Jesus im Fokus

Ich habe vor ein paar Wochen über die Jünger im Sturm gepredigt, die von den Wellen hin und her geschaukelt werden und Angst bekommen haben.So ähnlich geht es uns aktuell auch: Die Wellen kommen und gehen und schaukeln alles mächtig durcheinander. Und wir sitzen in unseren kleinen Booten und fühlen uns ziemlich hilflos.

Facebook hat mir eine Erinnerung von vor einem Jahr hochgespült. Damals hat eine falsche Einstellung bei einer Videoaufnahme dazu geführt, dass nicht ich, sondern das Kreuz hinter mir im Fokus war.

Als ich das heute gesehen habe, dachte ich: Das passt, mehr denn je. Vieles bleibt unscharf in unserem Leben. Das darf uns aber daran erinnern, dass es nicht darauf ankommt, dass ich im Mittelpunkt stehe, sondern immer Jesus Christus. Das haben auch die Jünger im Boot erlebt. Sie haben erlebt, wie Jesus die Wellen beruhigt und den Sturm befriedigt hat. Nach dieser Erfahrung haben die Jüngern einen klaren Blick dafür bekommen, wer da mit ihnen im Boot ist. In dem Moment hat es ihnen einen Schrecken eingejagt, der größer war, als der durch den Sturm.

Auf lange Sicht aber hat dieser klare Blick auf Jesus ihnen geholfen, noch viel größeren und brutaleren Stürmen im Leben zu trotzen, weil ihr Fokus immer auf Jesus gerichtet war.

Wenn als die Wellen um uns herum hochsteigen und die Stürme uns drohen, dürfen wir lernen, unseren Blick und unser Vertrauen immer mehr – und nicht immer weniger – auf Jesus zu setzen. Denn Jesus hält alle Macht dieser Welt in seiner Hand.

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