Das Bild drückt aus: "Boom": Der Erdball von Weitem und rundherum ein Strahlenbild wenn etwas Großartiges Neues passiert.

Eine Kultur der prophetischen „Trefferquoten“ vs. eine Kultur der ehrlichen Prüfung

Markus Till

Fake & Vertuschung: Teil 3

In einem seiner Videos dokumentiert Mike Winger eine Prophetie aus dem Jahr 2009. Diese Prophetie hat Bill Johnson von einem Mann weitergegeben, den er als genaue und vertrauenswürdige prophetische Stimme dargestellt hat. Die Prophetie hat einen massiven Boom für die Stadt Redding in
Kalifornien vorausgesagt, also für die Stadt, in der die Bethel-Church ansässig ist.

Die Aussage war, die Bevölkerung von Reding wird sich verdoppeln und es wird einen starken wirtschaftlichen Aufschwung geben inklusive steigender Grundstücks- und Immobilienpreise. Und Bill Johnson hat auf dieser Grundlage Menschen Mut gemacht, kommt nach Redding, zieht um nach Redding, denn dort, wo es einen Boom gibt, da lohnt es sich natürlich auch zu kommen und zu investieren.

Leider ist die Vorhersage nicht eingetreten. Die Stadt Redding hat seither stagniert, teilweise hat sie sogar einen Rückgang erlebt durch wirtschaftliche Herausforderungen, durch Naturkatastrophen, durch demographische Trends. Die Bevölkerungszahl hat sich nicht verdoppelt, ist seither nur etwa um 4% gestiegen. Das ist sogar das langsamste Bevölkerungswachstum im Vergleich zu den früheren Jahrzehnten und es gab Waldbrände, die zur
Abwanderung geführt haben und zu einer stagnierenden Wirtschaft. Jetzt kann man natürlich sagen, dumm gelaufen, aber hey, es gibt Schlimmeres oder „es hat halt hier der Prophet danebengelegen“. Das Problem ist nur, Menschen haben aufgrund dieser Prophetie große Lebensentscheidungen getroffen. Sie sind nach Redding gezogen. Sie haben in Immobilien investiert, basierend auf dem angeblichen Wort Gottes, aber der versprochene Boom ist nicht gekommen. In einer Cover-Up Culture ist es leider so, so etwas hat keine Konsequenz. Es wird nicht darüber gesprochen, dass Prophetien sich nicht erfüllen.

Mike Winger hat in einem früheren Video von einem anderen besonders dramatischen Beispiel berichtet, wo sich eine Prophetie nicht erfüllt hat.

Damals ging es um eine Prophetie des im charismatischen Umfelds sehr bekannten und einflussreichen Predigers Benny Hinn. In den 90er Jahren hat Benny Hinn folgendes prophezeit. Er sagte, Bill Clinton wird es mit Gottes Hilfe gelingen, Frieden zwischen Syrien und Israel herzustellen. Und in der Folge werden unfassbare Dinge geschehen. Die größte Evangelisationsbewegung der Weltgeschichte. Alle deine ungläubigen Familienangehörigen werden sich bekehren. Ja, es wird eine Bewegung von spektakulären Wundern und massenhaften Heilungen geben. Und es wird eine Übertragung von Wohlstand stattfinden von Nichtgläubigen auf Gläubige, so wie die Ägypter ihren Reichtum den Juden gegeben haben bei deren Auszug aus Israel. Und das wird in Kürze geschehen, hat Benny Hinn gesagt. Spätestens in ein paar Monaten ist es soweit. Aber um an dieser Wohlstandsübertragung teilhaben zu können, musst du jetzt im Glauben säen. Und das heißt konkret, du musst jetzt Geld spenden an meinen Dienst, an mein Ministry.

Diesen Spendenaufruf hat Benny Hinn gerade auch an verschuldete Menschen gerichtet. Er hat versprochen, gib mir jetzt dein letztes Geld und dann wird der finanzielle Segen Gottes auf dich kommen.

Benny Hinn hat später für diese manipulative Praxis öffentlich Buße getan. Er hat eingeräumt, dass man damit natürlich Menschen in den Ruin treiben kann, aber Mike Winger hat dokumentiert, dass die Buße nicht lange angehalten hat. Kurz darauf tat Benny Hinn wieder genau das Gleiche. Obwohl kein einziger Satz dieser damaligen sogenannten Prophetie wahr geworden ist, hat er im September 2023 die exakt gleiche Prophetie wieder verkündet.

Wieder hat er behauptet, Israelis und Araber versöhnen sich spätestens im Jahr 2024. Und es löst eine gewaltige weltweite Erweckung aus mit zahlreichen Wundern und alle, für die du betest, werden sich bekehren. Die Welt wird ihren Reichtum den Gläubigen geben. Du wirst finanzielle Wunder erleben, sofern du mir jetzt dein Geld spendest.

Und wir wissen, es kam wieder völlig anders. Statt Versöhnung folgte nur wenig später am 7. Oktober 2023 dieser grauenvolle Terroranschlag in Israel.
Und seither erleben wir das Gegenteil von Versöhnung. Wir erleben eine beispiellose weltweite Welle des Antisemitismus. Aber trotz dieser katastrophal falschen Vorhersagen und trotz dieser manipulativen Methoden, um den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, war Benny Hinn so viele Jahre lang ein riesengroßer Star im charismatischen Umfeld. Wie kann das sein?

Mich hat es bewegt, weil ich mich jahrelang intensiv mit dem Phänomen des Postevangelikalismus beschäftigt habe und mir wurde deutlich, wenn Menschen immer wieder mit großartigen Ankündigungen euphorisiert werden, die dann nicht eintreffen, schlägt die Euphorie am Ende ins Gegenteil um. Und nach meiner Wahrnehmung ist diese Dynamik eine wichtige Wurzel der heutigen postvangelikalen Bewegung.

Nicht wenige Menschen leiden am sogenannten PCS, am postcharismatischen Syndrom. Sie sind zutiefst enttäuscht und ziehen sich zurück. Und umso mehr müssen wir uns fragen, warum hat es denn keine Konsequenzen, wenn angebliche Propheten derart drastisch daneben liegen? Schließlich ist das Alte Testament in Bezug auf das Thema falsche Prophetie ja vollkommen klar. Immer wieder lesen wir da, falsche Prophetie ist kein Kavaliersdelikt. Im Gegenteil, einen Prophet, der Dinge ankündigt, die nicht eintreten, darf man nicht weiter sprechen lassen. Aber im charismatischen Umfeld hat sich an verschiedenen Stellen etwas entwickelt, das ich in der Überschrift als prophetische Trefferquotenkultur bezeichnet habe. Was meine ich damit?

Es gibt eine Lehre, die besagt, dass neutestamentliche Prophetie anders funktioniert als die Prophetie im Alten Testament. Neuestamentliche Prophetie ist eher ermutigend, erbauend, tröstend. Sie wird zwar durch den Heiligen Geist bewirkt, aber sie passiert dabei unseren menschlichen Filter und sie wird vermischt mit menschlichen Gedanken, Emotionen, Interpretationen und deshalb ist sie unvollkommen und deshalb ist man noch lange kein falscher Prophet, wenn man immer wieder daneben liegt.

Im US-amerikanischen Umfeld hat man Begriffe dafür entwickelt. Man hat gesagt, das ist wie eine Trefferquote im Baseball. Oder ein anderer Vergleich war von Mike Bickle geprägt worden, dem langjährigen Leiter des International House of Prayer, der leider ebenfalls seinen Dienst beenden musste aufgrund von langjährigen sexuellen Übergriffen. Mike Bickle hat den Ausdruck des Hamburger Helpers geprägt. Ja, dieser Begriff Hamburger Helper ist eine Anspielung auf ein amerikanisches Fertigprodukt, mit diesem Produkt kann man Hackfleisch strecken und kann dann mit wenig Fleisch eine größere Mahlzeit erhalten. Und dieser Vergleich will sagen, die echten von Gott kommenden prophetischen Worte, sind das Fleisch, aber es ist völlig okay, das ganze aufzupeppen, zu strecken, dass man sich dafür nicht schämen muss. Mike Bickle hat gesagt, du musst dich nicht schämen, wenn nur 20% deiner Prophetie von Gott stammen und 80% deiner Prophezeiung menschlich ist. Das war das Prinzip des Hamburger Helpers für ihn.

Der Sohn eines bekannten US-amerikanischen Propheten mit Namen Bob Hartley hat berichtet, er hat mit seinem Vater gesprochen und der habe gesagt, ja, klar habe ich auch den Hamburger Helper. Alle Propheten benutzen dieses Prinzip. Er selbst habe diesen Begriff übernommen von seinem Mentor Bob Jones, auch ein bekannter Prophet. Da wurde deutlich, Prophetien menschlich aufzuplustern sei offenkundig gar keine Ausnahme, das sei gängige Praxis.

Ich will an dieser Stelle nicht in diese theologische Diskussion einsteigen zum Thema neutestamentliche Prophetie, aber ich will darauf hinweisen, was die Konsequenz sein kann, wenn wir uns auf diese Trefferquoten-Theologie einlassen. Die Konsequenz kann sein, dass falsche Prophetie und falsche Propheten nicht mit ihren Fehlern konfrontiert werden. Sie können einfach ungehindert immer weitermachen. Und spätestens hier befinden wir uns nicht mehr auf dem Boden des neuen Testaments, denn Paulus forderte uns unmissverständlich auf in 1. Thessalonicher 5, 20 und 21: „Verachtet prophetische Aussagen nicht, prüft aber alles, alles und behaltet das Gute.“ (NeÜ) Das heißt, Prüfung ist Pflicht, alles muss geprüft werden.

Das Argument, wenn eine bestimmte Quote zutrifft, dann passt schon alles. Sorry, ich finde es nicht im neuen Testament. Und wie wichtig ist das Prüfen? Wie wichtig das Prüfen ist, finden wir ganz besonders in den Sendschreiben in der Offenbarung. Z.B. im Sendschreiben an die Epheser Offenbarung 2, Vers 2, da heißt es: „Du hast die, die sich als Apostel ausgeben, geprüft und sie als Lügner entlarvt.“ (NeÜ) Das war ein Lob.

Es war ein Lob an die Epheser. Gut gemacht. Gut, dass ihr diese Apostel,
die sogenannten Apostel geprüft und entlarvt habt. Und umgekehrt sagt Jesus zur Gemeinde in Tyatira: „Doch den einen Vorwurf muss ich dir machen. Du unternimmst nichts gegen diese Isebel, die sich als Prophetin ausgibt und dabei verführt sie mit ihrer Lehre meine Leute zu sexueller Zügellosigkeit…“ (Offenbarung 2,20 NeÜ) Und auch da wird deutlich, Prüfung ist Pflicht, gerade auch die Prüfung von Propheten. Ihr müsst sie unbedingt machen. Und wenn ein Mensch, der sich selbst als Prophet bezeichnet, immer wieder Falsches prophezeit, wenn er sich keiner Prüfung stellt, wenn es auch keine Kultur der Prüfung gibt, in der offen und ehrlich angesprochen wird, wenn Vorhersagen nicht eingetroffen sind, dann öffnen wir Tür und Tor für eine manipulative, eine missbräuchliche Praxis, die am Ende gewaltigen Schaden anrichtet.

Lasst es mich so deutlich sagen: Prophetie ist kein Spiel, gleich gar kein Baseballspiel. Wir dürfen Prophetie auch nicht anrühren wie ein Kochrezept und einen Hamburger. Wir brauchen Ehrfurcht, wenn im Namen Gottes geredet wird. Wir brauchen ein Bewusstsein, dass es keine Kleinigkeit ist, im Namen Gottes Einfluss auf Menschen zu nehmen. Und deshalb, wenn Dinge im Namen Gottes gesagt werden, dann brauchen wir Demut und eine Kultur der ehrlichen Prüfung. Treffen die Vorhersagen ein oder nicht? Bringt eine prophetische Aussage gute Frucht oder nicht? Ist der Prophet wirklich ein Diener der Menschen oder ist er ein Selbstdarsteller? Und vor allem: Stimmt das Gesagte mit dem geschriebenen Wort Gottes überein oder nicht? Und wenn nein, dann weg damit.

Denn so viel ist klar. Neue Lehren, die über die Schrift hinausgehen, sind ein absolutes No. Die Bibel ist da so klar. Drittletzter Vers der Bibel, Offenbarung 22,18 „Wenn jemand etwas zu dem hinzufügt, was hier geschrieben steht, dem wird Gott die Plagen zufügen, die in diesem Buch beschrieben sind.“

Im Namen Gottes etwas zu verkündigen, das über die Schrift hinausgeht. Sorry, das geht überhaupt nicht. Lasst uns hier eine gesunde Ehrfurcht entwickeln und eine biblische Kultur der ehrlichen Prüfung. Sonst sind Fehlentwicklungen vorprogrammiert.

Und damit sind wir beim Themenfeld Nummer 4 und das habe ich mit der Aussage überschrieben Eine Kultur der theologischen Vielfalt versus eine Kultur der Warnung vor falscher Lehre„.


Dieser Blog-Beitrag von Markus Till erschien zuerst auf offenbar bei YouTube als Videobeitrag. Sieh hier den Original-Videobeitrag „Fake & Vertuschung: Warum der Bethel Skandal uns alle betrifft“. 

Über Dr. Markus Till

Evangelisch landeskirchlicher Autor, Blogger und Lobpreismusiker mit pietistischen Wurzeln und charismatischer Prägung. Sie finden Blogbeiträge von Markus Till auf Aufatmen in Gottes Gegenwart und Videobeiträge auf offen.bar bei YouTube und auf YouTube unter Bibel live.


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8 Kommentare zu „Eine Kultur der prophetischen „Trefferquoten“ vs. eine Kultur der ehrlichen Prüfung“

  1. Manfred Reichelt

    Die meisten „Profetien“, die ich vernommen habe, waren nichts anderes als reines Wunschdenken.
    Mich persönlich beschäftigte, dass in den frühen 80er Jahren viele Profezeiungen aus unterschiedlichen Quellen kursierten, die Deutschland eine Schlüsselstellung in einer kommenden Erweckung oder gar Reformation zuschrieben. Ich fragte mich, wie das geschehen sollte? Unser Land, und besonders der Osten, ist vom wissenschaftlichen Denken geprägt. Da ist dergleichen doch nicht möglich. Da müsste erst dieses Denken überwunden werden! Ob also die Vorstellung, dass durch Luther einst eine Reformation ausging, unterbewusst die Profezeiungen bestimmte? Ich fragte mich aber auch, „bin ich gemeint“? Denn aus meinem persönlichen Umfeld hieß es, dass jemand aus unserer Gemeinde ins Feuer geworfen würde, aber darin nicht umkäme und dieser „ganz wichtig für die Gemeinde“ werden würde.
    Als jemand fragte, was ich tue, bekam er zur Auskunft: „Ja, wissen Sie denn nicht, dass der ein Buch schreibt? Das ist das Revolutionärste, das es gibt!“ Damals schrieb ich an einem Buch über Heiligung.
    Heute ist durch mich argumentativ der Szientismus (= Anichrist) völlig überwunden und der Weg frei für einen vernünftigen Glauben.
    Aber eine Massenbewegung wird es nicht werden. Da sind in den Kirchen selbst noch viel zu viele Hindernisse vorhanden.
    h ttps://independent.academia.edu/ManfredReichelt (Das Leerzeichen zwischen h und ttps, muss man natürlich entfernen, um den link zu öffnen)

    1. Rolf

      Tatsächlich erinnere ich mich auch an diesen Prophetien-Hype, als immer Deutschland prophetisch eine Schlüsselrolle in einer angeblich kommenden europäischen Erweckungsbewegung zugeschrieben wurde.

      Dein Link führt leider zu glatter Irrlehre – Reinkarnation etc pp. – Indem ich es drin lasse, kann jeder selbst sehen, dass du komplett extrem abseits der Lehre der Bibel unterwegs bist.
      Das tut mir wirklich leid, es gibt keine Reinkarnation, sondern der Mensch wird sterben und danach kommt ein Gerichtsverfahren. Kein zweites Leben noch einmal auf der Erde als zweiter Durchlauf, — lehren das nicht die Buddhisten – und dann beim zweiten Mal ein Leben eventuell als Kuh?

      1. Manfred Reichelt

        Nein, es ist Irrlehre die Reinkarnation zu leugnen. Weil man das jahrtausendelang getan hat, sieht es heute so miserabel in der Christenheit aus. Reinkarnation ist eine in JEDER Hinsicht bewiesene Tatsache. Mich wundert immer, wie kleine, enge Geister sich über tiefe, umfassende Geister stellen und alles besser wissen wollen. Das ist geistlicher Hochmut!

        1. Manfred Reichelt

          Zusatz: Wenn es seriös in der Christenheit zugehen soll, kannst du ja gern im Einzelnen alle meine Argumente widerlegen. Solange das niemandem gelingt, ist meine Sichtweise allein gültig.
          Hier der Text, der den miserablen Umgang der Kirchegeschichte mit diesem Thema aufzeigt:

          h ttps://www.academia.edu/37936734/Genetik_Reinkarnation_Kirche

          1. Stephan

            Da gehe ich mal gar nicht ins Detail zum Widerlegen. Die Bibel beschreibt den Lauf des Menschen eindeutig, und auch Jesus sagt was dazu (z.B. das Gleichnis vom reichen und armen Lazarus).
            Nun wollen Sie eine neue Lehre etablieren und tun genau das, was im Artikel als „No“ dargestellt wird. Da ist die Sicht eines Herrn Reicht nicht „allein gültig“ – das ist einfach nur anmaßend und irrlichternd irrlehrend. Sie sollten sich jetzt noch zu Lebzeiten korrigieren (lassen) – denn einen zweiten oder dritten Durchlauf wird es auch für Sie nicht geben.

            1. Manfred Reichelt

              Sie wollen nicht widerlegen, weil Sie es nicht KÖNNEN. Daher kommen Sie mit „Eindeutigkeiten“, die überhaupt nicht gegeben sind. Typisches Geschwurbel, das dem Christentum bisher massiv geschadet hat und weiter schaden wird! Lassen SIE sich korrigieren1 Denn SIE sind UNWISSEND!

              1. Stephan

                Herr Reichelt, Ihre Beiträge und Bibelverfälschungen sind mir schon noch aus der Vorgänger-Version der Biblipedia bekannt. Da es für Sie nicht relevant ist, was Jesus selbst zu den Dingen sagt, sondern Sie weiterhin Ihre Sonderlehren für relevanter halten und dabei unbelehrbar sind, verschwende ich nicht meine Zeit.
                Mt 7,6 – übrigens ein weiteres Jesuswort – gilt gerade hier im Umgang mit Ihnen.

        2. Matthias Richard

          Zitat M. Reichelt (von oben) „Mich wundert immer, wie kleine, enge Geister sich über tiefe, umfassende Geister stellen und alles besser wissen wollen. Das ist geistlicher Hochmut!“

          Sehr überzeugend, in welch bescheidener und angenehm zurückhaltender Haltung – frei von jeglicher Wertung, Herr Reichelt seine Thesen vertritt. Wahrlich demütig! *Ironie off* Ob er sich damit einen Gefallen tut…?

          Ich habe mein Problem mit Menschen, die andere Menschen mehr oder weniger öffentlich verurteilen. Ich meide solche Menschen lieber, denn die Diskussion ist dann nicht mehr sachlich, sondern geht „ad personam“ – bringt inhaltlich null weiter.

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