Bekenntnisse eines Russophilen: нет войне

Als ich am 24ten Februar vom feindlichen Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine hörte, wurde ich überrumpelt. Neulich frage mich jemand, ob ich ein Putin-Versteher sei und ich musste eingestehen, dass meine Meinung von Putin so positiv war, dass ich ihm niemals einen derart lebensverachtenden Krieg eingestanden hätte. Den Aufmarsch zahlreicher russischer Soldaten vor der ukrainischen Grenze hielt ich wirklich nur für eine typische Provokation der Russen und habe den Worten der russischen Regierung geglaubt, dass keine Invasion der Ukraine geplant sei.

Irgendwie ist es beschämend einzugestehen, dass ich mich derart geirrt habe. Doch besser spät als nie. Es hat einige Tage gedauert, bis ich mich neu orientieren konnte. Auf jeden Fall bin ich um einige (Selbst-) Erkenntnisse weiter. Ein paar Überlegungen möchte ich mit euch teilen.

Ich liebe Russland, aber was nun?

Mein Vater war Russe und meine Mutter ist Deutsche und so wurde ich eine gespaltene Persönlichkeit. Das ich aber hoffnungslos russophil bin, wird mir bei jedem Sportereignis deutlich. Automatisch passiert es dann, dass ich mit der russische Mannschaft mitfiebere. (Und natürlich ist Medvedev der beste Tennisspieler, den es je gab!). Diese „Russophilie“ verfolgt mich auch im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Verzweifelt versuche ich immer noch eine Rechtfertigung oder zumindest eine Erklärung für diesen Angriff, der immer mehr Züge eines Vernichtungskrieges annimmt, zu finden: Haben Ukrainer, vor allem die im Westen nicht tatsächlich nationalistische ja rechtsradikale und auf jeden Fall russophobe Tendenzen? Ist die Bezeichnung von Ukrainern als Banderavzy nicht doch gerechtfertigt, wenn man bedenkt, dass in Lviv noch vor wenigen Jahren ein (weiteres) Denkmal für einen antisemitischen Faschisten gebaut wurde, das rund um die Uhr bewacht wird? Aber in der bestmöglichsten Deutung zeigt dies bloß, dass Körnchen der Wahrheit in dem phantastischen nationalistischen Narrativ der russischen Propaganda eingebunden sind. Das alles liefert aber keinerlei Rechtfertigung für das Verhalten Russlands selbst. Irgendwo habe ich vor kurzem gelesen: Wenn das Vorhandensein von Faschisten eine Rechtfertigung für die Invasion darstellt, welches Land sollte dann nicht überfallen werden?

Der verletzte Bully

Ich würde nicht sagen, dass dieser kriegerische Angriff einzig Wunsch eines paranoiden Diktators ist, der sich im Bunker versteckt. Daniil Medwedew, der berühmteste Tennisspieler Russlands und aktuell wohl auch so gut wie der einzige russische Sportler, der noch international auftreten kann, hat auf seinem Instagram-Account die Flagge Russlands aus seiner Beschreibung entfernt. Darüber berichtet eine russische Sportzeitung (championat.com). Beachtet bitte die Kommentare der Leser (Der Google-Translator kann helfen): Es sind mehr als genug Stimmen, die in Medvedev nun einen Verräter sehen. Überhaupt ist dieses Bild eines verletzten Mobbing-Bullys eines das sich aufdrängt: Obwohl er alle unter Druck setzt, fühlt er sich am Ende des Tages selbst als Opfer. Ist dieses Gefühl die Quintessenz eines Russen-Gens? Eine Selbstprüfung war die Folge und ich möchte daran arbeiten, alle Themen aufzuarbeiten, in denen ich mich als Opfer sehe.

Überhaupt habe ich die verrücktesten Sachen gelesen. Eine Abgeordnete der Duma berichtet, dass sie im Wissen um die Sanktionen für die Anerkennung der Separatistenregionen LNR/DNR stimmte, obwohl ihre Tochter auf lebensrettende amerikanische Medikamente angewiesen sei, die nun nicht mehr geliefert werden. Aber das alles sei ihr das wert und natürlich mit der Familie abgestimmt. Im Folgenden Video kann man eine Medienvertreterin sehen, die es mit ihrem christlichen Gewissen begründet warum die „Spezielle Operation“ in der Ukraine, kein Krieg sei: „So human gehe man im Krieg nicht um, und sie könnte es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, wenn sie wüsste, dass in der Ukraine Zivilisten oder Wohnhäuser angegriffen würden“: https://twitter.com/i/status/1499479218454945800

„Putin hat bestimmt was vor, was alle überraschen wird?“

Offensichtlich ist Putin mit einem Blitzkrieg gescheitert und es sind viele tote Soldaten zu erwarten. Das überraschte mich: Kann ein Machtmensch so töricht sein? Ich erwischte mich bei dem Gedanken, dass ich selbstverständlich einen geradezu genialen Schachzug von Putin erwarte. Lasst mich das im Kleinen und Lokalen spezifizieren: Unsere Kirchengemeinde war vor Jahren auch gefangen in den Intrigen eines wirklich heftigen Machtmenschen gefangen. Als er es aber mit dem Machtmissbrauch übertrieben hat und entsprechend unter Kirchenzucht viel, dann erwischten sich viele dabei, dass sie irgendwie erwarteten, dass auch hinter diesem „Schachzug“ nicht einfach nur „dumme Sünde“ sondern irgendeine Hinterlist steckt. Irre oder, dass man den Machtmenschen immer für größer macht, als er in Wirklichkeit ist? Hinter die Dynamik dieser Entwicklungen bin ich noch nicht ganz hinter gekommen, aber ich bin kritischer zu „menschlichen Abhängigkeiten und der persönlichen Einschätzung derselben“ geworden.

Meine Überzeugung reift von Stunde zu Stunde: Hinter diesem Krieg stecken weder tiefe Überlegungen noch eine geniale Militärstrategie sondern blanke gottlose Sünde. Deswegen glaube ich nicht einmal an eine strategische Berechnung, wenn sich Putin jemals überwinden sollte, auf den Roten Knopf zu drücken, wovor uns Gott bewahren möge.

Es gibt sie noch, die guten Journalisten

Zwei Jahre Berichterstattung über die Pandemie waren mir persönlich allzu Politik/Staats-konform und ich meine damit die westliche Presse. Das Misstrauen wird nicht so schnell geheilt. Um ein Beispiel zu geben: Mir ist aufgefallen, dass Telegram im Osten wirklich intensiv genutzt wird, auch von Staatsorganen, ja selbst von Selenskij. Gleichzeitig haben wir uns aber daran gewöhnt, dass Söder die Abschaltung von Telegram fordert, ohne das jemand wesentlich darüber entsetzt ist. Ich hatte also einige Mühe mich in der Berichtserstattung zurechtzufinden und wechselte die Spracheinstellungen in Google News von Englisch auf Deutsch(Schweiz) auf Ukrainisch, sporadisch auch auf Russisch. Was mich überrascht hat, war die hohe Ausbeute bei Twitter, die auch sehr schnell Einblicke in unterschiedliche Perspektiven gibt, z.B. die der arabischen oder indischen Welt (die nicht immer besonders gut sind).

Aktuell empfinde ich die Berichterstattung der oppositionellen russischen Presse besonders hilfreich, z.B. Novaja Gazeta oder Meduza oder Cholod. Ich war entsetzt in welcher Schnelligkeit der Druck auf unabhängige Journalisten erhöht wurde. Wer über die „Spezial-Operation“ Fake News verbreitet, dem drohen 15 Jahre Straflager. Das Gesetz wurde im Ober und Unterhaus einstimmig beschlossen. Das heißt, immer wenn du etwas anderes über den Krieg schreibst, als was die „Regierung zugibt“ (z.B. Zahl der Toten) bist du schon auf des Messers Schneide. Und als Fake News gilt bereits, den Krieg als Krieg zu bezeichnen (In einer russischen Sportzeitung wird die übersetzte Aussage einer ausländischen Tennisspielerin entsprechend „angepasst“, siehe hier, statt Krieg muss es „spezielle Operation“ heißen)

Die Zeitung Meduza ist bereits als „ausländischer Agent“ registriert, was bedeutet, dass jeder Artikel eine entsprechende Meldung zu führen hat, die mindestens doppelt so groß ist, wie die größte Schrift im eigentlichen Artikel. Das betrifft selbst Aussagen, auf Twitter, dass sieht dann so aus (Link). Ein Stückweit ist mein Glaube an den Journalismus so weit herstellt, dass ich angefangen habe, Meduza finanziell zu unterstützen.

Der beste Westen aller Zeiten?

Am Anfang viel es mir etwas schwer Farbe in diesem Konflikt zu bekennen, weil ich ziemlich kritisch gegenüber der westlichen Kultur bin. Ich glaube nicht, dass wir in Europa in der besten aller möglichen Welten leben, für die uns die ganze Menschheit beneidet. Nicht am europäischen Wesen, soll die Menschheit genesen, erst recht nicht in einem europäischen Wesen eines individualistischen Moralismus. Hier geht meine Bruchlinie: Ich lehne Gewalt nicht ab, weil sie gerade „nicht trendy“ ist, sondern weil sie gegen den Willen des guten Vaters im Himmel ist.

Aber setze ich anstelle eines postmodern-westlichen einen christlichen Standard bleibt das Fazit ja nur ein dringendes, dass Gewalt und ein hinterhältiger Krieg abzulehnen sind. Ein guter „Führer“ kann nur ein Mensch mit einem Hirtenherz sein, der seinem Volk dient, statt es für seine egoistischen Zwecke dienen zu lassen. Daraus zwei Überlegungen: Zum einen musste ich mir eingestehen, dass ich zu lange die Augen vor einer diktatorischen Entwicklung Russlands verschlossen habe. Im Blick auf die Ukraine, werden die Überfälle auf Georgien, Abchasien, Transnistrien, Tschetschenien und Dagestan nicht weniger sondern um so mehr tragisch. Schon diesen Konflikten lag doch der selbe Keim eines Vernichtungskrieges. Die Schlussfolgerung sollte nicht sein, dass wir in diese Auflistung nun auch die Ukraine einfügen, als ein weiterer „Ausrutscher“ den man nachsieht, sondern dass man sich hinterfragt, warum die vergangenen Konflikte uns weniger berührt haben. In einer gewissen Weise gilt das natürlich auch für westliches Fehlverhalten, was aber nicht in diesem Artikel besprochen werden soll.

Eine krasse humanitäre Katastrophe liegt vor uns

Ich schätze, dass die Ukraine den Angriffskrieg erfolgreich abwehren wird. Bei einer mittel-glimpflichen Entwicklung wird sich die Ukraine auch recht zügig erholen können. Dann wird die humanitäre Katastrophe des 22ten Jahrhunderts nicht die Flüchtlingsströme aus Osteuropa sein, sondern ein riesiges abgeschottetes Reich, vergleichbar von Nord-Korea, dass an allen Ecken und Enden darben wird. Und bereits das fühlt sich am 04.03.2022 als eher positives Wunschdenken an. Viele andere Szenarien sehen die gesamte Menschheit in einen heftigen Abgrund gestürzt. Gott sei uns Sündern gnädig. – нет войне

Über Sergej Pauli

Hallo, ich bin Sergej Pauli, Jahrgang 1989 und wohne in Königsfeld im Schwarzwald. Ich bin Ingenieur, verheiratet, habe vier Kinder. Diesen Blog möchte ich nutzen, um über das Wort Gottes und seine durchdringende Wirkung bis in unsere Zeit zu schreiben. Hast du bestimmte Fragen oder Anliegen, dann scheue dich nicht, mich zu kontaktieren. Hast du bestimmte Fragen oder Anliegen, dann scheue dich nicht, mich zu kontaktieren.

96 thoughts on “Bekenntnisse eines Russophilen: нет войне

  1. Hallo Sergej,
    sehr schön von Dir zu hören, wie Du die Aggession Putins siehst.
    Ich bin aufgewachsen in der DDR und erlebte wie „die Russen“ den Einmarsch in die Tschechoslowakei 1968 vorbereiteten. Und war ganz klar, dass sie die freiheitlichen Bestrebungen in der CSSR nicht dulden würden. Das hätte viel zu viel Potential für die anderen Ostblockstaaten. Russische Truppen lagen also monatelang vorher in den Wäldern bei uns. Dann fuhren ununterbrochen Panzer Richtung Tschechoslowakei.
    Das Misstrauen gegenüber „den Russen“ (nicht als Menschen), sondern gegenüber dem Staat ist erst durch Gobatschow gewichen und später mit Putin wieder zurückgekehrt.
    Ein Volk, das eigentlich nie Freiheit und Demokratie kannte – außer dem kurzen Intermezzo – muss schon großen Mut haben, seinen Gewaltherrschern zu widerstehen (Sibirien ist ja da immer sehr nah). Hinzu kommt die Nicht- oder Desindormation durch den Staat.
    Also langer Rede kurzer Sinn: Die Geschehnisse überraschen nicht wirklich. Ich will nur hoffen, dass sich in der Bevölkerung kein Hass auf „die Russen“ entwickelt. Man erlebt ja immer wieder, wie wenig differenziert wird.
    Für alle die, die sich nach wahrem Frieden sehnen, habe ich einen Beitrag geschrieben: https://manfredreichelt.wordpress.com/2022/03/01/jah-wurden-wir-aus-dem-schlaf-gerissen/

    1. HI Manfred, interessant, hätte nicht erwartet, dass du Bindungen nach Tschechien/Slowakei besitzt.
      Ansonsten haben wir bei diesem Thema sicher eine hohe Übereinstimmung, danke auch für den Link zu deinem Artikel

      1. Nein, ich habe persönlich keine Bindungen zur Tschechoslowakei. Ich wohnte lediglich in Sachsen, das an die Tschechoslowakei grenzt. Und natürlich hatten wir als Ostdeutsche große Sympathien mit dem „Prager Frühling“. Da stieg da schon bei dem Einmarsch der Ostblockstaaten zur Niederschlagung dieser demokratischen und freien Bemühungen ganz schöne Wut hoch.
        Das Szenario ähnelte sehr dem heutigen Vorgehen Russlands.
        Interessant ist noch, dass ich mit einem Bekannten in der Nacht des Einmarsches in einem Zug Richtung Prag saß. Wir wollten da 14 Tage Ferien machen. Der Zug wurde dann an der Grenze gestoppt und wir mussten alle zurück. Wären wir ein paar Stunden früher gefahren, währen wir mitten ins Geschehen geraten. Ich weiß nicht, ob ich das zur Flucht in den Westen genutzt hätte. Aber vielleicht hätte ich auch meine Mutter nicht allein in der DDR zurücklassen wollen…

  2. Putin hat im Jahr 2001 im deutschen Bundestag eine Rede gehalten, der der ganze Bundestag zugestimmt hat. Er hat auch eine Sicherheitsarchitektur von Wladiwostok bis Lissabon in Europa vorgeschlagen, aber darüber wurde nie verhandelt. Das hätte doch unbedingt versucht werden müssen. um mit Rußland zu einer verträglichen Lösung zu kommen und die beidseitigen Sicherheits- und wirtschaftlichen Interessen zu berücksichtigen.
    Jetzt aber haben wir die Konfrontation. An der ist auch der überhebliche Westen mitschuld.
    Was die geistliche Dimension angeht, so haben Prophezeihungen aus katholischer Richtung schon lange vor dem 2.Weltkrieg gewarnt, dass, wenn sich die Menschen nicht bekehren, dieser eintreten wird.. Dasselbe gilt auch für weitere Kriege.

    https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/gastredner/putin/putin-196934

    1. ja, im wesentlichen einverstanden, eine gewisse Russophobie im wörtlichen Sinne, also eine Angst vor den Russen hat diesen Konflikt zusätzlichen Zündstoff verliehen.
      Nur eine echte katholische Buße führt uns wieder aus den konflikten und Kriegen raus. Gott sei uns Sündern gnädig und rette uns!

  3. Wie oft hat die russische Regierung darauf hingewiesen, dass Rußland nicht von NATO-Ländern eingekreist werden will und ggfs. an den russischen Grenzen Raketen aufgestellt werden, die Rußland in Minuten erreichen können. Die USA würden das auch nicht erlauben, wenn Mexiko oder Kanada einem russischen Verteidigungsbündnis angehören würden und dann an der Grenzen Raketen ggfs, gegen die USA aufstellen würden. Man hat das ja bei der Reaktion der USA auf die Aufstellung von Raketen in Kuba gesehen, wo es beinahe zu einem schweren kriegerischen Konflikt zwischen Rußland und den USA gekommen wäre.
    Den sog. Westen und die USA hat das alles aber nicht interessiert. Eine Rolle bei dem Konflikt und jetzt auch Krieg mit der Ukraine spielen auch die Nazis in der Ukraine und das Verbot der russischen Sprache dort. Wir erfahren das alles aber kaum durch unsere Medien, die ganz einseitig berichten. Dann die Verbrechen 2014 in Odessa, wo die Verbrecher bis heute nicht von der ukrainischen Regierung zur Rechenschaft gezogen wurden und weiterhin rechtsradikale Krieger in das ukrainische Militär einbezogen werden.
    Nun rechtfertigt das alles nicht den Krieg in der Ukraine, aber zeigt auf, dass es da Hintergründe gibt, die zu denken geben.
    https://www.kreuzgang.org/viewtopic.php?f=6&t=16592&start=2208
    In obigen Link wird das Thema auch seit langem behandelt, auch kontrovers.

    1. ja, insgesamt einverstanden, in meinem Artikel habe ich versucht nicht pro-ukrainisch zu sein, das wäre auch einfach eine Lüge über meine persönlichen Ansichten. Aber man muss nicht proukrainisch sein, um diesen Krieg aufs Schärfste zu verurteilen. Im Grunde bin ich durch die Beiträge von Meduza und Novaja Gazeta zu dieser Ansicht durchgedrungen, ich würde beide als sehr pro-russisch sehen, aber deutlich Anti-Krieg und vor allem gegen diese diktatorischen und vor allem korrupten Entwicklungen im Land. In Kürze: Gegenüber der Nato bin ich auch skeptisch! Aber man hätte Russland ohne Korruption und den Rechtsnihilismus in eine viel bessere Richtung auch trotz des Nato-Drucks entwickeln, da wurde über jahrzehnte vieles verpasst, in einer verrückten Weise die Macht auf eine Person zentralisiert (und das im größten Land der Welt). Ich beklage vor allem die Fehlentwicklungen. Einige Sanktionen des Westens Aktuell lehne ich entschieden ab, weil sie entweder vor allem den reformatorischen Kräften besonders schaden (wären vor allem technologische Dienste und PRodukte) ODER den Nationalisten und Nihilisten Öl ins Feuer giessen (z.b. die in meinem Artikel genannte Verbannung russischer Sportler)

        1. Gut, dass mal jemand die langfristigen Hintergründe der Auseinandersetzungen erörtert und nicht nur die Ereignisse vom Ende letzten Monats. Die meisten Menschen sind allzusehr vergesslich und wollen die längerfristigen Entwicklungen weder wissen noch zur Kenntnis nehmen. Auch wenn nun Rußland den Krieg angefangen hat und wir das verwerflich finden, ist dem Ganzen ein langes Vorspiel vorausgegangen. Man hätte mit einigem gutem Willen wahrscheinlich eine kriegerische Auseinandersetzung vermeiden können. Die Angebote für ein Sicherheitskonzept waren von Seiten Rußlands da, aber der sog. Westen hat sie nicht wahrgenommen.

          Ansonsten hat der bayrische Seher Alois Irlmaier ja profezeiht, dass Rußland irgendwann einen Krieg gegen Westeuropa führen wird. Ob das einmal so kommt, weiß man nicht. Da hilft nur beten.

          1. Ach ja, hätte man …?

            Um welchen Preis denn?

            Kampflose Wiederversklavung der Ukrainer durch Russland vielleicht – und das dann mit Zistimmung und Billigung westlicher Staaten, nicht wahr?

            Im Augenblick sind wir und erleben wir den Überfall auf den souveränen Staat Ukraine veranlasst vom russischen Machthaber Putin und seiner Clique.

            Ob die sich eines Tages wirklich mit dem übrigen Europa anlegen wollen, wird sich zeigen, und das liegt dann auch zu einem nicht geringen Anteil am Freiheitswillen, Opfer- und Verteidigungsbereitschaft eben dieser westlichen Länder.

          2. Leute wie dieser Vesper, dem es offensichtlich daran liegt, dass es zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt wie man nun sieht, statt zu Vereinbarungen, die allen Teilen nützen, tragen mit dazu bei, dass die Dinge eskalieren. Wer Chancen und Möglichkeiten nicht zumindest auslotet und nach Lösungen sucht, der ist ebenso mitschuld, wie jetzt Rußland,
            Denn woher soll man wissen, ob es eine Einigung nicht gegeben haben könnte, wenn man sich einem Dialog grundsätzlich verweigert. Jetzt ist es zu spät.
            Die Ostpolitik von Brandt und Bahr hat ja gezeigt, dass es Möglichkeiten der Verständigung gegeben hat, obwohl Rußland nicht lange vorher in die Tschechei einmarschiert. Klar, aufrüsten von allen Seiten mit dem möglichen Ergebnis eines dritten Weltkriegs, den keiner gewinnen kann, gefällt halt manchen mehr.

          3. Die von Herrmann propagierte Appeasementpolitik mit schwachem Westbündnis ist zum Scheitern verurteilt.
            Ich bin gewiss kein Scharfmacher und will keine kriegerischen Konflikte geschweige denn gar atomare Auseinandersetzungen.
            Aber die frühere deutsche Ostpolitik war auch nur erfolgreich vor dem Hintergrund eines wehrhaften Westbündnisses, vor dem auch der Warschauer Pakt Respekt hatte.
            Beten wir, dass eines Tages wieder ein ähnlich vernünftiger Politiker wie Michail Gorbatschow in Russland (am besten auch gleich zusätzlich in China) an die Macht kommt.
            Bis dahin sehe ich allerdings realistischerweise nur eine Wiederbewaffnung und Wiedererlangung der militärischen Wehrhaftigkeit des Westens als Garant für den Schutz unserer Freiheit und Demokratie.

          4. @Herrmann
            Folgt man Ihrer Sichtweose, so hatten also auch England und Frankreich 1939 „Mitschuld“ am Überfall Hitlerdeutschlands und der SU auf Polen, nicht wahr?

            Man muss halt schon die Kirche im Dorf lassen und sauber und klar herausbilden, wer der Agressor ist und wer allenfalls zu lange geschlafen hat und auf denselben und dessen Lügen hereingefallen ist.

            So war’s damals und so ist’s heute halt dann auch wieder mit diesmal anderen Beteiligten.

  4. Bei all dem Geschwurbel hier:

    FAKT ist und bleibt, dass einzig Russland den selbstständigen und unabhängigen Staat Ukraine überfallen und mit Krieg überzogen hat – und nicht etwa umgekehrt!

    Es ist ein ganz schmutziger Krieg voller unverschämter Lügen, der zu einem ganz erheblichen Teil von Russland aus auch gegen die ukrainische Bevölkerung geführt und höchstwahrscheinlich in einem Massenraub und Völkermord am ukrainischen Volk münden wird, wenn nicht noch ein buchstäbliches Wunder geschieht!

    Bestürmen wir den Himmel (GOTT) mit unseren Gebeten und helfen wir den unglücklichen Menschen nach besten Kräften – einen besseren Rat weiß ich nicht zu geben!

          1. Ja, Sergej, Sie sagen es.
            Seit dem 1. März 2022 haben die zahlenmäßig wenigen und extrem weit verstreut wohnenden rk Christen im Bistum Saratow in Südrussland eine 9tägige ununterbrochene Gebetsnovene für den Frieden gebetet, ohne dass darüber auf der gen. Website etwa zu viel Aufhebens gemacht wird.
            Sie tun’s einfach im festen Vertrauen auf Gott als letztlich einziger Herrn der Geschichte.

    1. „…ohne Gott und seine Gebote habt ihr keine
      Zukunft …

      ….denn keine Demonstration, kein Glockenläuten und keine Aussage der Politiker helfen den Satan zu bändigen,
      sondern
      nur das intensive (…)gebet, Fasten und Entsagung!“

  5. Nur ein Einwand: Die ukrainische Bevölkerung besteht (vorwiegend im Osten) auch aus Russen und Russischsprechenden, die man untergebuttert hat. Sonst gäbe es ja den Konflikt in der Ostukraine nicht, der seit 2014 andauert..
    Selbst ein ehemaliger NATO-General hat gesagt, man hätte den Russen und den Russischsprechenden im Osten der Ukraine mehr Selbstverwaltung zugestehen müssen. Ähnliches sagt auch Herr Dohnyani, der kürzlich ein Buch zum Thema geschrieben hat.
    Das alles ist aber kein Grund einen Krieg vom Zaun zu brechen.

    Aber man muss wissen, dass Kriege ja auch durch Gefühle der Bedrohung entstehen so subjektiv die auch sein mögen. Das gilt für alle Seiten. Wenn man diese Gefühle nicht ernst nimmt, dann kann es sein,, dass das eines Tages zu kriegerischen Konflikten führt. Offensichtlich gab und gibt es auch Menschen und ehemalige Politiker, die das erkannt haben, aber die sind ja nicht mehr aktiv in der Politik tätig.

    1. Vergessen Sie, edi, nicht die unsäglichen Verbrechen unter Stalin gerade in der Ukraine – das hat man auch dort bis heute nicht im Volk vergessen!

      Die Ukraine war während der jahrzehntelangen Sowjetherrschaft zwangsweise russifiziert – eben auch sprachlich, aber durch die offiziell gesprochene Sprache wird ein Ukrainer noch längst nicht innerlich mit Leib und Seele zum Russen.

      Die Gebiete im Donbass hat Putin offensichtlich jahrelang nur durch verdeckte Truppeneinschleusung als angeblich russlandfreundlich darstellen können.

      Herrn von Dohnani schätze ich an sich sehr, aber seiner Putinversteherei in seinem jüngsten Buch folge ich nicht.
      Er ist halt noch ein „Fossil“ aus der Ära Willy Brandt’s (Wandel durch Annährung), als jedoch der damalige Ostblock mit der UdSSR als Führungsmacht an der Spitze ungleich stärker, ja geradezu monolithisch war…

      1. Ich kenne das Buch von Dohnanyi im Einzelnen nicht. Er hat nur kürzlich, das war vor dem Krieg, im Radio ein Interview gegeben, wo es um die Nichtausdehnung der NATO über Deutschland hinaus ging, die man nicht eingehalten hat. Das hat er da im Einzelnen dargestellt. Neulich hat der SPIEGEL auch ein Dokument dazu veröffentlicht. Andere bestreiten diese Zusage der Amerikaner, die gab es aber schon bevor Putin an die Macht kam.
        https://www.deutschlandfunk.de/interview-mit-klaus-von-dohnanyi-spd-ex-buergermeister-hh-zu-ukrainekrise-dlf-fa676f9c-100.html
        Nach meiner Kenntnis ist Deutschland vom Grundgesetz her verpflichtet zum Frieden in der Welt beizutragen, das aber ist nicht immer erfolgt. Man denke nur z.B. daran wie Merkel als sie noch in der Opposition war, für den Irakkrieg des Bush jun. gestimmt hat. der am Ende sehr schlimme Folgen hatte bis heute. Von Sanktionen war hier aber nicht die Rede.

        1. Halten Sie wirklich Präsident Putin für einen Demokraten und Russland für eine echte freie Demokratie?

          Möchten Sie dort in Russland wirklich leben oder das nur anderen zumuten?

          1. Ich frage mich, warum Sie mir eine solche Frage stellen. Habe zu dem Thema etwas gesagt, ich wüsste nicht. Ich halte nicht einmal Deutschland für eine richtig freie Demokratie, weil hier wie anderswo auch der Lobbyismus grossen Einfluss hat und auch die Medien, die uns oft genug einseitig und falsch informieren. Wie sollte ich dann Rußland als freie Demokratie sehen? Geld regiert die Welt, dieses bekannte Wort darf und soll man ruhig mal wörtlich nehmen. Nicht Werte sind massgebend, sondern Interessen, das gilt für alle Länder, die Werte werden nur vorgeschoben. Das hat schon Egon Bahr gewusst.
            Würde die Politiker mehr den Ausgleich suchen, hätte es viele Konflikte oder Kriege nicht geben, aber die Waffenindustrie, da hat der Papst recht, will ja auch Geld verdienen und kauft sich auch den einen oder anderen Politiker.

          2. Sie haben meine Fragen nicht beantwortet.

            Ich stelle meine zweite Frage an Sie noch etwas zugespitzter:

            Würden Sie gerne das Leben hier mit einem Leben in Russland tauschen oder wollen Sie das nur anderen zumuten?

  6. Diese Frage hat mit dem Thema nichts zu tun und stellt sich auch nicht für mich. Zudem mute ich niemand etwas zu in dieser Hinsicht. Daß Rußland keine Demokratie in unserem Sinne ist, ist ja bekannt und daß man dort öffentlich nicht alles sagen kann, was man denkt ohne, daß das möglicherweise schlimme Folgen für einen haben kann.
    Wenn sich in Deutschland einer öffentlich zu Putin bekennt bzw. Putin nicht kritisiert in den letzten Tagen, dann wird er auch unter Umständen seine Stellung los. Ist ja bei dem russischen Dirigenten in München passiert.
    Einen deutschen General, der vor kurzem u. a. sagte, die Krim käme nicht mehr zur Ukraine zurück, was ja auch die Meinung der US-Regierung ist, hat man auch entlassen. Ok. eingesperrt wird hier aber keiner.
    Ansonsten sind wir hier ja nicht vor Gericht, wo ich Fragen beantworten müsste. Ich bin weder Anhänger von Putin noch von sonst einem Politiker, sondern bilde mir meine eigene Meinung. Ich bin eher der Meinung, dass viele Länder schlechte, ja auch verbrecherische Regierungen haben und auch in Demokratien oft genug schlechte Menschen hochgeschwemmt werden.

    1. Doch, edi, diese meine Frage hat sehr wohl mit dem Thema zu tun, auch wenn Sie das vehement zu leugnen suchen.

      Es ist schon bezeichnend, dass Sie sich um eine Antwort drücken. Sei’s drum.

      Ich schrieb bereits am 20.02.22 unter Nr.899 im Gästebuch der Sendung „Presseclub“:

      „Tatsache ist, dass mit Wladimir Putin ein quasi als Diktator in Russland regierender Machthaber nach einem von Russland emanzipierten und souveränen Staat Ukraine greift und ihn massiv militärisch bedroht (und mittlerweile mit einem mörderischen Krieg überzieht) und dieses freie Volk wieder unterdrücken und beherrschen will.

      DAS und nichts anderes ist FAKT!

      Wir haben heute wie bereits vergangenen Sonntag nach dem Gottesdienst für den Frieden in der Ukraine GEBETET (und werden das weiterhin tun). Mehr als dieses und zu appellieren kann zumindest ich als einfacher deutscher Bürger derzeit nicht tun.“

      HEUTE sage ich zudem:

      „Ich bin als Deutscher Staatsbürger auch zu empfindlichen persönlichen Opfern bereit und trage sie mit.“

      1. Nun, Ihr Statement hier kann ich ja unterschreiben.
        Putin hätte einen anderen Weg suchen müssen, seine Interessen zur Geltung zu bringen. Welche die sind, nämlich, dass er nicht weitere NATO-Länder um Rußland positioniert sehen will, das hat er oft und lange genug gesagt. Auch Medwedew hat das vor Jahren schon gesagt und mit einer Aufrüstung gedroht.

        Die Antwort des Westens und der NATO aber war, jedes Land könne dem Militärbündnis beitreten, dem es wolle. Das ist zwar richtig, aber so einfach ist es trotzdem nicht wie man bei der Kubakrise gesehen hat. Die USA haben das umgekehrt damals auch nicht zugelassen.
        Solange eben kein umfassender Sicherheitspakt vorliegt, fühlt sich Rußland immer mehr umzingelt. Raketen, die nahe der russischen Grenze aufgestellt werden bzw. werden können und die binnen Minuten Rußland erreichen können und das von mehreren das Land umgebenden Staaten, können ja das russische militärische Abwehrsystem teilweise lahmlegen. In Polen haben die Amis angeblich wegen einer Bedrohung durch iranische Raketen auch Abwehrraketen aufgestellt, die aber auch gegen Rußland eingesetzt werden können. Die Dinge liegen also nicht so einfach wie manche denken.

        1. Putin droht unverholen dem Westen mit Russlands Atomwaffen.

          Wer ist hier denn wohl der Brandstifter und Kriegstreiber?

          Wer lässt denn politische Gegner und kritische Journalisten in Straflager stecken oder gleich ganz umbringen – sogar im westlichen Ausland?

          Diese wahrhaft stalinistischen Methoden wendet doch Ihr von Ihnen hier verteidigter Diktator Putin an – und zwar wiederholt!

        2. Was Russland leider seit dem 2. Weltkrieg besonders halt auch in Europa betrieb, war eine Art Neokolionalismus mit benachbarten von damals der de facto von Russen beherrschten UDSSR abhängigen und ergebenden Vasallenstaaten mit ebensolchen Vasallen-Regierungen.
          Zu einem gewissen Grade ist das noch nach den blutigen Erfahrungen der UdSSR im 2. WK erklärbar und „verständlich“. Aber skandalös ist und bleibt,
          dass die Menschen in diesen Staaten nur äußerst eingeschränkte Rechte und keine wahre Freiheit hatten und zudem, dass Russland/UdSSR seine/ihre von ihm/abhängigen Staaten gnadenlos aussaugte.
          Erst unter Michail Gorbatschow begann sich da etwas zu ändern und in den Beziehingen zu reformieren, aber dieser visionäre Staatsmann wurde bekanntlich viel zu früh politisch eliminiert. Der erste Nachfolger war unfähig, der zweite und jetzige ist skrupellos.
          Wer will den einstigen Vasallenstaaten deren in der Bevölkerung tief verwurzeltes Misstrauen gegen Russland verdenken und ihnen verwehren, sich dem Westen (EU, Nato..) zuzuwenden nach solchen jahrzehntelangen negativen Erfahrungen?

          1. Wenn ich hier „Russland“ schrieb, so ist natürlich vornehmlich das russische politische Regime gemeint.

  7. Mit Appeasement haben meine Einlassungen nichts zu tun. Man hätte schon vor rund 20 Jahren verhandeln können und trotzdem das eigene Militär besser ausrüsten können. Ich bin zwar kein Militarist, aber seit Jahren sind die grossen Mängel bei der Bundeswehr bekannt und man hat dagegen nichts getan. Dabei liegt nicht alles am Geld wie man weiß., sondern auch an der Bürokratie und der Organisation und wohl auch daran, dass oft genug fachfremde Leute Verteidigungsminister geworden sind.
    Abrüstung der beiden Systeme ist dann wieder ein anderes Thema. Jedenfalls kann man verhandeln ohne die Abwehr zu vernachlässigen.

    1. Man hat halt lange geglaubt, man könne mit Russland und insbesondere dessen Langzeit-Präsidenten vernünftig verhandeln.

      Hat sich als falsch erwiesen – nun muss seitens Westeuropas und insbesondere auch Deutschlands umgestellt werden.

      Mit Scharfmacherei und gar mir von Ihnen hier unterstellter Kriegstreiberei meinerseits hat das rein gar nichts zu tun.

      Unterlassen Sie solche Anwürfe!

  8. Man hat doch gar nicht verhandelt wegen einer denkbaren Sicherheitsarchitektur, also weiß man auch nicht, wie das Ergebnis hätte aussehen können, Irgendwie kennen Sie die Fakten, die Michael Lüders beschrieben hat, gar nicht oder Sie haben sein Video gar nicht ganz angesehen. Warum hat man 2001 im Bundestag der Rede Putins Beifall gezollt von allen Seiten? Eingegangen auf sein Angebot ist man aber nicht, das sind doch Fakten. Mag sein, dass sich Putin inzwischen geändert hat,´

    1. Was haben denn die Russen in der freien Ukraine zu suchenund dieses Land und Volk zu überfallen? NICHTS!
      Putin haben wir nie recht getraut, auch schon 2001 nicht, denn reden mit schönen Worten kann man viel, wenn nicht die entsprechenden TATEN folgen.
      Der Westen, insbesondere Westeuropa war bereit, mit seinem großen und reichen Land und Volk Handel zu treiben, allerdings haben die ehemaligen Ostblockstaaten, allen voran Polen, ausgesprochen schlechte Erfahrungen mit Russland gemacht. Es wäre an den Russen gewesen, dem deutschen Vorbild zu folgen und einen sicherlich mühevollen Weg der allmähliche Annäherung und Versöhnung gerade mit diesen ihm benachbarten Völkern einzuschlagen und unbeirrt weiter zu beschreiten. Aber dazu bräuchte es andere Politiker als ehedem Jelzin und danach Putin. Die Chancen sind nicht erst jetzt sondern schon in all den letzten 20 Jahren u.a. mit all den dreckigen Anschlägen und Morden an kritischen oppositionellen Politikern und Journalisten verspielt worden, auch wenn da hierzulande die eigentlich längst notwendigen Konsequenzen oftmals fehlten.
      Was ist das denn überhaupt für ein Regime, wo ein Präsident eben mit Tricks und Propaganda und immer stärkerer Unterdrückung der Opposition sich nun schon 2 Jahrzehnte krampfhaft an der Macht hält?
      Sie geben hier den großen Putinversteher und -entschuldiger, Hermann – mich jedenfalls überzeugen Sie nicht und Ihr Propagandavideo können Sie sich getrost an den Hut stecken.

  9. Wer wie du solche Voreingenommenheiten hat und nicht mit allen Mitteln nach dem Frieden und Ausgleich strebt, der wird auch dabei bleiben, Daß man es mit Rußland einem Nachfolgestaat der Sowjetunion zu tun hat, das berücksichtigst du nicht. Jedenfalls ist es nicht einfach für so ein Land aus den alten kommunistischen Verhaltensweisen herauszukommen. Wir Deutschen sollten nicht so tun, als ob wir selber keine Diktatur gehabt hätten, aber wir haben nach einem totalen Zusammenbruch unseres Landes Glück gehabt, dass es eine andere bessere Entwicklung gegeben hat.
    Dass nun Rußland die Ukraine überfallen hat, das ist frevelhaft. Mit Leuten wie dir kann man nicht sachlich diskutieren, da du vieles nicht verstehen willst. Mit Leuten wie dir hätte es auch keine Ostwestannäherung wie bei Brandt gegeben die immerhin eine gewisse Entspannung erreicht hatte, Jeder, der eine andere Meinung hat, wird als Putinanhänger verleumdet. Mach ruhig weiter so. Die Ereignisse derzeit haben ja deine Meinung bestätigt. Dass man aber möglicherweise gewisse Chancen einer Verbesserung hat liegen lassen, interessiert Leute mit solchen Vorurteilen wie du sie von vornherein hast ja nicht, Am besten immer zuschlagen, dann wird man auch bestätigt. Nikolaus von der Flue hatte da eine andere Meinung als es um der Streit verschiedener Kantone ging,

  10. Gerade die Menschen in und auf den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion haben schrecklich unter dem sie überfallenen Hitlerdeutschland gelitten und einen immensen Blutzoll besonders auch im 2. Weltkrieg gezahlt.

    Das hat Deutschland auch anerkannt und ist sich seiner geschichtlichen Schuld und Verantwortung gerade auch diesen Völkern gegenüber bewusst gewesen.

    Aber die Kommunisten waren in ihren Unterdrückungsmethoden nicht viel besser als die Nazis.

    Und auch jetzt wieder gibt es nach der von Gorbatschow eingeleiteten Tauwetterperiode mit einer Hinwendung der ehemaligen Staaten der UdSSR zu einer freiheitlichen Demokratie weder in Russland noch in Belarus echte Freiheit und demokratische Strukturen mit freier Presse, politischer Opposition etc. mehr.

    Vielmehr werden solche Menschen mit diakonischen Strafen bis hin zur Ermordung bedroht.

    Man kann bis zu einem gewissen Grad auch mit solch menschenverachtenden Regimen wie denen Putins oder Lukaschenkos verhandeln, und Deutschland tat das auch ebenso wie andere westliche Staaten, aber von „den Russen“ verscheißern braucht man sich nicht zu lassen!

    Irgendwann gilt:

    Genug ist genug!

    Putin war durch entsprechende Sanktionen wie z.B. den Ausschluss aus der einstigen G8-Staatengruppe an sich nachdrücklich gewarnt, hat aber den Westen nicht ernst genommen.

    Nun hat er die Ukraine überfallen – ein vorbereiteter und dann vom Zaun gebrochener Angriffskrieg, für den er und seine Machtclique sich vor dem internationalen Gerichtshof in Den Haag zu verantworten hätten.

    Sie können mich hier in diesem an sich CHRISTLICHEN Forum beschimpfen und verleumden – aber es ändert nichts an den sehr unbequemen Wahrheiten, die ich hier ausspreche.

  11. „Frieden“

    Die fünf Bischöfe der russischen katholischen Bischofskonferenz hatten am Donnerstag, 25.02.2022, wenige Stunden nach Beginn der Aggression Russlands gegen die Ukraine, den Gläubigen einen offenen Brief geschrieben. „Unsere Völker verdienen einen Frieden, der in der festen Entschlossenheit besteht, andere Menschen, andere Völker und ihre Würde zu achten”, heißt es darin. Die politisch Verantwortlichen müssten alles tun, „um den Konflikt zu beenden.”

    (vatican news – gs)

  12. Der Krieg dort läuft schon seit 2014 und nicht erst, seitdem Putin jetzt im Februar offen eingegriffen hat. Was dort lief, wer gegen wen und mit welchen Methoden, bis hin zum Rassismus, kann man selbst locker nachrecherchieren.
    In 2014 gab es dazu bei uns auch noch Medienberichte, auch zu dem Asow-Regiment, aber dieser Bürgerkrieg ist dann gänzlich aus der westlichen Wahrnehmung verbannt (verschwiegen ?) worden.

    Man muss sich aber mal fragen, ob denn ein Staatenlenker aus purer Lust an Krieg und Eroberung in ein Nachbarland einmarschiert, wohl wissend, dass er damit ggf. weitgehend politisch isoliert wird, dass es massiv (auch eigene) Opfer kosten wird, und das politisch und wirtschaftlich Erreichte um Jahre bis Jahrzehnte zurückwirft.

    Von den Bio-Laboren (amerikanische) in der Ukraine wissen wir mittlerweile, auch durch amerikanische Regierungsvertreter bestätigt. Vor drei Tagen war das noch Aluhutträgerverschwörungstheorie.

    Ob sich die atomaren Anreicherungsanlagen noch von der Gerüchteküche bis zur Gewissheit entwickeln werden, der Befehl der ukrainischen Regierung an das Militär zum Überfall auf den Donbass als Propaganda oder doch Wahrheit herausstellen wird (das Foto des Dokuments sah recht verläßlich aus) und Russland diesem Angriff nun zuvorkommen wollte oder mußte, das müssen wir auch noch abwarten. Immerhin hat die Ukraine ja nach eigenen Medienberichten auch schon mindestens einen russischen Spion liquidiert, der in ihren eigenen politischen Reihen saß.

    Nicht bestritten werden kann jedoch ein Interview, das eine gewisse Annalena B. bereits im Oktober 2021 einer Zeitung gab, noch vor ihrer Vereidigung, und in dem sie Russland mit Atomwaffen umstellen wollte. Unbestritten ist, dass die Nato immer weiter in Richtung Russland expandiert ist. Und Selensky ja auch in den letzten Wochen Atomwaffen für sein Land gefordert hat. Kann man alles in unseren eigenen „seriösen“ Medien nachlesen, ohne auf suspekte Webseiten gehen zu müssen.
    Solche Äußerungen und solches Handeln setzen Signale. Und wenn das Gegenüber die Signale dann wahrnimmt, (falsch oder auch richtig) deutet und danach handelt, dann darf man sich auch an die eigene Nase packen, was Mitschuld angeht.
    Usw. usf..

    Wir werden dagegen hier gerne nur mit halben Wahrheiten informiert. Die 15 Jahre Haft, die bei der Verbreitung von Fake-News drohen: nun, im russischen Gesetz steht etwas von „vorsätzlicher“ Verbreitung. Bezeichnend, dass trotz der Einschränkung „vorsätzlich“ nun einige Medien nicht mehr von dort „berichten“ wollen. Ebenso bezeichnend, dass dieses doch so wichtige Wort in unseren Nachrichtenquellen unterschlagen worden ist.

      1. Bevor man Wikipedia als verläßliche Quelle referenziert, schaut man sich die Versionshistorie an. Zu diesem Artikel gibt es rund 2000 Änderungen ab dem 10. Dezember, davor nur in geringem Umfang.
        Einen derartige Nachpflege kann man auch beim Artikel zu Minsk II sehen, der ab Ende Januar 2022 nahezu täglich mehrfach geändert wurde.
        Da wird also Geschichte neu geschrieben.

        75% der zivilen Opfer von 2014 bis heute sind nach anderen Quellen diejenigen, die sich Russland zugehörig fühlen. Wie es dazu kommt, kann man ja mal bei AI nachlesen: https://www.amnesty.de/informieren/amnesty-journal/ukraine-regierung-hat-rechtsextreme-nicht-unter-kontrolle
        Oder mal den Artikel hier: https://www.amnesty.org/en/latest/news/2014/09/ukraine-must-stop-ongoing-abuses-and-war-crimes-pro-ukrainian-volunteer-forces/

        Und wer AI nicht traut und lieber ARD sieht: https://www.ardmediathek.de/video/panorama/hitlers-helfer-wie-nationalisten-die-ukraine-weiter-spalten/daserste/Y3JpZDovL25kci5kZS8xNWJmMGE3MS1jMGUzLTRjZTAtOTNjOS02MzQ2YmYwOGUwNWY

    1. Etwas zur Entstehungsgeschichte dieses kriegerischen Konflikts im Nachhinein betrachtet, wenn man so will. Gregor Gysi im Bundestag am 13.3.2014.

  13. Aua, ein Putinversteher schreibt das. Nein, das ist nicht meine Ansicht, aber gut, dass du mal ein wenig von den vergangenen Jahren zu dem Thema schreibst und sagst, was da abgelaufen ist. Bei vielen Streitereien, die es im Leben gibt, auch unter Ländern, ist oft nicht immer nur eine Seite schuld.

    1. Besonders bei AfD und Linkspartei ist der Anteil der Putin-Versteher hoch, auch nach dessen Befehl zum Angriffskrieg gegen die Ukraine.
      (aus: Die Tagespost v. 11.03.2022)

  14. Wir sind hier in einem CHRISTLICHEN Forum, und an sich sollte man hier zumindest ehrlich bemüht sein, die Wahrheit zu schreiben.
    Was Stephan hier zur Entlastung Putins und dessen Clique über angebliche Bedrohungen Russlands durch und in der Ukraine in den letzten Jahren schreibt, kann der für den Angriffskrieg verantwortliche russische Diktator und seine Gefolgsleute ja vor der UNO oder vielleicht auch einmal dereinst beim internationalen Gerichtshof zur Verteidigung seiner Angriffe auf die Ukraine und den jetzigen offenen Angriffskrieg auf dieses souveräne Volk und Land mit dann vorzulegenden Beweisen vorbringen.

    Ob die für diesen Angriffskrieg in Russland Verantwortlichen, der Millionen Menschen in Leid, Tod und Not stürzt, sich jemals vor einem freien und unabhängigen menschlichen Gericht werden verantworten müssen, weiß ich nicht.

    Woran ich als Christ jedoch fest und zuversichtlich und auch gelassen glaube, ist, dass sie sich so wie ALLE MENSCHEN OHNE AUSNAHME (auch Stephan und ich selbst) dereinst nach ihrem irdischen Tod vor Jesus Christus selbst als dem ewigen und unbestechlichen Richter werden verantworten müssen gem. Der Selbstaussage Jesu Christi in Joh 14,6:

    ICH bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; NIEMAND kommt zum Vater außer durch mich.“

    Jesus Christus ist der Herr – Ihm allein gehört die Ehre!

    Jetzt in dieser irdischen Zeit der Bedrängnis können wir Christen uns neben Ihm auch an Seine Mutter wenden:

    Maria hilf der Christenheit, dein Hilf erzeig uns alle Zeit, komm uns zu Hilf in allem Streit, verjag die Feind all von uns weit. Patronin voller Güte, uns allezeit behüte.
    (aus Innsbruck 1640)

    1. Christen können sich nicht an Maria wenden, sondern nur die Katholiken. Allerdings scheint das nicht so die rechte Frucht zu bringen.

      1. Erstens sind auch Katholiken CHRISTEN – sollte ein angefallener Katholik Stephan eigentlich wissen.

        Zweitens wissen unzählige katholische Christen in den verschiedenen Jahrhunderten bis zum heutigen Tag davon zu berichten und Zeugnis davon zu geben, dass die heilige Muttergottes offensichtlich helfen kann Lourdes, Altötting, Tschenstochau, Guadeloupe und andere anerkannnte Marienwallfahrtsorte weltweit geben davon beredte Kunde durch Votivtafeln u.a.

        1. Wunder wirken kann auch das Fliegende Spaghettimonster, siehe hier: https://pastafari.at/wunder-wirken-eine-versuchsreihe/

          Nicht jedes beschworene Wunder klappt, aber 2 von 4 Versuchen sind ein doch überzeugenderes Ergebnis als die Mengenverhältnisse in Lourdes.

          Eingefleischte Katholiken mögen sich zwar gerne selbst Christen nennen, aber wem Jesus nicht reicht und wer noch andere Hilfsgötter bewirbt, hat Jesus nicht als alleinigen Herrn (= Patron), Erlöser, Helfer, sondern ruft eine andere Patronin an.

          1. Die bislang 70 wissenschaftlich geprüften und kirchlich anerkannten medizinisch nicht anders als durch ein Wunder erklärbaren Wunderheilungen allein in Lourdes sind nur die Spitze einer Vielzahl dortigen Gebetserhörungen und mit dem Mumpitz der Pastafaris vergleichbar.
            Machen Sie sich nur weiter lustig über Ihre ehemaligen Glaubensgenossen, die selbstverständlich keine anderen „Hilfsgötter“ haben noch gar anbeten – CHRISTLICH ist Ihr Spott und Ihre Verleumdung katholischer Christen jedenfalls nicht.
            Sie wissen schon um Jesu warnendes Wort in Mt 5,22, oder?

  15. Sorry, mir ging das Wort verloren.
    Richtig muss es natürlich heißen:
    „…und mit dem Mumpitz der Pastafaris NICHT vergleichbar.“

  16. Weder Gott der Vater noch Jesus Christus der Sohn hat Maria einen Auftrag erteilt, und es gibt nicht eine einzige Stelle in der Bibel das Maria als Mittlerin angerufen werden soll.

    ,,In keinem andern ist das Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden.“ Apg 4.12

    ,,Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, daß sie über ihn beten und ihn salben mit Öl ,,in dem Namen des Herrn.“ Jakobus 5.14

    Auch hier wird deutlich das niemand an einen Ort pilgern soll um gesund zu werden.

    ,,Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, daß will ich tun, auf daß der Vater verherrlicht werde in dem Sohne.“ Joh 14. 13

    Auch hier gibt es keinen dritten Namen (Maria), der verherrlicht werden soll.

    ,,Im Namen Jesu Christi von Nazareth stehe auf und wandle! Apg 3. 6b

    Man stelle sich nur mal vor Petrus hätte gesagt, ….Maria, bitte deinen Sohn das dieser kranke Mensch aufsteht und gesund wird…..

    Es ist also eindeutig eine von Menschen gemachte, hinzugefügte Lehre die den ,,einzigen Namen Jesu“ verdrängt und einem Menschen (Maria) die Ehre gibt.

  17. Klar muss jetzt auch Lilli als „Katholikenfresserin“ ihren Senf hinzugeben – er ist trotzdem unzutreffend.

    Man denke an die Hochzeit zu Kana, wo Maria Jesus auf den fehlenden Wein hinweist und Er, obwohl es für Ihn eigentlich noch nicht an der Zeit ist, das Wunder tut.
    Maria sagt da u.a. zu den Menschen ein sehr wichtiges und beherzigendeswertes Wort:

    „Was ER euch sagt, das tut!“

    Bei den Muttergotteserscheinungen an den verschiedensten Orten auf der Welt fordert Maria niemals etwa ihre eigene Anbetung sondern stets die Anbetung Jesu Christi, des Sohnes Gottes.

    Bestätigt wird die Richtigkeit der diesbezüglichen Verehrung – nicht Anbetung – der Muttergottes durch die auf ihre Fürsprache bei ihrem göttlichen Sohn gewährten und sogar z.T. wissenschaftlich bezeugten
    echten Wundertaten.

    Allerdings führt ein Streit über die christkatholische Muttergottesverehrung an dieser Stelle vom eigentlichen Thema dieses Threads weg.

    Ich bitte, dieses Thema deshalb hier an dieser Stelle nicht weiter zu verfolgen.

  18. —Maria sagt da u.a. zu den Menschen ein sehr wichtiges und beherzigendeswertes Wort:

    „Was ER euch sagt, das tut!“—

    Sie haben vergessen zu erwähnen was Jesus zu Maria sagte:

    ,,Jesus spricht zu ihr: Weib, was geht’s dich an, was ich tue?

    Jesus nannte sie nicht einmal Mutter, damit stellt ER sie allen anderen Menschen gleich. Jesus verwies Maria in ihre Grenzen.
    ,,Was ER euch sagt, das tut!“
    Maria hat erkannt das sie keinen Anteil hat am wirken Jesu, und auch keine Erlaubnis dazu (Weib, was geht’s dich an?)
    Nein, Maria verlangt keine Anbetung und auch keine Verehrung….. der Mensch hat sich darin verirrt, wie so vieles was Menschen hinzufügen oder verdrehen, wenn sie sich nicht allein an Jesus binden.

    ,,Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. Mt 12. 50

    Müsste man jetzt nicht, nach katholischer Denkweise, jeden Gläubigen anrufen?

    Sie haben dieses Thema aufgegriffen, dann müssen sie auch mit Antworten rechnen!

    1. Sie sollten sich mal eine aktuellere Bibelübersetzung zulegen, in der die heute abwertend verstandene Bezeichnung „Weib“ durch „Frau“ ersetzt wurde und so schon mal weniger missverstanden werden kann ebenso wie der Rest von Jesu Antwort an seine Mutter.

      Und obwohl eigentlich die Zeit für Seine Wundertaten in Kana noch nicht gekommen ist, tut der Herr eben doch das Wunder – auf die Bitte Seiner Mutter hin.

      Natürlich sind Menschen, die den Willen des Vaters tun und eben nach Jesu eigener Aussage Ihm Mutter, Bruder oder Schwester, also wie enge leibliche Verwandte sind, also besonders Ihm nahestehend und begnadet.

      Deshalb verehren ja eben auch katholische Christen neben der Muttergottes auch die Heiligen als Vorbilder und quasi enge Vertraute des Herrn Jesus, auf die Er hört und denen Er auch manche Bitten und Wünsche erfüllt.

      Auch für einen heiligmäßigen lebenden Christen trifft das zu, aber bei den von der rk Kirche nach äußerst aufwendiger und strenger Prüfung selig- bzw. heilig gesprochenen verstorbenen Menschen, für deren jeweilige Kanonisierung i.d.R. mind. 1 bezeugtes Wunder nach Anrufung nötig ist, kann man als gläubiger Christ eben sicher sein, dass Sie im Himmel beim Herrn sind und Dessen Ohr ihnen auch zugeneigt ist.

  19. —Sie sollten sich mal eine aktuellere Bibelübersetzung zulegen, in der die heute abwertend verstandene Bezeichnung „Weib“ durch „Frau“ ersetzt wurde —

    Für Jesus war die Bezeichnung ,,Weib“ keine Abwertung der Person, so kann es auch von einem Gläubigen nicht als abwertend gesehen werden. Ist halt ,,Zeitgeist“ der bestimmt wie der Mensch etwas zu verstehen hat.

    —auf die Bitte Seiner Mutter hin.—

    wo sehen sie eine Bitte? ,,spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein. Joh 2. 3b“ …… klingt eher wie eine Aufforderung. Daher auch die barsche Zurechtweisung von Jesus.

    —Deshalb verehren ja eben auch katholische Christen neben der Muttergottes auch die Heiligen als Vorbilder und quasi enge Vertraute des Herrn Jesus, auf die Er hört und denen Er auch manche Bitten und Wünsche erfüllt.—

    Jesus erhört Bitten und Wünsche, aber nach Seinen Regeln, nicht über den Weg von Verstorbenen, ….denken sie an Lazarus, der Reiche bat Abraham darum jemanden zu seinen Brüdern zu schicken um sie zu warnen,…. doch es gibt keinen Weg aus dem Reich Gottes in die Welt. Jesus allein ist der einzige Mittler. Gott bezeugt Seinen Sohn: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich wohlgefallen habe, den sollt ihr hören!

    Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott. Römer 2. 11

    Wer heilig ist und wer nicht, das wollen wir doch Gott überlassen und nicht den Menschen die sich immer wieder gerne an sichtbare Dinge orientieren wollen, Jesus sagt: Selig sind die nicht sehen und doch glauben“

    Aber lassen wir das, sie bleiben bei ihrer Lehre und ich bleibe bei meiner, Gott wird es einmal alles beurteilen, ER sieht ins Herz.

  20. Weil Sie so eine antiquierte Bibelübersetzung verwenden, kommen Sie zu so falschen Interpretationenen der Bibelstelle mit angeblicher Aufforderung (statt Bitte) Mariens und ebenso angeblich „barscher Zurückweisung“ derselben durch den Herrn. Hätten Sie recht, hätte Jesus auf der Hochzeit zu Kana nicht Marias hinweisender Bitte entsprochen und es hätte keinen neuen Wein gegeben. Punkt.

    Dass der verstorbene Reiche bei Abraham kein Gehör findet, liegt an seinem irdischen Lebenswandel und dem seiner Brüder – nicht daran, dass eine Warnung aus dem Himmel her nicht grundsätzlich möglich wäre.

    Klar beurteilt Gott, ob jemand in den Himmel kommt und also heilig wird oder nicht, aber es gibt Kriterien im irdischen Leben, die das nahelegen und höchst wahrscheinlich machen (auch z.B. bei Protestanten wie Dietrich Bonhoeffer oder dem Lübecker ev. Märtyrer Pastor Karl Friedrich Stellbrinck) – oder eben nicht.

    Auf röm-katholischer Seite wird das durch ein aufwendiges objektives kirchliches Verfahren untersucht und festgestellt – davon haben Sie natürlich keine Ahnung sondern allenfalls Vorurteile. Notwendig und letztlich bestätigend ist dazu auch i.d.R. mindestens ein nach Anrufung auf die Fürsprache des betr. „Kandidaten“ durch Gott bewirkte Wunder, meist eine Wunderheilung. Auch dieses wird sehr kritisch geprüft.
    Erst wenn das alles erfolgt ist, kann die Kirche durch den Papst jemanden Verstorbenen offiziell kanonisieren, d.h. selig oder heilig sprechen und so der Verehrung durch die lebenden Gläubigen zurechnen und beigesellen.

    Wenn man wie Sie keine Ahnung von diesen Dingen hat, sollte man besser schweigen.

  21. —Hätten Sie recht, hätte Jesus auf der Hochzeit zu Kana nicht Marias hinweisender Bitte entsprochen und es hätte keinen neuen Wein gegeben. Punkt.—

    Ach so, Jesus wäre es gar nicht aufgefallen das kein Wein mehr da ist, und Maria musste Ihm erstmal die Augen öffnen damit ER ein Wunder tun kann. So ist es also Maria zu verdanken das die Gäste neuen Wein bekamen.

    — durch Gott bewirkte Wunder, meist eine Wunderheilung. Auch dieses wird sehr kritisch geprüft.—

    Nun, von solchen kritischen Prüfungen habe ich in der Bibel noch nichts gelesen, eher das Gegenteil, z.B. der Blinde der von Jesus geheilt wurde, und man dieses Wunder nicht anerkennen wollte.

    —Wenn man wie Sie keine Ahnung von diesen Dingen hat, sollte man besser schweigen.—

    Das habe ich öfters in der Bibel gelesen, das die Nachfolger Jesu schweigen sollen, ich glaube das ich da nicht viel verpasst habe weil ich mich mit der kath. Theologie nicht beschäftigt habe.

    Lassen sie uns nun dieses Thema beenden, es bringt uns nicht weiter.

  22. Nun, Lilli, den Mund sollten Sie hier nicht deshalb besser halten, weil Sie eine Nachfolgerin Jesu Christi sind und sich als solche titulieren, sondern weil Sie gem. Wittgenstein von dem Verfahren der Kanonisierung Seliger bzw. Heiliger Seiten der rk Kirche schlichtweg keine Ahnung haben.

    Davon zeugt nicht zuletzt Ihre unqualifizierte Gleichsetzung solcher Prüfverfahren mit der Ablehnung des Zeugnisses des von Jesus lt. Evangelium geheilten Blinden über seine Wunderheilung durch das damalige jüd. Rabbinat.

    Ihre Einlassung zum Weinwunder des Herrn in Kana ist ebenfalls echt daneben. Mag sein, dass der Herr es sehr wohl auch allein bemerkt hätte, dass kein Wein mehr da war, aber Tatsache ist, dass Er eigentlich noch nicht Seine Zeit für eine solche Wundertat gekommen sah und dieses Wunder im Gegensatz zu seinen meisten sonstigen eher eine Art „Luxuswunder“ darstellt, was sonst eigentlich nicht so des Herrn Art ist. Er tut es eben auf Marias Hinweis und ihr zuliebe hin.

    Wir können hier noch ewig so weitermachen, aber zum eigentlichen Thema dieses Threads trägt das nichts bei.

    Andererseits lasse ich mir auch nicht unqualifiziert quasi ans Bein pinkeln.

  23. Komplette Versager: https://www.youtube.com/watch?v=FqRroA-6JEU
    Angesichts von Tod und Verderben, die durch einen Krieg entstehen, ganz abgesehen von materiellen Verlusten und Zerstörungen, sind die beteiligten Politiker nicht nur Versager, sondern Verbrecher, da sie nicht alles getan haben, um so einen Krieg zu vermeiden, der allen nur Leid und Elend bringt.
    Die Politiker, die hier versagt haben, hätte man alle so lange einsperren müssen, nötigenfalls bei Wasser und Brot bis sie eine Einigung und einen Kompromiss erreicht hätten. Nicht nur Putin ist hier schuld, auch wenn er den Krieg angefangen hat, sondern auch westliche Politiker, die unnachgiebig ihre Interessen verfolgen. Selber sitzen sie in ihren warmen Stuben und das Volk muss den Kopf hinhalten und darunter leiden und am Ende auch alles bezahlen.

  24. Doch – hauptsächlich ist Putin verantwortlich und Schuld an der gegenwärtigen verheerenden Misere in der Welt, denn ER, und kein anderer, hat diesen unsäglichen Angriffskrieg auf die Ukraine befohlen.

    Den insbesondere westlichen Politikern kann man allenfalls vorwerfen, nicht rechtzeitig auf die Anzeichen dafür und die einschlägigen wiederholten Warnungen insbesondere der europäischen Nachbarn Russlands geachtet und gehört zu haben.

    Eine m.E. bestechend klare und sachliche Analyse der putinschen Russifizierungsideologie und -politik lieferte kürzlich der Rektor des Collegium Orientale und Priester der ukrainisch-katholischen Kirche Oleksandr Petrynko:

    https://www.die-tagespost.de/politik/putins-konzept-von-der-russischen-welt-art-226386

    1. Ja, man kann sich bei den Reden Putins das heraussuchen, was einem passt. Sicher hat er Reden gehalten, die in Richtung eines Großrußlands a la Sowjetunion gehen, aber er hat auch ganz andere Reden gehalten, die nicht beachtet worden sind, nicht einmal kurz vor dem Krieg.
      In jedem Konflikt gibt es zwei Seiten, wenn beide nicht kompromissbereit sind, dann haben wir den Krieg, egal wer ihn nun angefangen hat. Immerhin haben solche Konflikte eine meist lange Vorgeschichte bis sie dann irgendwann mit Waffen ausgetragen werden. Das Putin bzw. das russische Militär nicht zimperlich ist, das haben wir schon in Syrien gesehen.
      Ich halte die westlichen Politiker auch für mit schuld dem Krieg, nur nicht so wie es manche sehen, dass sie nicht genug aufgerüstet haben.
      Um einen solchen Krieg zu vermeiden, hätte man nur an die schrecklichen Folgen denken müssen, auch die, die uns jetzt treffen in Folge einer Teuerung, mal ganz abgesehen von den Leiden der ukrainischen Bevölkerung. Ich weiß, einen Politiker interessiert das nur am Rande, das hat man schon beim Irakkrieg von Bush jun, gesehen. Die Merkel war ja ganz dafür. Hunderttausende Tote und Aufkommen des IS als Folgen davon. Alles schon in Vergessenhet geraten bei den meisten und den Medien. .
      https://www.grossplastiken.de/site/assets/files/33662/merkel-ami.827×603.jpg

      1. Mit Whataboutisms über angebliche frühere Versäumnisse westlicher Politiker ablenken zu wollen von den himmelschreienden Sünden der russischen sowohl politischen als auch militärischen Führung, ist ein allzu durchsichtiges jedoch nicht zielführend Manöver.

  25. Reden kann man viele halten – auch solche mit ganz unterschiedlichen Inhalten und Aussagen.
    Das sieht und hört und liest man bei Putin und seiner Clique selbst jetzt noch Angesichts eines mörderischen Krieges mit massiver Terrorisierung gerade auch der ukrainischen Zivilbevölkerung: Kinder, Frauen, sogar Hochschwangere, Alte und Kranke.

    Das mit „Nicht-Zimperlichkeit“ seitens der Russen quasi relativieren und klein reden zu wollen, wie es hier Heinz versucht, ist geradezu schändlich, noch dazu auf einem christlichen Portal!

    Es rückt den Schreiber ganz nahe an die kriegstreibenden und für die zahllosen Morde verantwortlichen russischen Täter.

    Halten wir fest:

    Der OFFENE schmutzige und von Rissland geplante und begonnene KRIEG findet seit nun 3 Wochen ausschließlich in der Ukraine statt und dort eben nicht etwa „nur“ gegen ukrainisches Militär sondern auch gegen einfache Zivilbevölkerung (s.o.), die dadurch unvorstellbar terrorisiert und zermürbt werden soll.

    Putin und Konsorten, aber auch z.B. der Patriarch der russ.-orthodoxen Kirche Kyrill I., ein wie Putin aus dem Geheimdienst stammenden Mann, der diesen dreckigen Angriffs-Krieg öffentlich zu rechtfertigen sucht, gehören vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag – dort können sie ja dann versuchen, ihre Taten zu erklären und sich zu rechtfertigen.

    Nochmals empfehle ich die m.E. bestechend klare Analyse des Professors und Priesters Oleksandr Petrynko zu lesen:

    https://www.die-tagespost.de/politik/putins-konzept-von-der-russischen-welt-art-226386

  26. Leute wie du wollen nicht verstehen und anderen aber nur Übles unterstellen. Nicht zimperlich heisst auf Militärisches bezogen, dass es um Bombenterror ging und geht so wie jetzt in der Ukraine auch. Hättest du eine Ahnung wie es in Syrien zuging oder vielleicht noch zugeht, (zur Zeit hört oder liest man darüber ja nichts mehr viel), dann würdest du so einen verleumderischen Unfug nicht schreiben und andere in die Nähe der Täter einordnen. Diese bösartige Unterstellung von dir weise ich schärfstens zurück. Wahrscheinlich gehört auch zusätzlich noch eine Portion Dummheit und psychische Gestörtheit dazu, auf solche Gedanken überhaupt zu kommen.

    1. Ich bin weder dumm noch psychisch krank, sondern habe das sehr bewusst geschrieben.

      SIE, nicht „du“, Heinz haben sich selbst in die Argumentationsnähe Putins & Cons. begeben, wenn Sie den wahllosen russischenBomben- und Raketenterror Russlands in der Ukraine gerade auch gegen Zivilisten und zivile Ziele als: „Nichtzimperlichkeit“ zu entschuldigen versuchen.

      Ihre unbeherrschte Reaktion mit persönlicher Beleidigung meiner Person, wenn ich Sie deshalb zur Rede stellte, ist bezeichnend und lässt tief blicken!

    1. Und hier mal ein Hinweis auf die amerikanischen Planungen (pdf datiert von 2019), wie man die Russen provozieren kann. Da kann man prima abhaken, was bereits erreicht worden ist.
      https://blog.fefe.de/?ts=9cc033ed

      Und der Papst spielt dieses Spielchen mit durch seinen Budenzauber …

  27. Hier ist der vollständige Text des Gebetes zur Weihe Russlands und der Ukraine an das unbefleckte Herz Mariens, der Muttergottes.
    Was daran falsch sein soll, erschließt sich mir ganz und gar nicht.

    „O Maria, Mutter Gottes, die du auch unsere Mutter bist, wir kommen zu dir in dieser Stunde der Bedrängnis. Du bist Mutter, du liebst uns und du kennst uns. Dir ist nicht verborgen, was uns im Herzen bewegt. Mutter der Barmherzigkeit, wie oft haben wir deine zärtliche Fürsorge erfahren, deine friedenbringende Gegenwart, denn du geleitest uns immer zu Jesus, dem Fürsten des Friedens.

    Wir aber sind vom Weg des Friedens abgekommen. Wir haben die Lehren aus den Tragödien des letzten Jahrhunderts und das Opfer der Millionen in den Weltkriegen Gefallenen vergessen. Wir haben die Verpflichtungen, die wir als Gemeinschaft der Nationen eingegangen sind, nicht erfüllt, und wir verraten die Träume der Völker vom Frieden und die Hoffnungen der jungen Menschen. Wir sind an Gier erkrankt, wir haben uns in nationalistischen Interessen verschlossen, wir haben zugelassen, dass Gleichgültigkeit und Egoismus uns lähmen. Wir haben Gott nicht beachtet, wir haben es vorgezogen, mit unseren Lügen zu leben, Aggressionen zu nähren, Leben zu unterdrücken und Waffen zu horten. Dabei haben wir vergessen, dass wir die Hüter unserer Nächsten und unseres gemeinsamen Hauses sind. Mit Kriegen haben wir den Garten der Erde verwüstet, mit unseren Sünden haben wir das Herz unseres Vaters verletzt, der will, dass wir Brüder und Schwestern sind. Wir sind allen und allem gegenüber gleichgültig geworden, außer uns selbst. Und schamerfüllt sagen wir: Vergib uns, Herr!

    Im Elend der Sünde, in unserer Erschöpfung und Hinfälligkeit, in der geheimnisvollen Ungerechtigkeit des Bösen und des Krieges erinnerst du, heilige Mutter, uns daran, dass Gott uns nicht verlässt, sondern stets mit Liebe auf uns schaut, mit dem Wunsch, uns zu vergeben und uns aufzurichten. Er selbst hat dich uns geschenkt und der Kirche und der ganzen Menschheit in deinem Unbefleckten Herzen eine Zuflucht geschaffen. Aufgrund der Liebe Gottes bist du bei uns und auch durch die schwierigsten Momente der Geschichte geleitest du uns voll Zärtlichkeit.

    So kommen wir zu dir und klopfen an die Tür deines Herzens, wir, deine geliebten Kinder, die du zu allen Zeiten unermüdlich aufsuchst und zur Umkehr einlädst. Komm in dieser dunklen Stunde zu uns, um uns beizustehen und uns zu trösten. Sag uns immer wieder neu: „Bin ich denn nicht da, ich, die ich deine Mutter bin?“ Du kannst die Verstrickungen unseres Herzens und die Knoten unserer Zeit lösen. Wir setzen unser Vertrauen in dich. Wir sind gewiss, dass du, besonders in Zeiten der Prüfung, unser Flehen nicht verschmähst und uns zu Hilfe kommst.

    So hast du dich auch in Kana in Galiläa verhalten, als du erwirkt hast, dass Jesus eingriff, noch ehe seine Stunde gekommen war. So hast du der Welt sein erstes Zeichen vermittelt. Als sich die Festesfreude in Trübsal verwandelt hatte, sagtest du zu ihm: „Sie haben keinen Wein mehr“ (Joh 2,3). Verwende dich erneut für uns, o Mutter, denn heute ist uns der Wein der Hoffnung ausgegangen, die Freude ist geschwunden, die Geschwisterlichkeit verwässert. Wir haben die Menschlichkeit verloren, wir haben den Frieden verspielt. Wir sind zu aller Gewalt und Zerstörung fähig geworden. Wir bedürfen dringend deines mütterlichen Eingreifens.

    Nimm an, o Mutter, unser Gebet.

    Du Stern des Meeres, lass uns im Sturm des Krieges nicht untergehen.

    Du Arche des Neuen Bundes, zeige uns Möglichkeiten und Wege der Versöhnung.

    Führe, „du Irdische im Himmel“, die Welt wieder zu göttlicher Eintracht.

    Beende den Hass, besänftige die Rachsucht, lehre uns Vergebung.

    Befreie uns von Krieg, bewahre die Welt angesichts der nuklearen Bedrohung.

    Du Königin vom Rosenkranz, erwecke in uns wieder das Bedürfnis zu beten und zu lieben. Du Königin der Menschheitsfamilie, zeige den Völkern den Weg der Geschwisterlichkeit. Du Königin des Friedens, erbitte der Welt den Frieden.

    Deine Traurigkeit, o Mutter, erweiche unsere verhärteten Herzen. Die Tränen, die du für uns vergossen hast, mögen dieses Tal wieder aufblühen lassen, das unser Hass verdorren ließ. Lass uns, bei allem Lärm der Waffen, durch dein Gebet zum Frieden finden. Liebkose mit deinen mütterlichen Händen alle, die leiden und vor den Bomben fliehen. Lass alle, die ihr Zuhause und ihr Land verlassen müssen, in deiner mütterlichen Umarmung Trost finden. Dein betrübtes Herz erwecke in uns Mitgefühl und dränge uns, unsere Türen zu öffnen und uns der verwundeten und verstoßenen Menschen anzunehmen.

    Heilige Mutter Gottes, als du unter dem Kreuz gestanden bist, sagte Jesus, als er den Jünger neben dir sah: „Siehe, dein Sohn!“ (Joh 19,26). Damit hat er dir einen jeden von uns anvertraut. Dann sagte er zu dem Jünger und somit zu einem jeden von uns: „Siehe, deine Mutter!“ (V. 27).

    Mutter, wir wollen dich heute in unser Leben und in unsere Geschichte bereitwillig aufnehmen. Die erschöpfte und verstörte Menschheit steht in dieser Stunde mit dir unter dem Kreuz. Und sie verspürt die Notwendigkeit, sich dir anzuvertrauen und sich durch dich Christus zu weihen. Das ukrainische Volk und das russische Volk, die dich liebevoll verehren, kommen zu dir, und dein Herz schlägt für sie und für alle Völker, die unter Krieg, Hunger, Ungerechtigkeit und Armut leiden.

    Mutter Gottes, die du auch unsere Mutter bist, dir vertrauen wir uns an und feierlich weihen wir die Kirche und die ganze Menschheit, insbesondere Russland und die Ukraine, deinem Unbefleckten Herzen. Nimm diesen unseren Weiheakt an, den wir mit Vertrauen und Liebe vollziehen. Gib, dass der Krieg aufhört und schenke der Welt den Frieden. Durch dein von Herzen kommendes Ja trat der Fürst des Friedens ein in die Geschichte; wir vertrauen darauf, dass der Friede auch jetzt wieder über dein Herz zu uns kommt. Dir also weihen wir die Zukunft der ganzen Menschheitsfamilie, die Nöte und Erwartungen der Völker, die Ängste und Hoffnungen der Welt.

    Die göttliche Barmherzigkeit ergieße sich durch dich über die Erde und der liebliche Herzschlag des Friedens bestimme wieder unsere Tage. Frau des Ja, auf die der Heilige Geist herabkam, lass uns miteinander wieder in die Harmonie Gottes finden. Stille den Durst unserer Herzen, du „strömender Quell der Hoffnung“. Du hast das Menschsein in Jesus eingewoben, so mach auch uns zu Handwerkern der Gemeinschaft. Du bist auf unseren Wegen gewandelt, geleite uns auf den Pfaden des Friedens. Amen.“

  28. „Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten und diese Welt den richtenden Gewalten durch ein geheiligt Leben abzuringen.

    Denn Täter werden nie den Himmel zwingen: Was sie vereinen wird sich wieder spalten, was sie erneuern über Nacht veralten, und was sie stiften Not und Unheil bringen.

    Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt, und Menschenhochmut auf dem Markte feiert, indes im Dom die Beter sich verhüllen. Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt und in den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert, die trocknen Brunnen sich mit Leben füllen.“

    Reinhold Schneider

  29. Gestern wurde bei uns im Gottesdienst vom Diakon Fürbitte gehalten für die leidende Bevölkerung in der Ukraine – und dann auch „für die russischen Soldaten, die doch nicht wussten, dass sie in einen Krieg geschickt wurden statt in eine Manöverübung“.

    War mir eigentlich gleich zuwider nach über 1 Monat Krieg, wo ja wohl auch der letzte russische Muschkote wissen dürfte, was da wirklich in der Ukraine abgeht.

    Abends dann die unfassbaren Bilder von den Verbrechen an der Zivilbevölkerung in einem Vorort Kiews – die russische Armee hat sich dort wie die Nazis aufgeführt – geradezu abscheulich, was dieser Abschaum da angerichtet hat.

    Und dann noch der zynische und empörende Lügenversuch des russischen „Verteidigungsministeriums“, der die Bilder als von Schauspielern gestellte ukrainische Propaganda erklären will.

    Nun, unabhängige Untersucher im Auftrag der UNO, werden das alles gewiss dokumentieren und es besteht Hoffnung, dass auch diese Verbrechen eines Tages vor dem internationalen Strafgerichtshof verhandelt werden und die Täter sowie die politisch und militärisch Verantwortlichen dafür bestraft werden!

    1. Tja, zeitlicher Ablauf: am 30/31.3. haben die Russen Buschko verlassen. Das hat einen Tag später der Bürgermeister verkündet.
      Militärische Lebensweisheit: ich glaube erst dann, dass der Gegner abgezogen ist, wenn ich den Ort genaustens inspiziert habe. Ich denke, dass hat der Bürgermeister getan / tun lassen. In seiner ersten Veröffentlichung stand noch nichts von Massakern usw..
      Die Leichen wurden dann 2 Tage später „gefunden“. Also, die lagen da wohl ganz überraschend auf der Straße herum. Bei den Fotos überwiegen zwei Eindrücke: Leichen mitten auf der Straße ohne Blutspuren. Aber auch sichtlich „zerschossene“ Leichen überwiegend mit weißen Armbinden, mindestens eine davon mit daneben liegendem ukrainischen Pass.

      „Weiße Armbinden“ und deren Bedeutung kann man selbst recherchieren, da Bedarf es meiner Hilfe nicht. Und dann kann man sich anhand der zeitlichen als auch logischen Abläufe einen Kopf machen, was da wohl passiert sein könnte. Das setzt aber voraus, dass man sich selbst mal für 5 Minuten einen Kopf macht und selbständig 1+1 zusammenzählt.

      Nun hat ja Russland selbst eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates zu genau diesem Thema beantragt. Mal sehen, ob die stattfindet und was daraus berichtet wird.

      1. Zu Ihrer prorussischen Deutung der Ereignisse von Butscha, Stephan, fand ich u.a. Folgendes im Netz:

        „Die Propagandisten des Kremls bestreiten die Beteiligung des russischen Militärs an den Massenerschießungen von Zivilisten in der besetzten Region Kyjiw. Sie weisen darauf hin, dass auf zahlreichen Fotos und Videos aus den befreiten Gebieten Menschen mit weißen Armbinden zu sehen sind, die die Farbe der Armbinden haben, die vom russischen Militär als Erkennungszeichen verwendet werden. Der Propagandist Aleksandr Kots behauptete, die weißen Armbinden an den Ärmeln der Menschen deuteten darauf hin, dass diese zur russischen Armee übergelaufen seien und angeblich vom Militär wegen „Kollaboration“ mit den russischen Truppen erschossen worden seien. Diese Behauptungen werden jedoch durch die Aussagen der lokalen Bevölkerung, die die Besetzung überlebt hat, und durch Berichte des ukrainischen Geheimdienstes widerlegt. Die Tatsache, dass das russische Militär ukrainische Zivilisten zwang, weiße Armbinden zu tragen, wurde in Interviews mit Einheimischen von mindestens zwei Publikationen, Reuters und Suspilne.Noviny, dokumentiert. Zuvor hatte das Asow-Regiment berichtet, dass das russische Militär weiße Armbinden an Einwohnern von Mariupol trug. So verstecken sich russische Soldaten hinter Zivilisten.“

        ( https://www.stopfake.org/de/fake-die-massenhaften-zivilen-opfer-in-butscha-und-der-region-kyjiw-sind-inszeniert/ ).

        Ich vertraue hier sowohl der kritischen  Berichterstattung unserer Medien als auch z.B. Bundeskanzler Scholz, der sicherlich exzellent und zuverlässig informiert wird und die Massaker von Butscha entgegen seiner sonstigen diplomatischen Zurückhaltung gestern eindeutig öffentlich als (russische) „Kriegsverbrechen“ brandmarkte, auf die Deutschland mit ernsten weiteren Sanktionen Russlands reagieren werde.

        Im übrigen warte ich die unabhängige internationale Untersuchung dieser Verbrechen und eine spätere Verhandlung vor dem internationalen Strafgerichtshof ab.

        Da könnense noch so sehr „gegenanzustinken“ versuchen, wie Sie wollen, Stephan- die WAHRHEIT bringt es an den Tag!

        1. Dann nehmen wir mal die kritische Berichterstattung unserer Medien von heute, aus der Erinnerung heraus war es der Deutschlandfunk, der von 300 aufgefundenen Toten schrieb, und von denen sollen 50 auf das Konto der Russen gehen, laut ukrainischer Quellen.

          Nun sind die 50, wenn es hinkommt, 50 zu viel. Waren es dagegen Freischärler, dann ist das wieder etwas anderes. Aber nehmen wir einfach mal die 50 an als diejenigen, die kriegsverbrecherisch von den Russen umgebracht sein sollen.

          Bleiben 250 weitere. Und die gehen auf welches Konto? „An oder mit Corona“ verstorben? Dummerweise in die Schußlinie gelaufen? Oder doch andere Verursacher?

          Interessanterweise formulieren die meisten Medien immer „300“, danach dann „die Russen sollen …“, machen also Stimmung durch Auslassen von relevanten Informationen, und im Kopf der meisten Bildzeitungsleser bleibt dann hängen, die Russen hätten 300 …

          Sicherlich ist der ukrainische Geheimdienst sowie das Asow-Regiment als Quelle ebenso seriöse wie die russischen Berichte, und damit ist „stopfake“ als ebenso seriös und einseitig zu bewerten und kann getrost eingereiht werden in die Kategorie
          – „wir plappern nach, was uns vorgegeben wird“
          – „seit 6.00 Uhr wird zurückgeschossen“
          – „Brutkästen in Kuwait geklaut“
          – „Massenvernichtungswaffen im Irak“
          – Berichte der „Weißhelme“ aus Syrien oder die von einem Londoner Teppichhändler im Alleingang betriebenen „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ über Fassbomben

          Wie in jedem Krieg: die Medienagenturen und die Propaganda aller Beteiligten läuft auf Hochtouren,und Selensky scheint es darum zu gehen, weitere Länder mit hineinzuziehen.

          Es hilft also nichts, ich lese beide Seiten unter Vorbehalte, und sortiere aus, was von den Schilderungen her absolut nicht schlüssig ist oder als Fake daherkommt, ich streiche die Nachrichtenquellen, die Aufnahmen aus anderen Ländern / Zeiten / Begebenheiten zeigen und als aktuell verkaufen. Damit fällt die Springerpresse natürlich weg.

          Andere Leute handeln da anders, weil betreutes Denken sehr bequem ist und nicht soviel Freizeit kostet:
          – die Theologie und was zu Glauben ist steht im Katechismus der jeweiligen Kirche
          – Tagesschau und Lauterbach erzählen, was am besten gegen Corona ist
          – die Bild-Zeitung ist Experte in Sachen Ukraine-Krieg
          Kann man so machen, aber dann darf man sich später nicht wundern, wenn man mal wieder falsche Entscheidungen getroffen oder mitgetragen hat. Allerdings unterbleibt meist das Wundern um die eigene Blindheit, weil man dann schon wieder den nächsten Themen hinterher rennt wie Klima-Gretel, Corona-Delta, Rettung „Schiffbrüchiger“, Ozonloch, Waldsterben, Aussterben der Eisbären (von denen es mehr als vorher gibt …), Corona-Omikron., …, bloß nicht innehalten, reflektieren, und sich fragen, was das alles eigentlich soll und warum man da eigentlich mitmacht.
          Gut, dass die Ungaren intelligenter sind und ihr Kreuz mehrheitlich richtig gesetzt haben.

          1. Der Augustin ist immer für eine Steilvorlage gut.

            Das katholische Internet-Käseblättchen beruft sich auf die Bild (!) und die auf einen katholischen Priester (!). Damit haben wir alle seriösen Quellen beisammen, die man sich nur wünschen kann.

            Nehmen wir mal an, dass die Leichen da seit dem 19.3. liegen, gut konserviert durch die Kälte, und daher immer noch so frisch aussehend wie am ersten Tag. Die Russen waren zu dem Zeitpunkt in Butscha. Die Ukrainer haben die Stadt und die Russen unter Beschuss genommen. Und dabei auch Zivilisten getroffen, die dann eben mal zwei Wochen oder länger auf der Straße liegen bleiben.
            Da wird später schon keiner aus Versehen mit einem Panzer oder Armeefahrzeug drüberrollen bei einem Rückzug, und diese Barbaren, also weder Ukrainer noch Russen, decken ja Leichen auch nicht zu. Und katholische Priester auch nicht – die werden Augenzeugen und beklagen sich dann später, rühren aber zwischenzeitlich keinen Finger.
            Dazu nehmen wir den Deutschlandfunk her: 50 gehen auf das Konto der Russen, 250 auf wessen Konto?

            Aber was sagen die Ukrainer denn selbst in ihren Medien?
            lb.ua meldet am 2. April, dass „Spezialkräfte“ eine Reinigungsaktion begonnen haben von Saboteuren und russischen Komplizen.
            pravda.com.ua meldet Ähnliches zu der Zeit, eine große Gruppe von Saboteuren und als Zivilisten getarntes russisches Militär seien zurückgeblieben.
            „Reinigungsaktion“: Und schon machen weiße Armbänder bei den Toten, bzw. damit gefesselte Hände, und vieles andere auf den Fotos einen Sinn. Aber einen anderen Sinn, als die Bild-Zeitung berichtet.

            Also, irgendwer lügt. Entweder die Bild, oder der katholische Priester, oder die amerikanischen Satelliten, oder die Ukrainer, oder die Russen, oder alle zusammen.

            Ja, hätte man aufklären können, wenn man gewollt hätte. Aber der Wunsch der Russen, das Thema umgehend im UN-Sicherheitsrat zu behandeln, aber die Briten hatten keine Lust dazu, das wurde abgeblasen. Warum eigentlich? Bei den angeblichen Beweisen hätte man die Russen doch super vorführen können, und dann läßt man so eine geniale Gelegenheit verstreichen?

            Mag der Augustin mal einfach selbst für 5 Minuten denken? Allein das, was dieser Bericht über den angeblichen katholischen Priester aussagt, der alles gesehen haben möchte, aber insbesondere durch Nichtstun aufgefallen ist während der langen Zeit?

          2. Kath.net ist kein „Käseblättchen“ sondern ein kath. Internetportal.

            Ich frage mich, ob hier auf diesem christlich-evangelikalen Forum eigentlich Sympathisanten oder gar in russischen Diensten bzw. Bezahlung stehende Agenten irrlichtern, die vor allem uns mit russenfreundlicher Gegenpropaganda versorgen und russlandkritische Berichte versuchen in Misskredit zu bringen.
            Bei allem, was ich z.B. über Stephan mittlerweile weiß, misstraue ich gerade ihm einmal mehr.

          3. Mißtrauen ist ein guter Anfang – genau das sollte man tun, bevor man sich eine Meinung bildet.
            Aber dazu gehört auch, die eigenen bevorzugten Quellen zu hinterfragen, wenn man Hinweise bekommt, dass die nur selektiv, einseitig, unvollständig, falsch berichten. Ich weiß, das ist eine zeitaufwändiges Sache, und manchmal mehr als ernüchternd / ärgerlich, wenn man feststellt, dass man zu vertrauensvoll war, oder auch zu mißtrauisch.

            Allerdings schätze ich Sie nicht so ein, dass Sie sich die Zeit nehmen. Die Mehrheit der Menschen ist dergestalt, dass sie sich fragt, wie 1933 passieren konnte, hätte aber selbst sofort mitgemacht, weil sie heute genau so sind. Der Schwenk innerhalb einer Woche vom Hass auf Ungeimpfte hin zu Hass auf Russen hat ja erstaunlich (?) schnell geklappt, weil die breite Masse heute nichts mehr hinterfragt und das als Wahrheit nimmt, was ihr vorgesetzt wird. Und wenn morgen die Regenbogenforellen am Klimawandel für schuldig befunden werden, dann rennen die meisten wieder mit und gehen angeln.

        2. Na, Sie, Stephan, geben sich halt mal wieder als der Ober-Checker und Allein-Durchblicker, nicht wahr?

          Natürlich wird da alles schön zusammen in einen Topf geworfen – Bildzeitung und Katechismus und Tagesschau usw – und dann kräftig ausgeteilt von wegen „betreutem Denken“ .

          Von mir aus:
          Werdense glücklich mit Ihrer angeblich „allein richtigen und kritischen Informationsbeschaffung“ – MICH bekehren Sie nicht zu Ihren kruden Thesen.

          1. Danke Stephan, dein klarer Verstand ist auch eine Ermutigung an alle anderen die noch selber denken.
            Die Feindseligkeit und Hassbotschaften von A.V. werden langsam unerträglich, ich frage mich schon lange, welches Ziel verfolgt er hier.

            Du bringst es immer genau auf den Punkt, deshalb kommen von ihm auch keine konkreten Antworten sondern nur Hetze und Diffamierung.

            LG
            Lilli

  30. Ich bin wie gesagt sehr zuversichtlich, dass die in Butscha und Umgebung begangenen Kriegsverbrechen eindeutig und klar von unabhängigen vertrauensvollen Fachleuten aufgeklärt werden- nicht nur auf Grind von Indizien sondern auch durch die Befragung der zahlreichen überlebenden Zeugen.

    All das ist, wie die Vergangenheit zeigte, zwar kein absoluter Garant dafür, dass einzelne Unverbesserliche doch weiterhin kontroverse abenteuerliche Lügengeschichten zu verbreiten suchen.

    Aber am Ende hat sich dann doch stets die WAHRHEIT durchgesetzt.

  31. Wer macht denn die Kriege? Doch nicht der kleine Mann, der schliesslich am meisten darunter leidet und sei es auch nur indirekt, wenn die Lebensmittelpreise und die Inflation massiv steigen. Das politische Lumpenpack, das ob gewählt oder nicht, in den meisten Ländern hochgeschwemmt wird, leidet am wenigsten darunter. Notfalls geht man für einige Zeit in den gesicherten Bunker. Und frieren wegen starker Preiserhöhung für die Heizung muss ein Gauckler auch nicht, bei seinem Jahresgehalt spielen evtl. Verteuerungen keine Rolle.

    Ich bin der Meinung, man hätte diesen Krieg vermeiden können, wenn man nur etwas mehr auf Rußland zugegangen wäre.
    Der Steinmeier hat gemeint, man habe keinen Sicherheitspakt mit Rußland zustande gebracht. Ich habe aber nirgends gelesen, dass man sich hier ernsthaft bemüht hätte, Steinmeier war ja lange genug selber in der Aussenpolitik tätig.

    Die meisten Politiker wissen nicht, was Krieg im Einzelnen bedeutet, sonst hätten sie alles versucht, den zu vermeiden und wenn man an die Amis denkt, die ihre Kriege immer weit weg von der eigenen Heimat führen, gilt der Satz erst recht.

    1. In der Tat. Dazu mal noch das kurze Gedächtnis unserer Politiker, die sich beklagen, man hätte sich von Russland abhängig gemacht, und wieso das denn so sein kann …?

      Vor rund 40 Jahren war es aber politischer Konsenz, dass je höher die wirtschaftlichen Verflechtungen und Abhängigkeiten sind, desto unwahrscheinlicher ist die Gefahr, dass man gegeneinander Krieg führt, weil man zwangsläufig in kurzer Zeit die jeweils eigenen Existenzgrundlagen zerstört. Auf die Ablösung von Erdöl für Heizungen durch Gas wurde gezielt hingearbeitet. Hat auch gut 40 Jahre funktioniert. Zusätzlich gab es dann nette Begleiterscheinungen wie die Wiedervereinigung, Auflösung des Warschauer Paktes, und das Empfinden, dass der kalte Krieg vorbei sei und eine Reihe von Staaten ihre Freiheit gefunden haben. Bei einer Reihe von Rohstoffen, Produkten, Nahrungsmittel hat das ja auch funktioniert, oftmals zu Lasten der Erzeuger im eigenen Lande, aber kurzum gesagt hatten wir hier unterm Strich richtig gute Jahre.

      Einige politische Kreise setzten sich dagegen für grenzenlose Staaten und Auflösung von Nationalstaaten ein, Sprüche wie „sowas wie eine Nation gibt es gar nicht“, …, und dann hängt die Kinnlade natürlich herunter, wenn ein Staat aus der EU austritt, und die Polen und die Ungarn nicht so richtig mitmachen. Dann definieren sich die Ukrainer noch als ein Volk, die Russen grenzübergreifend als ein weiteres Volk, usw. usf., und schon kracht es. Der Kosovo-Krieg ist uns ja noch in Erinnerung, das waren m.E. ähnliche Auslöser.

      Weniger ideologische Träume in der Richtung, dass doch am liebsten alle Menschen eine Nation unter einer Weltregierung wären, die sich Klimawandel und irgendwas mit sozialer Gerechtigkeit auf die Fahnen schreibt, eine Religion für alle („House of One“ ist so ein Ergebnis des angestrebten Synkretismus, und die Kirchenoberen machen da unter Verrat an ihren Glaubensgrundsätzen fleißig mit), dafür mehr Realismus hin zu der Erkenntnis, dass der natürliche (nicht von Gott geleitete) Mensch in erster Linie immer seine eigenen Vorteile sucht, ein ausgeprägtes Rudelverhalten hat, sich mit einer abgeschlossenen Gruppe identifizieren können möchte, sein Belohnungszentrum durch vermeintlich gute Taten positiv aktiviert (ich rette die Welt, wenn ich auf Fleisch verzichte, mich impfe, irgendwas gegen Klimawandel tue, …), usw.. wäre notwendig gewesen. Manch Sozialingenieure haben das leider nur zu gut kapiert.

      Nun ist die harte Landung da – und im Moment habe ich den Eindruck, dass von unserer Regierung nur der Habeck kapiert hat, was ihm da gerade vor die Füße fällt.

      Kriege: ich kann nur die Kindheitserinnerungen und manche emotionalen Ausbrüche meiner Mutter wiedergeben, wenn ich mal wieder an der falschen Ecke bockig war. Die hatte aus damaliger Sicht teilweise das falsche Blut in den Adern, war damit immer „erste Wahl“ in der Schule, wenn mal wieder Kopfvermessungen durchgeführt wurden, um den besten Arier und die übelsten Nicht-Arier zu ermitteln, war der Gesellschaft aber gut genug, dass sie als kleines Kind Phosphorbrandbomben aufsammeln mußte. Da ist so einiges in der Seele hängen geblieben …
      Kriegsteilnehmer habe ich in meiner Kindheit noch genug gelernt, denjenigen mit äußeren Verletzungen sah man es ja noch an, aber viele waren psychisch durch den Wind, was ich aber erst in späteren Lebensjahren kapiert habe.

      Also, Krieg will niemand erleben, weder als Zivilist noch als Teilnehmer. Umso erschreckender, dass es jetzt (wieder) soweit gekommen ist, und m.E. haben da viele Länder provoziert. Im Moment hoffe ich, dass Putin sich auf seine offiziell genannten Ziele beschränkt, die er erreichen will / muss / soll (was auch immer) und nicht auf den Geschmack kommt, einfach weitermachen zu können, weil ist der Ruf erst ruiniert …

      Aber gut, ist nur meine Meinung, andere Leute mögen aus ihrer persönlichen Erfahrung manches anders oder nicht so kritisch sehen. Ich bin trotzdem dankbar, dass ich mehr als die Hälfte meines Lebens relativ unbeschwert aufwachsen konnte, und jetzt im reiferen Alter gucke ich mir das an was abgeht, schüttel den Kopf und denke mir, dass die sich alle genau das einfahren, was sie sich in ihrer Passivität und Naivität verdient haben, bedauere aber meinen Sohn und mein Enkelkind, die vieles nicht mehr erleben und machen können, was für mich noch problemlos zu machen war.

  32. Na, da habe ich ja förmlich in ein Wespennest gestochen und zornig brummen und umschwirren mich die 3 Verdächtigten hier.

    Nur zur Klarstellung an alle Christen GUTEN WILLENS:

    Ich hasse weder pauschal Ungeimpfte noch Russen.

    Aber – um mal beim THEMA dieses Threads zu bleiben:

    Die für die jüngst aufgedeckten Massaker Verantwortlichen sollten und müssen nach Möglichkeit zur Verantwortung gezogen werden.

    Wortreich wird gerade von Stephan sowie Heinz versucht, unsere üblichen Medien und Journalisten madig und unglaubwürdig, ja lügend, erscheinen zu lassen. Ebenso die von mir genannten Quellen und mich natürlich persönlich einerseits als unkritisch und selbst nicht denkend (Stephan) bzw sogar als grundauf schlecht (Lilli) zu machen.

    Ich kann mit solch völlig UNCHRISTLICHEN Mobbingversuchen leben – denn die Wahrheit wird sich wie schon in der Vergangenheit auch hier bei diesen Ereignissen durchsetzen – da bin ich mir vollkommen sicher.

    Die so harsch hier von Stephan et als. kritisierten öffentlichen Medien haben heute z.B. in den abendlichen Fernsehnachrichten u.a. auchder russischen Version der Ereignisse von Butscha erheblichen Raum zur besten Sendezeit eingeräumt – und dabei allerdings diese Lügennarrative der Russischen Staatsführung für mich überzeugend widerlegen können.

    Für mich verfestigt sich nach den jüngsten Angriffen auf mich hier im Thread einmal mehr der Eindruck, es hier mit prorussischen Sympathisanten oder gar noch wesentlich bedenklicheren Personen zu tun zu haben, die die hier lesenden gläubigen Christen zu verwirren suchen.

  33. Für Leute wie dich ist ja jeder ein prorussischer Sympathisant, wenn nicht gar noch schlimmer, der nicht zu 100 % deine Meinung teilt.
    Im übrigen wird ein rechter Christ und das Wort meine ich nicht im Sinne von rechts, immer gegen Massaker an Menschen sein und auch gegen Krieg. Lediglich darf man sich wehren, auch militärisch, wenn man kriegerisch angegriffen wird.

    Von mir kann aus kann man die Verantwortlichen für die Massaker zur Rechenschaft ziehen, falls man sie identifizieren kann, dann aber sollten auch andere Kriegstreiber aus der Vergangenheit vor Gericht landen. Dem jetzigen US-Präsidenten nehme ich seine Empörung über Putin nicht so recht ab, er hätte in seinem Land auch einen Präsidenten und Kriegslügner finden können und nicht lange suchen müssen. Dazu hat er aber nicht den Mut den deutlich zu benennen. Im übrigen fördert dieser Katholik die Abtreibung. Er ist also schon deswegen ein Heuchler und dürfte die Kommunion gar nicht empfangen.

    Unsere Medien sind bekannt dafür, dass sie oft die Unwahrheit sagen oder nur die halbe Wahrheit, was man auch als Lüge ansehen kann. Das kann man schon allein auch im christlichen Bereich beobachten und das seit Jahren. Warum sollte das in anderen Bereichen nicht auch der Fall sein? Die privaten Medien sind immer auch abhängig von ihren Inserenten. Die öffentlichen Medien sind doch heute vielfach auch nur Sprachrohre der Regierung. Ein bekannter katholischer Journalist des DLF hat mal festgestellt, dass die Mehrheit seiner Kollegen links-grün angehaucht ist. Dementsprechend wird dann auch berichtet.
    Gewisse Rüstungsfirmen werden sich freuen, das Putin diesen Krieg begonnen hat, verschafft ihnen das doch Milliardenaufträge. Freilich: Öffentlich werden sie die Freude nicht ausdrücken. Ein gewisser früherer amerikanischer Präsident, ich glaube es war Eisenhower, hat schon seinerzeit vom militärisch-industriellen Komplex gesprochen, der zuviel Einfluss habe. Man braucht sich ja heute nur mal den Militäretat der veschiedenen Länder ansehen. Wenn man mit derselben Energie wie auf dem Gebiet der Bewaffnung versuchen würde, abzurüsten und Interessenausgleich mit unterschiedlichen Ländern zu bekommen, dann wäre zumindest vieles besser und vielleicht könnten dann auch Kriege eher vermieden werden.

    Ein Christ kein Anhänger dieser oder jener Politiker, sondern einer, der Gott anhängt so gut wie er das schafft. Da kann man das eine oder andere, was der eine oder andere Politiker tut oder unterlässt mal für gut und richtig halten oder aber kritisieren. Die meisten Politiker sind keine Christen, schon allein weil sie das Lügen intus haben und auch aus anderen Gründen, Dasselbe gilt für die Journalisten, von Ausnahmen mal abgesehen. Wer das nicht merkt, wenn er mal ein gewisses Alter erreicht hat, dem ist nicht zu helfen. Den Politikern geht es immer um Macht um Interessen und nicht um Werte wie uns nun wieder die Abtreibugs-Grünen weismachen wollen. Die ganze Welt ist so gestaltet, die Wirtschaft und vieles andere mehr. Man kennt die Dinge ja auch im kleinen Bereich, wo es oft ähnlich zugeht. Einer will oft den anderen bescheissen,

  34. FAKT ist: Putins Armee hat den souveränen Staat Ukraine überfallen und dort unermesslich viel Leid angerichtet und tut das weiterhin. Und zwar auch gerade gegen Zivilisten.

    Das zu leugnen, wie es hier u.a. Stephan tut, ist geradezu schäbig.
    Sie, Heinz, versuchen abzulenken mit Hinweisen auf u.a. den Irakkrieg. Dortige der Öffentlichkeit bekannt gewordene Kriegsverbrechen wurden allerdings geahndet und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.

    Ihr allgemeiner verbaler Rundumschlag gegen westliche demokratisch gewählte Politiker ist ungerechtfertigt – genauso gegen hiesige Journalisten.

    Ich kritisiere als Christ auch scharf die Ampelparteien wg Ihrer Haltung zur Abtreibungsliberalisierung und würde keinen ihrer Politiker deshalb wählen – aber im Augenblick geht es um den Krieg in der Ukraine und die Haltung und etwaige Sanktionen etc. Seitens Deutschlands sowie der EU dazu – da stimme ich u.a. dem Kanzler und dem Wirtschaftsminister zu.

    Sie, Heinz, versuchen dagegen unsere gewählten und uns regierenden Politiker undifferenziert und durch die Bank schlecht zu machen – das ist unpatriotisch! Dafür sollten Soe sich ebenso schämen wie diejenigen, die hier die dreisten Lügen der russischen Kremlpropaganda wiederholen und unters Volk zu bringen versuchen, dass die Massaker in der Ukraine an ukrainischen Zivilisten von eigenen ukrainischen Streitkräften oder Milizen begangen wurden, um Russland vor der Welt zu diskreditieren.

    Solch ein Vorwurf ist ungeheuerlich, wenn er nicht eindeutig bewiesen werden kann.

    1. Lieber Augustin Vesper, weiterhin volle Zustimmung.

      Man mag sich dieses rechtsradikale und unqualifizierte Gedöns nicht länger anhören.

    2. Hahaha, der Irakkrieg als solcher war ein Kriegsverbrechen an sich und der Kriegstreiber G. W. Bush und seine Genossen wurden dafür nie bestraft. Offensichtlich willst du hier die Menschen verdummen, aber nicht alle sind so vergesslich. Wieviele Menschen sind bei diesem Krieg umgekommen, von weiteren Folgen mal ganz abgesehen. Das alles kann man nachlesen, wenn man es nur will.

      Meine Kritik an der politischen Klasse hierzulande ist grossteils berechtigt. Die treiben keine christliche Politik, auch nicht die, die das C im Namen haben, Nur Blinde merken das nicht. Ein gewisser Kardinal Meisner hat zu seinen Lebzeiten des öfteren darauf hingewiesen, dass das C nicht mehr berechtigt sei. Wer hat denn die sog. Homoehe am Ende eingeführt? Das war doch unter Merkel.

      Heute will man die bestrafen, die den Krieg in der Ukraine befürworten. Von mir aus kann man das tun, dann aber sollte man Merkel auch gleich mit bestrafen, die hat nämlich vehement den Irakkrieg befürwortet. An dem Ganzen sieht man doch wie einseitig gewisse Politiker die Dinge sehen. Da ich keiner Partei verpflichtet bin, erlaube ich mir solche Vergleiche. Manchmal ist die Heuchelei nicht mehr zu ertragen. Da fällt mir noch ein, dass Papst Joh. Paul II. seinerzeit den Bush gewarnt hat, den Irak anzugreifen. Offenbar ist das alles schon vergessen.

      1. Typisches whataboutism eines AfD-Sympathisanten und wahrscheinlich auch Wählers.

        Eine Schande auf einem christlichen Forum.

        1. Unterstellungen offenbar eines Menschen, der noch nass hinter den Ohren ist. Ich habe mit der AFD nichts zu tun, denn ich kann selber denken. Du wärst wohl zu Hitlers Zeiten auch ein guter Nazi geworden, anders kann man es nicht sagen.
          Die Schande bist du, denn du meinst hier wie ein meinungsdiktator auftrete zu müssen, pfui Teufel.

          1. Sie, Heinz, und Ihre radikalen Ergüsse hier im Thread, sind eine Schande für ein christliches Forum!

  35. Aus „Die Tagespost v. 5.4.2022:

    Die Sonderkorrespondentin der französischen Tageszeitung „Le Figaro“ in Kiew, Margaux Benn, berichtet über das Schicksal von durch russische Soldaten vergewaltigte Ukrainerinnen. Dabei stützt sie sich auf die Aussagen der ukrainischen klinischen Psychologin Kateryna Haliant, die einige der betroffenen jungen Mädchen und Frauen unter Wahrung ihrer Anonymität kostenlos behandelt. Die Opfer gaben an, von russischen Soldaten in den von ihnen besetzten ukrainischen Gebieten sogar in Anwesenheit von Kindern vergewaltigt worden zu sein. 

    Die Geschichten ähnelten sich, „als ob die Russen das alles geplant hätten“, meint Kateryna Haliant. Zuerst „kontrollierten die Soldaten morgens oder nachmittags, ob jemand in den Häusern wohne. Dann kamen sie abends zurück, töteten die eventuell noch lebenden Männer des Hauses, plünderten Geld und kostbare Gegenstände. Sie aßen und tranken das, was sie im Haus vorfanden, und als sie betrunken waren, vergewaltigten sie die Mädchen und Frauen. Sogar in Gegenwart von Kindern“, setzt Haliant ihren Bericht fort. Die meisten der Opfer, mit denen die Psychologin und ihre Kollegen bis heute gesprochen hätten, seien minderjährig: „Dies ist ein Hinweis auf die generelle Schwere dieser Verbrechen, doch es ist nur die Spitze des Eisbergs“, so Haliant weiter.

    Bis jetzt habe sie persönlich von etwa 20 Fällen erfahren, insbesondere von jungen Frauen, die in Irpin, Butscha und Hostomel lebten, den Epizentren der Kämpfe zwischen den ukrainischen Streitkräften und der russischen Armee nordwestlich von Kiew. Nachdem sich die Russen aus diesen Gebieten zurückgezogen hatten, hätten manche Frauen über das Geschehene berichten können. „Die Opfer, die wir kennen, mussten zwei Hindernisse überwinden: ihrem Martyrium lebend entkommen und es weitererzählen. Doch viele von ihnen sind tot“, sagt die Therapeutin. Manche Fälle würden daher niemals bekannt werden. Von denen unter ihnen, die man lebend aufgefunden habe und die zu schwer verletzt gewesen seien, hätten viele nicht überlebt und seien im Krankenhaus gestorben. 

    Die drei derzeitigen Patientinnen von Kateryna Haliant, die 16, 17 und 20 Jahre alt sind, hätten ihre Sprache fast völlig verloren. Manche seien, laut Figaro, so schockiert, dass sie sich nicht mehr an ihren eigenen Namen oder ihre Identität oder ihr Leben erinnern könnten. Zusätzlich zu den Traumata, die ihre Erinnerungen und ihre Sprache blockierten, gebe es körperliche Folgen. „Die jungen Mädchen, die ich betreue“, erzählt Haliant, „haben keine Zähne mehr: Die Russen haben sie nicht nur vergewaltigt, sondern ihnen auch die Zähne abgebrochen. Warum? Aus reiner Barbarei? Um sie am Sprechen zu hindern? Ich verstehe das nicht“.

    Zu den weiteren körperlichen Folgen der Vergewaltigungen, die die Ärzte an den Überlebenden feststellten, gehörten außerdem Probleme an den inneren Organen. Einige der Opfer müssten umfangreiche gynäkologische Rekonstruktionsoperationen über sich ergehen lassen. 

    Mehrere informelle Gruppen von freiwillig tätigen Psychologen sammelten nach Aussage des Figaro diese Zeugnisse, die zu einem Dossier zusammengestellt und an den Internationalen Strafgerichtshof geschickt werden sollen. 

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