Markus Till –
Kann man die Wahrheit des Christentums beweisen? (Folge 2) –
Prolog –
Kann man die Wahrheit des christlichen Glaubens beweisen? Ich behaupte ja, das ist möglich. Ich habe auf diesem Kanal ein kleines Experiment gestartet: Ich will dir gerne in vier Folgen verschiedene Beweisführungen für die Wahrheit des christlichen Glaubens vorstellen. Dabei stütze ich mich nicht nur auf eigene Überlegungen, sondern ich will auf Beweisführungen zurückgreifen, die wir schon in der Bibel selbst finden und die dort bereits als Beweise für die Wahrheit der biblischen Botschaft vorgebracht werden.
Du bist sehr herzlich eingeladen, dir diese Beweisführung einfach mal anzuhören. Du darfst sehr gerne skeptisch und kritisch sein, aber meine Herausforderung an dich lautet: Hör dir diese Beweisführungen doch einfach mal an. Danach lade ich dich ein, das Urteil zu fällen, ob die Beweisführung überzeugend war oder ob du die Beweise für untauglich hältst. Das darfst du entscheiden. Ich will dann in einer weiteren Folge von euren Kommentaren und Feedbacks berichten und dabei gerade auch kritische Kommentare aufgreifen.
In Folge 1 haben wir über die Beweisführung von Paulus in Römer 1 gesprochen. Da sagt Paulus kurz zusammengefasst: Die Schöpfung beweist, dass es einen Schöpfer geben muss, der unsere Verehrung verdient. Ich habe versucht zu zeigen, dass diese Beweisführung heute immer noch funktioniert und dass es sogar aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen gibt, die diese Beweisführung zusätzlich unterstützen. Herzlichen Dank schon jetzt für alle eure zahlreichen Kommentare zu dieser Folge.
In Folge 2 soll es jetzt um eine ganz andere Art von Beweisführung gehen, die aber im Neuen Testament tatsächlich sehr weit verbreitet ist: Es geht um die Christusvorhersagen im Alten Testament. Ich behaupte, diese Christusvorhersagen sind auch heute noch ein starker Beleg für die Wahrheit des Christentums. Ich bin schon jetzt gespannt, was du darüber denkst.
Damit herzlich willkommen bei der Bibel-Serie zu der Frage: Kann man die Wahrheit des Christentums beweisen? Folge 2 von 4: Die Christusvorhersagen.
Bevor wir in die Christusvorhersagen einsteigen, will ich zuerst noch mal kurz darauf hinweisen, was ich eigentlich meine, wenn ich in dieser Serie von Beweisen spreche. Es geht hier natürlich nicht um einen mathematischen oder einen naturwissenschaftlichen Beweis. Nein, es geht um eine Beweisführung, die so ähnlich auch von Historikern oder Kriminalisten angewendet wird. Was das genau bedeutet, das habe ich in Folge 1 dieser kleinen Serie schon ziemlich ausführlich erklärt. Falls du diese Folge noch nicht gesehen hast, dann empfehle ich dir sehr, dir diese Folge noch anzuschauen.
Die neutestamentliche Beweisführung durch Christusvorhersagen im Alten Testament
Lass uns nun einsteigen in die Beweisführung rund um die Christusvorhersagen im Alten Testament. Ich habe ja betont, ich will hier Beweisführungen darlegen, die wir schon in der Bibel selbst finden. Diese Art der Beweisführung rund um die Christusvorhersagen finden wir tatsächlich sehr häufig im Neuen Testament.
Prophetien in den Evangelien
Im Matthäusevangelium geht es schon im ersten Kapitel los. Da lesen wir in Vers 22:
„Das alles ist geschehen, damit in Erfüllung geht, was der Herr durch den Propheten angekündigt hat.“ (NeÜ)
Matthäus sagt hier also: Hier ist etwas passiert, was in den prophetischen Schriften des Alten Testaments bereits angekündigt wurde. Diese Formulierung finden wir so ähnlich an insgesamt elf Stellen allein im Matthäusevangelium.
Dazu spricht auch Jesus selber im Matthäusevangelium. In Kapitel 26 sagt Jesus, es müsse sich alles erfüllen, was in den Prophetenschriften über ihn vorausgesagt ist. Jesus betont also selber: Hier geschehen Dinge, die schon längst vorher von den Propheten vorhergesagt wurden. Das ist Jesus wichtig.
Das ist eine Aussage von Jesus, die wir nicht nur bei Matthäus finden, sondern auch im Lukasevangelium. Dazu gibt es in Lukas 24 eine ganz interessante Geschichte: Da begegnet der auferstandene Jesus zwei Jüngern. Diese beiden Jünger befinden sich gerade auf dem Fußweg nach Emmaus und waren noch total geknickt wegen der Kreuzigung – also wirklich so richtig down, so richtig tieftraurig. Sie merken gar nicht, dass es der auferstandene Jesus ist, der da gerade neben ihnen herläuft. Dann spricht Jesus zu ihnen, und was er sagt, das lesen wir in den Versen 25 bis 27:
Da sagte Jesus zu ihnen: „Was seid ihr doch schwer von Begriff! Warum fällt es euch nur so schwer, an alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben? Musste nicht der Messias das alles erleiden, um dann in seine Herrlichkeit einzutreten?“ Dann erklärte er ihnen in der ganzen Schrift alles, was sich auf ihn bezog; er fing bei Mose an und ging durch sämtliche Propheten.
Jesus war also ganz offenkundig überzeugt: Wer die Schriften des Alten Testaments liest, der stößt überall auf Aussagen über ihn selbst. Jesus nutzte diese Vorhersagen, um den beiden Jüngern klarzumachen: Leute, was da passiert ist – mein Leben, meine Geburt, meine Wunder, mein Tod am Kreuz –, das war kein Zufall. Das war erst recht kein Unfall. Nein, das alles musste so kommen, denn genau das haben die Propheten im Alten Testament vorhergesagt.
Die Strategie der frühen Gemeinde
Wenn wir dann weiterlesen in der Apostelgeschichte, dann merken wir, dass diese Art von Beweisführung dort genauso verwendet wird. In Apostelgeschichte 18,28 lesen wir zum Beispiel etwas über den Inhalt der Predigten des frühen christlichen Verkündigers Apollos. Apollos hatte in seinen Predigten ganz offenkundig eine sehr spezielle Strategie: Er wollte seinen Zuhörern beweisen, dass der christliche Glaube wahr ist. Wörtlich steht da:
„In öffentlichen Streitgesprächen widerlegte er die Juden und bewies ihnen anhand der Schrift, dass Jesus der Messias ist.“
Das hat nicht nur Apollos gemacht; Paulus hat es offenbar genauso getan. Wenn er in eine neue Stadt kam, ging er zuerst in die örtliche Synagoge, um dort mit den Juden zu sprechen. In Apostelgeschichte 17,2-3 lesen wir, was Paulus dann gepredigt hat. Da steht:
Wie gewohnt ging Paulus als Erstes in ihre Synagoge. An drei aufeinanderfolgenden Sabbaten redete er mit den Versammelten. Auf Grundlage der Heiligen Schriften öffnete er ihnen das Verständnis für den Messias. Nach Gottes Plan würde der Messias nämlich leiden müssen und dann wieder von den Toten auferstehen. „Und dieser Jesus, von dem ich zu euch spreche, ist der Messias“, sagte Paulus.
Das war also die Strategie von Paulus. Er hat die Heiligen Schriften der Juden, die wir heute als das Alte Testament bezeichnen, genutzt, um den Juden zu zeigen: Achtung, hier sind ganz viele Ankündigungen enthalten über einen kommenden Messias.
Was bedeutet eigentlich „Messias“? Messias bedeutet „Gesalbter“. Damit ist gemeint, dass es sich um einen von Gott berufenen König handelt. Vielleicht kennst du das aus dem Alten Testament, zum Beispiel von König David: David wurde vom Propheten Samuel zum König berufen, und als Zeichen für diese königliche Berufung wurde er mit Öl gesalbt. Die Botschaft von Paulus war nun: Dieser Jesus von Nazareth ist genau der von Gott selbst berufene und gesalbte König, den die Propheten vorher angekündigt haben.
Übrigens haben die frühen Christen Jesus genau deshalb auch als „Christus“ bezeichnet. „Christos“ ist die griechische Übersetzung des hebräischen Wortes „Maschiach“, also Messias. Im Lateinischen wurde das Wort dann latinisiert, und daraus ist das Wort Christus entstanden, das wir alle kennen. Messias bedeutet also das Gleiche wie Christus. Christus ist somit nicht etwa der Nachname von Jesus, nein, das Wort Christus ist ein Herrschaftstitel. Wer von Jesus Christus spricht, der sagt: Jesus ist der von den Propheten angekündigte und von Gott berufene König und Herrscher der Welt.
Das war die Botschaft von Paulus. Ganz offenkundig war seine Botschaft sehr überzeugend, denn wir lesen in der Apostelgeschichte: Überall, wo Paulus hinkam, ließen sich Menschen überzeugen. Sie haben sich taufen lassen, und Gemeinden wurden gegründet. Diese Art der Beweisführung auf der Grundlage von Christusvorhersagen im Alten Testament hat enorm dazu beigetragen, dass das Christentum sich so früh so unglaublich schnell ausgebreitet hat.
Wir haben also Grund genug, uns jetzt wirklich mal anzuschauen, worüber genau Jesus, Apollos und Paulus hier so ausführlich gesprochen haben. Welche Vorhersagen finden sich denn tatsächlich in den Schriften des Alten Testaments? Jesus hat ja gesagt, dass quer durch alle Schriften Aussagen und Vorhersagen über ihn zu finden sind. Was finden wir denn da tatsächlich an Aussagen, mit denen sich beweisen lässt, dass Jesus wirklich der von Gott gesandte Retter und Erlöser ist?
Ich will jetzt gern mit euch auf zehn Vorhersagen im Alten Testament schauen – zehn Vorhersagen, die sich nach Aussage des Neuen Testaments tatsächlich in der Person Jesus von Nazareth erfüllt haben. Fangen wir an mit der ersten Vorhersage.
Seine Abstammung von Juda, Isai und David
Schon diese erste Vorhersage ist eigentlich ein ganzes Bündel von Vorhersagen, denn zur Abstammung des Messias sagt das Alte Testament ungeheuer viel.
1. Der Stamm Juda
In 1. Mose 49,10 lesen wir zum Beispiel, wie Mose seine zwölf Söhne gesegnet hat. Diese zwölf Söhne wurden ja zu den zwölf Stammvätern der Stämme Israels. Jeder dieser zwölf Söhne hat von Mose einen besonderen Segen bekommen, den wir in diesem Kapitel nachlesen können. Als Mose dann zum Segen für seinen Sohn Juda kommt, da lesen wir einen besonders erstaunlichen Satz. Da steht:
„Nie weicht das Zepter von Juda, der Herrscherstab von seinem Schoß, bis der kommt, dem er gehört. Und ihm werden die Völker gehorchen.“
Diese Vorhersage besagt also: Aus dem Stamm Juda werden Herrscher und Könige kommen und schließlich auch der eine König, dem eigentlich schon immer alle Macht gehört und der eines Tages über alle Völker herrschen wird. Das ist eine ganz typische messianische Verheißung im Alten Testament.
2. Die Linie von Isai
Aber das Alte Testament sagt noch mehr zur Abstammung des Messias. In Jesaja 11, Vers 1 schreibt der Prophet:
„Aus Isais Stumpf wächst ein Spross heraus, aus seinen Wurzeln schießt ein Trieb, der Früchte bringen wird. Auf ihm wird ruhen der Geist Jahwes, der Geist der Weisheit und des Verstands, der Geist des Rates und der Kraft, der Erkenntnis und der Ehrfurcht vor Jahwe.“
Wer war Isai? Isai war der Vater des berühmten Königs David. Die Vorhersage besagt also: Eine Person, die von Isai abstammt, wird dieser verheißene Messias sein.
3. Der Nachkomme Davids
Auch in Bezug auf David gibt es so eine Vorhersage. Die können wir zum Beispiel in Jeremia 23, Vers 5 nachlesen. Da steht:
„Seht, es kommt der Tag“, spricht Jahwe, „da werde ich einen Nachkommen Davids zum König machen, der weise und gerecht regieren wird und der im Land für Recht und Gerechtigkeit sorgt. Dann wird Juda gerettet und Israel in Sicherheit leben.“
Auch das ist eine typische messianische Vorhersage, welche besagt, dass die Abstammung von Juda, von Isai und von König David für den kommenden Messias festgelegt ist. Diese Abstammung wird im Alten Testament für den Messias vorhergesagt.
Die Bestätigung im Neuen Testament
Genau diese Abstammung wird dann sowohl von Matthäus als auch von Lukas im Neuen Testament ausdrücklich bestätigt. Die beiden haben ja Ahnentafeln von Jesus in ihre Evangelien eingebaut. Du kannst sie in Matthäus 1 und in Lukas 3 nachlesen.
Die beiden Ahnentafeln haben leichte Unterschiede, weil sie zum Teil eine unterschiedliche Linie verfolgen, aber absolut einig sind sich beide: Jesus war tatsächlich ein Nachkomme von Juda, Isai und David.
Seine Geburt von einer Jungfrau
Die zweite Vorhersage heißt: Seine Geburt von einer Jungfrau. In Jesaja 7, Vers 14 lesen wir eine ganz besondere Vorhersage dazu. Da steht:
„Deshalb wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben. Seht, die unberührte junge Frau wird schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den sie Immanuel, Gott-mit-uns, nennt.“
Sehr spannend ist hier das hebräische Wort, das in der Neuen Evangelistischen Übersetzung mit „unberührte junge Frau“ übersetzt wird. Im Hebräischen steht dort das Wort „Almah“, und das wird in vielen Übersetzungen auch mit „Jungfrau“ übersetzt. Das gilt nicht nur für moderne Übersetzungen, sondern auch schon für die erste vollständige griechische Übersetzung des Alten Testaments, die sogenannte Septuaginta. Diese hat für die Übersetzung dieses Wortes „Jungfrau“ benutzt. Diese Übersetzung war schon etwa 100 Jahre vor der Geburt Jesu fertig.
Deshalb – und vielleicht auch aus anderen Gründen – war sich Matthäus sicher, dass hier bei Jesaja tatsächlich nicht nur eine junge Frau, sondern tatsächlich eine Jungfrau gemeint ist. Matthäus zitiert dann diese Stelle und berichtet, genau wie Lukas, über dieses biologische Wunder der Jungfrauengeburt samt allen Verwicklungen und Turbulenzen, die dieses Wunder damals ausgelöst hat. Es war klar, dass es da Turbulenzen gibt in einer Gesellschaft, in der es eben strikt verboten war, mit einer jungen Frau noch vor der Hochzeit zu schlafen. Das heißt, diese Schwangerschaft war damals ein Skandal, weil man auch damals mit einem solchen biologischen Wunder nicht rechnete.
Sein Geburtsort Bethlehem
Die dritte Vorhersage bezieht sich auf seinen Geburtsort Bethlehem. Die Vorhersage dazu finden wir im Buch des Propheten Micha in Kapitel 5, der erste Vers. Da steht:
„Doch du, Bethlehem in Ephrata, zu klein, um unter den Fürsten Judas zu sein. Aus dir soll der hervorgehen, der mein Herrscher über Israel wird! Sein Ursprung liegt in der Vorzeit, sein Anfang in der Ewigkeit.“
Diese Bibelstelle ist in vielerlei Hinsicht besonders interessant.
Ein konkreter Ort
Da wird ja zum einen deutlich, dass der Prophet wirklich einen ganz konkreten geografischen Ort im Sinn hat. Es gab damals zwei Siedlungen mit dem Namen Bethlehem: eine in Galiläa und eine in Judäa. Dem Propheten war es wichtig klarzustellen, welcher Ort hier genau gemeint ist, nämlich Bethlehem in Ephrata. Das war das in Judäa gelegene Bethlehem, und es liegt so in etwa 10 Kilometer südlich von Jerusalem.
Eine unbedeutende Stadt mit göttlicher Bestimmung
Aber es gibt noch etwas, was hier sehr interessant ist: Zum Zweiten sagt der Prophet hier, dass dies eigentlich keine bedeutende Stadt ist. Dieses Bethlehem gehört nicht zu den Fürsten, also nicht zu den herausragenden Städten, und trotzdem soll in dieser eigentlich unbedeutenden Stadt der Messias geboren werden.
Dass hier tatsächlich vom Messias die Rede ist, wird ganz besonders deutlich klargestellt, denn Micha sagt: Dieser Herrscher ist von Ewigkeit her lebendig. Das ist also ein göttlicher König. Wir kennen dann alle die Geschichten in den Evangelien, die davon berichten, wie sich diese Vorhersage erfüllt hat. Weil Josef und Maria wegen einer Volkszählung nach Bethlehem reisen mussten – da ja auch ihre Vorfahren herstammten –, brachte Maria dort Jesus zur Welt.
Er wird „Spross“ genannt
Die vierte Vorhersage heißt: Er wird Spross genannt. Es gibt mehrere Stellen im Alten Testament, in denen der Messias als Spross bezeichnet wird. Das können wir zum Beispiel nachlesen in Sacharja 6, Vers 12. Da steht:
„So spricht Jahwe, der allmächtige Gott: Es wird ein Mann kommen, der Spross heißt, denn wo er steht, wird es sprossen.“
In Sacharja 3, Vers 8 lesen wir:
„Hör zu, Jeschua, du Hoher Priester, du und deine Mitpriester, die vor dir sitzen: Ihr seid ein lebendes Vorzeichen dafür, dass ich meinen Diener, den Spross, kommen lassen werde.“
Interessant an dieser Stelle ist übrigens, dass hier diese Messiasbezeichnung „Spross“ in eine direkte Verbindung mit dem Namen Jeschua – also der hebräischen Form des Namens Jesus – gebracht wird. Der Prophet sagt, das ist ein lebendes Vorzeichen für diesen Diener, für den Spross, der da kommen wird.
Auch der Prophet Jesaja spricht von einem Spross. Das können wir zum Beispiel in Jesaja 4, Vers 2 nachlesen:
„An dem Tag wird der Spross Jahwes zur Zierde und zur Ehre sein;“
So geht das dann noch weiter, aber spannend ist dazu natürlich diese Stelle in Jesaja 11, Vers 1, die wir vorher schon gelesen haben: „Aus Isais Stumpf wächst ein Spross heraus.“
Die hebräische Wortbedeutung hinter „Nazareth“
Warum ist dieser Begriff „Spross“ so interessant? Der Punkt ist, dass im Hebräischen zwei verschiedene Worte für Spross gebraucht werden: „Zemach“ und „Nezer“.
„Nezer“ wiederum ist enthalten im Begriff Nazarener oder Nazaräer und im Namen des Ortes, in dem Jesus aufgewachsen ist: Nazareth. Diesen Ortsnamen könnte man also auch mit „Sprossdorf“ übersetzen. Nach diesem Namen wurde Jesus sehr häufig benannt: Jesus der Nazaräer. Das heißt, Jesus ist der Mann aus Nazareth.
Diese Bezeichnung für Jesus finden wir immerhin 18 mal im Neuen Testament. Jedes Mal, wenn Jesus als der Nazarener bezeichnet wurde, klang für die Menschen der damaligen Zeit diese vorausgesagte Messiasbezeichnung „Nezer“ – also Spross – mit an.
Das Auftreten eines Wegbereiters
Vorhersage 5: Das Auftreten eines Wegbereiters. Bevor Jesus öffentlich wirksam wurde, trat zunächst Johannes der Täufer auf. Es war sein Anspruch, dem Messias den Weg zu bereiten. Wir finden im Alten Testament tatsächlich schon Ankündigungen für solch einen Wegbereiter, zum Beispiel in Maleachi 3 oder in Jesaja 40, Vers 3-5. Lesen wir mal diese Stelle, da heißt es:
„Hört! In der Wüste ruft eine Stimme: „Bahnt Jahwe einen Weg, baut eine Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll aufgefüllt, jeder Berg und Hügel erniedrigt werden! Denn offenbaren wird sich die Herrlichkeit Jahwes, und alle Menschen werden es sehen.“
Sowohl bei Matthäus, Markus als auch im Johannesevangelium wird diese Ankündigung eines Wegbereiters zitiert und direkt auf Johannes den Täufer bezogen. Tatsächlich hat Johannes seine Wirkungsstätte in eine Wüste verlegt. Er hat seinen eigenen Dienst gemäß den Berichten des Neuen Testaments ausdrücklich als einen Wegbereiter verstanden, dessen Aufgabe es ist, das Kommen des Messias vorzubereiten. Johannes wollte also Bahn machen für Jesus.
Johannes der Täufer ist übrigens nicht nur eine biblische Figur. Auch der Geschichtsschreiber Flavius Josephus berichtet von ihm. Wir können uns also zumindest ziemlich sicher sein, dass es sich bei Johannes dem Täufer nicht nur um einen Mythos handelt.
Er vollbringt Wunder
Die sechste Vorhersage heißt: Er vollbringt Wunder. Als Jesus an die Öffentlichkeit getreten ist, wurde sehr schnell eines deutlich: Er ist nicht nur ein beeindruckender Redner, sondern von Anfang an war sein Dienst gekennzeichnet durch erstaunliche Wunder und Heilungen. Auch das ist etwas, was man im Alten Testament bereits findet und was dort angekündigt wird.
In Jesaja 35, Vers 4 bis 6 lesen wir zum Beispiel Folgendes:
„Seht, dort kommt euer Gott mit Rache und Vergeltung! Er selbst wird euch befreien! Dann lässt er Blinde wieder sehen und schenkt den Tauben das Gehör. Der Lahme springt dann wie ein Hirsch, der Stumme jubelt froh.“
Der Prophet sagt also: Wenn der Messias kommt, dann wird es daran erkennbar sein, dass Blinde sehen, Taube hören, Lahme gehen und Stumme wieder sprechen können. Auch das ist eine typische Stelle, die auch damals schon von den Juden als eine Ankündigung des Messias verstanden wurde.
Das merkt man dann auch im Neuen Testament, zum Beispiel in Lukas Kapitel 7. Da wird berichtet, dass Johannes der Täufer im Lauf der Zeit unsicher wurde. Johannes hat sich gefragt: Ist Jesus jetzt wirklich der Messias? Bin ich richtig gelegen? Er hat seine Jünger zu Jesus geschickt, damit sie ihn fragen: „Bist du wirklich der angekündigte Messias oder sollen wir doch noch auf einen anderen warten?“ Die Antwort von Jesus lautete:
„Geht zu Johannes und berichtet ihm, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote werden auferweckt, Armen wird gute Botschaft verkündigt.“ Lukas 7,22
Jesus sagt hier also: Ich tue genau das, was der Prophet Jesaja über den Messias vorausgesagt hat. Du kannst dir sicher sein, dass ich tatsächlich der Messias bin.
Sein Einzug in Jerusalem auf einem Esel
Vorhersage 7 sagt: Sein Einzug in Jerusalem auf einem Esel. Das ist eine besonders erstaunliche Ankündigung über den Messias. Wir finden sie in Sacharja 9, Vers 9, wo es heißt:
„Freue dich, du Zionsstadt! Jubelt laut, ihr Leute von Jerusalem! Seht, euer König kommt zu euch! Er ist gerecht vor Gott, und er bringt die Rettung. Er ist demütig und reitet auf einem Fohlen, dem männlichen Jungtier einer Eselin.“
Jeder, der die Evangelien kennt, weiß, dass es dort genauso beschrieben wird. Jesus hat sich auf einen Esel gesetzt und ist unter lautem Jubel in Jerusalem eingezogen. Das Problem war nur: Die Menschen hatten gehofft, dass Jesus sie von der Unterdrückung durch die Römer befreien würde. Doch tatsächlich hat Jesus etwas anderes gemacht, er ist anders abgebogen. Er ist zum Tempel gegangen und hat dort nicht die Römer, sondern die jüdischen Händler vertrieben. Das war vermutlich einer der Gründe, warum auch die nächste Vorhersage in Erfüllung ging.
Er leidet, wird „durchbohrt“ und stirbt
Vorhersage 8 lautet: Er leidet, wird durchbohrt und stirbt. Das Leiden und Sterben des Messias wird im Alten Testament mehrfach angekündigt. Es gibt dort eigentlich sogar zwei ganze Kapitel, die eine Reihe von Details zum Leiden und Sterben des Messias berichten.
Die Details der Kreuzigung in Psalm 22
Schauen wir zuerst einmal in Psalm 22. In diesem Psalm spricht David zunächst über sein eigenes Leid, und doch merkt man schnell, dass das, was er da schreibt, weit über sein eigenes Leid hinausgeht. Das sieht man schon im zweiten Vers dieses Psalms, wo steht:
„Mein Gott, mein Gott! Warum hast du mich verlassen?“
Das ist ein Satz, den Jesus gemäß dem Matthäusevangelium später am Kreuz gebetet hat.
Weiter heißt es in Psalm 22 in den Versen 7 und 8:
„Ich bin ein Wurm und kein Mann, ein Spott der Leute und verachtet vom Volk. Die mich sehen, spotten über mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf.“
Endgültig merkt man dann ab Vers 14, dass dieser Psalm tatsächlich weit mehr beschreibt als nur das Leiden Davids. Da heißt es:
„Sie reißen die Mäuler gegen mich auf; raubgierige Löwen brüllen mich an. Ich bin ausgeschüttet wie Wasser und ausgerenkt sind meine Glieder. Mein Herz zerschmilzt wie Wachs, als ob es in meinen Gedärmen zerfließt. Meine Kraft ist vertrocknet, dürr wie ein Scherben. Meine Zunge klebt am Gaumen fest; und in den Staub des Todes legst du mich. Denn mich umlauert die Meute der Hunde. Übles Gesindel hat mich umringt und hat mir Hände und Füße durchbohrt. All meine Knochen könnte ich zählen. Sie stehen dabei und gaffen mich an. Meine Kleider teilen sie unter sich auf, und mein Gewand verfällt ihrem Los.“
Bevor ich auf diesen Text noch ein bisschen genauer eingehe, will ich eines vorausschicken: Die Tötungsmethode der Kreuzigung war unter den Juden noch gar nicht bekannt, als das Alte Testament geschrieben wurde. Trotzdem werden hier Begebenheiten beschrieben, die exakt zu einer Kreuzigung passen.
- Hände und Füße werden durchbohrt: Wir kennen inzwischen Skelettfunde von Gekreuzigten, die zeigen, dass tatsächlich Nägel durch die Knochen hindurchgetrieben wurden.
- Ausgerenkte Glieder: Wir sehen Zeugnisse davon, dass die Zugkräfte auf den Körper am Kreuz dazu führen konnten, dass Gelenke ausgerenkt wurden.
- Enormer Durst: Durch den hohen Blut- und Flüssigkeitsverlust hatten die Gekreuzigten einen enormen Durst. All das wird hier beschrieben.
Man könnte meinen, es ist fast wie eine direkte Beschreibung der Kreuzigungsszene. Da ist zum Beispiel von einer Meute von Hunden die Rede. Als Hunde haben Juden damals oft Nichtjuden bezeichnet, und es waren ja tatsächlich Römer, die Jesus gekreuzigt haben. In den Evangelien wird berichtet, dass diese Römer tatsächlich die Kleider Jesu unter sich aufgeteilt und sein Gewand verlost haben. Es ist also eine sehr erstaunliche, detaillierte Erfüllung von dem, was hier in Psalm 22 steht.
Der leidende Gottesknecht in Jesaja 53
Es gibt noch ein weiteres Kapitel mit solchen Details. Schauen wir uns als Nächstes dieses ganz besondere Kapitel Jesaja 53 ab Vers 5 an. Da heißt es unter anderem:
„Doch man hat ihn durchbohrt wegen unserer Schuld, ihn wegen unserer Sünden gequält….. Er wurde misshandelt, doch er, er beugte sich und machte seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das zum Schlachten geführt wird, wie ein Schaf, das vor den Scherern verstummt, so ertrug er alles ohne Widerspruch. Bei Gottlosen sollte er liegen im Tod, doch ins Steingrab eines Reichen legte man ihn, weil er kein Unrecht beging und kein unwahres Wort aus seinem Mund kam…. Nach seiner Seelenqual sieht er das Licht und wird für sein Leiden belohnt. Durch seine Erkenntnis wird mein Diener, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit bringen; und ihre Vergehen lädt er auf sich.“
Was für ein Text! Auch hier findet man dieses Durchbohrtwerden, das so treffend für eine Kreuzigung ist. Dazu findet man hier besonders dieses Gequältwerden und Misshandeltwerden, das wir in den Evangelien ja dann auch ausführlich finden – in diesen grauenvollen Beschreibungen der Folterungen, die Jesus vor der Kreuzigung erleiden musste. Die Evangelien bestätigen, was hier steht: dass Jesus sich nicht gewehrt hat. Er hat nicht einmal widersprochen, er hat alles stumm und schweigend über sich ergehen lassen.
Dann kommt da plötzlich ein besonderes Detail: Es wird gesagt, der Körper dieses Gottesknechts, von dem da in Jesaja 53 die Rede ist, wird in das Grab eines Reichen gelegt. Genau das wird im Neuen Testament bestätigt. In Matthäus 27 können wir lesen, dass es einen reichen Mann gab namens Josef von Arimathäa. Der ist zu Pilatus gegangen, hat um den Leichnam von Jesus gebeten und hat ihn dann in seinem eigenen Grab beerdigt – also eine Eins-zu-eins-Bestätigung der Vorhersage aus Jesaja 53, Vers 9.
Dazu kommt in diesem Kapitel Jesaja 53 noch, dass es hier auch eine theologische Deutung dieses Geschehens gibt. Jesaja sagt hier: Es geschieht eine stellvertretende Übernahme von Schuld. Der Gerechte leidet, damit den Vielen Gerechtigkeit geschenkt werden kann. Also da wird schon das angekündigt, was heute weltweit Hunderte von Millionen Menschen glauben und bekennen: dass dieser Kreuzestod des sündlosen Jesus uns Menschen, uns Sündern, Gerechtigkeit bringt, wenn wir darauf vertrauen.
Schließlich sehen wir hier in Vers 11 sogar noch eine sanfte Andeutung der Auferstehung Jesu. Ich muss sagen, ich finde dieses Kapitel einfach atemberaubend.
Aber das ist nicht alles, was wir im Alten Testament über die Kreuzigung finden. Es gibt zudem noch zwei weitere, höchst erstaunliche Vorhersagen im Alten Testament, die mit der Kreuzigung zu tun haben.
Der Ort seines Opfertods
Vorhersage 9 bezieht sich auf den Ort seines Opfertods. Manche Vorhersagen im Alten Testament sind gar nicht als solche gekennzeichnet. Wenn man das Neue Testament nicht kennt, dann würde man das einfach überlesen; dann würde einem da gar nichts Besonderes auffallen. Aber wenn man weiß, was das Neue Testament berichtet, dann werden da plötzlich total erstaunliche Zusammenhänge und Vorhersagen deutlich.
Genau so einen Fall finden wir im ersten Buch Mose 22,2. Da lesen wir zunächst, wie Abraham von Gott einen sehr seltsamen Befehl bekommt. Wörtlich heißt es da:
„Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, den Isaak! Zieh ins Land Morija und opfere ihn als Brandopfer auf dem Berg, den ich dir zeigen werde!“
Dieser Befehl ist tatsächlich extrem seltsam. Gott bringt im Alten Testament mehrfach zum Ausdruck, dass es ihn anekelt, wenn Menschen und vor allem Kinder den Göttern geopfert werden. Gott macht immer wieder sehr scharf deutlich: Leute, das ist absolut verboten, das darf nicht sein. Wenn Gott es so scharf verbietet, warum fordert er dann an dieser Stelle plötzlich selbst, dass Abraham seinen Sohn opfern soll?
Zumal Isaak ja ein besonderes Kind war. Er war das Resultat einer göttlichen Verheißung, sagt die Bibel, und dazu noch das Resultat eines biologischen Wunders. Abrahams Frau hat Isaak nämlich erst zur Welt gebracht, nachdem bei ihr die Wechseljahre schon durch waren. Dieses besondere Kind soll Abraham jetzt wieder umbringen? Wahnsinn, der absolute Wahnsinn.
Das stellvertretende Opfer
Wir wissen ja zum Glück, wie die Geschichte ausging: Gerade in dem Moment, als Abraham Isaak mit dem Messer umbringen will, kommt ein Engel und sagt: „Halt, stopp! Mach das nicht!“ Dann sieht Abraham, dass sich in unmittelbarer Nähe ein Schafbock im Gestrüpp verfangen hat, und Abraham opfert das Schaf anstelle seines Sohnes.
Dann wird Abraham noch ein Versprechen gemacht. Da sagt der Engel zu ihm:
„Und durch deinen Nachkommen werden alle Völker der Erde gesegnet sein.“ 1. Mose 22,18
Genau diese Aussage greift Paulus im Neuen Testament auf. In Galater 3, Vers 16 schreibt er über diese Aussage des Engels Folgendes: Er sagt, es heißt übrigens nicht „den Nachkommen“, so als ob es viele wären, sondern es ist von einem die Rede: „deinem Nachkommen“ – und das ist Christus. Paulus sagt hier also, dass hier nicht von vielen Nachkommen die Rede ist, sondern das steht hier im Singular. Dieser Singular kann sich nur auf eine Person beziehen: auf den Messias, auf Christus.
Ich muss sagen, ich finde diese Schlussfolgerung von Paulus schlüssig, denn ohne diese Messiasperspektive bleibt diese Geschichte absolut rätselhaft und unverständlich. Ohne diese Messiasperspektive müssten wir ja zu Recht fragen: Was ist denn das für ein grauenvoller Gott, der hier beschrieben wird? Ein Gott, der von einem Vater verlangt, seinen Sohn umzubringen? Sowas verlangt man nicht von einem Vater, nicht mal als Test. Das tut man nicht, es wäre ein schrecklicher Gott.
Aber wenn Paulus recht hat, dass diese Geschichte eine Messiasperspektive hat, dann macht sie plötzlich Sinn. Denn dann zeigt diese Geschichte, dass Gott sagt: Achtung, das, was ich von euch nie verlangen möchte, weil es so schrecklich ist – genau das tue ich für euch. Ich opfere meinen eigenen, geliebten Sohn. Er ist das Schaf, das an unserer Stelle stirbt, damit wir nicht sterben müssen. 2000 Jahre später hat Gott tatsächlich seinen eigenen Sohn und damit sich selbst geopfert, damit wir leben dürfen. So beschreibt es das Neue Testament.
Das geografische Geheimnis: Wo liegt das Land Morija?
Es gibt ein Detail in dieser Geschichte, das diesen Zusammenhang endgültig sehr nahelegt. Lesen wir noch einmal den Vers 2. Da steht: „Zieh ins Land Morija.“ Also: „Nimm deinen Sohn, den du lieb hast, Isaak, zieh ins Land Morija und opfere ihn als Brandopfer.“
Wo ist Morija? Das war für Abraham damals nicht so einfach mal kurz um die Ecke. Es war offenbar ein dreitägiger Marsch für Abraham und Isaak bis dorthin. Man fragt sich als Leser: Katastrophe genug, dass er jetzt seinen Sohn umbringen muss, warum muss Abraham jetzt auch noch so eine lange Wanderung machen? Drei Tage lang, um dann am Ende den eigenen Sohn umzubringen? Was soll das? Warum gerade Morija? Was ist das eigentlich für ein Ort?
Wir können in 2. Chronik 3, Vers 1 nachlesen, was das für ein Ort ist. Denn da steht:
„Dann begann Salomo das Haus Jahwes in Jerusalem auf dem Berg Morija zu bauen.“
Der Berg Moria war der Tempelberg, und das Land Moria war der Ort, in dem dieser Tempelberg steht und in dem somit auch 2000 Jahre später Jesus gekreuzigt wird. Der Hügel Golgatha, auf dem Jesus gekreuzigt wurde, ist ja nur etwa 500 Meter vom Tempelberg entfernt.
Das heißt, Gott hat Abraham genau an den Ort geschickt, an dem er gut 2000 Jahre später tatsächlich seinen Sohn hat sterben sehen – als Opfer für die Sünden der Menschen. Jetzt macht diese rätselhafte Geschichte Sinn, und sie ist für mich ein verblüffendes Beispiel für die erstaunlichen Querverbindungen, die wir in der Bibel immer wieder finden.
Im nächsten Beitrag geht es um die 10. Vorhersage.
Dieser Blog-Beitrag von Markus Till entspricht einem Transkript seines Beitrags auf Bibel Live bei YouTube als Videobeitrag. Sieh hier den Original-Videobeitrag „Die Christusvorhersagen: Ein Beweis für das Christentum? — Kann man die Wahrheit des christlichen Glaubens beweisen?- Teil 2“.

Über Dr. Markus Till
Evangelisch landeskirchlicher Autor, Blogger und Lobpreismusiker mit pietistischen Wurzeln und charismatischer Prägung. Sie finden Blogbeiträge von Markus Till auf Aufatmen in Gottes Gegenwart und Videobeiträge auf offen.bar bei YouTube und auf YouTube unter Bibel live.

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