Markus Till –
Kann man die Wahrheit des christlichen Glaubens beweisen? Ich behaupte: Ja, das ist möglich. Und ich könnte mir vorstellen, einige finden diese Aussage schwierig oder vielleicht sogar total daneben. Gerade wenn du zu diesen Leuten gehörst, dann will ich dich einladen zu einem Experiment. Ich möchte dir gern in dieser Folge sowie in den drei kommenden Folgen von Bibel Live darlegen, warum ich tatsächlich glaube, dass man die Wahrheit des christlichen Glaubens beweisen kann.
Dabei will ich mich nicht nur auf eigene Überlegungen stützen. Ich will zurückgreifen auf Beweisführungen, die man schon in der Bibel selbst findet, also auf Gedankengänge, die schon in der Bibel selbst als Beweise für die Wahrheit der biblischen Botschaft angesehen werden. Du bist herzlich eingeladen, dir diese Beweisführung einfach mal anzuhören. Du darfst sehr gerne skeptisch sein, du darfst sehr gerne kritisch sein. Aber meine Herausforderung an dich lautet: Hör dir diese Beweisführung doch einfach mal an und danach lade ich dich ein, das Urteil zu fällen.
War die Beweisführung überzeugend oder ist es vielleicht einfach nur ein weiteres Beispiel dafür, dass Beweisführung in Glaubensfragen ein großer Quatsch ist, den wir doch lieber sein lassen sollten? Zu dieser Frage bin ich schon jetzt gespannt auf dein Feedback in den Kommentaren. Nach diesen vier Folgen auf Bibel Live möchte ich von euren Kommentaren und Feedbacks berichten. Und ich verspreche dir: Ich will das nicht beschönigen. Ich werde natürlich auch die kritischen Kommentare aufgreifen.
Ich bin wirklich selbst gespannt, wie diese Beweisführung bei dir und bei den Zuschauern und Zuhörern von Bibel Live ankommt und ob ihr eher der Meinung seid, dass diese Beweisführung schlüssig ist, oder ob ihr der Meinung seid: Hey, das ist daneben, Glaube und Beweise, das funktioniert nicht, das passt nicht zusammen.
Damit herzlich willkommen zum großen Experiment bei Bibel Live zu der Frage:
Kann man den christlichen Glauben beweisen?
Bevor wir in den ersten Teil der Beweisführung einsteigen, müssen wir erst noch etwas Grundsätzliches klären. Denn wir müssen die Frage klären: Um was für eine Art von Beweisführung soll es denn hier gehen?
Tatsächlich gibt es sehr unterschiedliche Arten von Beweisführungen. Die exakteste Art von Beweisführung ist natürlich der mathematische Beweis. Ich bin da offen gesagt kein Experte, aber ich vermute, ein mathematischer Beweis ist in der Regel so exakt und so wasserdicht, dass man sagen muss: Wenn ein mathematischer Beweis geführt wurde, dann ist es so. Dann kann es daran eigentlich keinen Zweifel geben.
Und das ist ja völlig klar: Einen solchen Beweis kann man nicht führen, wenn es um Glaubensfragen geht. Glaubensfragen sind nicht mit Formeln beweisbar.
Es gibt dann noch zwei andere Arten von Beweisführungen. Die zweite Art von Beweisführung ist der experimentelle Beweis in der Naturwissenschaft. Diese Art von Beweisführung arbeitet in der Regel hauptsächlich mit zwei Instrumenten, nämlich mit sehr exakter Beobachtung und mit Experimenten.
Für die möglichst exakte Beobachtung hat die Naturwissenschaft im Lauf der Zeit immer exaktere Beobachtungsinstrumente entwickelt: Mikroskope, Teleskope, Tomographen und so weiter und so weiter. Aber entscheidend bleibt in der Naturwissenschaft tatsächlich das Experiment.
Experiment bedeutet: Ich schaffe mir eine überschaubare, möglichst exakt kontrollierbare Umgebung, in der ich gezielt bestimmte Variablen verändern kann, und dann beobachte ich, was passiert. Wenn jeder Wissenschaftler auf der ganzen Welt dieses Experiment nachstellen kann und dann die gleichen Effekte beobachtet, dann gilt meine These als bewiesen.
Und klar ist auch: Diese Art der Beweisführung ist hier nicht möglich. Man kann den christlichen Glauben nicht mit Instrumenten beobachten, gleich gar nicht kann man ihn mit Experimenten beweisen. Man kann Gott nicht in einen Versuchsaufbau sperren. Das wird nicht klappen.
Alles, was wir in Bezug auf den christlichen Glauben tun können, ist: Wir können Fakten beobachten und wir können überlegen: Was ist die beste Erklärung für die Fakten, die wir finden?
Diese Art von Beweisführung nennt man den Indizienbeweis. Das ist eine Art von Beweisführung, die man auch aus der historischen Wissenschaft und aus der Kriminalistik kennt. Denn sowohl die historische Wissenschaft als auch die Kriminalistik haben ein Problem: Sie können das, was sie erforschen wollen, nicht beobachten. Denn das, was man erforschen will, liegt in der Vergangenheit. Und da wir leider keine Zeitmaschine haben, ist direkte Beobachtung einfach nicht möglich.
Natürlich kann man vergangene Ereignisse in der Geschichte oder bei einem Verbrechen in aller Regel auch nicht durch Experimente rekonstruieren. Nein, das geht alles nicht.
Aber was ein Historiker und was ein Kriminalist machen kann, ist: Indizien sammeln, Fakten sammeln, Spuren sammeln – Spuren, die dieser Vorgang in der Vergangenheit hinterlassen hat. Und diese Spuren und Fakten kann man sich dann sehr genau anschauen. Dann kann man bewerten: Welcher Hergang passt denn am besten zu diesen Spuren? Welcher Vorgang in der Vergangenheit erklärt am besten die Fakten und die Spuren, die wir heute finden?
Genau diese Art von Beweisführung will ich auch bei diesem Experiment in Bibel Live benutzen.
Sagst du vielleicht: „Moment, Markus, du kannst dein Experiment gleich wieder abbrechen. Denn hey, das ist ja wohl kein Beweis, was du da vorhast. Denn auch wenn deine Erklärung im Moment noch so einleuchtend erscheint, könnte sie ja trotzdem falsch sein. Ganz einfach, weil du vielleicht nur auf bestimmte Fakten schaust und andere Fakten übersiehst. Und würdest du diese anderen Fakten noch kennen, dann würde vielleicht deine ganze Erklärung plötzlich in einem anderen Licht stehen. Eine andere Erklärung wäre viel schlüssiger. Also, mit einem Beweis hat das ja wohl nichts zu tun.“
Und ja, in gewisser Weise stimmt dieser Einwand. Allein durch die Beobachtung von Fakten und durch die Suche nach der schlüssigsten Erklärung kann man keine Beweise im mathematischen oder naturwissenschaftlichen Sinn führen.
Und trotzdem behaupte ich: Auch mit dieser Art von Beweisführung sind wir alle vertraut. Wir alle halten auch diese Art von Beweisführung für sinnvoll. Denn auch mit dieser Art von Beweisführung wird ja in der Wissenschaft gearbeitet.
Wenn ich zum Beispiel als Historiker die Frage stelle: „Hat Julius Caesar wirklich gelebt oder nicht?“, dann kann der Historiker diese Frage nicht mit mathematischen Formeln klären. Er kann sie nicht mit einem Experiment klären. Er kann sie nicht mit direkter Beobachtung klären, denn Julius Caesar ist tot. Ich kann nicht zurückreisen in die Zeit und nachschauen, ob er gelebt hat.
Alles, was der Historiker machen kann, ist, Fakten zusammenzusuchen: archäologische Ausgrabungen, Inschriften, Texte von antiken Autoren und sogar von Julius Caesar selber. Dann kann ich prüfen: Wie glaubwürdig sind diese Spuren in der Geschichte? Passen die Fakten zusammen oder sind sie vielleicht widersprüchlich?
Je mehr Fakten ich zusammengetragen habe, umso mehr kann ich hoffen, dass mein Bild von damals immer klarer wird. Und umso schlüssiger kann ich sagen: Ich kann beweisen, dass Julius Caesar ein Mann war, der wirklich gelebt hat.
Und genauso läuft es ja in der Kriminalistik. Auch hier gilt das Gleiche: Mathematische Formeln kann ich vergessen. Experimente? Gut, das kann mir höchstens im Ausnahmefall einen Teilaspekt beantworten. Ich kann ein Experiment machen, ob der Verdächtige ausreichend schnell zum Tatort kommen konnte oder nicht. Ich kann einen DNA-Test machen und checken, ob der Täter Berührung mit dem Opfer hatte.
Aber das ist ja noch lange kein Beweis im naturwissenschaftlichen Sinn. Denn das beweist ja immer noch nicht, ob mein Verdächtiger wirklich der Täter ist oder nicht. Und selbst wenn der Verdächtige ein Geständnis ablegt, ist es immer noch kein Beweis. Allzu oft geben Menschen ein Geständnis ab, um einen anderen Täter zu schützen oder vor der Strafe zu bewahren. Oder Menschen werden erpresst, ein Geständnis abzulegen. Da passiert alles Mögliche.
Deshalb gilt auch hier: Am Ende bleibt mir nur die Möglichkeit, ich muss mir als Kommissar so viele Fakten wie möglich zusammensuchen: Spuren, Zeugenaussagen, Tests, die Prüfung des Motivs und so weiter. Dann kann ich prüfen: Passen die Fakten zusammen? Ergibt sich daraus ein schlüssiges Bild?
Und je schlüssiger, passender, vollständiger und nachvollziehbarer die Fakten sind, die ich vorweisen kann, umso eher kann ich sagen: Ich kann beweisen, dass XY der Täter war.
Bei dieser Art von Beweisführung gilt immer: Es sind am Ende nur Wahrscheinlichkeitsaussagen, die ich machen kann. Da bleibt natürlich am Ende ein Restzweifel. War Julius Caesar vielleicht doch nur ein großer Mythos, eine weitverbreitete Heldensage? War XY vielleicht doch nicht der Täter?
Es gibt ja solche Beispiele. Da sieht der Fall sehr klar und sehr eindeutig aus und irgendwann, Jahre später, kommen plötzlich neue Fakten ans Licht und alles sieht wieder ganz anders aus. Wir kennen das.
Und trotzdem würde niemand von uns sagen: „Wir können keine Geschichtsbücher schreiben, weil man ja über die Vergangenheit nichts Verlässliches sagen kann,“ das würde niemand sagen. Niemand würde sagen: „Wir können niemanden bestrafen, weil man die Täterschaft unmöglich abschließend beweisen kann.“
Nein, wir alle wissen, dass diese Art von Beweisführung zwar nur zu Wahrscheinlichkeitsurteilen führen kann, aber wir alle nehmen auch diese Art von Beweisführung trotzdem absolut ernst. Und ich finde, das tun wir zu Recht.
Deshalb frage ich mich: Wenn wir doch fest von der Realität bestimmter historischer Ereignisse überzeugt sind und wenn wir doch sicher sind, dass wir bestimmte Verbrecher zu Recht bestraft haben, warum sollten wir dann diese Art von Beweisführung plötzlich nicht mehr ernst nehmen, wenn es um die wichtigsten, existenziellsten Fragen des Lebens geht?
Fragen wie: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Warum sollten wir ausgerechnet bei diesen Fragen allen Argumenten aus dem Weg gehen und meinen: „Ja, darüber kann man nichts sagen. Darüber kann man nichts Wirkliches wissen.“
Ich glaube, wir können zu diesen Fragen etwas wissen. Doch es gibt wichtige Argumente zu diesen Fragen, die wir kennen sollten, an denen wir nicht einfach so achtlos vorbeigehen sollten. Und wir müssen bei diesen wichtigsten und grundlegenden Fragen unseres Lebens nicht einfach nur im Nebel stochern. Ich behaupte: Wir können die Wahrheit herausfinden.
Und wie schon gesagt, wage ich diese Art von Beweisführung auch deshalb, weil das Christentum solche Beweise schon immer vorgebracht hat. Wir können das in der Bibel nachlesen. Schon immer hat es da Leute gegeben, die den Beweis antreten wollten, dass das Christentum verlässlich wahr ist.
Und tatsächlich nennt die Bibel selbst im Wesentlichen drei Beweise für die Wahrheit des Christentums. Der zweite von diesen drei Beweisen ist so umfangreich, dass wir dafür zwei Folgen benötigen werden. Und deswegen werde ich für meine vollständige Beweisführung insgesamt vier Folgen brauchen.
Ich hoffe sehr, dass ich dich dafür gewinnen kann, dir diese Beweise anzuschauen, sie dann zu bewerten und dann, so wie ein Richter oder ein Schöffe oder ein Geschworener im Gerichtssaal, am Ende das Urteil zu fällen. Und ich bin schon jetzt gespannt, welches Urteil du fällen wirst.
Soweit die Vorrede. Also fangen wir an mit Beweis Nummer eins. Und Beweis Nummer eins trägt den Titel: „Die Schöpfung“.
Die Schöpfung
Es ist kein Geringerer als der Apostel Paulus, der diese Beweisführung vorbringt. Wir können diesen Beweis in der Bibel in Römer 1, 19 bis 23 NeÜ, nachlesen. Lesen wir mal, was Paulus da schreibt:
„Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen bekannt, weil Gott es ihnen längst vor Augen gestellt hat. Seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und göttliche Majestät sind nämlich seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung. Trotz allem, was sie von Gott wussten, ehrten sie ihn aber nicht als Gott und brachten ihm auch keinerlei Dank. Stattdessen verloren sich ihre Gedanken ins Nichts, und in ihrem uneinsichtigen Herzen wurde es finster. Sie hielten sich für weise und wurden zu Narren. Die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauschten sie mit Bildern von sterblichen Menschen, mit Abbildern von Vögeln, vierfüßigen und kriechenden Tieren.“
Die Argumentation von Paulus ist denkbar einfach. Paulus sagt: Wo es eine Schöpfung gibt, da muss es auch einen Schöpfer geben. Man kann die Macht und Majestät Gottes an dem erkennen, was Gott erschaffen hat.
Und dann sagt Paulus: Normalerweise wäre es jetzt angemessen, diesem Schöpfer die Ehre zu geben. So wie es heute für uns normal ist, einem Komponisten die Ehre zu geben, wenn wir sein Werk aufführen, so wäre es auch normal, dem Schöpfer dieser Welt die Ehre zu geben, die ihm gebührt.
Auch heute wird ja niemand auf die Idee kommen, eine wunderschöne Sinfonie aufzuführen, ohne zumindest im Programmheft zu schildern, wer sie komponiert hat.
Und deshalb sagt Paulus: Wir Menschen, wir machen das aber. Wir sehen die Werke Gottes, aber wir ehren ihn nicht. Stattdessen ehren wir Elemente seiner Schöpfung. Wir verehren Bilder von Menschen oder sogar von Tieren.
Gut, da könnten wir heute sagen: „Ja, das tun wir heute nicht mehr. Wir werfen uns nicht mehr vor Standbildern nieder wie die Menschen damals.“ Aber was machen wir stattdessen? Wir geben gar nichts und gar niemandem die Ehre. Nicht einmal irgendwelchen Standbildern. Stattdessen haben wir etwas anderes gemacht.
Wir haben in den letzten zwei Jahrhunderten Heerscharen von Wissenschaftlern Theorien entwickeln lassen, die angeblich beweisen sollen, dass es überhaupt keinen Schöpfer gegeben hat.
Ein wichtiges Datum dazu ist das Jahr 1859. Da hat Charles Darwin dieses Buch herausgebracht. „On the Origin of Species“ der Titel, zu Deutsch: „Über den Ursprung der Arten“.
Dieses Buch hat dazu beigetragen, dass es eine regelrechte Revolution in der Wissenschaft gab. Und diese Revolution hat dazu geführt, dass zahlreiche Forscher behauptet haben: „Hey, es gibt gar keinen Schöpfer. Die angebliche Schöpfung um uns herum ist in Wahrheit ein Produkt von ziellosen und absichtslosen Prozessen.“
Sie ist also letztlich ein Produkt des Zufalls. Oder heute würde man oft auch sagen und hören: Sie ist ein Produkt der Selbstorganisation der Materie. Wobei man nicht müde wird zu betonen: Hier hat nichts und niemand irgendetwas organisiert. Nein, es waren ziellose und absichtslose Prozesse, die zu diesen Wundern der Schöpfung geführt haben.
Und die Frage ist: Wohin haben all diese Bemühungen dieser zahllosen Forscher geführt? Haben diese Forscher tatsächlich die Existenz eines Schöpfers widerlegen können? Oder haben sie vielleicht zumindest die Denkmöglichkeit erzeugt, dass hinter dieser Schöpfung überhaupt kein Schöpfer steht?
Anders ausgedrückt:
Konnten diese Forscher die Beweisführung von Paulus widerlegen oder zumindest entkräften?
Das ist die Frage. Und du wirst nicht überrascht sein, wenn ich sage: Nein. Ich bin überzeugt, dass die Beweisführung von Paulus immer noch absolut stichhaltig ist.
Und ich möchte diese Aussage gern belegen mit einem Beispiel aus der Biologie. Ich habe ja Biologie studiert und bin total fasziniert davon, dass die Biologie gerade in den letzten Jahrzehnten atemberaubende Fortschritte gemacht hat. Wir haben heute Einblicke gewonnen in die Funktionsweise von Lebewesen, von denen Charles Darwin noch nicht einmal ansatzweise etwas wusste. Und ich will ein klein wenig davon berichten, anhand eines der faszinierendsten Prozesse in der Biologie überhaupt.
Diesen Prozess will ich mit dir zusammen anschauen. Es handelt sich um einen Prozess, der gerade jetzt in diesem Moment in jeder einzelnen der etwa 30 Billionen Zellen abläuft, aus denen dein Körper und aus denen auch mein Körper besteht.
Es geht um den sogenannten Translationsprozess in der Zelle.
„Translation“ kennen wir aus dem Englischen. Translation bedeutet Übersetzung. Also da wird etwas übersetzt. In unseren Zellen, genauer gesagt, wird biologische Information in biologisches Material übersetzt.
Dieser Prozess ist absolut unverzichtbar in unseren Zellen. Denn in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers ist ja die gesamte genetische Information, also der ganze Bauplan unseres Körpers, gespeichert.
Dieser Bauplan ist gespeichert in den DNA-Molekülen im Zellkern. Diese DNA-Moleküle sind lange Fäden, die in einer sehr komplexen Weise im Zellkern aufgewickelt sind. Und auf diesen Fäden ist unsere Erbinformation aufgeschrieben, in einer langen Abfolge von vier verschiedenen Bausteinen.
Diese lange Abfolge aus vier verschiedenen Bausteinen ist letztlich wie eine Sprache, die aus vier verschiedenen Buchstaben besteht: A, G, C und T. Und in dieser Sprache aus vier Buchstaben ist der Bauplan unseres Körpers in der DNA aufgeschrieben und gespeichert.
Die Frage ist jetzt: Wie kann denn diese Information, die da in einer Sprache mit vier Buchstaben gespeichert ist, übersetzt werden in biologisch aktives Material? Wie können aus diesen Abfolgen von vier verschiedenen Buchstaben in der DNA funktionierende Bausteine der Zelle entstehen?
Da kommt ja niemand und liest diesen Text und bastelt dann anhand von diesen Buchstaben etwas zusammen. Nein, das muss ja irgendwie von alleine in der Zelle passieren.
Und was da passiert, diesen faszinierenden Prozess haben Forscher in den vergangenen Jahrzehnten entschlüsselt.
Was sie da entdeckt haben, finde ich wirklich atemberaubend. Also schauen wir uns mal kurz an, was da passiert:
Im ersten Schritt wird ein Abschnitt der DNA abgeschrieben. Diese Abschrift eines DNA-Stücks, eines Gens, nennen wir RNA. Das heißt, ich habe jetzt ein Stück von diesem DNA-Faden quasi verdoppelt und abgeschrieben. Schon das, kann ich euch sagen, ist ein faszinierender, sehr komplexer Prozess. Darauf kann ich jetzt nicht näher eingehen.
Aber im Ergebnis ist dann auch auf dieser RNA ein Stück der biologischen Information der DNA gespeichert, immer noch verschlüsselt in dieser Sprache mit vier Buchstaben. Und jetzt wird es spannend: Im nächsten Schritt kommt eine Maschine ins Spiel. Und ich rede ganz bewusst von Maschine. So etwas gibt es tatsächlich in unseren Zellen.
Wir haben da eine extrem ausgeklügelt arbeitende, komplexe molekulare Maschine in unseren Zellen: das sogenannte Ribosom.
Und dieses Ribosom hat die Fähigkeit, diesen RNA-Faden an sich zu binden und ihn in Verbindung zu bringen mit weiteren RNA-Molekülen, nämlich den sogenannten Transfer-RNA-Molekülen.
Was transportieren jetzt diese Transfer-RNA-Moleküle? Sie transportieren auf der einen Seite eine sogenannte Aminosäure.
Was ist eine Aminosäure? Aminosäuren sind Bestandteile von Proteinen, also von großen Molekülen, die in unseren Zellen die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen können.
Und auf der anderen Seite hat diese Transfer-RNA einen kleinen Abschnitt mit drei Buchstaben. Und nur wenn diese drei Buchstaben genau zur RNA passen, dann kann diese Transfer-RNA im Ribosom an die RNA andocken. Und nur dann gibt die Transfer-RNA im Ribosom ihre Aminosäure ab, und es entsteht eine wachsende Aminosäurekette.
Wenn man sich das jetzt mal in einer Animation anschaut, dann sieht man: Eine Transfer-RNA nach der anderen kommt im Ribosom an, gibt dort ihre Aminosäure ab und es entsteht eine wachsende Aminosäurekette.
Es gibt 20 verschiedene mögliche Aminosäuren, die da antransportiert werden, und es kommt eben immer genau die Aminosäure, die durch die Buchstabenabfolge der RNA vorgegeben wird.
Das Ribosom verknüpft dann die Aminosäuren miteinander, die da antransportiert werden. Dadurch entsteht eine immer längere Kette von Aminosäuren. Es ist die RNA, die durch ihre Buchstabenabfolge definiert, aus welchen Aminosäuren diese Aminosäurekette besteht. Denn jede Abfolge aus drei RNA-Buchstaben steht für eine ganz bestimmte Aminosäure. Und diese Zuordnung von bestimmten Dreierabfolgen zu jeweils einer ganz bestimmten Aminosäure nennt man auch den genetischen Code.
Die Abfolge dieser Aminosäuren wiederum bestimmt dann darüber, wie sich diese lange Aminosäurekette später einmal dreidimensional faltet. Das heißt: Die dreidimensionale Form des Proteins wird definiert durch die Abfolge der Aminosäuren. Diese Abfolge der Aminosäuren wiederum wird definiert durch die Abfolge der Buchstaben in der RNA und der DNA, durch den genetischen Code.
Und so ist am Ende aus der biologischen Information ein biologisch wirksames Protein, ein Baustein der Zelle, entstanden.
Ich hoffe, du konntest mir einigermaßen folgen.
Warum habe ich das hier erklärt? Was sagt uns dieser faszinierende Vorgang über unsere Frage, ob Paulus recht hat mit seiner Beweisführung, dass die Schöpfung die Existenz eines Schöpfers beweist?
Faktisch gilt: Wer nicht an einen Schöpfer glaubt, der muss annehmen, dass die Entstehung der Lebewesen und natürlich auch die Entstehung der allerersten Zelle auf blinde, ziellose natürliche Prozesse zurückgeführt werden kann.
Gerade auch diese allererste Zelle und damit auch dieser Translationsprozess, dieser Code und dieses Ribosom – all das muss irgendwie von selbst entstanden sein durch planlose, blinde Prozesse.
Das Problem ist jetzt: Je mehr wir über diesen Prozess gelernt haben, umso mehr muss sich diese Annahme immer schwierigeren Fragen stellen. Fragen, die Charles Darwin nicht hatte, weil er ja all diese Wunderwerke in der Zelle noch gar nicht kennen konnte.
Eine dieser Fragen lautet zum Beispiel: Wie entstand denn überhaupt die DNA? Und wie entstanden die vielen anderen langkettigen Moleküle in der Zelle, also zum Beispiel die RNA und die Proteine? Wie entstanden diese langen, komplexen Ketten, die wir da vorfinden?
Das ist eine spannende Frage. Denn wir wissen heute: Solche komplexen, langen Molekülketten entstehen nicht einfach so von selbst. Selbst wenn einzelne Bausteine dieser Kettenmoleküle entstehen würden, bilden sie trotzdem nicht von selbst solche langen Ketten. Dass das so ist, weiß heute eigentlich jeder Biochemiker, der den schwierigen Versuch unternimmt, solche Moleküle künstlich zu synthetisieren.
Das ist also schon mal ein großes Problem.
Aber die Sache ist ja noch viel komplizierter. Denn die nächste Frage lautet: Woher kommt die Information in der DNA?
Es reicht ja nicht einfach, eine Molekülkette zu haben. DNA ist viel mehr als eine lange Molekülkette. DNA ist ein Informationsträger mit einem nach grammatischen Gesetzen angeordneten, zielgerichtet funktionierenden Code.
Und das ist sehr, sehr erstaunlich. Lass mich versuchen, dir zu erklären, warum das so erstaunlich ist.
Das SETI Projekt
Ich weiß nicht, ob du schon mal vom SETI-Projekt gehört hast. Die Abkürzung SETI steht für „Search for Extraterrestrial Intelligence“, also „Suche nach außerirdischer Intelligenz“.
Bei diesem Projekt in den USA wurde mit riesigen Radioteleskopen jahrzehntelang in den Weltraum hinausgehört.
Warum hat man das gemacht? Was hat man gehofft, zu finden?
Die Hoffnung war, ein unregelmäßiges Signal zu finden. Warum unregelmäßig? Nun, regelmäßige Signale könnte man vielleicht erklären durch natürliche, wiederkehrende Prozesse. Aber ein unregelmäßiges Signal könnte ein Hinweis auf einen intelligenten Sender sein.
Der Traum war natürlich, irgendwann in so einem Signal eine Systematik zu entdecken, eine Art Grammatik, sodass man aus dem unregelmäßigen Signal letztlich sogar Information entschlüsseln kann. Information, die einen sinnvollen Inhalt hat, die sogar ein bestimmtes Ziel verfolgt.
Wenn ich ein unregelmäßiges Signal hätte, das einer grammatischen Regel folgt und somit einen zielorientierten Inhalt hat, dann könnte man sicher schließen: Eine codierte Information, die das macht, ist ein untrüglicher Hinweis auf einen Informationsgeber.
Das SETI-Projekt ist nie fündig geworden. Wer aber fündig wurde, sind die Biologen.
Denn die Biologen haben im Kern der Zelle etwas gefunden, das alle Kriterien erfüllt, die die Forscher immer gestellt hatten an dieses Signal, das sie im SETI-Projekt finden sollten.
Die DNA in unserem Zellkern enthält vier verschiedene Signale in einer unregelmäßigen Abfolge. Diese Abfolge enthält codierte Information und diese Information verfolgt ein Ziel, nämlich das Ziel, eine lebende Zelle aufzubauen. Und unsere Zellen erreichen dieses Ziel tatsächlich, wie wir alle wissen.
Codierte, zielgerichtete Information wäre für die SETI-Forscher ein eindeutiger Beweis für einen intelligenten Informationsgeber gewesen. Denn die DNA erfüllt alle Anforderungen an diesen Beweis.
Und deshalb dürfen wir zu Recht die Frage stellen: Wie soll denn ein blinder Naturprozess einen Code definieren und eine zielgerichtete Information hervorbringen? Alle unsere Erfahrungen, alle unsere Experimente deuten darauf hin: Zielgerichtete, codierte Information entsteht nicht von selbst. Sie ist immer ein untrüglicher Hinweis auf einen Informationsgeber.
Und dazu muss man noch etwas wissen: Auch schon die allereinfachste lebende Zelle benötigt nach heutiger Kenntnis mindestens 300 verschiedene Gene. Und diese 300 Gene müssen natürlich alle zielgerichtet zusammenwirken, um eine lebende Zelle hervorzubringen.
300 funktionierende Gene, von denen du nur einige wegnehmen musst und schon stirbt die Zelle, sie ist rettungslos verloren. Da stellt sich natürlich die Frage: Wer hat diese Gene programmiert? Wer hat ihre Informationen aufeinander abgestimmt?
Aber die Sache ist ja noch komplizierter. Denn die nächste Frage lautet: Wie entstanden diese extrem komplexen molekularen Maschinen, wie zum Beispiel dieses Ribosom?
Was wir hier in den Zellen vor uns haben, sind ja nicht nur einfach langkettige Moleküle. Das sind tatsächlich regelrechte Maschinen.
Was sind Maschinen? Unter Maschine verstehen wir ein System, das aus mehreren Teilen zusammengefügt ist. Mehrere Teile, die exakt ineinandergreifen, um insgesamt gemeinsam eine komplexe Funktion ausführen zu können.
Wir sehen hier zum Beispiel mal so eine Maschine. Wir nennen sie eine Mausefalle. Diese Maschine besteht nur aus wenigen Teilen. Sie ist sehr simpel. Und doch sehen wir auch hier sofort: Diese Teile müssen alle exakt ineinanderpassen. So etwas entsteht nicht einfach so von selbst.

Jemand muss die Konstruktion dieser Maschine geplant haben. Er muss eine Idee entwickelt haben, wie das gewünschte Ziel, eine Maus zu fangen, erreicht werden kann. Er muss diese Teile konstruiert haben und die Konstruktion der einzelnen Teile exakt aufeinander abgestimmt haben.
Das heißt: Obwohl diese Maschine nicht kompliziert ist, lehrt sie uns doch eine für uns alle gängige Erfahrung: So eine Maschine entsteht nicht von selbst. Sie braucht einen planvollen Konstrukteur. Maschinen, in denen mehrere Bauteile formgenau für einen bestimmten Zweck zusammengefügt sind, sind immer ein untrüglicher Hinweis auf einen Maschinenbauer.
Und das Ribosom ist definitiv sehr viel komplexer als eine Mausefalle. Dazu kommt: Das Ribosom ist bei Weitem nicht die einzige molekulare Maschine in der Zelle. Schon die einfachst denkbare Zelle enthält mehrere solche molekularen Maschinen.
Deshalb dürfen wir zu Recht fragen: Wer hat diese Maschinen konzipiert und zusammengebaut?
Aber die Frage ist ja noch komplizierter. Denn das allergrößte Rätsel ist das Henne-Ei-Problem.
Wir müssen ja die Frage stellen: Was gab es eigentlich zuerst? Gab es zuerst die Information oder gab es zuerst den Übersetzungsapparat mit der RNA, den Transfer-RNA-Molekülen und dem Ribosom?
Das Problem ist: Das eine macht ohne das andere überhaupt keinen Sinn.
Ich kann mit diesem fantastischen Übersetzungsapparat überhaupt nichts anfangen, solange die Information nicht da ist. Und ich kann mit der unglaublich komplexen Information, den 300 Genen, gar nichts anfangen, solange es den Übersetzungsapparat nicht gibt.
Beides für sich genommen ist schon unfassbar komplex. Bei beidem für sich genommen wissen wir schon genau, dass so etwas niemals durch blinde, planlose Prozesse entsteht.
Nicht mal die Bauteile dieser Informationsträger und Maschinen können nach allem, was wir wissen, durch blinde, absichtslose Prozesse von selbst entstehen. Erst recht kann nicht alles parallel und gleichzeitig von selbst entstanden sein.
Und deshalb zeigt schon dieses kleine Beispiel vom Translationsprozess der Zelle: Die Hinweise sind heute einfach überwältigend groß, dass schon die einfachst denkbare lebende Zelle ein Wunder darstellt, dessen Entstehung in keiner Weise durch ziellose, planlose Prozesse erklärt werden kann.
Wenn ich dieser Beweisführung von Paulus nicht folgen will, dann stehe ich hier vor einer Reihe von ganz grundlegenden ungelösten Fragen, und diese Fragen lauten: Wie entstand eigentlich das Leben? Woher kommt die Information? Wie entstand eigentlich die Vielfalt der biologischen Baupläne?
Schon das sind Fragen, die heute niemand beantworten kann.
Aber die Sache ist ja noch komplizierter. Denn solche ungelösten Fragen gibt es ja nicht nur in der Biologie. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Fragen.
Zum Beispiel: Warum ist denn eigentlich das Universum wohlgeordnet? Warum ist es nicht einfach chaotisch? Warum ist es durch tatsächlich elegante mathematische Formeln beschreibbar?
Und eine extrem schwierige Frage ist zudem diese hier: Wie kam es zur extrem genauen Feinabstimmung der Naturkonstanten?
Denn das wissen wir inzwischen: Die Naturkonstanten und die Massen der Elementarteilchen sind extrem präzise eingestellt und fein aufeinander abgestimmt, sodass es überhaupt Materie geben kann.
Nur wegen dieser fein abgestimmten Naturkonstanten kann es überhaupt Galaxien und Planeten geben. Nur deshalb, weil diese Naturkonstanten so extrem genau aufeinander abgestimmt sind, kann es überhaupt biologisches Leben geben.
Diese Tatsache, dass die Materie in unserem Universum weder in sich zusammenfällt noch unkontrolliert auseinanderdriftet, sondern stabil viele Strukturen für einen lebensfreundlichen Planeten bildet, ist extrem erstaunlich und zudem extrem unwahrscheinlich.
So etwas dürfte man in einem zufälligen Universum niemals erwarten.
Ich weiß ja nicht, vielleicht geht es dir so wie mir, dass du solche Fragen super spannend findest. Wenn dir das auch so geht, dann möchte ich dir an dieser Stelle noch ein wirklich großartiges Buch empfehlen. Daran war unter anderem ein Freund von mir beteiligt, Markus Wiedenmeier. Das Buch heißt „Das geplante Universum – Wie die Wissenschaft auf Schöpfung hindeutet“.
In diesem Buch wird eine ganze Fülle von Phänomenen beschrieben, bei denen wir eigentlich sagen müssen: Alle unsere Erfahrungen, alle unsere Experimente weisen darauf hin, dass solche Konstellationen niemals von selbst entstehen, sondern immer das Resultat von einem planenden Geist sind.
Markus Wiedenmeier hat noch mehr Bücher verfasst, er hat sich auch mit der Frage beschäftigt: Woher kommen eigentlich Geist und Bewusstsein? Wie sollte blinde Materie denn Bewusstsein über ihre eigene Existenz entwickeln?
Und er hat sich mit noch einer Frage befasst, die lautet: Woher kommt denn eigentlich die Moral? Die Existenz von Moral und von einem Bewusstsein über Gut und Böse macht doch gar keinen Sinn, wenn wir nur das Produkt von ziellosen und absichtslosen Prozessen sind.
Wer glaubt, dass es keinen Schöpfer gibt, der muss glauben, dass all das ein Resultat von blinden, plan- und ziellosen Prozessen ist. Er muss glauben, dass das Chaos sich selbst geordnet hat und dass tote Materie Leben, Bewusstsein, Moral und Schönheit entwickelt hat. Und ich muss ganz ehrlich sagen: Respekt, wenn du das glaubst. Ganz ehrlich, meine Glaubenskapazitäten würde das bei Weitem übersteigen.
Und deshalb bin ich der Meinung, dass es sich bei all diesen Dingen eigentlich um klare Indizien handelt, dass wir nicht in einer Welt leben, die das Produkt von plan- und ziellosen materiellen Prozessen ist.
Nein, diese Indizien sagen: Wir leben in einer geschaffenen Welt. Was wir hier vor uns haben, sind Schöpfungsindizien, Indizien, die die Beweisführung von Paulus bestätigen, dass hinter dieser Schöpfung tatsächlich ein Schöpfer stehen muss.
So, manche Leute behaupten jetzt: „Dieser angebliche Gottesbeweis, der funktioniert nicht.“
Denn diese Beweisführung basiert ja nicht auf dem, was wir wissen, wird da immer gesagt, sondern sie basiert auf dem, was wir nicht wissen. Wir wissen nicht, wie all diese Dinge von selbst entstehen konnten. Wir haben hier also Wissenslücken. Und ein Beweis darf niemals auf Wissenslücken beruhen. Er muss auf dem beruhen, was wir wissen. Denn der Gott, den wir auf Basis von Wissenslücken beweisen wollen, das wäre ein „God of the Gaps“, ein Gott der Lücken.
Und ja, es stimmt: Natürlich können wir bis heute nicht alle Naturphänomene erklären. Wir haben nach wie vor Wissens- und Verständnislücken.
Wir können heute zwar ungleich viel mehr Naturphänomene erklären als früher, aber die Wissens- und Verständnislücken sind im Lauf der Zeit doch immer kleiner geworden. Vieles, was vor 100 Jahren noch vollkommen unverständlich war, verstehen wir heute.
Und es wäre katastrophal gewesen, wenn wir vor 100 Jahren gesagt hätten: „Das verstehen wir nicht, also steckt wohl ein Gott dahinter.“
Nein. Wie gut, dass die Wissenschaftler das nicht gemacht haben. Sonst hätten sie mit dem Forschen aufgehört und dann hätten sie all das nicht herausgefunden, was sie in den letzten 100 Jahren herausgefunden haben. Dann hätten wir all die großartige Technologie verpasst und all die fantastischen medizinischen Möglichkeiten, die unsere Forscher entwickelt haben.
Das wäre natürlich tragisch gewesen.
Und deshalb, so sagen es einige Leute, darf man niemals von einer Erklärungslücke auf Gott schließen. Wenn wir das tun, dann werten wir erstens die Wissenschaft ab. Und zweitens: Wenn wir Gott durch eine Erklärungslücke beweisen wollen, dann verlieren wir Gott irgendwann, denn eines Tages schließt sich die Erklärungslücke, weil irgendein kluger Wissenschaftler dann doch wieder die Erklärung gefunden hat. Und dann haben wir Gott verloren.
Und deshalb sollten wir das nicht machen. Wir sollten nicht von Erklärungslücken auf Gott schließen. Wir sollten unseren Glauben niemals auf einen Lückenbüßergott aufbauen.
Vielleicht kennst du dieses Argument vom Lückenbüßergott. Und ich finde, es klingt auch ganz nachvollziehbar. Die Frage ist nur: Ist es auch schlüssig? Trifft es wirklich zu?
Ich will dir gern zeigen, was das grundlegende Problem an dieser Argumentation ist.
Das grundlegende Problem ist folgendes: Dieses Reden vom Lückenbüßergott differenziert nicht zwischen der Erforschung der heute beobachtbaren Naturphänomene und der Frage, woher diese Phänomene kommen und wie sie entstanden sind.
Das sind in der Wissenschaft zwei vollkommen verschiedene Fragen.
Die eine Frage lautet: Wie funktioniert das, was ich da beobachte? Wie funktioniert eine Zelle? Wie funktioniert die Übersetzung von biologischer Information in biologisch aktives Material? Wie funktioniert das?
Das ist die eine Art von Fragen, die Wissenschaftler umtreibt und die sie beantworten wollen.
Aber vollkommen anders gelagert ist die andere Frage, die es auch gibt in der Wissenschaft, und die heißt: Woher kommt das? Woher kommt diese Zelle? Woher kommt dieser Translationsmechanismus? Wie ist das entstanden?
Jetzt ist es zweifellos richtig, dass wir bei der Frage, wie Naturphänomene funktionieren, seit Jahrhunderten einen ungeheuren Fortschritt erleben. Ständig finden wir neue Dinge heraus: wie Zellen funktionieren, wie Organismen funktionieren, wie die Welt funktioniert.
Und ich stimme zu: Es wäre töricht, aus noch unerklärten Naturphänomenen einen Gottesbeweis konstruieren zu wollen. Es wäre Quatsch.
Aber die Frage ist: Wie ist es bei dieser anderen Art von Frage? Bei dieser Frage nach dem Woher? Woher kommen die Dinge? Wie sind sie entstanden?
Darf ich auch da nicht auf Gott schließen, wenn ich die Entstehung nicht verstehe?
Und um diese Frage klären zu können, will ich dir gern jemanden vorstellen, jemanden, der sich bei diesem Thema besonders gut auskennt.
Das ist Professor James Mitchell Tour aus den USA. Professor Tour wurde weltweit bekannt, als es seinem Team im Jahr 2005 gelang, ein Nanoauto zu synthetisieren, also ein großes Molekül mit Rädern, die sich wirklich drehen konnten und dieses winzige Gefährt über eine Oberfläche rollen ließen.
Das war damals eine Sensation.
Professor Tour hat 60 Patente angemeldet, er ist Autor von über 500 wissenschaftlichen Publikationen. Also wenn jemand wirklich weiß, was es in der Praxis bedeutet, komplexe, große Biomoleküle entstehen zu lassen, dann ist es dieser Mann.
Wie schätzt James Tour jetzt die Situation bei dieser Frage nach dem Woher ein?
Es gibt ein Video von ihm, in dem er auf das Miller-Urey-Experiment aus dem Jahr 1952 zu sprechen kommt. Vielleicht kennst du dieses Experiment. Es ist extrem bekannt. Es hat diesen beiden Forschern, Miller und Urey, damals den Nobelpreis eingebracht und man findet dieses Experiment bis heute in ganz vielen Schulbüchern und Biologiebüchern, wenn es um die Frage geht: Wie ist denn das Leben auf der Erde entstanden?
Die Anordnung in diesem Experiment soll eine Atmosphäre simulieren, wie sie auf einer angenommenen Urerde existiert haben könnte. Man nimmt an, dass es Orte gab mit heißen Quellen, wo Wasser verdampft. Man nimmt an, dass es Blitze gab. Man nimmt an, dass es Orte gab, wo Gase wieder kondensieren und sich sammeln konnten.
In diesem Versuchsaufbau, der die Urerde simulieren soll, entstand mit der Zeit in diesem Auffangrohr ein schwarzes, öliges Gemisch.
Miller und Urey haben dieses Gemisch analysiert und sie haben etwas entdeckt, das damals als Sensation gefeiert wurde. Denn Miller und Urey haben entdeckt, dass dieses Gemisch auch einige Aminosäuren enthielt, also genau die Substanzen, die auch beim Translationsprozess, den wir vorher betrachtet haben, eine wichtige Rolle spielen und aus denen unsere Proteine bestehen.
Es sind also ganz grundlegende Bausteine unseres Körpers.
Die Schlussfolgerung war: Auf einer angenommenen Urerde können von selbst, ohne Einwirkung von äußerer Intelligenz, Aminosäuren entstanden sein. Und wie gesagt, das hat Begeisterung ausgelöst. Denn das hat die Hoffnung geweckt, dass wir uns jetzt auf den Weg gemacht haben zur Klärung der Frage: Wie kann denn Leben ohne Einwirkung einer äußeren Intelligenz durch rein natürliche Mechanismen entstanden sein?
Jetzt muss man sich klarmachen: Der Unterschied zwischen einer Aminosäure und einer lebens- und fortpflanzungsfähigen Zelle ist mindestens so groß wie der Unterschied zwischen einem Backstein und dem Petersdom.
Das heißt: Dieser Unterschied ist gigantisch. Er ist gar nicht vergleichbar.
Und das war den Leuten damals natürlich auch klar. Das heißt, die Forscher wussten: Von diesem Befund der zufälligen Entstehung von Aminosäuren bis zur Erklärung der Entstehung des Lebens war noch ein gigantischer Weg zurückzulegen.
Aber trotzdem, die Hoffnung war geboren: Wir werden diese Erklärung finden und dieses Experiment ist nur der erste Schritt auf dem Weg hin zu dieser Erklärung.
Die Frage ist deshalb: Wie ist es denn nach 1952 weitergegangen?
Das Urteil von James M. Tour zu dieser Frage ist sehr eindeutig. James Tour sagt im Grunde: Es ist überhaupt nicht weitergegangen.
Wörtlich sagt James Tour sinngemäß: Was geschah in den zwei Dritteln eines Jahrhunderts seit Miller-Urey? In anderen Wissenschaftsfeldern sind wir ins Weltall geflogen, wir haben Satellitenkommunikation, Internet und Mikrochips entwickelt. In den gleichen 66 Jahren sind wir bei der Frage nach dem Ursprung des Lebens immer noch genau da, wo Miller und Urey waren.
Das heißt: James Tour sagt, wir haben seit 1952 in vielen wissenschaftlichen Feldern gewaltige Fortschritte erlebt. Nur bei der Frage nach dem Woher, bei der Frage nach der Entstehung des Lebens, sind wir keinen Schritt weitergekommen.
Im Gegenteil: Alle Experimente deuten mehr denn je darauf hin, dass komplexe, große Moleküle und lange Molekülketten nicht einfach von selbst entstehen. Viel eher zerfallen sie, als dass sie sich bilden.
Und gleich gar nicht entstehen biologisch wirksame Moleküle von selbst. Vollkommen unvorstellbar ist diese selbstständige Bildung von codierter Information, von komplexen molekularen Maschinen, wie wir sie reihenweise in unseren Zellen beobachten und ohne die auch das einfachst denkbare Leben nicht möglich wäre.
Anders ausgedrückt sagt James Tour: Wir machen gewaltige Fortschritte bei der Erforschung der Welt, bei der Frage „Wie funktioniert die Welt?“, und wir machen dadurch enorme technologische und medizinische Fortschritte. Aber zugleich treten wir vollkommen auf der Stelle bei der Frage: Woher kommt diese Welt? Wie ist sie entstanden?
Mehr noch: James Tour sagt, wir machen hier nicht nur keine Fortschritte. Nein, wir machen sogar Rückschritte.
Denn mit jedem neuen Phänomen, das wir entdecken, mit jeder molekularen Maschine, mit jeder hochkomplexen biologischen Struktur wird die Frage immer größer und immer brisanter: Wie soll denn etwas so unfassbar Komplexes von selbst entstanden sein, ohne einen planvollen, intelligenten Designer?
Wir reden hier also nicht von Wissenslücken. Wir reden gleich gar nicht von Lücken, die immer kleiner werden und sich schließen sollten. Wenn wir von Lücken sprechen würden, müssten wir sagen: Die Lücken werden immer größer.
Aber es sind ja nicht nur Lücken. Es geht hier um die grundlegenden Fragen: Wie ist das Leben entstanden? Wie kann Information entstehen? Wie können Maschinen entstehen? Wie kann Feinabstimmung entstehen?
Das sind grundlegende Fragen, die heute ungelöster sind denn je.
Und deshalb sagt James Tour, sinngemäß: „Ich synthetisiere seit meinem ganzen Leben Moleküle und ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie schwierig diese Arbeit ist. Ich stehe in Ehrfurcht vor Gott wegen dem, was er durch seine Schöpfung getan hat. Nur ein Anfänger, der keine Ahnung von Wissenschaft hat, würde sagen, dass die Wissenschaft vom Glauben abbringt. Wenn Sie die Wissenschaft wirklich studieren, wird sie Sie näher zu Gott bringen.“
Und ganz wichtig ist mir: James Tour kommt zu diesem Schluss nicht aufgrund dessen, was er nicht weiß. Nein, er kommt zu diesem Befund aufgrund seines Wissens aus seiner wissenschaftlichen Arbeit.
James Tour hat zahllose Experimente gemacht und er sagt: Alle meine Experimente sagen eindeutig, solche Strukturen, die wir in lebenden Zellen finden, entstehen niemals von selbst. Das heißt für mich: Bei genauem Hinsehen bestätigt sich letztlich genau, was doch eigentlich jeder von uns weiß.

Zu diesem Bild fragt der kleine Junge seinen Papa: „Papa, ist das alles von selbst entstanden?“ Und der Vater antwortet natürlich: „Nicht alles, Junge. Der Schmetterling schon, aber die Gießkanne nicht.“
Und ich denke, jeder von uns spürt: Da stimmt doch etwas nicht.
Jeder von uns weiß ja, wie viel Intelligenz von Designern, Chemikern und Maschinenbauern man benötigt, um serienmäßig so eine Gießkanne herzustellen. Wir wissen intuitiv: Eine Gießkanne entsteht nicht einfach so von selbst.
Aber von dem Schmetterling, der auf dieser Gießkanne sitzt, glauben wir ernsthaft, er sei durch plan- und ziellose natürliche Mechanismen von selbst entstanden.
Und das, obwohl wir noch nie so viel darüber wussten, welch unfassbar komplexe Wunderwerke allein schon in jeder einzelnen Zelle dieses Schmetterlings arbeiten. Und da rede ich jetzt noch gar nicht von den Organen und von den großartigen Flugkünsten, die dieser Schmetterling besitzt.

Ich glaube, wir alle spüren auch aufgrund unserer Lebenserfahrung intuitiv: Wenn für die Entstehung einer Gießkanne so viel Know-how von intelligenten Wesen benötigt wird, dann gilt das für die Entstehung eines Schmetterlings hundertfach und tausendfach.
Übrigens: Wusstest du schon, dass viele der großen naturwissenschaftlichen Pioniere da komplett dabei waren? Sie waren natürlich überzeugt, dass es einen Schöpfer gegeben haben muss. Ich weiß nicht, ob du ihn kennst oder schon einmal von ihm gehört hast: Isaac Newton.
Schauen wir mal, was er gesagt hat. Er hat gesagt: „Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plan eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein.“
Das heißt, Newton hatte hier ganz klar die Perspektive: Natürlich hat es einen Schöpfer gegeben.
Und da war Newton nicht der Einzige, der so gedacht hat. Wir finden ähnliche Überlegungen auch bei Kopernikus, Kepler, Galileo und Pascal. Das waren Leute, die enorm viel beigetragen haben zur Erfolgsgeschichte der Naturwissenschaft.
Und die haben das nicht trotz ihres christlichen Schöpferglaubens getan. Nein, ihr Schöpferglaube war eine ganz wichtige Basis für ihre Arbeit als Naturwissenschaftler.
Der bekannte Literat C. S. Lewis hat sich mit diesem Phänomen beschäftigt und er hat geschrieben: „Die Menschen wurden Wissenschaftler, weil sie Gesetze in der Natur erwarteten, und sie erwarteten Gesetze in der Natur, weil sie an einen Gesetzgeber glaubten.“
Und wie logisch ist das?
Wenn es keinen Gesetzgeber gibt, dann wäre überhaupt nicht zu erwarten gewesen, dass die Natur wohlgeordnet ist, dass sie durch schöne mathematische Formeln beschreibbar ist. Im Gegenteil: Wenn wir die Natur wohlgeordnet und mathematisch fassbar vorfinden, ist das in einem naturalistischen Denkmodell absolut unerwartet und kaum erklärbar.
Gibt es keinen planvollen Schöpfer, dann müssten wir eine völlig planlose Natur mit blankem Chaos erwarten, so wie wir es ja überall vorfinden, wo kein planvoller Geist für Ordnung sorgt.
Aber diese Pioniere der Wissenschaft gingen davon aus, dass man Naturgesetze finden kann, weil sie an einen Gesetzgeber geglaubt haben.
Der Glaube an einen Schöpfergott war eine entscheidende Grundlage des wissenschaftlichen Arbeitens, weil er die Wissenschaftspioniere erwarten ließ, dass in der Natur Regelhaftigkeit und Ordnung vorgefunden wird, die der Mensch ergründen kann.
Und ich finde, ihre Forschungsergebnisse haben ihnen recht gegeben.
Sie haben damit umso mehr bewiesen: Wir leben nicht in einer chaotischen Welt, nicht in dieser Art von chaotischer Welt, die wir erwarten müssten, wenn die Welt nur ein Produkt des blinden Wirkens plan- und zielloser Kräfte wäre.
Nein, die Spuren und die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Sie weisen klar und deutlich darauf hin, dass es einen Schöpfer gibt.
Und deshalb bin ich überzeugt: Die Beweisführung von Paulus ist nicht überholt. Nein, sie stimmt nach wie vor. Mehr noch: Sie funktioniert heute sogar mehr denn je. Denn noch nie haben wir so viel darüber gewusst, wie unfassbar komplex und extrem effizient Lebewesen gebaut sind. Noch nie wussten wir so viel über die unglaubliche Feinabstimmung der Naturkonstanten.
Noch nie war so klar wie heute: Die Schöpfung beweist, dass es einen Schöpfer geben muss, der unsere Verehrung verdient hat.
Das ist noch einmal kurz zusammengefasst der einfache Gedankengang von Paulus, der aber bis heute so gültig ist und der so ungeheuer weitreichende Konsequenzen hat.
Vielleicht sagst du jetzt: „Markus, ist ja alles gut und schön. Aber du hast behauptet, du könntest die Wahrheit des Christentums beweisen.“
All deine bisherigen Argumente zeigen im besten Fall eines: Sie zeigen, dass es einen Schöpfer, einen intelligenten Designer, geben muss. Aber hey, das sagt natürlich noch gar nichts darüber, wer und wie dieser intelligente Designer eigentlich ist.
War das der Gott, an den die Muslime glauben? War das der Gott, an den die Juden glauben? War das ein Gott, den wir vielleicht überhaupt nicht kennen, von dem wir gar keine Ahnung haben, weil der sich vielleicht komplett von seiner Schöpfung zurückgezogen hat?
Hey, Markus, alles, was du heute geschildert hast, belegt vielleicht irgendeine Art von göttlichem Designer oder Schöpfer. Aber das belegt ja Nullkommanull, dass ausgerechnet das Christentum die Wahrheit ist.
Ja, und ich muss sagen: Stimmt. Der Einwand ist berechtigt.
In dieser ersten Folge meiner Beweisführung für das Christentum habe ich nur die Beweise dargelegt, die zeigen: Wir leben in einer geschaffenen Welt. Es gibt einen Schöpfer.
Mehr sagen diese Beweise bisher nicht.
Aber ich glaube auch belegen zu können, dass es sich bei diesem Schöpfer tatsächlich um den Gott handelt, den die Bibel uns schildert. Und um das belegen zu können, brauchen wir natürlich eine andere Art von Beweisführung.
Auch diese Art von Beweisführung finden wir in der Bibel. Und mit diesen Beweisen werden wir uns in den kommenden drei Folgen von Bibel Live beschäftigen.
Ich lade dich schon jetzt sehr herzlich ein: Schau dir diese Argumente doch einfach mal an, schau, ob du sie überzeugend findest, und dann gib mir Rückmeldung. Ich verspreche dir noch einmal: Ich werde einige von diesen Rückmeldungen in einem weiteren Video aufgreifen, egal, ob du dieser Beweisführung zustimmst oder nicht.
Also, lass dich ein auf dieses Experiment zu der Frage, ob man die Wahrheit des Christentums beweisen kann. Und ich will dich ermutigen: Lade auch Freunde und Bekannte dazu ein, an diesem Experiment teilzunehmen. Ich würde mich sogar ganz besonders freuen, wenn du auch Menschen dazu einlädst, die den christlichen Glauben bisher gar nicht überzeugend finden.
Denn das wird richtig spannend: Was sagen Menschen zu diesen Argumenten, die der Bibel bisher skeptisch oder ablehnend gegenüberstehen?
Demnächst folgt Teil 2 dieser Beweisführung.
Dieser Blog-Beitrag von Markus Till entspricht einem Transkript seines Beitrags auf Bibel Live bei YouTube als Videobeitrag. Sieh hier den Original-Videobeitrag „Kann man die Wahrheit des christlichen Glaubens beweisen?“.

Über Dr. Markus Till
Evangelisch landeskirchlicher Autor, Blogger und Lobpreismusiker mit pietistischen Wurzeln und charismatischer Prägung. Sie finden Blogbeiträge von Markus Till auf Aufatmen in Gottes Gegenwart und Videobeiträge auf offen.bar bei YouTube und auf YouTube unter Bibel live.

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