Der große Kampf

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This is the end. – The Doors

Dieser Text ist in erster Linie emotional. Zugleich ist er – Achtung Neologismus – faktal. Das bedeutet eine Mischform aus faktenorientiert und zersplittert (lat. fractus=gebrochen). Ich schreibe dabei als Nicht-Theologe und bin mir dessen bewusst. Möge man es mir je nach Einstellung verzeihen oder gönnen.  Das Folgende kann mehrdeutig verstanden werden: als Aufschrei, Lamento, Replik oder auch nur als Sprech- aus der Gebetshausblase. Für mich ist es der Versuch, meine Gedanken in einer verwirrenden Zeit zu ordnen. Ich lade dich ein, mir zu folgen. Das Ende ist übrigens versöhnlich. Versprochen. 

I’ve made up my mind, I ain’t wasting no more time. Here I go again.Whitesnake

Wenn die Entrückung kommt, werde ich nicht dabei sein. Warum? Weil ich hier sitzen werde und schreiben. Oder hören. Oder lesen. Ich bin einfach nicht bereit für die Endzeit, sorry! Schließlich gibt es zu viel Input. Ich ertrinke in der Informationsflut. Als Teil der Generation X müsste ich eigentlich gelernt haben, Informationen zu sortieren. Wir hatten noch nicht einmal einen Fernseher! Stattdessen wühle ich mich durch die Fülle an Podcasts, Artikeln und Websites wie im Märchen durch den unerschöpflichen, süßen Brei. „Töpfchen steh!“, müsste es heißen, doch das Zauberwort habe ich vergessen. Von allen Seiten hagelt es Neuigkeiten und vernebeln meine Sicht der Dinge. Klarheit versprechend schaffen sie nur Pudding im Hirn und ich frage mich: Was ist eigentlich zur Zeit wichtiger: Die Corona-Krise, High-Noon in Volkskirche und Evangelikalien oder die Erschütterungen gesellschaftlichen Bestandes durch postmoderne Attacken? Die Einschläge kommen näher und mir schwant Schlimmes: Vielleicht hängt alles ja auch miteinander zusammen? Bin ich jetzt ein Verschwörungstheoretiker, weil ich unke… Aber im Dunkeln ist gut munkeln. Und dunkel ist es. Beweise gefällig?

Natürlich müssen wir über Corona reden, so recht fehlt mir aber die Lust dazu. Die Pandemie (griech. pan=umfassend; demos=Volk) hat ihrem Namen alle Ehre gemacht  und Wirtschaft, Bildung, Familien und Gemeinden atomisiert. Die Deutungen sind Legion und ihre Hoheit behaupten die Lautesten oder zumindest die Mehrheit. Der Riss geht mittendurch und wird kaum mehr zu heilen sein. 

A propos Heilung: Die Kirchen hängen am Dauertropf. Klar, Totgesagte leben länger und auch klassische Musik wurde immer wieder für tot erklärt. Und die gibts zum Glück immer noch. So bin ich mir sicher: Kirche wird es auch in Zukunft geben, die Frage ist nur: Wie? In Gestalt der mit Austritten, Missbrauch und Strukturverhärtungen kämpfenden Volkskirchen wohl kaum. Und dann gibt es noch diese dröhnende Inhaltsleere, in die sich die Kirche durch ihre Liberalisierung im letzten Jahrhundert selbst manövriert hat. Wer, bitte schön, sollte einer Kirche Gehör schenken, die sich längst abgeschafft hat? So kommt Thorsten Dietz als ein Aushängeschild podcastaffiner Theologie im Angesicht der innerkirchlichen Debatte zur Homo-Frage zu einer folgenschweren Erkenntnis: „Je mehr man mitbringt, je mehr Leute man kennt, je mehr Schicksale man sich vor Augen führt, fängt man noch mal neu mit der Exegese an.“ Wie bitte? Bibelauslegung als Reaktion auf gesellschaftliche Entwicklungen? Ich dachte immer, es wäre andersherum. Vermutlich bin ich da von gestern. Also höre ich gespannt weiter Worthaus und lausche andächtig der Obduktion meiner alten evangelikalen Heimatleiche. Ich erkenne abschließend, dass wir den „Mut zur Orientierungslosigkeit“ haben sollten (Dietz). Orientierungslosigkeit als Maxime? Das Amen will mir nicht so recht über die Lippen kommen. 

Allerdings klappt das mit der Orientierungslosigkeit ziemlich gut, denn zur Zeit regenbogenflimmern die Banner von Coming-In und Zwischenraum über meinen Bildschirm, unterstützt durch die Konterfeis bekannter Repräsentanten aus unseren Volks- und zuletzt auch Freikirchen. Auf anderen Kanälen zerlegt sich dagegen die LBGQT- Lobby selbst. Eigentlich war ich davon ausgegangen, das Gender Mainstream ist. Offenbar lag ich hier ebenfalls falsch. Mir wird langsam schwindelig.

Where Are You Going, Where Have You Been? – Joyce Carol Oates

Wie gehe ich nun um als Heimatloser in und mit einer Welt, die sich vor meinen Augen an vielen Stellen rasend schnell verändert hat? Ich protestiere. Ich weigere mich, in den allgemeinen und sei es christlichen Schwanengesang einzustimmen. Stattdessen wähle ich die zuversichtliche Sichtweise, dass der Gott, den ich liebe, mich in SEINER Liebe birgt. Ich glaube, ER ist meine einzige Chance! Und deswegen höre ich nicht auf, seine Nähe zu suchen und immer wieder Gefallen zu finden an ihm. Wenn ich das nicht tue, verschiebt sich mein Fokus, das Lied auf meinen Lippen stirbt, mein Herz wird kalt und mein Geist dunkel. Der Fokus auf Jesus hält uns am Leben. Seine Nähe. Sonst nichts! 

Zudem freue ich mich darüber, dass ich entdecken darf, dass Gott an vielen Stellen tatsächlich Neues schafft. Nicht immer ist es offensichtlich, groß oder spektakulär – und verströmt doch den anziehenden Duft des ewigen Lebens und der Liebe Christi. 

Ich sehe, wie sich in diesen Tagen eine neue ökumenische Allianz aus Betern findet und immer wieder werde ich dadurch an die bekannten Zeilen von Reinhold Schneider erinnert: « Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten. »  Ich sehe, wie sich prophetische Linien in diesen Tagen finden, in Demut und großer Bescheidenheit reflektiert werden und Ermutigung wie auch Ermahnung in Gemeinden und Gesellschaft sprechen. Ich sehe, wie sich überkonfessionelle Netzwerke bilden, die zum Ziel haben, gemeinsam und ohne Agenda die Gegenwart Gottes zu suchen. Dies zeigt mir, dass es Menschen gibt, die in unseren Tagen ihre Verantwortung erkennen, im Rat des Herrn zu stehen. Ich bin überzeugt:

Wir brauchen nicht noch mehr Laut-Sprecher, sondern Leise-Hörer, demütige Leiter, die über ein reiches inneres Leben verfügen und die gelernt haben, das Angesicht Gottes zu suchen. Menschen, die ihn wirklich kennen.

Die Zeit der Universitätstheologen ist vorüber. Wir brauchen keine Schreibtischtäter, sondern Menschen, die sich nicht zu schade sind, ihre Zeit in der Gegenwart Gottes zu verschwenden, um dort seinen Herzschlag zu erspüren, seine Wahrheiten hören, die sie dann in Wort und Tat weitergeben.

Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass wir dabei das unmittelbare Vertrauen in die Heilige Schrift wieder zurückgewinnen müssen. In ihr finden wir die tägliche Nahrung, die wir für unseren Glauben brauchen. Es ist dies eine demütige Haltung, die Leben und Welt unter das Wort Gottes stellt. Hören wir doch endlich auf, die Schrift mit den Augen der Welt zu sehen und beginnen damit, unsere Welt mit den Augen der Schrift zu sehen. Legen wir die Scheu ab, dies sei nur den wirklich Gebildeten möglich und beginnen wir zu begreifen, dass Schrift- und Gotteserkenntis vor allem den Liebenden versprochen wird (1.Korinther 2,10.) Ich glaube, dass damit die Zeit der klugen und törichten Jungfrauen angebrochen ist und es zunehmend offensichtlich ist, wer sich mit dem Öl der leidenschaftlichen Liebe zum Herrn bevorratet hat und wer nicht. Kann es sein, dass wir in diesen Zeiten leben, um genau diesen Vorrat anzulegen? Am Ende wird alles eine Frage des Feuers in unserem Herzen sein.

Ich glaube, dass die Zeit einer echten Schatzsuche begonnen hat. Wir müssen als Christen, nein, als Menschen zurückkehren zum Ursprung unserer Beziehung zu Gott. Dies ist ein zutiefst anthropologischer Weg. Wir sind geschaffen um in Gemeinschaft mit Gott zu leben. Wir brauchen Gott, um Mensch zu sein. Wir leben in einer Zeit, in der das Bewusstsein von der Sündhaftigkeit des Menschen keine Rolle mehr spielt. Diese Vokabel existiert in der Welt einfach nicht mehr. Gleichzeitig hat sich das Rundum-Sorglos-Programm von Kirchen und Gemeinden in Pandemie-Zeiten von selbst erledigt. Wir sind Opfer unserer eigenen frommen Übersättigung geworden. „Töpfchen steh!“ Dies zeigt: Wir müssen zurück zum Ursprung. Das Alte ist das neue Neu. Wir sind aufgefordert, uns ganz auf Jesus zu werfen. In ihm zu bleiben, verheißt Frucht. Ihn zu erkennen, ist das ewige Leben. In ihm liegen verborgen alle Schätze der Weisheit. Aus diesem Grund setze ich alles dran, an ihm festzuhalten und vertraue kindlich darauf, dass ich von ihm Klarheit erhalte für Entscheidungen, Kraft für den Alltag, Trost im Leid, Besonnenheit in Konflikten und Weisheit für die Zukunft. Das mag ein Kampf sein- der Kampf um den guten Geschmack an Jesus und das Werben für ihn. Dieser Kampf fordert genug Aufmerksamkeit für ein ganzes Leben. Der große Kampf an den anderen Fronten von Meinungen, Entwicklungen und Trends dieser Welt findet ohne mich statt. Das lasse ich Gottes Sorge sein.    

Da ist noch so…viel, noch so viel Hoffnung in mir.Johannes Oerding

Einstweilen lese ich weiter und höre Podcast, und bin mir sicher: Ich werde die Entrückung nicht verpassen. 

Vielen Dank an Markus Till für´s Querlesen und Feedback geben.

Bildnachweis: Photo by Jackson Simmer on Unsplash

Dieser Blog-Beitrag von Frank Laffin erschien zuerst auf Glaubensschritte . Lies hier den Original-Artikel "Der große Kampf".

38 thoughts on “Der große Kampf

  1. „Mut zur Orientierungslosigkeit“ Dietz.
    Wenn man hier mal Klartext spricht und diese Theologen als das bezeichnet, was sie sind, nämlich Theolunken, die die Menschen in die Irre führen, dann ist das auch wieder nicht recht. Gottes Wort verlangt hier aber eine Unterscheidung. Es hat zu allen Zeiten auch gute Theologen gegeben bis heute, aber leider werden diese immer weniger. Die Glaubenszersetzer und Schreibtischtäter sind immer mehr am Kommen. Bei Jesus gelten aber Titel und Namen nichts, sondern nur wie sehr ein Mensch IHN liebt und dadurch in IHN verwandelt wird.

      1. Quatsch. Die Doors erzählen mir zum Beispiel, dass es gute Musik gab, bevor ich geboren wurde. Aber das erzählen mir auch Bach, Schubert, Count Basie und die Beatles.

      2. Ok, du benutzt etliche gute Musik, ohne zu wissen, was sie inhaltlich aussagt?

        Solltest du mal tun, um zu erkennen, was du für deine Zwecke mißbrauchst.

        „Der große Kampf“ scheint zu einem großen Krampf nach unten zu entgleiten…..

        Traurig.

        1. Lass uns an dieser Stelle bitte nicht über Sinn und Unsinn guter und schlechter Musik und Inhalte von „oben“ oder „unten“ diskutieren. Diese Debatte wurde schon zu häufig geführt – ich bin ihr überdrüssig geworden.

          1. warum soll diese Debatte gundsätzlich falsch sein? So gut Dein Text ist aber mit „The Doors“ habe ich nichts gewusst anzufangen und auch erst recht nachdem ich den Test des Lides gelesen habe

          2. Mann, Leute, entspannt Euch mal! Der Songtitel war eine Headline und keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den psychedelischen Texten einer Hippie-Band! Lieber Matze, lieber Jazzico, ich scheue nicht die Debatte über Musik(er)-bin selbst einer, aber bitte zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

  2. Lieber Frank,
    Die Welt das Leben der Glaube die Nachfolge der Kampf, du hast alles gesagt, Danke, deine tiefe Erkenntnis über den Zustand (vieles lese ich zwischen den Zeilen) ist real und ehrlich. Mensch und Christ, auch Jesus erlebte beides, die Not als Mensch und der Weg zurück zum Vater.
    Der Glaube wird auf die Probe gestellt, was wir geistlich gesammelt haben können wir nun in der Praxis anwenden, was zuvor leicht war wird nun zur Bewährungsprobe.
    LG

  3. Sehr guter Beitrag der eindrucksvoll die Herausforderung des Heute beschreibt: Zunahme der unterschiedlichen Sichtweisen unter Christen was die Orientierung erschwert. Als Lösung mit der wichtigen Hinweis sich an Jesus und der Schrift auszurichten sowie die -ismen weniger wichtig zu sehen. Als Hinweis dazu noch, dass man auch manche Wortmeldung, die von Jesus geführt in ihrer Bedeutung richtig einordnet.

  4. Ich sehe keinen „großen Kampf“. Was hier als Kampf gesehen wird, sind ideologische Auseinandersetzungen. Die spielen sich immer an der Oberfläche des Daseins ab.
    Nachfolge Jesu bedeutet aber in erster Linie nicht Moralisieren und Kampf um Werte und deren Anerkennung in der Welt, in der Politik etc. , sondern Kampf mit den eigenen Vorstellungen, Wünschen und Begierden, die einen selbst hindern wollen zu innerer Ruhe, Frieden, Freude und Glück zu finden.
    Corona kann einem dabei vorzüglich helfen. Mir jedenfalls hat das vergangene Jahr sehr gut getan. Ich bin Jesus wieder einen Schritt näher gekommen.

        1. Wie genießt man die Frucht des Geistes? Liebe, Freude, Friede? Selbstliebe, Selbstfreude?
          Woher weißt du, ob du Jesus näher kommst, wenn du einen Schritt gemacht hast? Weisst du, ob der eine Schritt in die richtige Richtung ging?
          Stand / steht Jesus oder geht er auch? Wenn er geht bist du relativ nicht näher gekommen. Wenn er steht, dann nur, wenn du in seine Richtung gehst.

          1. Du stellst ja Fragen, deren Beantwortung doch jeder Christ selbst wissen müsste, weil er alles das erlebt.
            Es ist die Freude des Erlöstseins, der Friede, der sich einstellt, wenn man immer unabhängiger vom Äußeren wird.
            Man kommt Jesus näher, wenn alles das immer intensiver wird. Man wird also Jesus immer ähnlicher.
            Da es kein Raum mehr für Zweifel. Der schmale Weg trägt seine Evidenz in sich.
            Aber, wie man ein solches Leben lebt, mache ich ja in allen Beiträgen meines Blogs deutlich. Da können auch Fragen gestellt werden.

  5. @Manfred Reichelt

    —Mir jedenfalls hat das vergangene Jahr sehr gut getan. Ich bin Jesus wieder einen Schritt näher gekommen.—

    Interessant, wo andere ihre Verluste beklagen haben sie einen Gewinn davon getragen, können sie bitte mal beschreiben was ihnen so sehr gut getan hat….

    1. Der Weg mit Jesus ist ja ein Weg, der immer unabhängiger vom Äußeren und seinen Mitmenschen macht, da eben die Zufriedenheit, der Friede, die Freude in Gott zu finden sind. So hat sich also für mich nichts gegenüber den anderen Jahren verändert, außer, dass ich nicht mehr damit genervt werden konnte, mir zu überlegen, wohin wir nun „dieses Jahr“ in Urlaub fahren möchten. Also, ein reines Luxusproblem ist lediglich weggefallen.

  6. —Der Weg mit Jesus ist ja ein Weg, der immer unabhängiger vom Äußeren und seinen Mitmenschen macht, da eben die Zufriedenheit, der Friede, die Freude in Gott zu finden sind—

    Ja, da stimme ich ihnen zu.

  7. Hm, ein ums andere Mal fällt mir auf, wie geradezu stereotyp Manfred Reichelt dafür wirbt, so h seinen persönlichen Blog zu besuchen.

    Das kommt mir wie versuchte Proselytenmacherei hier in diesem christlichen Forum vor.

    ICH jedenfalls werde ganz nicht seinen Avancen folgen.

    Wenn er etwas zu sagen hat, so möge er es hier bei Biblipedia tun, wo ernsthafte Theologen ihre Beiträge veröffentlichen und zur Diskussion stellen, ansonsten aber uns mit seinen schon geradezu peinlich-aufdringlichen Einladungen in seinen Blog verschonen.

    1. Weshalb sollte man in einem Forum sein Licht – entgegen der Aufforderung Jesu – unter den Scheffel stellen? (Mk. 4,21) Noch dazu, wo ich ein Berufener Gottes bin, und überall in christlichen Kreisen und besonders unter den Theologen – auch den „biblischen“ oder „ernsthaften“, wie Sie es nennen – so viel Randständiges, so viel Unklares, Seichtes und Irrtümliches gibt?
      Ich kann von meinen Veröffentlichungen sagen: Da ist gute, zuverlässige Kost, an der NIEMAND Schaden nimmt!

      1. An Eigenlob mangelt es Ihnen nicht.

        Warum aber diskutieren Sie hier nicht offen Ihre Ansichten zu den betr. Themen HIER aus und „leuchten“ hier vor aller Augen, wo Sie allerdings auch Widerspruch hinnehmen müssen?

        Stattdessen versuchen Sie, die Leser immer nur und immer wieder und wieder auf Ihren Blog zu locken.

        1. Für die Ablehnung wird es Gründe geben, aber Sie könnten immerhin noch offen imKommentarfeld mitdiskutieren, ohne dauernd auf Ihren Blog zu verweisen.

          1. Sicher hat man Gründe. Man ist eben in die jeweils eigene Tradition eingesponnen und damit fehlt es an Offenheit für Gottes Willen.
            Nur Kommentare zu geben ist nicht meine Aufgabe. Das Verweisen auf meinen Blog darf nicht ausbleiben, da auf ihm wirklich das zu finden ist, was ins Zentrum, in die Heiligung führt und wo die Korrektur „aller“ falschen Vorstellungen, die sich im Lauf der Kirchengeschichte eingeschlichen haben, korrigiert werden.

            Hätten Sie etwa einem Paulus auch empfohlen, er solle sich zurückhalten und lieber denen das Feld überlassen, die sich selbst den Namen Apostel angemaßt haben?
            Heute denkt ja jeder, nur weil er die Bibel lesen kann, eine Bibelschule besucht oder Theologie studiert hat, könne er sogleich die Schöpfung und Weltgeschichte erklären.

          2. Ach, Sie vergleichen sich und Ihre Ansichten mit dem Apostel Paulus?

            Dieser hat zwar zunächst an neuen Orten auch die jüdischen Gemeinden aufgesucht, aber dort offen kontrovers diskutiert und nicht heimlichen Proselytismus betrieben.

    1. Ich gebe meine Kommentare in niemandes anderen Auftrag ab, wenn Sie das etwa meinen, Manfred Reichelt.

      Mir fällt nur ein ums andere Mal auf, dass Sie kaum hier konkret und detailliert Ihre Meinung zu den einzelnen Beiträgen äußern sondern stattdessen wie ein Guru o. ä. immer und immer wieder zum Besuch Ihres Blogs einladen, auf dem man dann doch (allein) die „ganze Wahrheit“ finden könne.

      DAS stört mich, denn das ist nicht seriös sondern kommt mir wie kobern, Bauernfängerei oder, um es nochmals zu wiederholen, wie versuchter Proselytismus vor.

      1. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass Sie aus Ihrem eigenen („fleischlichen“) Willen argumentieren und nicht weil Sie den Willen Gottes tun. Damit hat sich die Diskussion mit Ihnen erledigt.
        Ich habe nicht Ihre Vorgaben zu erfüllen.

        1. Sie kennen mich doch kaum – allenfalls von einigen meiner Kommentare hier im Forum.

          Und dann so ein geradezu vernichtendes Urteil, weil ich es wagte, Sie zu kritisieren?

          1. Die persönlich an Sie hier gestellte Anfrage von Sergej Pauli lassen Sie unbeantwortet, M. Reichelt.

            Warum wohl?

            Sie behaupten, auf Ihrem Blog in die Heiligung zu führen, ohne jedoch HIER Klartext hinsichtlich Ihrer Lehren und Auffassungen zu schreiben.

            HIER, wo es allen offen zugänglich ist und wo Sie allerdings nicht als „Blogmaster“ etwa Kritik unterdrücken oder zensieren können.

            Schnell sind Sie bei der Hand, sich selbst als den einzigen und wahren Lehrer des Christentums in Szene zu setzen und zahlreichen Autoren und Kommentatoren die Christlichkeit und den wahren Glauben im Gegenzug abzusprechen.

            Solcher offen zur Schau getragenen Großspurigkeit misstraue ich zutiefst.

    1. Keine Sorge, Sergej, ich lass mich nicht unterkriegen….tatsächlich war ich kein besonders großer Doors-Fan, die waren mir musikalisch zu flach. Aber die Atmosphäre war packend, das muss ich schon sagen. Das trifft aber auf die gesamte Szene zu, die sehr schön in den Woodstock-Dokus dargestellt ist. Mann, bei diesem Konzert wäre ich gern dabei gewesen. Leider bin ich zu jung, um echter Hippie gewesen zu sein…

  8. Hallo Manfred, hallo Augustin,
    schreibt euch doch mal ein Kärtchen! Vielleicht entwickelt sich ja eine Brieffreundschaft.
    Ich leg derweil mal eine Doors-Scheibe ein…

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