so erschöpft, weil sie bei vielen Themen merken, dass sie nicht richtig informiert werden, aber nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Deshalb einfach mal zur Abwechslung z.B. zib2 aus Österreich schauen oder z.B. Tichys Einblick und nzz online lesen. Das bringt schon mal andere Aspekte in den Medienalltag

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