Die Hauptsache muss Hauptsache bleiben …

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Egal wie man zu den vielen offenen Fragen bzgl. ‚Corona‘ steht (und da kann man auf der Sachebene viele kritische (An-) Fragen haben),

  • „die Hauptsache muss sein, dass die Hauptsache, die Hauptsache bleibt“ …

Und die Hauptsache ist für Christen, dass in den Gemeinden und in der Predigt Christus im Mittelpunkt bleibt – und das dieses Zentrum nicht dem für und wider bzgl. Corona zugesprochen wird …

Das aus freikirchlicher Feder stammende Dokument „Jesus im Mittelpunkt behalten – trotz Corona“ verfolgt genau diese Zielsetzung, die Grundlagen des christlichen Glaubens zu betonen. Wohltuend ist dabei, dass dieses Positionspapier „nicht GEGEN irgendwelche Personen oder Auffassungen“ gerichtet ist, „sondern grundlegende Aussagen des Wortes Gottes POSITIV“ formuliert.

Es ist dem Herausgeberkreis zuzustimmen:

„alles beschriebene Papier wird nicht helfen, wenn Gottes Geist nicht auf allen Seiten Verständnis, Einsicht, Demut und Liebe schenkt …“.


09.11.2020

Jesus im Mittelpunkt behalten – trotz Corona

Mit großer Sorge beobachten wir die Entwicklung der letzten Monate in vielen christlichen Gemeinden:

Während die Gemeinde Jesu durch staatlich vorgeschriebene Veranstaltungseinschränkungen sowie große seelsorgerliche und gesellschaftliche Aufgaben in dieser Zeit besonders herausgefordert wird, kommt es durch die unterschiedliche Bewertung der medizinischen und politischen Hintergründe von Corona zu erheblichen Spannungen. Die Einheit seiner Nachfolger, die unserem Herrn so wertvoll ist, gerät in Gefahr, die Liebe droht im Streit zu erkalten und das Zeugnis der Gemeinde beginnt zu leiden.

Darum bitten wir alle Gläubigen eindringlich, sich neu bei unserem Herrn und Retter Jesus Christus und seinem Wort zu treffen, um wo irgend möglich weiteren geistlichen Schaden von der Gemeinde fernzuhalten. In diesem Zusammenhang möchten wir an grundlegende Aussagen des Wortes Gottes erinnern, denen in der momentanen Situation eine besondere Bedeutung zukommt.


  1. Gott hat die Welt und auch unser Leben fest in seiner Hand.
    Die Bibel lässt keinen Zweifel daran, dass nur Gott die Regierungen einsetzt und absetzt (Spr 21,1; Dan 2,21; Röm 13,1). Der Satan kann auf der Erde nur so weit Einfluss nehmen, wie Gott dies zulässt. Christen wissen, dass Gott nie eine Situation entgleitet und er am Ende den absoluten Sieg behält (Ps 118,16; 1Tim 6,15). Letztlich sterben Menschen nicht an einer Krankheit oder einem Unfall, sondern am Willen bzw. an der Zulassung Gottes. Diese Perspektive wollen wir als Christen auch während möglicher Corona-Sorgen einnehmen.
  2. Gott fordert seine Kinder auf, sich prinzipiell der jeweiligen Obrigkeit unterzuordnen (Röm 13,1+2; 1Petr 2,13-17).
    Gemeinde und Staat sind nach Auskunft der Bibel zwei getrennte Herrschaftsbereiche Gottes (vgl. 1Sam 13,8-14; Lk 20,25; Joh 18,36). Trotzdem gelten die staatlichen Ordnungen auch für den Christen und die Gemeinde. Älteste und andere gemeindliche Verantwortungsträger sollten in ihrem von Gott erhaltenen Amt keine Parteipolitik betreiben; auch Jesus und die Apostel verzichteten darauf. Die Politik hat keine Autorität bei der Auslegung der Bibel oder in den geistlichen und ethischen Bereichen des Gemeindelebens. In den äußeren Aspekten (Bau, Arbeitsrecht, Sicherheit, Finanzrecht, Strafrecht usw.) müssen sich allerdings auch Gemeinden staatlichen Regeln beugen.
  3. Die alleinige Grenze für den Gehorsam gegenüber der Regierung ist der direkte Konflikt mit einer klaren Forderung des Wortes Gottes.
    Christen sind grundsätzlich loyale Staatsbürger. Aber der Gläubige „muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg 4,19; 5,29). Wenn es einen direkten Konflikt zwischen einem biblischen Gebot und der Forderung des Staates gibt, haben Gottes Regeln Vorrang. Ethisch falsche oder zweifelhafte Gesetze des Staates, die dem Christen aber die Möglichkeit lassen, richtig zu handeln, müssen nicht bekämpft werden (z.B. Scheidungsgesetze, Ehe für alle etc.).
    Beim Widerstand gegen den Staat geht es primär um unveräußerliche Glaubensinhalte. Es geht nicht um untergeordnete Fragen oder persönliche Nachteile wie z.B. überhöhte Steuern etc. Im Konfliktfall muss der Christ dann auch bereit sein, die staatlich vorgesehene Strafe zu tragen (Dan 3; 1Petr 3,14). Zeitlich begrenzte Verordnungen zu äußeren Bedingungen und Formen der Gemeindeveranstaltungen (z.B. Maske, Abstand, Teilnehmerzahlen) verstoßen nicht grundsätzlich gegen biblische Gebote.
  4. Da die Lage unübersichtlich ist, sollten wir eine Haltung der Demut und Korrekturbereitschaft an den Tag legen.
    Christen verfügen in konkreten Sachfragen nicht über mehr Wissen als die dafür zuständigen Fachleute. Juristische Corona-Fragen müssen letztlich von der Regierung und der Opposition bzw. von den zuständigen Gerichten geklärt werden. Wissenschaftliche Fragen um Corona müssen in dem langwierigen Prozess seriöser Forschung erschlossen werden. Weil Mediziner und Politiker in dieser Hinsicht keine besondere biblische Autorität für ihre jeweiligen Positionen in Anspruch nehmen können, dürfen Christen entscheiden, wem sie Vertrauen schenken – missionarischer Eifer ist hier unangebracht (Spr 17,27). In jedem Fall muss die Sprache, derer Christen sich in öffentlichen Debatten bedienen, dem Gebot und Vorbild unseres Herrn und seiner Apostel entsprechen.
  5. Reguläre Beschwerden gegen eine staatliche Entscheidung vor Gericht sind in einer Demokratie möglich.
    Christen können gegebenenfalls die in ihrem Staat zugesprochenen Rechte auf dem dafür vorgesehenen Weg einfordern (Apg 16,35-40; 25,10-12). In welchen Fällen ein solcher Weg geboten ist, muss sehr sorgfältig abgewogen werden. In Deutschland geschieht das in erster Linie über die zuständigen Gerichte. Bis deren Urteil vorliegt, gilt die Entscheidung der Regierung. Kommen die Gerichte zu einem nicht erwünschten Ergebnis, ist das als Wille der Obrigkeit von den Christen zu akzeptieren.
  6. Das Miteinander der Geschwister in der Gemeinde soll immer von Liebe und Anteilnahme gekennzeichnet sein (Joh 13,35).
    Gerade bei Sachverhalten, die nicht von der Bibel festgeschrieben sind, müssen Gläubige auf das Wohl ihrer Mitchristen bedacht sein. Die möglicherweise aufgrund größerer Einsicht erlangte Freiheit darf nicht egoistisch gegen andere Geschwister ausgelebt oder durchgesetzt werden (1Kor 8,9-11; Gal 5,13). Der Herr lehrt uns, aus Liebe und Rücksicht die eigenen Interessen zurückzustellen (Phil 2). Auch in der Corona-Zeit gilt es, ganz besonders den ängstlichen oder unter stärkerem Risiko leidenden Geschwistern entgegenzukommen sowie denen beizustehen, die in dieser schwierigen Zeit an Leib, Seele und Geist leiden.
  7. Auch während der Herausforderungen durch die Covid-19-Pandemie sollten geistliche Ziele und keine politischen oder medizinischen Diskussionen deutlich erkennbar im Mittelpunkt des Gemeindelebens stehen.
    Konkret gehören dazu das Gebet für die Regierung, die Stützung der Schwachen und die Verkündigung der biblischen Hoffnung an alle durch die Krise verunsicherten Menschen (Mk 16,15; 1Kor 9,19-27; 1Tim 2,1-4; vgl. Lk 6,45).

Geliebte Brüder und Schwestern, vor seinem Weg ans Kreuz betete unser Herr um die Einheit seiner Nachfolger (Joh 17). Was immer unsere persönliche Einschätzung zur aktuellen Lage sein mag – wir dürfen es nicht zulassen, dass der Feind Gottes über dieser Thematik unsere Einheit zerstört. Wir rufen daher alle Kinder Gottes auf:

Lasst uns einstimmen in das Gebet unseres Herrn! Lasst uns beten, dass weder unser Zeugnis nach außen noch unsere Kraft nach innen weiter geschwächt werden! Es steht zu viel auf dem Spiel.

Diese Ausführungen erheben natürlich nicht den Anspruch einer umfassenden und vollständigen Abhandlung der Thematik. Sie sollen vielmehr ein biblischer Leitfaden sein und als Argumentationshilfe dienen. Dieser Text kann in unveränderter Form gerne schriftlich und digital verbreitet werden.

Welche Personen als Erstunterzeichner hinter diesem Aufruf stehen kann in der anliegenden pdf nachvollzogen werden.


Dieser Blog-Beitrag von Uwe Brinkmann erschien zuerst auf brink4u . Lies hier den Original-Artikel "Die Hauptsache muss Hauptsache bleiben …".

Über Uwe Brinkmann

beruflich +21 Jahre als Projektleiter in der Bauabteilung eines kommunalen Energieversorgers; jetzt Facheinkäufer für Bau- und Ing.-Leistungen ...-... aufgewachsen in der 4. Generation der "Brüderbewegung"; trotz kritischer Aufarbeitung von daher geprägt: heute moderater "Dispi" seit seiner "Bekehrung" (1981) theol. Autodidakt, 1993/94 für eine theol. Kurzausbildung in den USA seit 1987 im Großraum München in der Gemeinde- und Jugendarbeit tätig; einer der Gemeindeleiter und Gründungsmitglied (1997) einer evangelisch-freikirchlichen Gemeinde (im Ehrenamt), der "Christl. Gemeinde Unterschleißheim" (www.cgush.de) Mitarbeiter eines übergemeindlichen Schlungsprogramm: H3: "Hirn, Herz und Hand" im Großraum München; seit 01.01.2015 Blogger (www.brink4u.com) * 1962 (Oberhausen / Rhld.), seit 1992 verheiratet, 4 Kinder

34 thoughts on “Die Hauptsache muss Hauptsache bleiben …

  1. Danke für diesen Artikel! Wenn du,( bzw. das Thesenpapier) schreibst: “ Was immer unsere persönliche Einschätzung zur aktuellen Lage sein mag – wir dürfen es nicht zulassen, dass der Feind Gottes über dieser Thematik unsere Einheit zerstört. Wir rufen daher alle Kinder Gottes auf:“ implizierst du ja, wenn auch indirekt, dass es in der Corona-Situation die Gefahr der Einheitszerstörung besteht. Da es sich hierbei meist um Varianten von irgendwelchen Verschwörungstheorien handeln dürfte, frage ich mich, wie auch die beste und positivste Formulierung hier irgendwie jemanden „besänftigen“ soll, der Verschwörungstheorien anhängt….Hier das auch als Thesenpapier nicht deutlich sondern eher „schwammig“ (ich hoffe ich kriege nicht wieder irgend ein Satiriker-Zitat als Antwort) zu formulieren sehe ich dann ebenfalls kritisch: Wenn Verschwörungstheorien eher als Lüge und Unwahrheit zu werten sind, dann kann man das als Gemeinde auch ruhig benennen…. Somit erkenne ich den Sinn nicht ganz und fürchte dass das beabsichtigte Ziel auch nicht erreicht wird (und am Schluß zudem jeder denken wird, „wie das alles bloß passieren konnte)

    1. Ich bin mit dem Begriff Verschwörungstheorien vorsichtiger (geworden) als Du.
      Zudem sind unsere Spannungen in Gemeinden nicht nur wegen sogenannten „Verschwörungstheorien“ vorhanden. Da reichen ganz einfach unterschiedliche Bewertungen der Politik und des Gafhrenspotentials aus. Von der bibl. richtigen Zuordnung von Staat und Kirche ganz zu schweigen …

      Deswegen sind ja die Briefe des NT voll Ermahnungen, sich ggs. anzunehmen (insbesonders die Schwachen).

      1. Hmm…klingt ganz so, als wäre das Dokument dann doch vor allem eine Handreichung für „Verschwörungstheoretiker“. Damit frage ich mich, wem wirklich gedient ist…Und das Corona doch auf die Kanzel gehört, wird ja spätestens dann deutlich,w enn mich die Situation fertig macht, bedrückt, unglücklich macht, hoffnungslos usw…

          1. wenigstens kann man dir nicht den Vorwurf machen, dass du deine Theologie nicht durchdacht hast! ich stütze mich auf eine masse an Trauer, Klage, Bedrückungs, Kummer und Leidpsalmen!

  2. Einheit lebt von Wahrheit.

    Hat Bonhoeffer unchristlich gehandelt? Stellte er sich gegen Gottes Willen?
    Er war ein Verschwörungstheoretiker seiner Zeit. Er hat die Wahrheit aufgedeckt und hat viele gespalten, sollte er schweigen?
    Warum sollte man die Gemeinden auffordern gegen herrschendes Unrecht zu schweigen? Und sich unterzuordnen. Johannes der Täufer tat es nicht, und warum musste Paulus vor dem Hohen Rat erscheinen? Weil er die Wahrheit nicht verschwieg, er nannte Unrecht beim Namen. Auch Jesus hat sich der Obrigkeit (Pharisäer) nicht unterworfen wenn sie Recht in Unrecht umwandeln, siehe ausraufen der Ehren Mt 12. 1-8

    Gottesdienst – Verbote, akzeptieren?
    Abendmahl -Verbote, akzeptieren?
    Singen zur Ehre Gottes, verboten, akzeptieren?

    Hätte Paulus das Evangelium mit Maske verkündigt?

    —Letztlich sterben Menschen nicht an einer Krankheit oder einem Unfall, sondern am Willen bzw. an der Zulassung Gottes. —

    Wenn in der Corona-Zeit doppelt soviele Menschen wegen der Maßnahmen den Hungertod sterben, wer läßt es zu, Gott od. die Regierenden? Oder die schweigende Mehrheit? Ist es Gottes Wille oder Verantwortung der Menschen, wer muss auf die Anklagebank?

    — Zeitlich begrenzte Verordnungen zu äußeren Bedingungen und Formen der Gemeindeveranstaltungen (z.B. Maske, Abstand, Teilnehmerzahlen) verstoßen nicht grundsätzlich gegen biblische Gebote.—

    Sie verstoßen gegen die Schöpfung Gottes, überhaupt wenn die Verordnungen längerfristig eingesetzt werden, sie spalten und trennen das Miteinander der Menschen, es ist das Gegenteil von der Schöpfung eines freien Menschen.

    —Christen verfügen in konkreten Sachfragen nicht über mehr Wissen als die dafür zuständigen Fachleute. Juristische Corona-Fragen müssen letztlich von der Regierung und der Opposition bzw. von den zuständigen Gerichten geklärt werden. —

    Sie sollten sich aber Wissen aneignen um Lüge von Wahrheit zu unterscheiden, siehe Waffenrüstung Gottes, für wen ist sie gedacht? In der Wissenschaft geht es viel um Lüge und wenig Wahrheit, wer sagt das man das unreflektiert hinnehmen sollte.
    ,,Um deswillen ergreift die Waffenrüstung Gottes, auf das ihr an dem bösen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget. Eph 6.13″
    Nun, wenn ich den Feind nicht erkenne, werd ich das Feld wohl nicht behalten.

    —Auch in der Corona-Zeit gilt es, ganz besonders den ängstlichen oder unter stärkerem Risiko leidenden Geschwistern entgegenzukommen sowie denen beizustehen, die in dieser schwierigen Zeit an Leib, Seele und Geist leiden.—

    Aufklärung schafft abhilfe, das ist der ,,ehrlichste Beistand“ denn wenn ich um das Ziel des Feindes bescheid weiß und den Sieger kenne, brauch ich mich nicht zu fürchten.

    Die geistlichen Ziele sind nicht zu trennen vom Weltgeist, darüber muss offen diskutiert werden, man kann den Kopf nicht in den Sand stecken.

    — Lasst uns beten, dass weder unser Zeugnis nach außen noch unsere Kraft nach innen weiter geschwächt werden! —

    Die Kraft kan nur geschwächt werden wenn Wahrheit unterdrückt wird.
    Unsicherheit wächst durch Unwissenheit.

    Viele sind in der Geschichte als Märtyrer gestorben, und jetzt sollen wieder alle schweigen? Für welche Einheit? Sollen sie alle ohne Widerstand selbst zur Schlachtbank gehen?

    1. Lilli, Du solltest mit Sergej Pauli diskutieren, der quasi in seinem Kommentar die Gegen-Pos. einnahm … Ich kann aus zeitlichen Gründen nicht auf die vielen Versatzstücke in Deinem Kommentar antworten. In Summe ist mir Dein Ansatz jedoch ‚etwas‘ zu dramatisch, manchmal auch sachlich falsch …

      Später hoffentlich mehr.

      1. Wenn das alles nicht so dramatisch wäre was zur Zeit hier vor sich geht, dann hätte ich ein Gedicht geschrieben, doch leider erkennen viele noch nicht den Ernst der Lage.
        Im Interwiev mit Beate Bahner erklärt sie was sich ändert wenn das neue Infektionsgesetz am 18.11. durchgewunken wird. Wenn das nicht dramatisch ist,…aber einige glauben immer noch, ach, das geht wieder vorbei, ja, aber dann sieht die Welt anders aus, so ähnlich wie vor 70 Jahren.

        Und welche Aussage falsch sein soll hätte ich auch gern gewusst (kurz)

        [Weitergeleitet aus Markus Haintz, Rechtsanwalt, Bürgerrechtler und Querdenker (Markus Haintz)]
        Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

        Achtung: Mit den aktuell geplanten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes (insbesondere § 28 a IfSG) werden unsere Grundrechte endgültig abgeschafft!

        Mehr dazu im Interview mit Roger Bittel.

        Das Interview wurde gestern schon nach wenigen Stunden von Youtube gelöscht.
        Hier ein neuer Link, bitte gerne teilen!

        https://www.mediarebell.com/watch/Hy2koI5yJ54q84i

        Mit besten Grüßen!
        Ihre Beate Bahner
        Fachanwältin für Medizinrecht

        Markus Haintz
        https://t.me/Haintz

        „Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen.“
        Martin Luther King

    2. „Auch Jesus hat sich der Obrigkeit (Pharisäer) nicht unterworfen“
      Die „Obrigkeit“, von der Paulus in Römer 13 schrieb, waren nicht die Pharisäer, sondern die römische (Staats)macht.

      1. Die Phärisäer waren die geistliche Obrigkeit. Das wäre ja noch schöner, wenn Jesus das getan hätte! – (Heute unterwirft sich leider jeder seiner, der lehrt, predigt etc seiner konfessionellen „Obrigkeit“ und kann damit nicht frei Christus dienen.)
        Aber der weltlichen Obrigkeit hat sich Jesus unterworfen!

  3. Seit 2 Tagen ringe ich mit mir, ob hier jetzt einen Kommentar hinterlassen soll. Denn egal, was man sagt …

    Luther hat da viele gute Dinge gesagt, in seine Zeit, in seine Situation hinein. Nun ist die Corona aber nicht die Pest. Weder vom wahrscheinlichen Krankheitsverlauf her, auch nicht von den Ansteckungswegen her, auch vom Erreger her, und die heutige Situation in der Medizin ist eine andere als vor 500 Jahren.

    Ich kenne Geschwister (?), die pünktlich zu Beginn eines Lockdowns den Gemeindebesuch (Gottesdienst, Bibelstunde) abgesagt haben, weil wenn die Politik es verkündet, dass es ab dem 2.11. einen kleinen Lockdown gibt, dann kann man gerade noch am 1.11. in den Gottedienst gehen und sich für die näcshten 4 Wochen verabschieden, denn gefährlich wird es ja erst ab dem 2.11. … . Wir sprechen hier auch nicht von Angehörigen einer Risikogruppe.

    Dann sehe ich die Menschen in der Welt, die meinen, mit dem Befolgen von irgendwelchen, wissenschaftlich nicht erwiesenen, Regeln könnte man Leben retten. Schon bei der Wortwahl wundere ich mich. Kein Mensch rettet Leben, nur Jesus, der Mensch kann bestenfalls Leben verlängern (aber auch nur soweit es Gott zuläßt). Und in allerschönster Selbstgerechtigkeit wird dann ausgeblendet, dass die Folgen der „Lebensrettung“ Tod und Leid an anderer Stelle verursachen. Die Menschen machen sich selbst zur Dreifaltigkeit, wollen die Schöpfung gestalten (den „menschengemachten“ Klimawand aufhalten), Leben retten (vor Krankheiten, vor dem angeblichen massenhaftem Ertrinken im Mittelmeer), und meinen sie wüßten, was richtig und was falsch sei.

    Man stelle sich mal blos vor, mit dem Krisenmanagement von heute würde den Katastrophen begegnet werden, die uns die Offenbarungen schildern. Welch eine Irrationalität in den Handlungsweisen uns da erwartet, wenn der fahle Reiter erscheint und 1/4 der Menschen in kurzer Zeit sterben werden (2 Milliarden wären das dann heute ungefähr).

    1. Ich stimme Deiner Anfrage im Wesentlichen zu. Ich kenne all die Phänomene im Gemeindeleben ebefalls. Und ja, die Richtung ist getriggert: ‚Es geht um Lebenrettung‘. Da ist was im Kopf schief. Natürlich soll man Gefährdete schützen, etc. … – die Frage ist komplexer als in einer Kommentar-Antwort darstellbar und ich werde vsstl. auch die berechtigte Kritik an anderer Stelle mal kommentieren.

  4. Hallo Uwe, ich habe schon 2 Kommentare mit Link gesendet, die aber nicht zu sehen sind, einen hier und einen beim Lutherartikel, schau doch mal in die Warteschleife 😁

  5. Danke, dann muss ich mal ähnliche Links raussuchen, heute wird ja massenweise zensiert, hoffentlich bleibt uns das Alphabet erhalten, sonst wird’s lustig 😂

  6. Ich finde den Beitrag von Uwe sehr gut.

    Er gibt mir große Hoffnung.

    Es ist kein destruktiver Kampf um unterschiedliche und oft unsägliche Grabenkriege verschiedener Bibelauslegungsverständnisse, es ist der Versuche, unsere gemeinsame Mitte zu finden. Das ist Jesus Christus, der Heiland, der Heiler.

    Es gibt Extremisten in und auf allen Seiten des christlichen Spektrums.

    Uwe ist kein Theologietheoretiker. Er ist hier für mich der Erste, der Allererste hier, der ins konkrete Hier und Jetzt schaut und spricht, und der GEGENWARTSBEZOGENE realistische Anregungen gibt. Mein Herz freut sich und lacht vor Freude.

    Ich habe lange gebetet für die Versöhnung aller christlichen Denominationen….

    1. Lillichen, geh‘ direkt ohne Schutzmaske in eine Corona-Intensivstation und betreue pflegerisch dort die Kranken. Nach 6 Wochen kannst du uns dann davon berichten….. falls du dann noch gesund bist ….. und noch lebst……

  7. Ganz ehrlich….damit hätte ich überhaupt kein Problem, so gesund wie ich reingehe, so gesund käme ich auch wieder raus.

    Furcht ist ein schlechter Berater 😁

    Würde ich aber mit Maske reingehen, könnte es sein das ich wegen Sauerstoffunterversorgung krank werde.

  8. Die Wahrheit wird euch freimachen (Johannes 8, 32). Nicht
    unsere Tat, unser Mut, unsere Kraft, unser Volk, unsere
    Wahrheit, sondern Gottes Wahrheit allein. … Gottes Wahrheit
    allein aber läßt mich den Anderen sehen. Sie richtet meinen
    in mich verbogenen Blick über sich hinaus und zeigt ihm
    den anderen Menschen. Und indem sie das tut, tut sie an mir
    die Tat der Liebe, der Gnade Gottes. Sie vernichtet unsere
    Lüge und schafft die Wahrheit. Sie vernichtet den Haß und
    schafft die Liebe. Gottes Wahrheit ist Gottes Liebe und Gottes
    Liebe macht uns frei von uns selbst für den andern. Frei sein
    heißt nichts anders, als in der Liebe sein. Und in der Liebe sein
    heißt nichts anderes, als in der Wahrheit Gottes sein. Der
    Mensch, der liebt, weil er durch die Wahrheit Gottes frei gemacht
    ist, ist der revolutionärste Mensch auf Erden. Er ist der
    Umsturz aller Werte, er ist der Sprengstoff der menschlichen
    Gesellschaft, er ist der gefährlichste Mensch. Denn er hat erkannt,
    daß die Menschen im Tiefsten verlogen sind. Und er ist
    jederzeit bereit, das Licht der Wahrheit auf sie fallen zu lassen –
    und dies eben um der Liebe willen. … Gott, bewahre uns, daß
    wir kein lügnerisches Bild der Freiheit erträumen und in der
    Liebe bleiben.

    Dietrich Bonhoeffer

  9. Auszüge aus dem Artikel von ,,Pro christliches Medienmagazin“

    Kirchen: „Querdenken“-Demo war kein Gottesdienst
    Um die polizeilichen Beschränkungen bei einer „Querdenken“-Demo zu umgehen, haben die Organisatoren diese als Gottesdienst bezeichnet. Die beiden großen Kirchen widersprechen nun dieser Vereinnahmung.

    Am Sonntag demonstrierten in München rund 1.900 Menschen gegen die Corona-Einschränkungen – obwohl die Behörden die Teilnehmerzahl auf 1.000 begrenzt hatte. Um die Auflage zu umgehen, wandelten die Organisatoren ihre Veranstaltung kurzerhand in einen Gottesdienst um und schlugen Justiz und Verwaltung so ein Schnippchen. Für Open-Air-Gottesdienste gibt es in Bayern keine behördlichen Einschränkungen.

    Die Evangelische Kirche distanzierte sich nun von dem „Querdenken“-Gottesdienst. Einen Gottesdienst hätte der Veranstalter im Vorfeld mit einer Gemeinde vor Ort absprechen müssen, sagte der Pressesprecher der evangelischen Landeskirche in Bayern, Johannes Minkus. Eine Demonstration spontan in einen Gottesdienst umzubenennen, sei „Etikettenschwindel“.

    „Missbrauch der Religionsfreiheit“
    Auf Twitter äußerte sich die evangelische Regionalbischöfin aus Hannover und das Mitglied des deutschen Ethikrates, Petra Bahr, über den Vorfall: „Das ist ein abstoßender Missbrauch eines hohen Rechtgutes.“

    Einen Missbrauch stellt auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) fest. Es sei entlarvend, „wie schamlos ausgerechnet angebliche Verteidiger der Grundrechte das Grundrecht auf Religionsfreiheit missbrauchen“.

    Und jetzt die Antwort von Pastor Christian Stockmann

    https://youtu.be/sbz3TdSGzBs

  10. @ Sergej Pauli
    Nur sind eben die Psalmen alttestamentlich. Da gibt es noch keine Erlösung.
    „Erlösung“ bedeutet aber Erlösung vom Leid, die in der Psyche anfängt. Wenn da keine Erlösung ist, kann auch keine weitere folgen.

    1. Ps 49,8.
      Das dort verwendete Wort für Erlösen finden wir als Tätigkeitswort bereits bei 1. Mos 48,16: „… der Engel, der mich erlöst hat von allem Übel …“

      Es geht hier um Erlösung im Sinne von Schuldbefreiung, vom Satan loskaufen usw.. Also gibt es in den Psalmen doch schon Hinweise auf die kommende Erlösung durch Jesus.
      Schaut man im Hebräerbrief, wer dort an Personen aus dem AT gerecht gesprochen wird: es war die Ahnung und die Hoffnung auf den Erlöser, die Henoch, Abraham und andere hegten.
      Selbst im laut Forscher Ältesten Buch der Bibel, Hiob, findet sich das Flehen des Hiobs nach jemanden, der für ihn vor Gott eintritt.

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