Waren die Opfer nur für die Menschen da?

Eine Wegscheide der Kreuzestheologie im Faktencheck

Was bewirkten die Rituale, die in der Tora (also den 5 Büchern Mose) beschrieben werden? Oder allgemein gefragt: Wozu dienten die Opfer in der Bibel? Zur Vergebung der Sünden? Zur Versöhnung zwischen Gott und Menschen?

Für viele heutige Theologen steht fest: Gott brauchte keine Opfer, um besänftigt und versöhnt zu werden! Versöhnung braucht allenfalls der Mensch! Die mosaischen Opfer hätten deshalb nicht die Funktion gehabt, eine Sühnung der Sünden Israels zu bewirken. Sie sollten lediglich veranschaulichen, dass Gott gnädig ist und Sünden vergibt. So schreibt zum Beispiel der Theologe Georg Plasger: Das Opfer „ist sozusagen ein Angebot, sich das göttliche Geschehen zu veranschaulichen, es mitzuerleben.“ Es „bewirkt nicht die Versöhnung, sondern bekennt sie.“[1] Gott hat demnach schon immer vergeben – auch ohne Opfer. Die Opfer halfen den Israeliten nur, Gottes Vergebung zu verstehen und anzunehmen.

Ganz ähnlich schreibt Matthias Drodofsky: „Gott wird nicht dadurch gnädig gestimmt, dass ein unschuldiges Tier zerstückelt wird, sondern durch die Opferhandlung soll der Mensch daran erinnert werden, dass Gott dem Menschen immer schon gnädig begegnet.“[2]

Wären die Opfer für Gott also gar nicht nötig gewesen? Waren sie nur für die Menschen da? Diese Frage hängt eng zusammen mit der Bedeutung des Kreuzestodes Jesu. War Jesu Tod notwendig, um Gott und Mensch zu versöhnen? War sein Tod ein wirksames Opfer, das für die Vergebung unserer Schuld bedeutsam ist? Oder vergibt Gott einfach so? Muss Gott gar nicht versöhnt werden, gleich gar nicht durch ein Opfer?

Dieser Frage widmet sich der nachfolgende Faktencheck:

Der Faktencheck

Wer sich in die 5 Bücher Mose und dort vor allem in das 3. Buch (Levitikus) einliest, macht rasch die folgenden Beobachtungen:

Ein durchgängiges Motiv im 3. Buch Mose ist die Realität, dass Menschen sündigen und Schuld auf sich laden: 3. Mose 4,13; 4,22; 4,27; 5,1; 5,15; 7,18; 20,17; 20,19; 22,16; 24,15

Sünde und Schuld haben negative, von Gott selbst verursachte Konsequenzen: So wird z.B. in 5. Mose 28 deutlich, dass aus falschem Handeln ein negatives „Ergehen“ folgt, das die Bibel als „Fluch“ oder „Strafe“ bezeichnet. Die Begriffe machen deutlich: Die Konsequenzen sind nicht nur die Folgen der schlechten Tat. Sie werden vielmehr von Gott selbst verursacht: “Der Herr wird dich mit Fluch strafen: Verwirrung und Unglück wird er schicken bei allem, was du tust. Er wird es so lange tun, bis du ganz am Ende bist und zerstört. … Der Herr wird dich mit Schwindsucht strafen … Der Herr wird dich strafen mit Geschwüren … Der Herr wird dich strafen mit Wahnsinn, Blindheit und geistiger Verwirrung. … Der Herr wird dich zerstreuen unter alle Völker, von einem Ende der Erde bis zum anderen.” (5. Mose 28, 20,22,27,28,64)

Schuld und Sünde sind somit zentrale Probleme der Tora. Denn Gott möchte ja in der Mitte seines Volkes wohnen, ohne es richten zu müssen. Freiheit von Schuld, Reinigung und Heiligung ist deshalb das große Ziel. Um das zu ermöglichen, spielt der Opferkult eine entscheidende Rolle. Zahlreiche Bibelstellen machen dabei deutlich: Die Opfer sind eben gerade nicht nur für die Menschen da. Sie sind auch für Gott von Bedeutung:

  • Das Opfer soll den Herrn gnädig stimmen (2. Mose 29,18; 29,41; 3. Mose 1,13; 1,17; 2,2; 2,9; 3,5; 3,16; 4,31; 6,8; 6,14; 8,21; 8,28; 17,6; 23,13; 23,18; 26,31; 4.Mose 15,3; 15,7;15,10; 15,14; 15,24; 18,17; 28,2; 28.6; 28,8; 28,13; 28,24; 28,27; 29,6; 29,8; 28,13; s.a. Hesekiel 20,41; Sacharja 7,2; 8,22). Dabei ist keinesfalls von vornherein klar, dass Gott die Menschen annimmt: „Wenn ihr dem Herrn ein Schlachtopfer darbringt, dann macht es richtig. Dann wird er euer Opfer und euch annehmen.“ (3. Mose 19,5; s.a. 3. Mose 22,20)
  • Das Opfer führt dazu, dass der schuldigen Person, die eine Sünde begangen hat, seine Sünde vergeben wird (3. Mose 4,3; 4,35; 5,6; 5,10; 5,13; 19,22; s.a. 2.Chronik 7,14; Jeremia 31,34; 50,20).
  • Mit der Durchführung der Opferhandlung sorgt der Priester für Versöhnung (3. Mose 4,20; 4,26; 4,31; 4,35; 5,6; 5,10; 5,13; 4.Mose 15,25)
  • Versöhnung hängt unmittelbar mit der Vergebung der Schuld zusammen: „Der Priester sorgt für Versöhnung, indem er den Widder als Schuldopfer darbringt. Und Gott wird dem Schuldigen vergeben.“ (3. Mose, 5,16) Dazu setzt Gott ein spezielles Fest zur Versöhnung, Reinigung und Vergebung der Sünden ein: „Denn dieser Tag ist der große Versöhnungstag. Gott schenkt euch Vergebung und reinigt euch. Ihr seid vor dem Herrn frei von allen euren Sünden.“ (3. Mose 16,30, vgl. auch Apg. 5,31; Epheser 1,7; Kolosser 1,14)
  • Gott selbst ermöglicht und schenkt die Vergebung und Heiligung: „Ich bin der Herr, der euch heilig macht.“ (3. Mose 20,8; s.a. 21,15;21,23; 22,9;22,16;22,32; s.a. Jesaja 43,25) Das Opfer und die resultierende Vergebung ist somit keine menschliche Leistung sondern ein freies Geschenk aus der Gnade Gottes.
  • Die Tieropfer haben einen stellvertretende Charakter. Dies wird in eindrucksvollen Zeichenhandlungen verdeutlicht: „Er soll seine Hand auf den Kopf des Opfertieres legen. Das Tier steht dann stellvertretend für den Menschen, der das Opfer darbringt. Das Opfer wird angenommen, und dem Menschen wird Vergebung geschenkt.“ (3. Mose 1,4) „Aaron soll seine Hände auf den Kopf des Tieres legen. Dabei soll er alle Schuld der Israeliten bekennen und all ihre Verbrechen und Sünden nennen. So überträgt er all diese Schuld auf das Tier. Neben Aaron soll ein Mann bereitstehen, um den Ziegenbock anschließend in die Wüste zu treiben. Das Tier wird all ihre Schuld mit sich nehmen und ins unbewohnte Land forttragen.“ (3.Mose 16,21/22, siehe auch 3.Mose 1,12; 3,2; 3,8; 3,13; 4,4; 4,15; 4,24; 4,29; 4,33; 8,14; 8,18; 8,22)
  • Reinigende und versöhnende Kraft hat insbesondere das Blut der Opfertiere: „Denn im Blut ist die Lebenskraft. Deshalb habe ich das Blut dazu bestimmt, dass ihr es am Altar verwendet. Dort sorgt es für Versöhnung zwischen mir und euch. Denn das Blut mit seiner Lebenskraft ist es, das für Versöhnung sorgen kann.“ (3. Mose 17,11)

Auf das Blut beruft sich auch das Neue Testament: „Durch dessen Blut hat Gott ihn als Zeichen der endgültigen Versöhnung eingesetzt.“ (Römer 3,25) „Und er wollte, dass alles durch ihn Versöhnung erfährt. In ihm sollte alles zum Ziel kommen. Denn er hat Frieden gestiftet durch das Blut, das er am Kreuz vergossen hat. Ja, durch ihn wurde alles versöhnt – auf der Erde wie im Himmel.“ (Kolosser 1, 20) Die Kontinuität zwischen dem Alten und dem Neuen Testament wird hier besonders offenkundig.

Aber haben nicht schon die Propheten die Opferpraxis kritisiert?

Ja, das haben sie, siehe Amos 5,21+22 und Jesaja 1, 10-17. Sie haben sich damit jedoch keinesfalls gegen das mosaische Gesetz gewandt, sondern gegen die Vorstellung, dass der pure Ritus ohne ein gottesfürchtiges Leben irgendetwas bewirken könnte. Das praktische Befolgen der Gebote ist Gott wichtiger als der Ritus. Aber das stellt den Ritus natürlich nicht grundsätzlich in Frage.

Und wie bitte soll ein Tieropfer Vergebung bewirken können?

Sündenvergebung, Reinigung und Versöhnung sollen durch Tieropfer möglich sein? Dazu fragt Matthias Drodofsky: „Hat eigentlich mal jemand gefragt, warum eine Opferhandlung … dies erreichen können soll?“[3] Die Frage ist berechtigt. Schließlich heißt es im Hebräerbrief sogar: Es ist unmöglich, Sünden wegzunehmen durch das Blut von Stieren und Ziegenböcken.“ (Hebr. 10, 4, s.a. 10,11) Wie passen also die eindeutigen Schilderungen der Tora über die Wirksamkeit von Tieropfern zur Aussage des Hebräerbriefschreibers, dass Tieropfer gar nichts bewirken können?

Der Hebräerbrief gibt selbst die Antwort, indem er sagt: „Das Gesetz (d.h. die Tora) lässt nur einen Schatten dessen erkennen, was uns rettet, nicht die eigentliche Gestalt der Dinge.“ (Hebr. 10,1) Die Opferpraxis der Tora war also nur ein vorauslaufender Schatten des eigentlich rettenden Ereignisses: Dem Tod Jesu am Kreuz. Die Wirksamkeit der Opfer lag demnach in der Vorausschau auf den wirksamen Opfertod Jesu – genau wie heute für uns Christen das Abendmahl wirksam ist in der Rückschau und in der Erinnerung an das von Jesus vergossene Blut.

Fazit

Die Opfer in der Bibel sind gemäß dem eindeutigen biblischen Zeugnis keinesfalls nur zur Versöhnung der Menschen da. Sie wurden eingesetzt, um eine Lösung für das objektive Schuldproblem der Menschen zu finden: Sünde und Schuld trennt uns von Gott und mündet letztlich in ein schreckliches Gericht Gottes – würde Gott nicht eingreifen und durch sein stellvertretendes Opfer einen Weg zu Vergebung und Versöhnung eröffnen, der seiner Liebe und Gnade ebenso entspricht wie seiner Gerechtigkeit und Heiligkeit. Gott nimmt unsere Sünde nicht auf die leichte Schulter. Wir haben keinen Schwamm-drüber-Gott. Wir haben einen Gott, der uns mit der ganzen Ernsthaftigkeit und Tragweite unserer Sünde konfrontiert – und uns zugleich beschenkt mit einem Weg, die Sünde loszuwerden:

“Ihr wisst ja: Ihr seid freigekauft worden von dem sinnlosen Leben, wie es eure Vorfahren geführt haben. Das ist nicht geschehen durch vergängliche Dinge wie Silber oder Gold. Es geschah aber durch das kostbare Blut von Christus, dem fehlerfreien und makellosen Lamm.” (1. Petrus 1,18+19)


[1] Georg Plasger: Für uns gestorben?, Vortrag von 2010, Siegen, https://www.reformiert-info.de/5655-0-56-3.html

[2] Matthias Drodofsky in: „glauben lieben hoffen – Grundfragen des christlichen Glaubens verständlich erklärt“. SCM R. Brockhaus, 2021, S. 69

[3] Matthias Drodofsky in: „glauben lieben hoffen – Grundfragen des christlichen Glaubens verständlich erklärt“. SCM R. Brockhaus, 2021, S. 69

Dieser Blog-Beitrag von Markus Till erschien zuerst auf aufatmen in Gottes Gegenwart . Lies hier den Original-Artikel "Waren die Opfer nur für die Menschen da?".

Über Dr. Markus Till

Evangelisch landeskirchlicher Autor, Blogger und Lobpreismusiker mit pietistischen Wurzeln und charismatischer Prägung

7 thoughts on “Waren die Opfer nur für die Menschen da?

  1. Der Sünde Sold ist der Tod“
    Die Tieropfer ermöglichen dem Menschen in die Nähe Gottes zu treten, hat Gott nicht diesen Weg gewählt um sich selbst nicht von den Menschen abzuschneiden?
    Ist es doch die vorauseilende Gnade für die vollkommene Erlösung, ,,den Kreuzestod Jesu“
    Der Tod des Opfertier bedeutet doch auch, es stirbt für den Sünder, eine Erlösung von Sünde und Tod des Sünders findet nicht statt, was bleibt ist: die Erkenntnis das der Sünder den Tod verdient hat, und die Hoffnung das Gott gnädig ist.
    Warum starb Jesus am Kreuz, weil ER unsere Sünden auf sich nahm und unseren Tod starb, weder Tieropfer noch sonstige Opfer könnten das ermöglichen. Bei den Tieropfern bleibt der Sünder Gott trotzdem fern, wer das Erlösungswerk Jesu annimmt kann wieder in die enge Gemeinschaft mit Gott eintreten.
    ,,Denn Gott versöhnte in Christus die Welt mit ihm selber“ 2. Ko 5. 19a

  2. Es müsste heute selbstverständlich sein, dass Gott zu keinem Zeitpunkt der Opfer bedurfte. Aber der Mensch, der sich ungeborgen im Kosmos fühlte, musste erkennen, dass daran nicht der Kosmos schuld war, sondern er, der Mensch selbst.
    Um sich wieder heimisch fühlen zu können, war es deshalb weiterhin nötig, Gott – als den Lenker des Kosmos – in seinem wahren Wesen, das Liebe ist, zu begreifen.
    Liebe aber ist Grenzen überwindend, vereinend.
    Also zeigte Gott bis zur völligen Selbstaufopferung, dass er kein Feind der Menschen ist. Und um erlöst von allem Übel zu werden, können deshalb auch wir alles loslassen und dadurch in der Liebe leben. So ist wieder alles im Fluss!
    Näheres auf: manfredreichelt.wordpress.com/

  3. Der Mensch ist in den Augen Gottes durch den Sündenfall so weit von Gott entfernt und so tief gefallen, dass es unmöglich ist durch Gebote, Predigt, Tieropfer ihn wieder in die Nähe zu Gott zu bringen. Daher musste Gott selber in Form seines Sohnes auf die Erde kommen und ein einmaliges Opfer am Kreuz bringen, damit dieser grosse Abstand von Gott wieder aufgehoben werden kann. Im Grunde muss der Mensch göttlich werden, in Christus verwandelt werden, wenn er wieder vollen Kontakt mit Gott haben will. Allein das Blut Jesu macht uns wieder rein von der Sünde und wandelt uns um in einen Menschen, der wieder Umgang mit Gott haben kann, weil Jesus dann in ihm lebt.

  4. Besten Dank an Dr. Till für die Zusammenfassung wesentlicher Bibelstellen zu dem Thema. Eigentlich müßte man damit alle theologischen Diskussionen zum Thema im Keine ersticken können …

    Aber es gibt ja noch ein paar interessante Stellen zum Thema, den die Opferriten ab Mose beginnen nicht überraschend aus heiterem Himmel, sondern haben ihre Vorläufer:

    Eine Abschattung der mosaischen Opfer findet man bereits bei Kain und Abel. Man ist ja zunächst geneigt, Gott Willkür zu unterstellen, dass er Kains Opfer (Früchte des Feldes) nicht angenommen hat, aber das von Abel. Dieser brachte „von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett“ ein Opfer (1. Mos 4,4). Damit aber ist Abels Opfer eine Abschattung der noch kommenden Opfervorschriften.
    Nun könnte man ja meinen, beide hätten es „gut gemeint“ – aber ich bin der Meinung, Abel hat es besser verstanden, dass der „Baum des Lebens“ nicht mehr erreichbar war als Folge der Sünde, und dass der Mensch somit zum Tod bestimmt war. Sein Opfer zeugt daher von Sündenerkenntnis, aber es gibt auch Gott die ihm zustehende Ehre.

    Auch Noah opferte (z.B. 1. Mos 8,20-21) (Dankopfer ?, ich sehe zumindest keine Aufforderung Gottes dazu) und Gott gibt daraufhin seine festen Zusagen für die Zukunft, die alle Menschen bis heute und nach uns betrifft (V21, 22).
    Gott setzte für Abrahm einen Opferritus ein (1. Mos 15,7ff bis 18) und schließt danach einen Bund.
    Interessanterweise schildert uns vorher die Schrift die Begegnung des Abrahams mit Melchisedek (1. Mos 14,18), der Brot und Wein brachte und entsprechend Ps110 ein Priester war. Abraham kannte damit eine Abschattung des Kommenden, aber dem Bundesschluß in V18 geht noch das „klassische“, von Gott eingesetze Tieropfer voraus.
    Es gilt kontinuierlich die Feststellung im Heb 9, 18: „Aus demselben Grund konnte auch der erste Bund nicht ohne Blut in Kraft treten.“

  5. Ich denke und glaube, Opfer jeglicher Art sind vor Gott nur wirksam, wenn sie mit persönlicher ehrlicher innerer Umkehr und Reue über begangene Sünden und Verfehlungen des Opfernden einhergehen.

    Vielleicht regt gerade das dargebrachte äußere Opfer, weil es dem Betreffenden schwer fällt, gerade eben zu den genannten auch vor Gott und für das Seelenheil des Menschen höchst wünschenswerten Haltungen seines Herzens an und erfährt gerade hierdurch seinen eigentlichen Sinn.

    1. Die wahre innerliche Erschütterung darüber, dass Gott selbst in der Person Seines einzigen Eingeborenen Sohnes Jesus Christus sich für jeden Menschen mit Seinem Leib und Blut geopfert hat, kann hoffentlich jeden von uns im eigenen Herzen und der eigenen Seele anrühren und derart zur inneren Umkehr und Hinwendung zu IHM bewegen, dass danach andere rein äußerliche Opfer eher unnötig werden und die eigentliche dauerhafte Umkehr zu Gott als Liebeszeugnis selbst wahres Opfer wird.

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