Paul Sidelnikow –
In unserer Zeit ist das Kreuz zu einem Schmuckstück verkommen. Wir haben die Grausamkeit, das Blutvergießen, welches das Kreuz bedeutetet, aus unserer Gesellschaft und der Vorstellungskraft verbannt! Wir wollen Jesus nett und klinisch rein haben. Unser Jesus ist ein Plastik-Jesus, sein brutaler Tod ist weit weg für uns, und eine realistische Darstellung seines Todes wird als zu brutal und unhistorisch betrachtet. Wir wollen uns der Grausamkeit und der Brutalität, die in uns Menschen steckt, nicht stellen. Aber die Leidenden, Ermordeten, Erschlagenen, ja die Gekreuzigten und Geköpften im Nahen Osten sind heute der brennende Busch, vor welchem wir stehen bleiben sollten und den wir anschauen und uns klar werden müssen, dass in jedem von uns die gleiche Brutalität steckt, die auch Jesus gekreuzigt hat und es nur Gnade ist, dass diese seit gut 70 Jahren in Deutschland nicht ausbricht. Wir alle brauchen die Vergebung, Befreiung und das neue Leben, zu dem Jesus uns durch seinen brutalen Tod am Kreuz einlädt.
Gleichzeitig entwickelt sich in den letzten Jahren – durch Hollywood & Co. forciert – eine Banalisierung und eine Verharmlosung des Todes in unserer Freizeit und Unterhaltung. Der Brutalität und der Endgültigkeit des Todes wird durch Zombie-Serien die Substanz geraubt. Wir finden es sogar lustig, wenn in 30 Minuten Hunderte von Menschen und Zombies abgeschlachtet werden. Die Wahrheit ist: Der körperliche Tod ist endgültig, es gibt keine 2. Chance und keine Hoffnung auf Verwandlung in einen Zombie und eine Heilung. Nach dem Tod ist Game Over, dann beginnt die Ewigkeit. Es ist wirklich so! Der Einzige, der dem Tod den Stachel gezogen hat, ist Jesus Christus, der am Kreuz den Tod schmeckte, damit unsere Seele auch nach dem Tod erfüllt leben kann! Es hat Gott alles gekostet!
Wer ernsthaft wissen möchte, was am Karfreitag passiert ist und sich vergegenwärtigen will, wie die Geißelung und der Tod am Kreuz zur Zeit Christi war, dem empfehle ich den Film „Passion Christi“ von Mel Gibson.
Dieser aktualisierte Blog-Beitrag von Paul Sidelnikow erschien am 30.03.2018.


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