Ehre, dem der auf dem Thorn sitzt und dem Lamm

Ehre sei Gott in der Höhe

Die EU übermittelte die aktualisierten 5-Jahres Zielvorgaben zur Einhaltung der Temperaturbegrenzung gemäß des Klimaabkommens und der konsensual zu ergreifenden Maßnahmen. Es war der wissenschaftliche Mainstream, dem sich kein normal Sterblicher mit Familienhintergrund entgegenstellte. Man konnte Job und Ansehen verlieren. Selbst Jobs im Straßenbau, auf dem Amt zur Erfassung säumiger Hundesteuerzahler oder als Lehrer oder als selbständiger Unternehmer, der nun als unerwünschte Person mit unerwünschten Ansichten gemieden wurde.

Um Gottes Thron scharten sich Engel und himmlische Wesen, die ihn Tag und Nacht anbeteten und ihm zuriefen “Heilig ist der Herr! Gerecht sind deine Gerichte, gerecht sind deine Werke!” Der ganze Himmel füllte sich mit der Anbetung Gottes, überall Wesen, die ihm zuriefen, sich niederbeugten, ihm Ehre gaben.
“Heilig, heilig, heilig ist der Herr. Groß und mächtig, geduldig und langsam zum Zorn. Alle Ehre gehört nur dir allein und dem Lamm, das auf dem Thron sitzt.” Neben Gott, dem Vater sitzt das Lamm Gottes, das getötet und wieder lebendig worden war.

Die CO2 Emissionen müssen runter, war die einhellige Meinung. Auf einen festgelegten Wert, von dem sie annahmen, dass er anno 1890 zutreffend gewesen sei. Weniger CO2 bedeutete kühlere Temperaturen, bedeutete weniger Hitze, bedeutete ein angenehmeres Leben auf dem Planeten. War jedenfalls die Unisono-Meinung, die – wie gesagt – wissenschaftliche Einhelligkeit war. Wer es wagte – keiner von den Angesehenen, jeder der ein bisschen Verstand hatte, wusste hier die gestellten Fragen zu beantworten. Dem musste alles untergeunterordnet werden. Ohne Frage. Ab der 1. Schulklasse kannte man die Lehre von der CO2-Sünde, jeder Schüler konnte das Gelernte als Allgemeinwissen hersagen.

Sie knieten vor dem Lamm und beteten es an. Vom Thron Gottes gingen Blitze und Stimmen und Donner aus. Älteste warfen sich nieder und legten ihre Kronen nieder, während sie Gott anbeteten. “Ihm gebührt die Ehre, alle Ehre, ihm gehört die Anbetung und der Ruhm.” Von ihm ging ein Licht aus, heller als Sonnenlicht. Er war das Licht. Außerdem entsprang ein Fluss vom Thron Gottes mit kristallklarem Wasser. An beiden Flussufern wuchsen Bäume des Lebens. Engelwesen rühmten Gott und beteten ihn an. Von ihm kommt alles, was gemacht ist, Und alles ist ihm untergeordnet. Ihm gehört die Macht.

Zur Vermeidung allzu großer Lasten zur Erreichung der Klimaziele zukünftiger Generationen sollen bereits jetzt klar vorgegebene Ziele verbindlich gemacht werden. Die dem Ziel der Null-Emissionen Rechnung tragen und mittels klar vorgegebener Teilziele die anteilige CO2-Minderung verbindlich festschreiben. Nur so kann eine zu große Belastung künftiger Generationen vermieden werden, indem bereits jetzt Maßnahmen zur Dekarbonisierung und Einsparung fossiler Energien – auch das ein Grundpfeiler – ergriffen werden. Es geht um nicht weniger als die Rettung – die Rettung !! – des Planeten, die Sprachwahl der Unverdrossenen, dafür lohnt es sich, alles auf den Prüfstand zu stellen. Jeden Stein der Energieerzeugung, Industrieerzeugung etc umzudrehen, auch wenn es weh tut, nicht ohne entsprechende Untersagungen.

Ehre sei Gott, dem Herrn.

Freude im Himmel, weil ungläubige Menschen glaubten und entsprechend ihr bisheriges Dasein bereuten. Sie bereuten ihre Werke und glaubten an Jesus Christus, das Lamm Gottes auf dem Thron. Ließen sich taufen und bekannten Jesus und beteten ihn an. Sie sangen für ihn ein Lied fortlaufender Anbetung, tagsüber und nachts. Sonntags, montags lobten sie Gott und dankten ihm für seine Vergebung, die er ihnen durch Jesus Christus ermöglichte. Vergebung teils tonnenschwerer Schuld. Kaum zu messen in Emissionen oder Gewicht oder Volumen, geschweige denn deren Auswirkungen auf das Ganze.

Nun gab es Feinjustierungen. Die Nahwärmepläne waren da und die Fernwärmeplanungen wurden vorgelegt. Es ging darum, dass jede Gemeinde darlegte, welche Angebote sie den unentschiedenen Bürgern macht, um auf ein entsprechend nachhaltiges Heizungssystem zentraler Steuerung zuzugreifen oder – falls das nicht möglich ist, anderweitig seinen Teil zum Ziel der Netto-Null-Emissionen beizutragen. Hier versteckte sich noch eine kleine Fluchttür, indem man Ausgleichszahlungen an Ausgleichsmaßnahmen Schaffende Vorgebende leisten konnte. Schließlich wurde dieser als sicher geglaubte Fluchtweg verboten. Die Aufrechten hatten gegen die Heuchelnden wieder gesiegt. Ihre Lehre war nahezu makellos, fehlerlos, fraglos, in sich schlüssig. Vermittelte ihnen ein Maß befriedigender Geborgenheit.

Jesus Christus hatte sich vom Thron erhoben als sein Freund, sein Bruder, sein Nachfolger Stephanus zur Steinigung freigegeben wurde und er den Himmel geöffnet sah. “Ich sehe den Himmel offen und den Sohn des Menschen rechts neben Gott stehen” – Jesus nahm Stephanus stehend in Empfang. Christliche Märtyrer töten nicht andere, sondern werden getötet. Herr vergib ihnen, sie wissen es nicht!
Lob und Ehre, Anbetung – die Herrschaft gehört unserem Gott alleine und dem Lamm, dem Sohn Gottes, der war und der ist und der kommt.

Dieser Blog-Beitrag von Rolf Oetinger erschien zuerst auf jesus-blog.de . Lies hier den Original-Artikel "Ehre, dem der auf dem Thorn sitzt und dem Lamm".

Über Rolf Oetinger

Über 60 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder. Schwabe, der eine Hessin geheiratet hat und hauptsächlich im Bereich Haushaltsauflösungen inklusive Verwertung als Selbständiger arbeitet. Christ seit 1986, was für alle Beteiligten das deutlich Bessere ist.

2 thoughts on “Ehre, dem der auf dem Thorn sitzt und dem Lamm

  1. @Rolf

    Danke für die Ermutigung zu schauen, dass das Wichtigste das Wichtigste bleibt. So verstehe ich Deinen Beitrag.Leider geht das auch im evangelikalen Bereich immer mehr verloren.

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