Jetzt Neu: Bibel live – Der AiGG-Podcast

Worum geht es im neuen AiGG-Podcast?

Seit jeher haben Christen geglaubt, dass die Bibel „Gottes Wort“ ist. Damit meinten die Reformatoren, dass die Bibel zwar von Menschen geschrieben ist, dass die biblischen Texte zugleich aber von Gottes Geist inspiriert sind. Aber kann man das heute noch guten Gewissens glauben? Hat die Wissenschaft nicht längst bewiesen, dass die Bibel zahllose sachliche und theologische Widersprüche enthält? Ist sie nicht voller Fehler in ihren historischen Angaben und in ihrem Weltbild? Sind die Wunderberichte nicht eher Märchen und Mythen? Diese und weitere Fragen beschäftigen viele Christen. Dieser Podcast will zeigen: Niemand muss seine Vernunft an der Kirchentür abgeben, wenn er seinen Glauben auf die Aussagen der Bibel gründet. Es gibt gute und vernünftige Gründe, der Bibel auch heute noch zu vertrauen. Die rund 45 Minuten langen Folgen von „Bibel live“ liefern Denkfutter zu den heißesten Themen rund um das Buch der Bücher, Antworten auf schwierige Fragen und vor allem Lust und Leidenschaft für dieses einmalige Buch, das auch heute noch kraftvoll und lebendig ist.

Die Homepage zum Podcast: https://bibel-live.aigg.de

Den Bibel live-Podcast findest Du außerdem auf Spotify und Apple Podcasts:

Bibel live auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6pETBlgAJ55C1m9JesOVx8

Bibel live auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/us/podcast/bibel-live-der-aigg-podcast/id1574213440

Folge 1: Gewalttexte in der Bibel – wie ist das zu verstehen?

Gott ist Liebe! Er ruft uns auf, sogar unsere Feinde zu lieben! Darüber reden Christen gern und oft. Aber wie passt das zu den Texten in der Bibel, in denen über Krieg und Gewalt gesprochen wird – und in denen angeblich sogar Gott selbst dazu aufruft? Ist der Gott des Alten Testaments etwa ganz anders als der Gott des Neuen Testaments? Vermittelt das Alte Testament ein veraltetes Gottesbild? Das sind spannende Fragen mit weitreichenden Konsequenzen für unseren Umgang mit der Bibel und letztlich für unser ganzes Christsein.

Hier gehts zur Podcastfolge:

Ich freue mich über jede Art von Feedback, Kommentare und Rückfragen. Und natürlich freue ich mich, wenn Du den Podcast bei Apple oder Spotify abbonierst!

Hast Du einen Wunsch, welches Thema im Podcast mal behandelt werden sollte? Dann schreib mir! Ich freue mich, von Dir zu hören.

Dieser Blog-Beitrag von Markus Till erschien zuerst auf aufatmen in Gottes Gegenwart . Lies hier den Original-Artikel "Jetzt Neu: Bibel live – Der AiGG-Podcast".

Über Dr. Markus Till

Evangelisch landeskirchlicher Autor, Blogger und Lobpreismusiker mit pietistischen Wurzeln und charismatischer Prägung

11 thoughts on “Jetzt Neu: Bibel live – Der AiGG-Podcast

  1. Die Bibel ist nicht mein Gott, sondern nur Wegweiser hin zu Gott. Kein Mensch wird alle Texte der Bibel im Einzelnen genau verstehen und das ist für einen Christen auch nicht nötig. Es genügt, wenn man das Wesentliche verstanden hat und das zeigt sich im Leben des Christen, ob einer das hat.

    Wunder wie was wo? Ein Mensch, der sein Leben mit Jesus Christus führen will, der erlebt ja schon ein Wunder, nämlich eine Umwandlung seiner Denkweise und seiner Lebenshaltung, die kaum denkbar ist, ohne einen besonderen Eingriff Gottes in sein Leben. Was mich angeht, da haben mir nahestehende Menschen anderen berichtet, ich sei ja ganz anders geworden, als es bisher war und das im positiven Sinne. Das allein ist schon ein Wunder und menschlich gesehen, kaum erklärlich, die anderen biblischen Wunder wie Heilungen hat es auch nach Christus immer wieder gegeben, man muss sie nur zur Kenntnis nehmen. Und: sie gibt es heute immer wieder auch noch da und dort.

    Auf der Bibel herumreiten ist nicht immer zielführend. Jesus ist das lebendige Wort Gottes, ER und seine Verdienste und Gnaden allein sind massgebend und ER soll den Menschen auch in alle Wahrheit führen durch den heiligen Geist. Wer Jesus kennt und mehr und mehr kennenlernt, der hat auch mit der Bibel keine grundsätzlichen Probleme mehr, auch wenn er nicht alles,, was da geschrieben steht, versteht.
    Als es das Neue Testament noch nicht gab, den heiligen Geist aber gab es da schon lange. Die Taten und Worte Jesu wurden damals zunächst auch mündlich überliefert. Wäre ja Unfug gewesen, wenn die Apostel nach der Himmelfahrt Jesu, erst auf die Niederschrift des NT gewartet hätten, bevor sie missioniert haben.

    1. Ich pflichte Ihnen bei, Peter Wandel, denn Sie haben vollauf Recht.

      „Lebe das, was Du vom Evangelium verstanden hast – und sei es noch so wenig. Aber lebe es.“

      Das sagte und empfahl z. B. auch der Gründer der Communité von Taizé,
      Frere Roger Schütz.

  2. Da fällt mir noch ein Wort ein, das von Anna Katharina Emmerich mal gesagt wurde. Sie fragte Jesus eines Tages, warum dies oder jenes nicht expliziert und genauestens in der Bibel stehe. Da wurde ihr die Antwort gegeben, wenn es dort geschrieben wäre, dann hätten es die meisten doch nicht verstanden, aber, so etwa der Wortlaut, denjenigen, die MICH intensiv lieben, hätte ich das durch den heiligen Geist ohnehin offenbart.
    Die Bibel kann eine gewisse Basis des Glaubens sein, aber viele Feinheiten stehen da nicht drin oder nur zwischen den Zeilen. Mit dem rein menschlichen Verstand, wird man vieles gar nicht begreifen können.

    Wer als Christ glaubt, dass Gott der Schöpfer des Himmels und der Erde ist, der wird keine Schwierigkeiten haben, an Wunder zu glauben, denn wie sollte ein Gott, der alles geschaffen hat, ein Problem haben, eine Heilung einer schweren Krankheit zu bewirken, wenn er das will, Er weiss doch am besten, wie das zu bewerkstelligen ist, In der Bibel gibt es ja eine Stelle mit dem 12-jährigen Jesus im Tempel, wo die Schriftgelehrten erstaunt waren, über die Weisheit und Kenntnis dieses jungen Menschen.

    1. Stimmt, Peter Wandel.
      Mir bzw. uns hat mal ein alter sehr erfahrener Afrikamissionar gesagt, wer sich der Bibel nicht mit gläubige Herzen nähert und zuwendet, dem bleibt sie verschlossen.

      Mit den Wundern habe ich als Naturwissenschaften übrigens ebenfalls kein Problem:

      Natürlich hat der allwissende und allmächtige Gott gewiss Möglichkeiten, ohne Bruch der uns bekannten Naturgesetze so zu wirken und Einfluss zu nehmen, dass es dann für uns unerklärliche Phänomene ergibt, die wir dann nur als Wunder beschreiben können.

  3. Die Reformatoren exististieren nicht seit jeher, sondern ca. 1500 Jahre nach Jesu Geburt. Demnach hat das Christentum auch schon jahrhundertelang vorher existiert und sogar vor dem NT. Man blendet die Zeit in gewissen Kreisen halt gerne aus und man blendet oft auch aus, dass die Bibel vor der Erfindung des Buchdrucks von Hand abgeschrieben werden musste und daher in wenigen Exemplaren und nur wenigen zur Verfügung stand, die lesen konnten. Woher hatten die Menschen vor der Zeit des Buchdrucks ihren Glauben, zumal selbst zu der Zeit als man die Bibel dann drucken konnte, nicht jeder gleich lesen konnte und sie daher zunächst nur gebildeten Kreisen zur Verfügung stand.

  4. Reformationsbestrebungen gab es schon erheblich früher, Jan Hus ist ein Vorgänger von Luther, oder noch weiter früher die Waldenser im 12. Jahrhundert. Derartige Bestrebungen wurden aber vom Feuer der Scheiterhaufen erstickt. Wer weiß, was sonst noch war, aber als Wissen im Dunklen der Geschichte verschüttet liegt.

    Auf die Frage, woher die Menschen ihren Glauben hatten, empfehle ich das Erlernen des Lesens von mittelalterlichen Kirchenfenstern. Diese sagen mehr aus über das theologische Verständnis als alle Bücher zum Thema. Die Menschen waren in biblischen Fragen nicht so ungebildet wie heute.

    Es gibt z.B. in Frankreich unabhängig voneinander zwei Fenster, die zwei Szenen zeigen: einmal Jesus, der Adam und Eva aus dem Paradies vertreibt, und direkt darunter Jesus als der barmherzige Samariter.

    Den einfachen Menschen damals war also durchaus klar, wenn im AT von Begegnungen zwischen Gott und Menschen geschrieben wurde, dass nicht Gott-Vater gemeint sein konnte, sondern Jesus selbst. Derjenige, der aufgrund der Sünde die Menschen aus dem Paradies vertreiben mußte, ist auch derjenige, der den Sünder rettet (also den Verletzten im Gleichnis vom barmherzigen Samariter). Die Menschen sahen die Fenster und verstanden den Inhalt, auch ohne lesen zu können. Beide Aussagen gehören zusammen.
    Das sind Auslegungen, die Jahrhunderte „verschüttet“ waren und erst nach der Reformation durch evangelische „Ausleger“ wiedergefunden worden sind. Wobei der Luther den Barmherzigen Samariter schon entsprechend gepredigt hatte, basierend auf Auslegung früher Kirchenlehrer.

    Ich bin manchmal wirklich erstaunt, wie gut sich manche Künstler im Mittelalter in der Bibel und der richtigen Auslegung auskannten, obwohl sie doch oftmals nicht als Übersetzung vorlag.

    Man muss sich also eher fragen:
    – War die „eine“ Kirche jahrhundertelang vielleicht in ihren Auslegungen und dem Schriftverständnis genauer? Zumindest in einigen Regionen?
    – Was ist dann passiert? Wieso hat sich das so entwickelt, dass diese Dinge verschüttet wurden, aber dann Irrlehren in der katholischen Kirche Einzug hielten und maßgeblich für das zu Glaubende wurden?
    – Hat vielleicht sowas wie das Verschachern von Kardinalsposten und das Streben nach weltlicher Macht und Geld etwas damit zu tun? Mußte deshalb mit massiver Gewalt gegen Abweichler vorgegangen werden? Weil klar war, dass die katholische Kirche nicht mehr Gott dient, sondern nur noch ihrem Machterhalt? Und wurde deshalb die „richtige Auslegung“ zentralisiert, weil daran natürlich Macht hängt?

    Zu den ansonsten üblichen Aussagen der katholischen Vorposter enthalte ich mich mal, obwohl es da auch viel zu sagen gäbe. Haben wir aber schon ein paarmal durchgekaut, und das meiste vom Saatgut ist halt auf Steine gefallen. Da lohnt sich das Nachstreuen nicht.

  5. Woher wussten leseunkundige Menschen von Inhalten der Bibel?

    Sicher AUCH von bildlichen Darstellungen aber vor allem eben durch wörtliche Unterweisung, sei es Vorlesen und Auslegen von biblischer und anderer religiöser Texte wie die der Kirchenväter, seien es Predigten, seien es Katechesen – das alles eben durch gebildete Geistliche, die eben des Lesens mächtig waren und ihr Wissen ans einfache Volk weitergaben.

    Heute werden zwar Schrifttexte in den Gottesdiensten vorgelesen, die Auslegung ist allerdings oftmals sehr flach.

    Die Arroganz am Ende seines Beitrags hätte sich Poster Stephan übrigens getrost sparen können.

    Ich sehe und erlebte ihn in diesem Forum jedenfalls nicht unbedingt immer als den guten Sämann von Gottes Wort.

    1. Um es noch etwas prägnanter zu formulieren:

      Das beste Saatgut (des Wortes Gottes) wird selbst auf gutem Boden nicht aufgehen, wenn der sich hier selbst als „Sämann“ verstehender Poster Stephan es vorher in abgestandener und dadurch giftig-ungenießbar gewordener konfessioneller Beize tränkt.

      1. Wollte dir nur mitteilen (hat nichts mit diesem Threadthema zu tun), dass ich dir im Thread „die Flut und die Schuld des Menschen“ auf deine Frage nach Einzelheiten zu meinen Anmerkungen über das Immunsystem sogar zweimal geantwortet habe, es ist aber nichts davon veröffentlich worden, warum weiss ich nicht. Ich habe ja dabei niemand dabei beleidigt oder sonstwie agressiv geschrieben.
        Trotzdem hier noch ein Link zum Thema:
        https://drive.google.com/file/d/1ldTqvP3CCdZ3zDUVLOfQBDlFLghDeliJ/view
        Der war nur ein Teil meiner Antwort, die nicht erschienen ist.
        Andere Foren scheinen geeigneter für solche Diskussionen.

        1. Hallo Walter,
          die biblipedia software sondert jeden Kommentar als Spam-verdächtig aus, der mehr als 1 Link beinhaltet.
          Wenn du also in einem Post mehr als 1 Link drin hast, wird es erstmal ausgesondert und evtl. nicht bemerkt.
          Mach einfach bei mehreren Links dann mehrere Posts.
          Freundliche Grüße
          Rolf

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