Statue, sehr starker Mann mit langen Haaren. Blogthema: Jesus und Simson

Warum Simson mich an Jesus erinnert

Sergej Pauli

Ein anderer Geweihter – Jesus Christus – war seiner Absonderung immer und durchgehend treu.

Und obwohl er Gott nie verlassen hat, kam ein Moment, als Gott gesagt hat, jetzt verlasse ich aber dich und Jesus am Kreuz sogar ausruft: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Aber lag es an seiner Untreue? Nein, Jesus war ja immer treu.

Weil ein Tausch stattfindet, weil Gott sagt, schau, ich bin ja Simson treu geblieben. Ich bin ja meinem ganzen Volk treu geblieben. Ich bin allen, die sich zu mir wenden, treu geblieben, trotz all ihrer vieler Fehler. Aber irgendwann muss der Ausgleich stattfinden. Jesus sagt: „Okay, ich mache es, ich trete in den Riss. Lass durch mich diesen Ausgleich stattfinden.“

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Das, was Jesus am meisten gefürchtet hat. Es gab ja eigentlich keine Furcht im Jesu Leben vor irgendwas wie Ablehnung oder dergleichen. Das hat ihn nicht berührt, aber dass der Vater sich von ihm abwendet trotz all seiner Treue, das war diese fürchterliche Last und sie bedeutet, jemand muss das machen, damit ein Ausgleich stattfindet, denn Gott ist ja uns gegenüber unerwartet oder unverdient treu. Und zu Jesus, wenn ich das so sagen darf, ist Gott an dieser Stelle unerwartet „untreu“ und trotz Jesu Gottestreue lässt er ihn allein, lässt er ihn diese Last fühlen, damit Gottes Gerechtigkeit erfüllt wird und es findet dieser Tausch statt, auf den ich uns hier aufmerksam machen möchte.

Ich habe an vielen unterschiedlichen Stellen noch viele weitere Ähnlichkeiten zwischen Simson und Jesus entdeckt.

Beide vergeuden Ihre Kraft

Ich musste staunen über Ähnlichkeiten zwischen Simson und Jesus selbst in einigen Details. Sowohl Simson als auch Jesus vergeuden Ihre Kraft.
Simson: Als man seine erste Frau von ihm wegnimmt, ist Simson wütend und er sagt:

Richter 15,3 „Da sprach Simson zu ihnen: Diesmal bin ich schuldlos an den Philistern, wenn ich ihnen Böses tue.“

Mit seiner Kraft ausgestattet würde man meinen, dass er nun in der Stadt alles kurz und klein macht. Stattdessen finden wir eine der aufwendigsten Arbeiten überhaupt. Er fängt dreihundert Schakale (oder Füchse). Das musste schon sehr aufwendig sein, so viele flinke Tiere zu fangen. Er verbindet immer jeweils zwei Tiere miteinander und in die Mitte steckt er eine Fackel, dann lässt er sie durch die Felder laufen.
Einige Zeit später sehen wir eine ähnliche Situation. Simson geht zu einer Hure in Gaza ein, jedoch belagern ihn die Gaziter Nachts steht Simson auf, reißt das Stadtor aus und trägt es auf einen Berg in der Nähe von Hebron: Das sind etwa 50 Kilometer, die er diese Mauern trägt. Heute ist ja Israel eingekesselt von zwei palästinensischen Gebieten. Gaza befindet sich im Gazastreifen, aber Hebron befindet sich im Westjordanland. Nach heutiger Geographie gemessen hat er ein ganzes Land durchquert um das Tor abzustellen.

Wir lesen davon in Richter 16,3 „Und Simson blieb bis Mitternacht liegen. Um Mitternacht aber stand er auf und ergriff die Flügel des Stadttores und die beiden Pfosten und riss sie samt dem Riegel heraus und legte sie auf seine Schultern; und er trug sie auf den Gipfel des Berges, der gegen Hebron hin liegt.“

Man kann ziemlich nachvollziehen wie er auf diese Idee kam: Er fängt an das Tor zu tragen, und irgendwann wird es für ihn ein Sport: Wie weit ich damit wohl kommen kann? Und dann denkt er sich: Kann ich das auf einen Gipfel tragen?
Das Buch Richter will uns zeigen: Schaut mal wieviel Kraft Simson hat und was er alles damit macht. Statt seine Kräfte für Ordnung in Gottes Volk einzusetzen, macht er ein Kräfte-Schaulaufen.

Aber in all dieser Verschwendung erinnert uns Simson auch an Jesus. Jesu Verausgabung für sein Volk ist sprichwörtlich. Ich muss da immer an diese wunderschöne Stelle denken in

Markus 6,31 „Und er spricht zu ihnen: Kommt ihr selbst her an einen öden Ort für euch allein und ruht ein wenig aus. Denn es waren viele, die kamen und gingen, und sie fanden nicht einmal Zeit, um zu essen.“

Ich denke, noch deutlicher wird die Verausgabung auf dem Weg nach Golgatha. Ausgezehrt fällt Jesus durch das Gewicht des Kreuzes nieder. Seine Kräfte sind verausgabt, er hat jahrelang unermüdlich für das Volk gearbeitet.

Beide sind umgeben von Frauen

Noch ein ungewöhnliches Detail. Simson ist der Mensch, der überhaupt für Augenlust steht. Davon zeugt schon der allererste Satz, den er überhaupt ausspricht. “Nimm mir diese, denn sie gefällt meinen Augen”. Das war sein erster Maßstab, sich das zu nehmen, was ihm gefällt. Das soll sein Maßstab sein und bleiben vor allem im Umgang mit Frauen. Er nimmt sich immer die, die ihm gefällt. Sein Name ist “Sonnenmann”, “kleine Sonne”, ein problematischer Name, da im ursprünglich vom Stamm Dan zu bewohnenden Gebiet die Stadt Bet-Schemesch liegt, eine Stadt, in der dem Sonnenkult gehuldigt wurde, vor dem die Bibel warnt (5 Mose 4,19). Die Sonne beleuchtet alles, und macht alles hell und sichtbar.

Bei Jesus sehen wir, dass die Frauen keine Frucht vor ihm haben. Eine Frau kommt sogar zu Jesus, öffnet ihre Haare – zu dieser Zeit eine ganz anstößige Situation – und salbt Jesus die Füße. Eine Situation, bei der alle gleich gedacht haben, oh, das ist aber komisch, was passiert denn da? Und trotzdem wusste jeder, Jesus ist so fern davon, Frauen als Lustobjekte zu gebrauchen. Die Frauen hatten so ein großes Zutrauen, weil sie wussten, Jesus wird uns nicht einfach nur verschwenden oder verwenden, sondern er ist unser wahrer Freund und Retter.

Beide beten

Es wird im Buch Richter sonst nicht genannt, dass jemand konkret betet, obwohl wir immer wieder lesen, dass das Volk zu Gott rief / schrie. Aber bei Simson finden wir zwei Gebete, die auch bewusst an den Anfang und Ende seines Dienstes gestellt werden.

Mit dem einen Gebet fängt Simsons Richterdienst an und mit dem anderen Gebet geht sein Dienst (tragisch) zu Ende. Ein besonderer Mensch war Simson schon vor seinem Richterdienst. Doch erst nach diesem ersten Gebet fängt sein Richterdienst an. Erst nach diesem Gebet lesen wir: Simson richtete Israel 20 Jahre. So zentral ist das Ereignis in Simsons Leben. Beachten wir wieder die Ähnlichkeit von Simson und Jesus, zu Beginn von Jesu Dienstzeit in der Wüste inmitten von Anfechtungen. Und zum Ende beten beide kurz vor Ihrem Tod.

Aber auch die Diskrepanz, Denn Simson wurde nur durch Umstände zu den Gebeten gebracht. Erst als er seine Kraftlosigkeit spürte, fing er an zu beten, doch bei Jesus ist durchgehend eine vertraute Beziehung im Gebet zu finden. Er betete ständig “Mein Vater” – nur ein einziges Mal ist uns nicht berichtet, dass Jesus zum Vater spricht, “Mein Gott, Mein Gott, warum hast du mich verlassen”.

Simsons Gewissen ist zu beschwert, als dass er unbeschwert glauben kann,

Richter 15,18 „Und er war sehr durstig, und er rief zu dem Herrn und sprach: Du hast durch die Hand deines Knechtes diese große Rettung gegeben, und nun soll ich vor Durst sterben und in die Hand der Unbeschnittenen fallen!“

Gott erhört Simson, obwohl er ihm untreu war, von Jesus hören wir ganz zuletzt: Mein Gott Mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Beide sind einsam

Simsons Einsamkeit sieht man schon ganz früh in seinem Dienst. Bei seiner ersten Vermählung lesen wir:

Richter 14,10–11 „Und sein Vater ging zu der Frau hinab, und Simson machte dort ein Festmahl; denn so pflegten die Jünglinge zu tun. Und es geschah, als sie ihn sahen, da nahmen sie dreißig Gefährten; und sie waren bei ihm.“

Es fand sich kein Israelit zu dieser Hochzeit ein, man hat ihm zur “Erheiterung” 30 Gesellen hinzugefügt, die ihn gar nicht leiden konnten. Aber später wird die Einsamkeit noch größer. In einer kriegerischen Auseinandersetzung mit den Philistern wohnt er einsam und allein wie ein verwilderter Mensch in einer Höhle. Doch die Philister wollen ihn holen. Und wer liefert ihn aus: ausgerechnet sein eigenes Volk!

Richter 15,11 „Da zogen 3.000 Mann von Juda zur Kluft des Felsens Etam hinab und sprachen zu Simson: Weißt du nicht, dass die Philister über uns herrschen? Und warum hast du uns das getan? Und er sprach zu ihnen: Wie sie mir getan haben, so habe ich ihnen getan.“

Jesu Einsamkeit wird in einem Gedicht von Christian Morgenstern gut ausgedrückt:
Wachet und betet mit mir!
Meine Seele ist traurig
bis an den Tod.
Wachet und betet!
mit mir!
Eure Augen
sind voll Schlafes, –
könnt ihr nicht wachen?
Ich gehe,
euch mein Letztes zu geben –
und ihr schlaft …
Einsam stehe ich
unter Schlafenden,
einsam vollbring ich
das Werk meiner schwersten Stunde.
Wachet und betet mir mir!
Könnt ihr nicht wachen?
Ihr alle seid in mir,
aber in wem bin ich?
Was wisst ihr
von meiner Liebe,
was wisst ihr
vom Schmerz meiner Seele!
O einsam!
einsam! Ich sterbe für euch –
und ihr schlaft!
Ihr schlaft!

Beide werden von nahestehenden Menschen verraten.

Noch eine sehr ungewöhnliche Ähnlichkeit: Beide werden wegen Ihrer Stärke verraten. Beide werden für Geld verraten, beide werden an Ihre Feinde ausgeliefert von Menschen, die ihnen nahestehen sollten.

Beide werden zu Rettern in Ihrem Volk

Tatsächlich ist das fünfzehnte Kapitel sogar so aufgebaut, um zu zeigen, dass Gott besonders Simson gebrauchen möchte, um den Kampf gegen die Philister zu führen. Immer wieder zerstört Simson die Machtspiele der Philister. Sie nehmen ihm seine Frau, aber er brennt ihre Felder an. Sie verbrennen seine Frau und er “zerschlägt ihnen alle Knochen”.
Sie wollen ihn demütigen, indem sie ihn von seinem eigenen Volk ausliefern lassen und er besiegt sie mit einem einzigen Knochen. Richter 15 ist so aufgebaut, dass es Freund und Feind zeigt: “Seht, das ist euer Retter”. Aber wenn wir aus Gottes Perspektive auf Simson blicken, dann sehen wir einen, der sich selbst liebt, der Gottes Gebote missachtet, der immer nur das tut, was ihm recht erscheint.

Und hier erinnert uns Simson besonders an Jesus. Er war der tadellose Erretter, und doch steht er vor Gott plötzlich mit unzählbar vielen schweren Sündern da. Und Gottes Zorn entlädt sich auf den, der zu unserem Retter bestimmt wurde. Aber wenn wir die aufgeladenen Sünden näher betrachten, merken wir, dass es meine Schuld ist und deine Schuld, dass er “um unserer Missetat willen geschlagen wird”. Und wir merken, dass es genau diese Tat Christi war, die der Grund ist, dass unsere Gebete vor Gott angenehm werden. Dass Gott so unverhandelbar hinter Simson steht, ihn erhört und annimmt, wie er es auch mit uns tut, wenn wir zu ihm kommen.

Beide sterben einsam, umgeben von Ihren Feinden

Beide bewirken erst durch Ihren Tod die weitreichendste Folge.

Jesaja 49,4 „Ich aber sprach: Umsonst habe ich mich abgemüht, vergeblich und für nichts meine Kraft verzehrt; doch mein Recht ist bei dem Herrn und mein Lohn bei meinem Gott.“

Bei beiden fragt man sich: “Was für ein Retter ist das?” Die Geschichte Simsons ist so aufgebaut, dass sie unterstreicht: Seht Israel, so einen Retter habt ihr. Und man fragt sich: Was für ein Retter ist denn das? Wie soll er uns bloß helfen. Selbst in dieser Frage sind sich Simson und Jesus ähnlich.

Als Jesus am Kreuz hängt „spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten untereinander und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten.“, „Und die Vorübergehenden lästerten ihn, indem sie ihre Köpfe schüttelten und sagten: Ha, der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst und steige herab vom Kreuz.“ (Markus 15,31 + 15,29–30)

Eine letzte Parallele:

Du brauchst einen Retter, auch wenn du es nicht siehst.

Gott schickte seinen Retter, als niemand nach ihm rief. Das Volk Israel hatte sich mit der Knechtschaft abgefunden. Wir haben ja schon in Gideons Leben gesehen, es fand keine richtige Umkehr statt. Gott sandte trotzdem seinen Retter. Auch bei Simson haben sie sich damit abgefunden, gesagt, „na gut, die Philister sind halt die Stärkeren“, sie haben gar nicht mehr nach einem Retter gerufen und Gott hat trotzdem diesen Retter geschickt.

Das fordert uns jetzt heraus, wenn wir uns dazu stellen. Wir haben diese Parallelen gesehen zwischen Simson und Jesus. Wir sehen Simson ist ein Spiegel, der gebogen ist. Eine Hälfte zeigt schon auf Jesus, eine Hälfte zeigt eigentlich genau das Gegenteil.

Wenn wir uns selbst dazu stellen, dann merken wir, eigentlich haben wir mehr Ähnlichkeit mit Simson. So geht es zumindest mir. Als wir wieder diese Richtergeschichten durchgegangen sind, da musste ich mich anklagen und habe mich gewundert, Mensch Sergej, du bist so wie die alle. Diese Zweifel von z.B. Gideon, wie kommen die mir bekannt vor? Diese Kämpfe mit Hochmut, wie kommen sie mir bekannt vor? Diese Mutlosigkeit von Barak, diese linkische Art von Ehut, diese Kraftverschwendung von Simson, ich kann mich nicht mit seiner muskulösen Kraft identifizieren, aber dieses Vergeuden von Möglichkeiten, wie sehr kommt mir das bekannt vor? Und dann stelle ich fest, selbst die Retter Israels haben ja einen Retter gebraucht.

Sie mussten dann rufen: „Gott, helfe mir“.

„Gib mir noch einmal Kraft, damit ich diese Säulen umfassen kann.“ Und dann stelle ich fest, ich oder wir – wir brauchen einen Retter. Ich glaube, wir haben hier zwei Möglichkeiten zu reagieren. Wir könnten sagen, warum eigentlich? Warum sollte ich einen Retter brauchen? Mir geht es doch gut. Oder wir sagen, warum sollte ich eigentlich Jesus brauchen? Gibt es nicht so viele andere Möglichkeiten?

Hier bitte ich einfach mal inne zu halten und die Jahre zurückzublicken. Welche Methode soll denn sonst funktionieren? Soll es der Kommunismus sein? Welche Ideologie? Soll es der Marxismus sein? Soll es die Rassentheorie sein? Soll es die Evolutionstheorie sein? Welche Botschaft der letzten Jahre hat sich denn wirklich als heilbringend erwiesen und nicht viel mehr als eigentlich zerstörerisch, dass man die Welt immer wieder an den Rand des Ruins gebracht hat? Welche Botschaft funktioniert? Auch beim Kapitalismus merken wir, wie empfindlich er ist, wenn in einem kleinen Seestreifen eine kriegerische Situation eskaliert und alle Wirtschaftsweisen dadurch graue Haare bekommen.

Wende dich ab, von welcher Idee und Ideologie auch immer, und suche wirklich Jesus und höre auf, dich selbst zu retten. Nimm seine Einladung an. Das ist genau der Retter, den du brauchst. Weil er dich so bedingungslos liebt, musst du nicht mit Erfolg kommen. Und da ist ja wieder Simson eine Ermutigung. Ein vergeudetes Leben, unendlich vergeudet. So viele Möglichkeiten nicht genutzt. So viele falsche Entscheidungen aneinander gereiht und ganz am Ende, macht er es doch richtig. Da ruft er zu Gott, da kehrt er um und Gott gebraucht ihn sofort.

Hebräer 11,32–34 „Und was soll ich noch sagen? Denn die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon, Barak, Simson, Jephta, David und Samuel und den Propheten, die durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verschlossen, des Feuers Kraft auslöschten, des Schwertes Schärfe entgingen, aus der Schwachheit Kraft gewannen, im Kampf stark wurden, der Fremden Heere zurücktrieben.“

Bei Simson blieb am Ende nicht viel übrig, aber der Glaube blieb.
Wenn wir die Geschichte Simsons anschauen, dann bleibt am Ende ein ernüchterndes Bild:
Ein Mann mit großer Berufung –
mit großer Kraft –
und mit einem tragischen Ende.
Und doch sagt die Bibel: Er hatte Glauben.
Nicht weil er stark war.
Sondern weil Gott gnädig ist.
Und genau hier liegt unsere Hoffnung.
Denn, wenn wir ehrlich sind:
Wir sind Simson ähnlicher, als uns lieb ist.
Wir haben eine Berufung – und verspielen sie.
Wir kennen Gott – und laufen doch eigene Wege.
Wir haben Kraft – und vergeuden sie.
Und die eigentliche Frage ist nicht:
„Wie stark bist du?“
Sondern:
„Wer rettet dich?“
Simson konnte sich am Ende nicht mehr selbst helfen.
Blind. Gebunden. Am Ende seiner Kräfte.
Und genau dort fängt Gnade an.
Aber Simson stirbt für seine eigene Schuld.
Christus stirbt für deine.
Am Kreuz hängt der wahre Retter.
Und die Menschen sagen:
„Andere hat er gerettet – sich selbst kann er nicht retten.“
Und sie haben recht.
Er rettet sich nicht –
weil er dich retten will.
Darum gibt es am Ende nur zwei Wege:
Entweder du versuchst weiter, dich selbst zu retten –
durch Anstrengung, durch Moral, durch Kontrolle über dein Leben.
Oder du gibst auf.
Und kommst zu Christus.
Nicht als Starker.
Sondern als einer, der Rettung braucht.
Heute ruft dich Gott.

Egal in welcher Konfrontation du jetzt kommst, ob du intellektuell herausgefordert bist, emotional angegriffen, es gibt keine Situation, in der es falsch wäre, zu Jesus zu kommen. Und dazu möchte ich dich jetzt einladen. Wie du das machst ist unwichtig. Wichtig ist nur, dass du zu Jesus kommst.


Hier geht es zum 1. Teil von „Simson erinnert mich an Jesus“. Alle Bibelzitate sind aus der Elberfelder Übersetzung 1905, teils selbst editiert.


Diese Predigt von Sergej Pauli erschien verlinkt auf glaubend.de. Hier geht es zum Original-Artikel „Simson erinnert mich an Jesus.“ mit der entsprechenden Weiterleitung zum Vortrag unter dem Artikel.

Über Sergej Pauli

Hallo, ich bin Sergej Pauli, Jahrgang 1989 und wohne in Königsfeld im Schwarzwald. Ich bin Ingenieur, verheiratet, habe vier Kinder. Diesen Blog möchte ich nutzen, um über das Wort Gottes und seine durchdringende Wirkung bis in unsere Zeit zu schreiben. Hast du bestimmte Fragen oder Anliegen, dann scheue dich nicht, mich zu kontaktieren. Hast du bestimmte Fragen oder Anliegen, dann scheue dich nicht, mich zu kontaktieren auf glaubend.de .

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