Warum sind Menschen böse?

Eine Wegscheide des Denkens und des Glaubens

In den letzten Wochen habe ich mich zum einen mit dem Theologen Eugen Drewermann befasst. Zum anderen habe ich im Buch Jeremia gelesen. Der Kontrast und der Widerspruch zwischen diesen beiden theologischen Welten könnte drastischer und grundsätzlicher kaum sein. Tatsächlich scheint mir, dass genau dieser Widerspruch eine grundlegende Wegscheide darstellt, aus der sich völlig unterschiedliche Denksysteme entwickeln mit völlig unterschiedlichen, ja gegensätzlichen weltanschaulichen Konsequenzen, die sich unvereinbar gegenüberstehen. Die zentrale Grundfrage, die in diesen beiden Denksystemen unterschiedlich beantwortet wird, lautet:

Warum sind Menschen böse?

Die unterschiedlichen Antworten sowie die daraus resultierenden gegensätzlichen Konsequenzen für das Denken und den Glauben zeigt die nachfolgende Tabelle:

Menschen handeln böse, weil sie…

… böse sind. … Opfer sind.
Der Mensch trägt selbst Verantwortung für seine bösen Handlungen. Der Mensch kann letztlich nichts für seine bösen Handlungen.
Der Mensch braucht Erlösung von seinem inneren Hang zum Bösen. Der Mensch braucht Erlösung von bösen Umständen.
Der Mensch ist das Problem. Er muss mit seinem falschen Verhalten und seiner Schuld konfrontiert werden: „Tut Buße!“ Die bösen Umstände sind das Problem. Die Verursacher dieser bösen Umstände müssen konfrontiert werden. Die Menschen dürfen die Umstände nicht länger akzeptieren: „Erhebt euch!“
Der Mensch muss sich seiner Schuld und seinem Versagen stellen und sich demütigen. Der Mensch muss sich lösen von dem demütigenden Gedanken, dass er selbst schuld wäre.
Es ist berechtigt, dass Gott auf Menschen zornig ist und dass er sie bestraft. Menschlicher Zorn auf die Umstände lenkt nur vom eigentlichen Problem ab, das im Herzen des Menschen liegt. Zorn über menschliches Verhalten und Strafe wäre unberechtigt und ungerecht. Ein gerechter Gott denkt ausschließlich gut über die Menschen und muss deshalb auch nicht versöhnt werden.
Die Botschaft des Alten Testaments entlarvt das Grundproblem der Menschheit, die sich trotz Gottes Geduld, Segensverheißungen, seinen Wundern und Strafandrohungen immer wieder für das Böse entscheidet. Das Alte Testament ist eine menschliche Fehlinterpretation Gottes und zudem Teil eines menschlichen Unterdrückungssystems, weil es Menschen durch angeblichen göttlichen Zorn und Strafandrohung einschüchtert, klein und gefügig hält.
Gesellschaftstransformation gelingt durch individuelle Umkehr und Erneuerung. Gesellschaftstransformation gelingt durch Schaffung gerechter gesellschaftlicher Verhältnisse.
Es braucht eine strafende Staatsmacht mit Gewaltmonopol, Justiz und Polizei, um das Böse einzudämmen und die Ordnung aufrecht zu erhalten. Eine strafende, drohende Ordnungsmacht ist kontraproduktiv, weil sie das eigentliche Problem nicht löst, Menschen ungerecht bestraft und die Unterdrückung verstärkt.
Es braucht Militär, um böse, aggressive Gesellschaftssysteme in Schach zu halten und notfalls aktiv zu bekämpfen. Militärische Bedrohungsszenarien verstärken nur die Ursachen des bösen Handelns. Militär ist deshalb grundsätzlich vom Übel.
Verheißungsvoll ist ein Gesellschaftssystem, in dem jeder kontrolliert wird (weil jeder dazu neigt, seine Macht zu missbrauchen), in dem individuelle Leistung belohnt wird (weil Menschen nun einmal zur Faulheit und zum Egoismus neigen) und in dem zugleich der Schwache geschützt wird (weil sonst die Starken die Schwachen ausbeuten) – also eine Demokratie als Herrschaft des Gesetzes mit Gewaltenteilung, gegenseitiger Kontrolle und sozialer Marktwirtschaft. Verheißungsvoll ist ein Gesellschaftssystem, in dem jeglicher Zwang und (Leistungs-)Druck entfernt wird, alle Ungerechtigkeit durch Umverteilung oder Vergesellschaftung beseitigt wird und Leistung allein aus Freiwilligkeit heraus erwächst – also alle Formen von Sozialismus, Kommunismus, Anarchie, bedingungsloses Grundeinkommen…

Wie sieht das die Bibel?

Die Antwort der Bibel erscheint mir durchgängig vollkommen eindeutig: Ja, der Mensch ist ein gutes Geschöpf Gottes mit einer unveräußerlichen Würde. Aber er ist zugleich unheilbar in Sünde verstrickt – von Jugend auf (1. Mose 8, 21). Auf diesem pessimistischen Menschenbild baut das ganze theologische System von Paulus im Römerbrief grundlegend auf (Römer 3, 9-18). Ausführlich legt er dar, dass wir Menschen Erlösung von unserem inneren Hang zum Bösen brauchen (Römer 6-8). Entsprechend sieht Paulus auch die Notwendigkeit zu einer staatlichen, strafenden Ordnungsmacht (Römer 13, 1-7). Besonders bemerkenswert ist bei diesem Thema zudem, was NICHT im Neuen Testament steht. Der Theologe Dr. Berthold Schwarz schrieb dazu auf Facebook:

„Wie viele Predigten, klare Hinweise in den Evangelien und in den Briefen haben wir von Jesus, den Aposteln oder apostolischen Mitarbeitern vorliegen, die z.B. gegen die politischen und gesetzlichen Maßnahmen und die oft desaströsen sozialen Missstände unter Kaiser Claudius, Kaiser Caligula, Kaiser Nero samt deren Bevollmächtigten gerichtet waren? Wie viele Briefe und Petitionen und Beschwerden von Christen gegen das soziale Chaos im Königshaus des Herodes für die Bevölkerung in Jerusalem oder gegen Pontius Pilatus und dessen Nachfolger als Statthalter finden wir als „Vorbild“ im NT?! Welche Despoten in Kreta, Italien, in Ephesus, Perge oder Galatien werden im NT wegen ihrer ungerechten und schrecklichen Lokalregierungsweise von christlichen Evangelisten, Aposteln und Predigern öffentlich gemahnt und zurechtgewiesen?!“

Der Befund ist eindeutig: Obwohl gerade die ersten Christen unter den damaligen staatlichen Systemen schwer zu leiden hatten, finden wir im gesamten Neuen Testament praktisch an keiner Stelle Kritik an den staatlichen Mächten, am System oder an den Umständen. Es geht stattdessen fast ausschließlich um den individuellen Ruf zur Buße, zur Umkehr, zur Annahme von Gottes Erlösung und zur Pflege des neuen Lebens, das aus Gottes Wort und dem Heiligen Geist erwächst. Und trotzdem hatte genau dieses Christentum zu allen Zeiten eine enorme gesellschaftstransformierende Kraft, weil es anders als alle politischen Maßnahmen bei der tatsächlichen Wurzel der gesellschaftlcihen Probleme ansetzt. Denn das Herz der Probleme ist das Problem des Herzens!

Im Buch Jeremia wird die biblische Sichtweise auf den Menschen besonders deutlich. Ausführlich und düster beschreibt der Prophet das böse Verhalten der Israeliten:

„Sie sind allesamt Ehebrecher und Betrüger. Sie spannen ihre Zunge wie die Sehne eines Bogens und feuern Lügen ab wie Pfeile. Sie herrschen über das Land, indem sie betrügen. Die Wahrheit bedeutet ihnen nichts. … Jeder belügt und betrügt seinen Bruder, wo er kann. Selbst der beste Freund wird ohne Skrupel verleumdet. Sie überlisten sich gegenseitig, und nicht einer spricht die Wahrheit. Mit geübter Zunge verbreiten sie Lügen. Sie können schon gar nicht anders handeln als böse. Einer Gewalttat folgt die nächste, und eine Lüge bringt neue Lügen hervor. Aber von mir wollt ihr nichts wissen, spricht der HERR.“ (Jeremia 9, 1-5)

Was ist die Konsequenz, wenn Menschen in eine derartige gesamtgesellschaftlich gewachsene Verstrickung mit bösem Verhalten geraten sind, dass sie gar nicht mehr anders können, als böse zu handeln? Muss man diese Menschen bedauern? Gott stellt eine grundlegend andere Frage:

„Sollte ich so ein Verhalten nicht bestrafen?“ spricht der HERR. … “Sie wollten mein Gesetz nicht kennen und schon gar nicht danach leben. Lieber taten sie, was ihnen in den Sinn kam, und rannten den Baalsgötzen hinterher, genauso, wie ihre Vorfahren es schon getan hatten. Deshalb hört zu, was der HERR, der Allmächtige, der Gott Israels, spricht: Sie sollen bittere Speise essen und giftiges Wasser trinken. Ich will sie über die ganze Welt zerstreuen. Sie sollen unter Völkern leben, die ihnen und ihren Vorfahren bislang unbekannt waren. Mit dem Schwert will ich sie verfolgen, bis sie vollständig vernichtet sind.“ (Jeremia 9, 8a+12-15)

Die prophetischen Bücher sind randvoll mit vergleichbaren Aussagen. Gott sieht offenkundig allen Grund, zornig zu sein und Menschen für ihr Verhalten zur Verantwortung zu ziehen. Wer das abstreiten möchte, müsste wohl den größten Teil des Alten Testaments und viele Passagen im Neuen Testament für eine menschliche Fehldeutung oder gar eine bewusste Unterdrückungsmasche religiöser Herrscher halten. Genau so sieht es zumindest Eugen Drewermann. Und er zieht aus seiner Grundannahme, dass selbst Mörder letztlich nur Opfer sind, genau alle die Konsequenzen, die auf der rechten Seite der Tabelle aufgeführt werden.

Wie urteilt die Geschichte?

Neben dem klaren biblischen Befund spricht meines Erachtens auch die Geschichte ein eindeutiges Urteil: Alle Träume von sozialistischen, kommunistischen, anarchischen, radikalpazifistischen Systemen waren bislang nicht nur zum Scheitern verurteilt, sie haben dazu noch vielfach unfassbares Leid erzeugt. Die Träume von Marx und Lenin haben auf einen Pfad geführt, der am Ende die größten Massenmörder der Weltgeschichte hervorgebracht hat. Heute stehen wir vor den Trümmern Venezuelas, eines der rohstoffreichsten Länder der Erde. Wo immer Mauern aufgebaut wurden zwischen kommunistischen und „kapitalistischen“ Ländern, haben bislang die Menschen aus den kommunistischen Ländern zu fliehen versucht, nicht umgekehrt. Und nicht zuletzt: Der Umweltschutz war in den kommunistischen Systemen deutlich schlechter als im “kapitalistischen” Westen. Ich stehe deshalb einigermaßen fassungslos davor, dass selbst im reichen Deutschland, das mit Hilfe von Demokratie und sozialer Marktwirtschaft mehr allgemeinen Wohlstand hervorgebracht hat als jedes andere System der Geschichte, heute wieder bis mitten in die SPD hinein offen vom Sozialismus geträumt wird und dass einige FFF-Aktivisten meinen, mit linksradikalen Ideen könnte man das Klima retten. Auf welcher geschichtlichen Erfahrung gründen sich diese Hoffnungen nur?

Und nicht zuletzt sollten wir Christen auch nicht übersehen, dass die Prophetie Jeremias in beeindruckender Weise in Erfüllung gegangen ist: Die Juden wurden tatsächlich über die ganze Welt zerstreut. Der jüdische Staat wurde für lange Zeit tatsächlich vollständig vernichtet. Schon deshalb halte ich es für höchst gefährlich, die Theologie Jeremias für einen überkommenen menschlichen Irrweg zu halten. Denn schließlich zählt am Ende nicht, wie unser Wunschgott aussieht. Es zählt allein, was die Wahrheit ist. Es zählt allein, wie Gott tatsächlich ist und handelt. Und da sehe ich jede Menge Gründe, den biblischen Beschreibungen über Gott mehr zu vertrauen als zeitgeistigen Vorstellungen, die die biblischen Schilderungen ins theologiegeschichtliche Museum stellen wollen.

Eine Grundentscheidung für jeden Menschen und jeden Verkündiger

Die biblische Botschaft stellt ausnahmslos jeden Menschen vor eine persönliche Grundentscheidung: Willst Du Dir eingestehen, dass Du selbst das zentrale Problem bist und nicht die Umstände? Kannst Du Gott um Erlösung bitten von Deinem eigenen, in Sünde verstrickten Wesen? Kannst Du Deinen alten Menschen mit Christus am Kreuz in den Tod geben? Dann öffnet sich für Dich die Tür zu Gottes unverdienter Gnade und zu neuem Leben aus dem Heiligen Geist. Dann kannst Du einen Gott erleben, der Dir nicht gibt, was Du verdient hast sondern der Dich überreich beschenkt, obwohl Du es nicht verdient hast. Dann kannst Du ausbrechen aus allem religiösen Leistungsdenken, aus allem Moralismus und allen Selbsterlösungsversuchen. Dann kannst Du Gott getrost die Zügel Deines Lebens überlassen, weil Du vertrauen kannst, dass er besser weiß als Du selbst, was gut für Dich ist. Ich muss offen sagen: Nur diese Art des Glaubens, des Beschenktwerdens aus unverdienter Gnade, des Erneuertwerdens durch den Heiligen Geist, des Unterordnens unter Gottes Herrschaft, empfinde ich als kraftvoll und attraktiv. Alles andere erscheint mir wie ein Trostpflaster auf einer Wunde mit Blutvergiftung: Es sieht tröstlich aus, hält uns aber nur davon ab, wirksam gegen die schleichende Krankheit vorzugehen. Und wenn ich meine siechende Kirche sehe, dann wächst in mir der Eindruck, dass die meisten Menschen spüren: Eine Botschaft der billigen Gnade, der Vergebung ohne Buße, ist ein nettes Trostpflaster, das aber kaum jemand wirklich hilft und das deshalb auch kaum jemand wirklich braucht, für das gleich gar niemand Opfer bringt, leidenschaftlich missioniert und Gemeinde baut.

Allerdings war es auch noch nie populär, die Menschen damit zu konfrontieren, dass sie selbst das Problem sind, ganz im Gegenteil: Diese Botschaft wurde zu allen Zeiten bekämpft, ausgegrenzt und verfolgt, so wie Jesus es in der Rückschau auf die Propheten festgestellt (Matth. 5, 12) und für seine Nachfolger vorausgesagt hat (Johannes 15, 18-20). Aber wenn wir der Bibel glauben, dann ist diese unattraktive, provozierende Botschaft nun einmal die einzig wahre Diagnose, die zur einzig wirksamen Therapie führt. Und die Kirchengeschichte zeigt: Diese raue, kantige Botschaft war schon immer so kraftvoll und attraktiv, dass die Kirche Jesu sogar inmitten übelster Verfolgung bestehen, wachsen und gedeihen konnte.

Die große Frage ist deshalb an jeden von uns persönlich: Werden wir uns dieser Botschaft stellen, uns am Kreuz demütigen und uns dort mit Gottes Vergebung und unverdienter Gnade beschenken lassen? Oder bleiben wir auf unserem hohen Ross der Selbstgerechtigkeit sitzen und erregen uns lieber über die Umstände, die angeblich an unseren Problemen schuld sind?

Und die große Frage an die kirchlichen Verkündiger ist: Werden wir die Menschen darin beruhigen, dass in Gottes Augen alles gut ist und wir uns einfach nur geliebt und bestätigt fühlen dürfen? Oder werden wir sie neben der Botschaft der Liebe Gottes auch mit der unangenehmen Wahrheit konfrontieren, dass wir alle schuldig sind, dass wir Sünder sind, dass wir Vergebung, Erlösung und Erneuerung brauchen? Werden wir am Ärgernis des Kreuzes (1. Korinther 1, 23) festhalten?

Das erscheint mir eine grundlegende Wegscheide des Denkens und des Glaubens zu sein, an der sich für uns persönlich und für die Kirche Jesu viel mehr entscheidet, als vielen Christen bewusst ist.


Zum besseren Verständnis dieses Artikels empfehle ich den Worthausvortrag von Dr. Eugen Drewermann “Jesus aus Nazareth – Von Krieg zu Frieden”: https://worthaus.org/worthausmedien/jesus-aus-nazareth-von-krieg-zu-frieden-10-1-2/

Im Blog Daniel-Option habe ich diesen Vortrag ausführlich kommentiert: https://danieloption.ch/weltanschauuung/ist-angst-das-grundproblem-der-menschheit/

Weiterführend dazu:

  • Das 2-Reiche-Missverständnis – Warum man die Bibel grundsätzlich missverstanden hat, wenn man vom Staat Pazifismus nach den Regeln der Bergpredigt verlangt.

Dieser Blog-Beitrag von Markus Till erschien zuerst auf aufatmen in Gottes Gegenwart . Lies hier den Original-Artikel "Warum sind Menschen böse?".

Über Dr. Markus Till

Evangelisch landeskirchlicher Autor, Blogger und Lobpreismusiker mit pietistischen Wurzeln und charismatischer Prägung

21 thoughts on “Warum sind Menschen böse?

  1. Ich weiß nicht, ob Drewermann den Menschen lediglich als Opfer sieht und nur von der Gesellschaft Veränderungen erwartet. Zu einem psychologisch gebildeten Menschen passt das eigentlich nicht. Da hat man sehr wohl begriffen, dass zuerst sich jedes Individuum ändern muss.
    Andererseits genügt es auch nicht „vor Gott gerecht“ zu sein, sondern der Mensch muss sich wirklich GRUNDLEGEND ändern und zwar so, dass er immer weniger fähig ist Böses zu tun.
    https://manfredreichelt.wordpress.com/2019/07/10/ideale-muessen-verwirklicht-werden/
    Wie man das macht, lernt man leider auch nicht in den Kirchen und Gemeinschaften, da sie Änfänger im Glauben und solche, die es schon Jahrzehnte sind, gleich behandelt, also im Grunde nur einen Hinweis gibt: Es gibt eine Heilung für den Menschen. – Mehr nicht.

  2. —Der Mensch kann letztlich nichts für seine bösen Handlungen.—

    —Der Mensch braucht Erlösung von bösen Umständen.—

    —Die bösen Umstände sind das Problem. Die Verursacher dieser bösen Umstände müssen konfrontiert werden. Die Menschen dürfen die Umstände nicht länger akzeptieren: „Erhebt euch!“—

    Das Böse erkennen sie schon alle, aber böse sein will keiner, das sind mal wieder nur die Anderen (die Umstände)….warum will man die denn abschaffen, wo doch keiner böse ist, sondern nur Opfer, und woher kommen die Umstände denn? Also irgendwie war da wohl einer böse 🙂.
    Hat Gott diese bösen Umstände wohlmöglich geschaffen, und ist ER der Böse?
    Das wären ja dann die zu Ende gedachten Gedanken, womit sich jene Menschen beschäftigen müssten.
    Nun, das ganze geht ja nur dann auf, wenn man sich als Opfer sieht, Opfer von anderen (Umständen) die böse sind.
    Die eigenen Gedanken der Boshaftigkeit werden übertragen auf den ,,Nächsten“,, der dann als der Böse ausgemacht wird. So trifft es einen selbst nicht, und man kann seine Hände in Unschuld waschen.

    Satan hat die Guten (geschaffenen) Menschen (Adam und Eva) als Trottel dastehen lassen, als wären sie für Gott dumm gehaltene versklavte ohne eigenen Willen. ,,Gott also auch ein Rechter, Verschwörungstheoretiker“ der die Wahrheit verdreht und durch falsche Tatsachen seine Menschen in der Abhängigkeit hält um sie zuversklaven, …. darum will ER ihnen das Beste vorenthalten (der Baum der Erkenntnis).
    Satan kommt als Befreier, zuerst macht er Gott schlecht, dann stellt er Gott in Frage das ER gut sei, dann macht er sich selbst zum Gott (ihr werdet nicht sterben) vertraut mir, dann bietet Satan etwas ,,besseres“ an; mehr Leben, mehr Freiheit, große Erkenntnis.
    Die Menschen (Adam und Eva) haben ihm mehr geglaubt als Gott.
    So fing das an mit den ,,Umständen“
    So ist es noch heute. Wer Leben anzubieten hat, ausserhalb der Ordnungen Gottes will den Menschen versklaven.

  3. —Zorn über menschliches Verhalten und Strafe wäre unberechtigt und ungerecht. Ein gerechter Gott denkt ausschließlich gut über die Menschen und muss deshalb auch nicht versöhnt werden.—

    Gott denkt ausschließlich gut über Seine Schöpfung, aber ER ist zornig darüber das die Menschen sich von Ihm abgewand haben, undankbar und ungehorsam sich einem Lügner in die Arme geworfen haben, sie waren das Ebenbild des Schöpfers, geschaffen zur Gemeinschaft mit Ihm, als sie aber der Schlange mehr glaubten als ihrem Schöpfer hatten sie sich mit dem Virus der Boshaftigkeit infiziert, und das hat die Pandemie ausgelöst wovon sich jeder Mensch von Geburt an immer wieder angesteckt hat.
    Aber, Gott hat den Menschen ja nicht in seinem Unglück überlassen, sondern ER sandte Seinen Sohn in die Welt und hat die Strafe auf Ihn gelegt, um den Menschen von dem Virus wieder zu befreien. So wird der Mensch durch Jesus versöhnt mit Gott.

    —Zorn über menschliches Verhalten und Strafe wäre unberechtigt und ungerecht.—

    Der Mensch braucht die Versöhnung mit Gott, WEIL Gott gerecht ist, und der Mensch durch die Sünde ungerecht wurde und die Gemeinschaft mit Ihm verlassen hat, weil er sich einen anderen Gott (Satan) gewählt hat.
    Der Zorn Gottes gilt dem Bösen. Wenn also jemand zu Gott zurückkehren will, geht das nicht über sein menschliches Verhalten, sondern nur durch Jesus Christus, weil ER diesen Zorn Gottes dafür auf sich genommen hat, und den Menschen freigekauft hat.

    —Das Alte Testament ist eine menschliche Fehlinterpretation Gottes und zudem Teil eines menschlichen Unterdrückungssystems, weil es Menschen durch angeblichen göttlichen Zorn und Strafandrohung einschüchtert, klein und gefügig hält.—

    Dazu wäre wieder der Sündenfall zu erwähnen, denn das waren ja die hinterhältigen Aussagen Satans, Gott hält euch klein und gefügig.
    Es kommt immer auf’s gleiche raus, der Mensch erhebt sich gegen Gott, weil er selber sein will wie Gott, und verdreht die Wahrheit. In diesem einen Satz oben befinden sich die vier Lügen die Satan vorbrachte um die Menschen (Adam und Eva) zu betrügen.
    Menschliche Fehlinterpretation Gottes……sollte Gott gesagt haben?
    Teil eines menschlichen Unterdrückungssystem…. Gott in Frage stellen.
    Durch Strafandrohung einschüchtern….. Gott ist nicht gut zu euch.
    Klein und gefügig halten….. ER droht euch mit dem Tod, dabei weiß ER genau dass ihr dann so klug werdet wie ER.

    —Der Mensch muss sich lösen von dem demütigenden Gedanken, dass er selbst schuld wäre—

    Der Mensch sollte sich von dem hochmütigen Gedanken lösen, dass er unschuldig wäre. Denn der Krieg findet nicht im Himmel statt, sondern auf der Erde.

  4. Wie ändert die Wiedergeburt in Christus das Herz des Menschen? Bekommt er ein neues Herz oder ändert sein Herz im Zuge eines fortlaufenden Heiligungsprozesses/Transmformationsprozesses? Gibt es Meinungen dazu? – möglichst mit neutestamentlichem Bezug.

    1. Es wurde uns gesagt, dass wir durch Christus ewiges Leben bekämen. Nun kann man gerade auf geistig-seelischem Gebiet nichts auf eine Weise bekommen, wie auf materiellem. Man kann also kein „ewiges Leben“ bekommen, indem es in uns angestückelt wird, sondern nur dadurch, dass man sich des immer schon vorhandenen Lebens, das ewig ist, bewusst wird. Ohne Bewusstsein und ohne Identifikation mit dem Ewigen gibt es keine wirkliche Heiligung und kein neues Herz. Den biblischen Bezug dazu finden Sie in Fülle auf meinem Blog, etwas begreifen davon mittels dieses Artikels:
      https://manfredreichelt.wordpress.com/2018/03/20/die-logik-der-erloesung/

      1. _Man kann also kein „ewiges Leben“ bekommen, indem es in uns angestückelt wird, sondern nur dadurch, dass man sich des immer schon vorhandenen Lebens, das ewig ist, bewusst wird._

        Es ist mir bekannt, dass sie dies glauben. Ich halte allerdings das Gegenteil für zutreffend: Dass man ohne eine Wiedergeburt in Christus durch den Heiligen Geist kein unsterbliches Leben in sich selbst besitzt (vgl. 1. Mose 3,22).

        1. Solange Sie zwischen dem was die Bibel und das, was ich sage, einen Widerspruch sehen, haben Sie nichts begriffen und können es deshalb auch nicht leben.
          Ich rede aus dem Leben für das Leben, aus der lebendigen Einsicht und nicht nach dem Buchstaben.

  5. —Gesellschaftstransformation gelingt durch Schaffung gerechter gesellschaftlicher Verhältnisse.—

    Auf auf liebe Gesellschaft, laßt euch umformen in gerechte gesellschaftliche Verhältnisse, werdet zu Robotern: Gleichschritt, gleiches Denken, gleiches Wollen, gleiche Vernunft, gleicher Verstand, gleiche Liebe für alle.
    Lasst uns leben und folgen,….äh, wem denn eigentlich? Wo sind die Schaffenden? Wo ist der Führer, der uns vereinigen will? Zu bequemen gleichgeschalteten, das Leben genießenden Nutzenden. Wo stehen die ,,Führer“? Über uns, neben uns, unter uns…..
    Sicher werden sie sich an dieser Form von Transformation erfreuen, denn als kleine Götter werden sie jeden aus dem Weg räumen der ihre Position streitig machen will, dann haben sie ja auch noch ein bisschen was für das böse Herz (sollte es sich doch mal melden), und müssen nicht ausschließlich von der Freiheit säuseln. Gleiches Leben für alle, aber natürlich nicht für die Führung, einer muss ja anders denken, um die vielen Gleichdenkenden zu betreuen, vor allem wenn da mal ein fremder Gedanke entspringt, der das Spiel durcheinander bringt und eigennützig den Frieden stört.
    Dann gnade ihm Gott, äh,…die kleinen Götter.

    kollektives Bewusstsein
    https://www.neues-bewusstsein-leben.de/transformation.html

  6. Sehr geehrter Herr Dr. rer. nat. Till, lieber Bruder in Christus, lieber Mitknecht Jesu, lieber Markus,

    Stichwort: Das Böse.

    Ich habe dazu folgendes Thema hier früher schon mal angesprochen. Das Thema ging hier jedoch mangels Interesse und mangels williger Forschung unter. Es wurde seinerzeit auch von dir wohl noch nicht für so wichtig empfunden?

    Es ist für sehr viele Gläubige und hervorgehoben von praktisch allen konservativ-evangelikalen Christen eines der wichtigsten, wenn nicht das wichtigste Thema überhaupt. Es ist und bleibt immer latent im Hinterkopf, es bestimmt durch aus den innersten Glauben.:

    Die ewige Hölle.

    Wir wissen, dass sich da herum viele Mythen ränken, in allen Kulturen, in allen Religionen. Besonders betont auch im früheren bis heutigen christlichen und besonders im konservativ-evangelikalen Verständnis.

    Ich denke, wie auch sonst jeder von dir akribisch erarbeiteter Artikel, so fehlt ein solcher noch von dir.

    Zumindest konservativ-evangelikale Christen als auch ich als suchender und vielleicht irrender Wanderer zwischen den Welten, erhoffe mir eine Markus-Till-klare Verkündigung, gefasst in eine möglichst unumstößliche Verlautbarung.

    Die Zeit scheint reif.

    Ob ich dann alles verstehe? Ich hoffe……

    Liebe und herzliche Grüße

    1. Magst Du nicht mal lieber die Frage klar formulieren? Oder Deine Zweifel an dem Thema gegenüber den gängigen Lehrmeinungen und womit Du diese biblisch begründest?

      Du schreibst lediglich „Die ewige Hölle“.
      Meinst DU jetzt das Gerichtshandeln, wie in Off 19,20ff; Off 20,10-15; Off 21,8 – aufgrund Feuer und Schwefel drängen sich Parallelem zu Lk 17,19 und 1.Mos19 auf?

      Oder den Abgrund in Off 20,1-3?

      Oder sprechen wir von Scheol, Gehenna, den Verweilorten des armen und des reichen Lazarus, also der Zeit zwischen Tod und Entrückung bzw. Gericht?

  7. —Fragen, Fragen, Fragen…..—

    Und seit 2000 Jahren immer die gleichen Antworten, Antworten, Antworten.
    Schlupflöcher wurden noch nicht gefunden, da wird noch dran gearbeitet.
    Am Anfang steht der Baum der Erkenntnis, wenn ihr davon esst, müsst ihr sterben. Sie haben davon gegessen und mussten raus aus dem Paradies, getrennt von der Gemeinschaft mit Gott. Am Ende sind viele wieder ,,Draussen“
    ,,Draussen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Totschläger und die Götzendiener und jeder, der Lüge lieb hat und tut. Off 22.15
    Viele werden also im Reich Gottes nicht aufzufinden sein.
    Heute hat die ,,Liebe“ oft einen höheren Stellenwert als Jesus selbst, so versuchen viele mit Gewalt ins Himmelreich zu kommen, (Lukas 16.16).
    Im Fall Lazarus erkennt der ,,reiche Mann“ seine ,,ewige Unerlöstheit“, darum bittet er Abraham, das er Lazarus zu seinen 5 Brüdern schicken soll um sie ,,vor dem Ort der Qual“ zu warnen. Auffallend ist: Der reiche Mann ist kein Weltenretter, er bittet nicht Lazarus zu allen Menschen zu schicken, sondern denkt an sein soziales Umfeld, mit den Menschen mit denen er in Beziehung stand.
    Auch bei Christen kommt hin und wieder der Gedanke auf: bin ich wirklich gerecht vor Gott, und kann ich bestehen? Aber da gilt ja,…. die vielen Heilszusagen, von Jesus und auch Paulus ,,ich elender Mensch“…. sind wir untreu so ist ER doch treu und gerecht, wenn euch euer Gewissen verklagt usw. .
    Wer Gott nicht kennt stellt sich diese Fragen gar nicht, aber instinktiv fürchtet er sich vor der Hölle, vor dem Gericht Gottes.
    Deshalb wird auch die Bibel genauestens untersucht, um sie einfacher, zugänglicher und menschenfreundlicher zu gestalten, immer nach dem gleichen Muster: Sollte Gott gesagt haben……?
    Wenn gesagt wird, die Bibel ist nicht Gottes Wort sondern von Menschen geschrieben (die irren können, od. anders dachten als heute), ja dann hat ja auch jeder die Möglichkeit, selber nach menschlicher Vernunft, sie menschlich weiterzuschreiben (zu ändern), bis das es menschlich passt. Das sind dann die Schlupflöcher, durch die man mit Gewalt ins Himmelreich eindringen will.
    Der moderne aufgeklärte Mensch verbietet es sich, an eine Hölle od. besser gesagt, für immer von Gott getrennt zu sein, in erwägung zu ziehen. Wer damit droht (die Aussage der Bibel bestätigt) od. nur ansatzweise erwähnt, ,,ist ein Verschwörungstheoretiker“.
    Nach dem heutigen Stand der Dinge waren Bonhoeffer und die Geschwister Scholl (die weiße Rose) sowie noch einige Andere, ,,auch Verschwörungstheoretiker“. Mittlerweile ist es an der Zeit bei dem Begriff ,,Verschwörungstheorie“, zu anderen Formen der Spaltung, von zwei Lagern überzugehen, ,,Lüge und Wahrheit“, denn das versteckt sich hinter dem Totschlagargument, und zieht sich durch ,,ALLE“ menschlichen Bereiche der menschlichen Existenz, von Bibel über Politik und schlichtweg über die gesammte Menschheit.
    Hinter dem Begriff Verschwörung versteckt sich also, wer sich einzig und allein im Licht der Wahrheit sehen will. All das ist nichts neues, es ist das unsichtbare Toben zwischen Licht und Finsternis.
    Das Gute ist: Das Licht hat den ieg schon errungen ,,am Kreuz auf Golgatha“.
    Der Kampf um die menschliche Seele ist in die Endphase geraten. Es geht schon längst nicht mehr um belegbare oder widerlegbare Gründe für die eine oder andere Seite, es geht um Wahrheit oder Lüge, um Sieg oder Niederlage.
    Je mehr korekte Wahrheit und Verschwörungstheorie sich gegenüberstehen, um so mehr wird der einzelne Mensch verwirrt und verunsichert, ein Verwirrspiel ungeahnten Ausmaßes. Eine Taktik des Feindes, (Durcheinanderbringer), denn von Gott kommt es nicht, ER ist unveränderlich Derselbe, gestern heute und in Ewigkeit. So wird der Mensch verwirrt, bis dass er sich selbst nicht mehr traut. Und würde Gott nicht die Zeit verkürzen, so würde kein Mensch selig werden.
    Der Mensch ist ein ,,ich“ und kein ,,wir“, verliert er seine Einzigartigkeit (sein ich), dann verliert er sich selbst und findet auch kein ,,du“ mehr Geschaffen ist er aber, zu leben mit Gott und von Mensch zum Menschen, in Beziehung zu treten. Im ,,wir“ verliert er sich und kann sich der Verantwortung entledigen Gott und den Nächsten zu lieben. Das hat auch im Fall Lazarus der reiche Mann begriffen, auch sein ich ist im wir untergegangen, als er seine Brüder warnen lassen wollte, erkannte er die schwerwiegende Last seiner Beziehungslosigkeit zu Gott und den Menschen. Und Abraham offenbarte ihm ,,es ist zu spät“ der Mensch muss seine Lebenszeit nutzen, um zu Gott zurückzufinden.
    Das ist die Hölle, wenn alles verloren ist, ein zu spät“ der Mensch bleibt in seinem ,,unerlösten“ Zustand. Himmel und Hölle haben somit auch etwas mit dem ich und dem du zu tun, in Verbindung (Gemeinschaft) mit Gott.

    1. Der Mensch ist „böse“, weil er angst um sein Leben hat. Und unter „seinem Leben“, versteht er das Leben in dieser Welt, d.h. er hat davor angst, dass ihm das Leben, d.h. der Körper genommen werden könnte. Deshalb verteidigt er sich oder geht er aggressiv vor.
      Aber gerade durch diesen Kampf um Erhalt des irdischen Lebens verliert er erst recht das Leben, weil es ein Leben in Ängsten, in Zwängen, in Frustrationen, in negativen Gefühlen ist.
      Deshalb muss man lernen, die Änhänglichkeit an das Irdische dahin zu geben, um das Leben wiederzugewinnen, d.h. Freude, Kraft, Zuversicht, Begeisterung, Friede. Jesus drückte das so aus: „Wer sein Leben erhalten will, wird es verlieren. Wer es verliert um meinetwillen [d.h. um dessen was das Leben wirklich ist, nämlich ewig], wird es gewinnen.“
      Auf meinem Blog findest Du zuverlässige Darstellungen, wie das wahre Leben gelebt wird. Aus der Praxis für die Praxis!

  8. Nirgendwo sind mehr Antworten zu finden als in der Bibel. Darin findet der Mensch nicht nur die Boshaftigkeit der Anderen, sondern seine Eigene.
    Ausnahmen findet man darin nicht.
    Und nirgendwo wird eine größere Hoffnung beschrieben wie das Böse überwunden werden kann.

  9. Warum muss man sich eigentlich mit dem ollen Drewi befassen, der schreibt doch haufenweise Scheiß zusammen. Ich habe eines seiner Bücher gelesen und weiß das daher.. Er hat keine geistliche und keinerlei biblische Sicht Woher denn auch?
    Daß sich Worthaus für einen Drewermannvortrag hergibt, ist kennzeichnend.

  10. Der Mensch ist gefallene Schöpfung, abgefallen von Gott und lebt daher in Sünde.
    Erst wenn er wieder Gottes Gnade ins Herz aufnimmt und dadurch nach und nach in Christo verwandelt wird, kann er die Bosheit überwinden. Das ist die Quintessenz der gesamten biblischen theologischen Aussagen. Drewermann sieht alles aus seiner anthropozentrisch-psychologischen Sicht und nicht aus der Sicht Gottes. Damit ist alles gesagt. Irrlehrer sind das.

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